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	<title>Azorenhoch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Azorenhoch&amp;diff=128060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-08-09T14:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Azorenhoog.png|mini|hochkant=1.2|Durchschnittliche Lage des Azorenhochs im Vergleich zu den [[Azoren]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Azorenhoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein als [[Aktionszentrum (Meteorologie)|Aktionszentrum]] wirksames [[Hochdruckgebiet]], das sich im Bereich der [[Azoren]] im Nordatlantik ausbildet und eine entscheidende Rolle für das [[Wetter]] [[Mitteleuropa]]s spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Azorenhoch gehört zum [[Subtropischer Hochdruckgürtel|subtropischen Hochdruckgürtel]] des Nordatlantiks und entsteht am Rande eines Wirbels des Polarfront-[[Jetstream]]s. Im Allgemeinen bilden für Europa Azorenhoch und [[Islandtief]] die entscheidende Rolle für die Großwetterlagen: Meist kommen die von der allgemeinen [[Westwinddrift|Westdrift]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm Westdrift&amp;quot;&amp;gt;meteorologisch gesprochen, nach der Richtung, aus der der Wind kommt&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Nordhalbkugel getriebenen [[Tiefdrucksystem]]e (Zyklonen) auf mittleren Breiten von der [[Ostküste der Vereinigten Staaten|Nordamerikanische Ostküste]] über den Atlantik ([[Atlantisches Klima|atlantisches]] Westwetter). Je nach Ausprägung der beiden Systeme (Ausdehnung und Druckdifferenz) werden die Tiefdruckwirbel ([[Nordatlantiktief]]s) nach Süden oder Norden verschoben, so dass die einzelnen Gegenden Europas vom Zentrum getroffen werden, von der [[Warmfront]] oder der [[Kaltfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wandert das Azorenhoch im jahreszeitlichen Rhythmus. Im langjährigen Mittel (1881–1995) liegt das Azorenhoch-Zentrum im Winter bei 33°N, im Sommer bei 34,5°N,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www.deutscher-wetterdienst.de/lexikon/download.php?file=Azorenhoch.pdf | wayback=20131101022045 | text=Azorenhoch}}&amp;#039;&amp;#039;, DWD (pdf; 163&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; die mittlere Lage schwankt von den Azoren 1400 Seemeilen nach Nordosten und etwa 1500 Seemeilen nach Südwesten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD&amp;quot;/&amp;gt; wobei Extremlagen vor [[Irland]], [[Neufundland]] und den [[Kanaren]] bis an die afrikanische Westküste gemessen wurden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD2&amp;quot;&amp;gt;vergleiche Grafik in &amp;#039;&amp;#039;Azorenhoch&amp;#039;&amp;#039;, DWD&amp;lt;/ref&amp;gt; sowohl sommers wie winters. Der mittlere Luftdruck beträgt 1025&amp;amp;nbsp;[[hPa]], mit Schwankungen der Monatsmittel zwischen 1034 und 1016&amp;amp;nbsp;hPa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu manchen Zeiten weitet sich das Azorenhoch in Form eines [[Hochdruckrücken|Keiles]] meist über die [[Biscaya]] bis nach Mitteleuropa aus ([[Westeuropahoch]]); wenn sich eine Hochdruckzelle ablöst, kann diese bis nach [[Skandinavien]] ziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnwetterZentrale&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.unwetterzentrale.de/uwz/382.html Witterungsregelfälle/Singularitäten: Siebenschläfer].&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;unwetterzentrale.de&amp;#039;&amp;#039;; zuletzt abgerufen am 7. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbindet sich der Keil mit einem [[Russlandhoch|kontinentalen Hoch (etwa über Russland)]], spricht man auch von &amp;#039;&amp;#039;[[Omegahoch]]&amp;#039;&amp;#039; (nach der [[Ω]]-förmigen, weit nordwärtigen Ausdehnung zwischen zwei Zentren) – eine solche hochstabile Lage hat etwa zu der [[Hitzewelle 2003]] geführt, die über zwei Wochen im August zu Temperaturen an die 40&amp;amp;nbsp;°C in Mitteleuropa führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wirkt sich das Azorenhoch auch auf Bildung und Zugbahn der [[Hurrikan]]e aus: Zum einen beeinflusst die Südausdehnung des Azorenhochs die Bildung der atlantischen tropischen Zyklone,&amp;lt;!--wie eigentlich: fördernd oder dämpfend?