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	<title>Axl Leskoschek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:33:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axl_Leskoschek&amp;diff=1806825&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 22. Januar 2026 um 15:42 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-22T15:42:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axl Leskoschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Albert von Leskoschek&amp;#039;&amp;#039;; * [[3. September]] [[1889]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[12. Februar]] [[1976]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Malerei|Maler]], [[Graphik|Grafiker]] und Illustrator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Feldmarschallleutnant]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;vater&amp;quot;/&amp;gt; studierte Jus (Doktorat 1917), war Fliegerleutnant im Ersten Weltkrieg und kehrte schwer verwundet heim. Nach dem Krieg studierte er an der Landes-Kunstschule in Graz bei [[Alfred Schrötter von Kristelli|Alfred Schrötter]] und zwischen 1921 und 1923 setzte er sein Studium bei [[Alfred Cossmann]] (1870–1951) an der [[Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt|Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt]] in Wien fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der links orientierte Leskoschek war bis 1934 als Kulturredakteur für die sozialdemokratische Tageszeitung „[[Arbeiterwille]]“ tätig. Auch trat er seit 1920 als Buchillustrator hervor. So schuf er Holzschnitte für zwei Bände der bekannten [[Insel-Bücherei]]: &amp;#039;&amp;#039;Märchen und Legenden aus den [[Gesta Romanorum]]&amp;#039;&amp;#039; (IB 388, 1926) und &amp;#039;&amp;#039;Humoresken und Satiren&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz von Gaudy]] (IB 460/2, 1967)&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Förster: &amp;#039;&amp;#039;Der Insel-Verlag Leipzig und ein Wiener Illustrator&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Inselbücherei. Mitteilungen für Freunde. Nummer 14&amp;#039;&amp;#039;. Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1996, ISBN 3-458-16819-2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Leskoschek war einer der Mitbegründer des [[Österreichischer Werkbund|Werkbunds]] „Freiland“ (1919) und der Sezession (1923) in Graz. Für sein graphisches Werk erhielt er 1925 den [[Österreichischer Staatspreis|Österreichischen Staatspreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teilnehmer des [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februaraufstandes]] war Leskoschek 1934, 1935 und 1936 mehrmals in Haft. Gemeinsam mit seinem Freund [[Herbert Eichholzer]] floh der 1934 zur [[KPÖ]] übergewechselte Leskoschek am 12. März 1938 aus Österreich. Über eine kirchliche Hilfsorganisation konnte der Künstler nach Brasilien ausreisen, wo er 1941 bis 1948 lebte und als Professor an der [[Escola Nacional de Belas Artes]] in [[Rio de Janeiro]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der von [[Herbert Eichholzer]] erbauten Villa Albrecher-Leskoschek in [[Graz]], Hilmteichstraße 24, befand sich das Wandgemälde &amp;quot;Allegorie der Freunde&amp;quot; von Leskoschek. Das Wandgemälde stammte aus dem Jahr 1937 und richtete sich inhaltlich gegen den aufkommenden Nationalsozialismus und seine Folgen. Es zeugte von einer surrealistischen und zugleich allegorisch-verschlüsselten Malweise, in der Leskoschek seinen malerischen Höhepunkt erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Klein: &amp;quot;Verborgene Moderne: Das Wandgemälde Allegorie der Freunde von Axl Leskoschek in der Villa Albrecher-Leskoschek von Herbert Eichholzer.&amp;quot; In: &amp;quot;Denk!mal Zukunft. Der Umgang mit historischem Kulturgut im Spannungsfeld von Gesellschaft, Forschung und Praxis.&amp;quot; hrsg. von Eva Klein, Rosmarie Schiestl, Margit Stadlober, Graz 2012, S. 60–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leskoschek kehrte 1948 nach Österreich zurück, hatte aber unter der Ausgrenzung der Kommunisten nach den [[Oktoberstreiks 1950]] zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 kam es zu einer größeren Ausstellung in Graz, 1974 in Wien. Eine zu Leskoscheks 100. Geburtstag 1989 geplante Ausstellung wurde abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leskoschek diente als Vorbild für die Figur des Albert Trebla (bzw. Albert von ***) in Ulrichs Becher Roman „Die Murmeljagd“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.murmeljagd.ch/styled/styled-3/ Murmeljagd]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 40 - Grab von Axl Leskoschek.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Leskoschek ist auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] in der Ehrengrabgruppe bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1925 [[Österreichischer Staatspreis]] für Grafik&lt;br /&gt;
* 1968 [[Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Albrecher-Leskoschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Hilmteichstraße 24 (am Gelände des [[LKH-Universitätsklinikum Graz|Landeskrankenhauses]], 2017 abgerissen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.grazerbe.at/Hilmteichstra%C3%9Fe_24_(Graz) Villa Albrecher-Leskoschek&amp;lt;/ref&amp;gt;), als Gesamtkunstwerk – mit einem monumentalen Wandbild von Axl Leskoschek – geplant von [[Herbert Eichholzer]] erschien ein architekturhistorisches Buch von [[Heimo Halbrainer]] et al. Vor dem bald zu erwartenden Abriss des Hauses wurde am 5. Juni 2016 ein &amp;quot;improvisiertes Abschiedsfest – Open House&amp;quot; im Rahmen der Architekturtage 2016 abgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tugraz.at/fakultaeten/architektur/aktuelles/events/article/hilmteichstrasse-24-haus-albrecher-leskoschek-von-herbert-eichholzer/ |wayback=20160613155232 |text=HILMTEICHSTRASSE 24 - Haus Albrecher-Leskoschek von Herbert Eichholzer.}} TU Graz, Events, abgerufen am 13. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.architekturtage.at/2016/event.php?item=9769 |wayback=20160613155236 |text=Steiermark: Haus Albrecher-Leskoschek von Herbert Eichholzer}}, Architekturtage, 3.–4. Juni 2016, abgerufen am 13. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eva Klein: &amp;quot;Verborgene Moderne: Das Wandgemälde Allegorie der Freunde von Axl Leskoschek in der Villa Albrecher-Leskoschek von Herbert Eichholzer.&amp;quot; In: &amp;quot;Denk!mal Zukunft. Der Umgang mit historischem Kulturgut im Spannungsfeld von Gesellschaft, Forschung und Praxis.&amp;quot; hrsg. von Eva Klein, Rosmarie Schiestl, Margit Stadlober, Graz 2012.&lt;br /&gt;
* Peter Rath: &amp;quot;Axl Leskoschek, Maler, Buchillustrator, Holzschneider und Kupferstecher.&amp;quot; In: Mitteilungen der Österreichischen Exlibris-Gesellschaft, NF, 58. Jg., Heft 1, März 2003. S. 4–6, 5 Abb.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://korso.at/korso/DStmk/leskoschek.html Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_40_Bild/40_leskoschek_43.htm Ehrengrab Axl Leskoschek am Wiener Zentralfriedhof - viennatouristguide.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;vater&amp;quot;&amp;gt;Ein FML Leskoschek lässt sich in Schmidt-Brentanos &amp;quot;Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816-1918&amp;quot; nicht finden. Es gibt aber einen Joseph Edler von Leskoschek (1853–1931), mit dem Charakter als Generalmajor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references &amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119232383|LCCN=nr99000974|VIAF=20486219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leskoschek, Axl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Arbeiterbewegung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leskoschek, Axl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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