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	<title>Azofarbmittel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:09:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Azofarbmittel&amp;diff=1403376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Unnötigen Rotlink entfernt.</title>
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		<updated>2025-10-07T12:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unnötigen Rotlink entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Azofarbmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Farbmittel]], die mindestens eine [[Azogruppe]] enthalten. Historisch gesehen sind sie die ältesten synthetischen organischen Farbmittel. Es gibt sowohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im Anwendungsmedium unlösliche [[Azopigmente]], als auch&lt;br /&gt;
* im Anwendungsmedium lösliche [[Azofarbstoff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Azofarbmittel stellen sowohl in der Gruppe der [[Pigmente]], als auch in der Gruppe der [[Farbstoffe]] die zahlenmäßig größte Gruppe dar.&lt;br /&gt;
Der älteste Farbstoff ist [[Anilingelb]] (C.I. Solvent Yellow 1), das älteste Pigment [[Pararot]] (C.I. Pigment Red 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die Herstellung erfolgt in zwei Schritten: [[Diazotierung]] und [[Azokupplung|Kupplung]]. Je nach Eigenschaften der resultierenden Substanz wird diese der Gruppe der Azofarbstoffe oder der der Azopigmente zugeteilt. Da diese Trennung auf das Anwendungsmedium bezogen ist, kann ein bestimmter Stoff sowohl Pigment als auch Farbstoff sein. Durch [[Verlackung]], also durch Salzbildung aus gelöstem Farbstoff und Metallionen können aus Azofarbstoffen Azopigmente hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Herbst, W. Hunger; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Industrielle Organische Pigmente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; 2. Auflage; Wiley-VCH; Weinheim; 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften und Verwendung ==&lt;br /&gt;
So vielfältig die Vertreter der Azofarbmittel sind, so vielseitig sind ihre Eigenschaften und ihre Einsatzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Azofarbmitteln sind nahezu alle Farbtöne darstellbar, allerdings ist dies nicht in allen Fällen sinnvoll. So ist es beispielsweise bei [[Grün]]- und [[Blau]]pigmenten heute nicht mehr üblich, Azopigmente zu verwenden. Diese wurden durch [[Kupferphthalocyanin]]pigmente abgelöst, die sowohl kosteneffizienter sind, als auch höhere Beständigkeiten aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsatzgebiet von Azofarbstoffen reicht von der Färbung von Textilien, Fetten und Ölen, über [[Lebensmittelfarbstoff]]e (ausgewählte Substanzen), Ledereinfärbung bis hin zu Säure-Base- oder Redox-[[Indikator (Chemie)|Indikatoren]]. Nimmt man die Azopigmente hinzu, so erweitert sich das Anwendungsspektrum auf billige [[Druckfarbe]]n über [[Kunststoff]]e und [[Dispersionsfarbe]]n bis hin zu hochwertigen [[Lack]]en. Vertreter der [[Benzimidazolonpigmente]] (eine Untergruppe der Azopigmente), z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Pigment Yellow 154|C.I. Pigment Yellow 154]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Pigment Orange 36|C.I. Pigment Orange 36]]&amp;#039;&amp;#039;, können sogar das für Fassadenfarben und [[Autolack|Autolacke]] notwendige Echtheitsniveau erreichen. Dennoch fand gerade bei sehr hochwertigen Produkten in den letzten Jahrzehnten eine Ablösung von Azopigmenten durch noch stabilere polycyclische Pigmente wie [[Chinacridon]]e statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell stehen Azofarbmittel, die eine freisetzbare kanzerogene Arylaminkomponente enthalten, derzeit unter Verdacht, ein krebserzeugendes Potential zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Azoverbindung| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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