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	<title>Ayathekla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ayathekla&amp;diff=1968878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, ISBN-Format</title>
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		<updated>2025-11-03T16:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ayathekla4.jpg|mini|Zisterne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayathekla2.jpg|mini|Höhlenkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ayathekla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ayatekla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vom [[Griechische Sprache|griechischen]] &amp;#039;&amp;#039;Ἁγια Θεκλα, Hagia Thekla&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Heilige Thekla&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meriamlik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der türkische Name einer Wallfahrtsstätte der Heiligen [[Thekla von Ikonium|Thekla]]. Der Ort liegt im Süden der Kreisstadt [[Silifke]], des antiken Seleukia am Kalykadnos, in der [[Türkei|türkischen]] Provinz [[Mersin (Provinz)|Mersin]], etwa zwei Kilometer südöstlich der [[Zitadelle von Silifke|dortigen Burg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ayathekla 01.jpg|mini|links|Reste der Apsis der Basilika]]&lt;br /&gt;
Der Legende nach verbrachte die heilige Thekla, ursprünglich eine vornehme Jungfrau aus [[Konya|Ikonion]], nach ihrer Bekehrung durch den Apostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und längeren Verfolgungen im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. hier in einer Höhle ihren Lebensabend und ist hier auch begraben. Im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde über dieser Höhle und ihrem Schrein eine erste Kirche errichtet. In der Mitte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde, im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen [[Römisches Reich|Römern]] und [[Isaurier]]n, eine christliche isaurische Adlige namens Bassiane im Heiligtum als Geisel gehalten. Obwohl die Schwangere das feuchtheiße Klima nicht vertrug und in Ohnmacht fiel, wurde sie nach der Legende von der Heiligen gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Feld: &amp;#039;&amp;#039;Barbarische Bürger. Die Isaurier und das Römische Reich&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin 2005, S. 52 ISBN 978-3-11-018899-8 [https://books.google.de/books?id=yLc1XfTrIxUC&amp;amp;pg=PA26&amp;amp;dq=thekla+seleucia&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;cd=4&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=thekla%20seleucia&amp;amp;f=false bei Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort entwickelte sich zum vielbesuchten Wallfahrtsziel, vor allem für Pilgerinnen. 374 zog sich [[Gregor von Nazianz]] für einige Zeit in die Räumlichkeiten zurück, im Jahr 384 besuchte die [[geweihte Jungfrau]] [[Egeria (Pilgerin)|Egeria]] die Stätte auf der Rückreise von ihrer Pilgerfahrt ins Heilige Land. In ihrem [[Itinerar]]ium berichtet sie über die Kirche und zahlreiche Mönchszellen in der Umgebung. Der Standort dieser ersten Kirche konnte noch nicht lokalisiert werden. Kurz darauf wurde der Heiligenschrein in eine Höhle am Südhang des Hügels verbracht, in die eine dreischiffige Krypta gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen J. Davis: &amp;#039;&amp;#039;The Cult of Saint Thecla. A Tradition of Women&amp;#039;s Piety in Late Antiquity&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 2008 S. 5 u. 37 ISBN 978-0-19-954871-2 [https://books.google.de/books?id=40WYEDSrlK0C&amp;amp;pg=PA261&amp;amp;dq=thekla+silifke&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;cd=12&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=thekla%20silifke&amp;amp;f=false bei Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit von Egerias Besuch war der Pilgerbereich durch eine starke Mauer umgeben worden, zum Schutz gegen Überfälle von räuberischen Isauriern.&amp;lt;ref&amp;gt;Feld, S. 158–159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
476 baute der [[Byzantinisches Reich|oströmische]] Kaiser [[Zenon (Kaiser)|Zenon der Isaurier]] das Heiligtum weiter aus, indem er eine Basilika anfügte.&amp;lt;ref name=Feld26&amp;gt;Feld, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des 5. bis Anfang des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entfaltete sich eine rege Bautätigkeit, es wurden mindestens zwei weitere Kirchen, ein öffentliches Bad und mehrere Zisternen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Davis, S. 38f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Korasion]], [[Korykos]], [[Olba und Diokaisareia|Olba]], Seleukia und [[Anemurion]] wurden Grab- und Weihinschriften gefunden, die auf die Heilige Thekla Bezug nahmen.&amp;lt;ref name=Feld26/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In osmanischer Zeit wurde das Gelände der Maria zugerechnet und deshalb Meriamlik genannt, die Bezeichnung hat sich bis heute gehalten.&amp;lt;ref name=Feld26/&amp;gt; Unter diesem Namen beschreibt auch der französische Reisende [[Victor Langlois]] in seinem 1861 erschienenen Bericht über seine Kilikienreise den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Langlois. &amp;#039;&amp;#039;Voyage dans la Cilicie et dans les montagnes du Taurus: exécuté pendant les années 1851-1853&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1861 S.&amp;amp;nbsp;184 [https://books.google.de/books?id=MoQOAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s bei Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sifikle.jpg|mini|Zisterne]]&lt;br /&gt;