--&amp;gt; zum anderen steuert die Westausdehnung die reiferen Kerne entweder Richtung Karibik, oder sie umkreisen das Azorenhoch vor der amerikanischen Ostküste und bilden sich dann manchmal zu normalen Atlantiktiefs um, die auch Europa erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen im Jahresverlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind im Winter Islandtief und Azorenhoch ausgeprägt und herrscht somit ein großer [[Luftdruck]]unterschied, so entsteht eine milde Westwindlage, der Winter ist eher feucht. Bei einem geringen Druckunterschied hingegen bestimmt die kalte, trockene Luft über Osteuropa &amp;#039;&amp;#039;(Russlandhoch)&amp;#039;&amp;#039; das Winterwetter Mitteleuropas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr, wenn das Azorenhoch nach Norden wandert, wird vermehrt Luft, welche sich über dem Golfstrom erwärmt hat, nach Europa transportiert. Um diese Zeit ist das Wetter typischerweise instabil (Spätwinterliche, oft starke Neuschneeereignisse, Spätwinterstürme und Wintergewitter bis hin zum [[Aprilwetter]], bei schnellem Aufbau des Azorenhochs auch verfrühte Hitzeperioden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Sommer bestimmen Islandtief und Azorenhoch, ob ein regnerischer, wechselhafter oder stabiler Sommer herrscht. Nach gängiger Interpretation entspricht die „Siebenschläferregel“ (das Wetter am/um den [[Siebenschläfertag]] hält 40&amp;amp;nbsp;Tage an) der meteorologischen Fragestellung, wo und wie mächtig sich das Azorenhoch bis nach der [[Sommersonnenwende]] aufgebaut hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnwetterZentrale&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herbstanfang herrschen oft nur noch geringe Luftdruckunterschiede, wenn die Temperaturen von Meer und Landmassen angeglichen sind: Es stellt sich eine ruhige Wetterlage ein &amp;#039;&amp;#039;([[Altweibersommer]])&amp;#039;&amp;#039;, bei weiterer Abkühlung treffen die Westwetter ungehindert ein &amp;#039;&amp;#039;(Herbstorkane)&amp;#039;&amp;#039;, bis sich das winterliche Azorenhoch wieder stabilisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:New.ao.loading.gif|mini|hochkant=1.2|Lage der mittleren Hauptkomponenten der [[Arktische Oszillation|Arktischen Oszillation]] (blau: Tief, rot: Hoch), Mittel 1979–2000: [[Nordpazifikhoch]]/Aleuten, [[Polarwirbel]]/Island, Azorenhoch/[[Westeuropahoch|Biskaya]]]]&amp;lt;!--eigentlich zum nächsten Abschnitt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Beispiele der Auswirkungen des Azorenhochs&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Twaves fr.jpg|Atmosphärische Wellen in den Tropen&amp;amp;nbsp;…&lt;br /&gt;
Datei:Bermudahoch Hurrikan.jpg|… und Lage des Azoren- / Bermudahochs steuern die Bildung und Zugstraßen der [[Hurrikan]]s&lt;br /&gt;
Datei:Mistral wind1.jpg|Ein Azorenhoch (Biskayalage) und ein [[Nordseetief]] führen zu einem Einbruch [[polare Kaltluft|polarer Kaltluft]] in den Mittelmeerraum: [[Mistral (Wind)|Mistral]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernwirkungen: Die Nordatlantik- und Arktis-Oszillation ==&lt;br /&gt;
In mehrjährigen Zyklen (rund alle 7&amp;amp;nbsp;Jahre) werden Winterwetterlagen mit großen Druckunterschieden zwischen Azorenhoch und [[Islandtief]] abgelöst von Wintern mit geringen Unterschieden. Dieses Phänomen wird [[Nordatlantische Oszillation|Nordatlantik-Oszillation]]&amp;amp;nbsp;(NAO) genannt. Ihr Index beschreibt den Zusammenhang von Lage und Ausdehnung des Azorenhochs mit dem [[Jetstream]]. Die Auswirkung des [[Polarwirbel]]s auf die Lage und Intensität der Islandtiefs wird durch die [[Arktische Oszillation]]&amp;amp;nbsp;(AO) dargestellt. Dieser Index stellt noch eine Beziehung bis in den Pazifischen Raum dar ([[Telekonnektion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Azorenhoch &amp;amp; Islandtief&amp;#039;&amp;#039;. Reihe &amp;#039;&amp;#039;Universum&amp;#039;&amp;#039;. Kurt Mayer (Buch), Dieter Pochlatko (Produzent), [[Andreas Jäger (Moderator)|Andreas Jäger]] (Moderation), Kurt Adametz (Musik); [[ORF]], o.&amp;amp;nbsp;D. ([http://shop.orf.at/orf/shop.tmpl?art=3928 shop.orf.at])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Azores High|Azorenhoch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.scinexx.de/dossier-199-1.html Azoren. Wetterküche Europas].&amp;#039;&amp;#039; Das Schwerpunktthema der Woche, scinexx (2. Mai 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/  |NS=34|EW=-30 |elevation= |dim=5000000| type=landmark |region=XA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Azoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckgebiete und Fronten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima des Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima Nordamerikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima Europas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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