Der heilige Bezirk liegt auf abschüssigen Kalksteinzungen an der heutigen &amp;#039;&amp;#039;Ayatekla Sokak&amp;#039;&amp;#039; im Süden von Silifke, im weitläufigen [[Nekropole]]nbereich von Seleukia, von dem zahlreiche Grabhöhlen im Gelände zu sehen sind. Am Parkplatz ist der Eingang zur unterirdischen Kirche. Hierbei handelt es sich um eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Säulenkirche von 17 m Länge. Vom Eingang im Süden betritt man einen [[Narthex]] mit [[Tonnengewölbe]]. Von dort gelangt man ins Mittelschiff, von dem durch zwei Reihen [[Dorische Ordnung|dorischer]] Säulen die Seitenschiffe abgegrenzt sind. Im Norden liegen natürlich geformte Höhlenräume, nach der Überlieferung die Wohnräume der Heiligen. An eine halbrunde [[Apsis]] schließt sich im Süden ein [[Pastophorion]] (Aufenthaltsstätte des Priesters) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Höhle befand sich die Thekla-Basilika, von der heute nur noch ein Stück der Apsis erhalten ist. Aufgrund archäologischer Befunde wurde eine dreischiffige Säulen[[Basilika (Bautyp)|basilika]] erschlossen mit Abmessungen von etwa 70 × 40 m. Ihr war ein Narthex mit Freitreppe vorgelagert, von dem aus man in die drei Schiffe mit je 15 Säulen gelangte. An die Apsis, die über vier halbrunde Doppelfenster verfügte, schlossen sich auf beiden Seiten kapellenartige Nebenräume an. Im Süden war auf der gesamten Länge der Kirche eine Vorhalle angelagert, die dem Bauwerk einen repräsentativen Charakter verlieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brands&amp;quot;&amp;gt;[[Gunnar Brands]]: &amp;#039;&amp;#039;Pilgerfahrten und Wallfahrtsstätten im spätantiken Orient,&amp;#039;&amp;#039; in Sabine Gralla: &amp;#039;&amp;#039;Oriens Christianus: Geschichte und Gegenwart des nahöstlichen Christentums&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag Münster, 2003 S. 23–24. ISBN 978-3-8258-6512-2 [https://books.google.de/books?id=sQwvz_IYg7EC&amp;amp;pg=PA21&amp;amp;dq=ayatekla&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;cd=9&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=ayatekla&amp;amp;f=false bei Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Höhle und Kirche erstreckt sich ein [[Temenos]]bezirk, der von einer Befestigungsmauer umgeben ist. Innerhalb dieses Bereichs lagen mehrere [[Zisterne]]n sowie ein Kloster. Eine der Zisternen ist freigelegt und zu besichtigen. Nördlich des befestigten Bereichs lagen ein öffentliches Bad sowie mindestens zwei weitere Kirchen, die sogenannte Kuppelkirche und die noch nicht ergrabene Nordkirche. Bei der Kuppelkirche, die ins späte 5. Jahrhundert datiert wird, handelt es sich um eine dreischiffige Emporenkirche mit im Westen vorgelagertem halbrundem [[Narthex|Atrium]] und Narthex. Ob sie wirklich überkuppelt oder vielmehr, vergleichbar der Ostkirche im nahegelegenen [[Alahan-Kloster|Alahan Manastırı]], mit einem achteckigen hölzernen Pyramidendach bedeckt war, ist umstritten.&amp;lt;ref name=Brands/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im syrischen Ort [[Maalula]] liegt mit der Höhle &amp;#039;&amp;#039;Mağarat Mār Taqlā&amp;#039;&amp;#039; ein weiterer Wallfahrtsort der Heiligen Thekla, der ebenfalls für sich in Anspruch nimmt, das Grab der Heiligen zu beherbergen ([[Kloster der Heiligen Thekla]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Herzfeld]], [[Samuel Guyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Meriamlik und Korykos; Zwei christliche Ruinenstätten des rauhen Kilikiens&amp;#039;&amp;#039;. Manchester University Press, Manchester 1930&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Mietke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauphasen und Datierung der Basilika von Meriamlik (Ayatekla).&amp;#039;&amp;#039; In: Ina Eichner, Vasiliki Tsamakda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Syrien und seine Nachbarn von der Spätantike bis in die islamische Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2009, S. 37–56&lt;br /&gt;
* [[Urs Peschlow]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zisternen von Meriamlik. Fragen zu Bau- und Mauertechnik im Bezirk von Ayatekla.&amp;#039;&amp;#039; In: Ina Eichner, Vasiliki Tsamakda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Syrien und seine Nachbarn von der Spätantike bis in die islamische Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2009, S. 57–80&lt;br /&gt;
* Turgut Saner – Bilge Ar – Gizem Mater (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Metin Ahunbay&amp;#039;ın İzinden: Ayatekla, Binbirkilise ve Dara/Anastasiopolis Araştırmalarından Özel Konular.&amp;#039;&amp;#039; Istanbul 2017, ISBN 978-605-4778-58-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Aya Tekla|Ayathekla}}&lt;br /&gt;
* {{Arachne|to|8002284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=36/21/48/N|EW=33/55/52/E|type=landmark|region=TR-33|dim=120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Provinz Mersin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinisches Bauwerk in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thekla von Ikonium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Provinz Mersin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Mersin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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