<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Axel_Springer</id>
	<title>Axel Springer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Axel_Springer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Springer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T03:56:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Springer&amp;diff=44196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Springer&amp;diff=44196&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T15:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Verleger. Sein Sohn Axel Springer jr. ist unter seinem Pseudonym [[Sven Simon (Fotograf)|Sven Simon]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Axel Springer 1966.jpg|mini|Axel Springer, 1966]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axel Cäsar Springer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1912]] in [[Bezirk Altona|Altona]] bei [[Hamburg]]; † [[22. September]] [[1985]] in [[West-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Verleger|Zeitungsverleger]] sowie Gründer und Inhaber der heutigen [[Axel Springer SE]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der führenden [[Konservatismus in Deutschland|konservativen]] Kräfte in Deutschland außerhalb der [[Politik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung der Fritz-Schumacher-Medaille durch die F.V.S. Stiftung (Kiel 65.395).jpg|mini|Axel Springer (li.), 1974]]&lt;br /&gt;
Axel Springer machte nach dem Besuch eines [[Realgymnasium]]s in den Jahren 1928–1932 eine Lehre als [[Schriftsetzer|Setzer]] und [[Drucker (Beruf)|Drucker]] im Betrieb seines Vaters [[Hinrich Springer]]. Es folgte ein [[Volontariat]] in der Nachrichtenagentur &amp;#039;&amp;#039;[[Wolffs Telegraphisches Bureau]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Bergedorfer Zeitung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 kehrte Springer zurück zur väterlichen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten,&amp;#039;&amp;#039; später &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Neueste Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1935 stieg er zum stellvertretenden Chefredakteur auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Christian Führer: &amp;#039;&amp;#039;Medienmetropole Hamburg. Mediale Öffentlichkeiten 1930–1960.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz, München und Hamburg 2008, S. 347. Das Datum 1937, das häufig in der Literatur genannt wird, ist falsch, wie Führer anhand des Impressums der Zeitung nachweist.&amp;lt;/ref&amp;gt; ehe das Blatt 1941 auf Verfügung des [[NS-Regime]]s im Rahmen der ersten von drei großen Presse-[[Stilllegung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aktionen wegen Papierverknappung eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
{{Belege}} &lt;br /&gt;
Axel Springer arbeitete ab 1941 als Verleger für [[Belletristik|belletristische Literatur]] im familieneigenen Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Axel-Springer-Verlagshaus 01 KMJ.jpg|mini|Axel-Springer-Verlagshaus in Hamburg, 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamburg lag nach der Kapitulation der Wehrmacht in der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]]. Diese wurde von der [[Control Commission for Germany (British Element)|britischen Militärregierung]] regiert. Diese gab Ende 1945 Axel Springer und seinem Vater eine Lizenz zur Publikation von Büchern. Sein Vater und er verlegten zunächst [[Kalender]] und ab 1946 die &amp;#039;&amp;#039;[[Kristall (Zeitschrift)|Nordwestdeutschen Hefte]],&amp;#039;&amp;#039; in denen Beiträge des neu gegründeten [[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutschen Rundfunks]] (NWDR) gedruckt wurden. 1946 begann mit der Gründung der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Hörzu|Hör Zu!]]&amp;#039;&amp;#039; der Aufstieg des Springer-Imperiums. Zusammen mit dem [[Verleger]] [[John Jahr senior]] erhielt Springer 1948 die Lizenz für die [[Zeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;[[Constanze (Zeitschrift)|Constanze]]&amp;#039;&amp;#039;; auch sie wurde ein Erfolg. Im selben Jahr gab Springer das &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; als erste vom [[Hamburger Senat]] lizenzierte Tageszeitung heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufbau des Zeitungsverlages kam es den Springers zugute, dass die Briten in Hamburg das Kommunikationszentrum für ihre [[Besatzungszone]] hatten. In Hamburg erschienen auch die ersten [[Parteizeitung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 ließ Springer das Hamburger Verlagshaus in der Kaiser-Wilhelm-Straße bauen. Springers [[Programmzeitschrift|Rundfunk- und Fernsehzeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Hör Zu!&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Hörzu&amp;#039;&amp;#039;) erreichte erstmals eine [[Auflage (Publikation)|Auflage]] von insgesamt über einer Million. 1952 konzipierte er sein mediales Erfolgsrezept: die erste Ausgabe der [[Boulevardzeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]],&amp;#039;&amp;#039; die seither täglich erscheint. Die Bild-Zeitung prägt bis heute stark polarisierend das Meinungsbild einer Millionenleserschaft und war jahrzehntelang die auflagenstärkste Zeitung in Europa und in Deutschland. Springers schnell wachsender Medienkonzern kaufte 1953 von den Briten &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]], [[Das Neue Blatt]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]].&amp;#039;&amp;#039; 1956 erfolgte eine Beteiligung am Berliner [[Ullstein Verlag]]; im selben Jahr erschien die erste Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild am Sonntag]].&amp;#039;&amp;#039; 1959 übernahm er die [[Mehrheit]] an der [[Ullstein Verlag|Ullstein]]-Gruppe mit den Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z.]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; im Westteil [[Berlin]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Springer verkaufte 1961 seine Anteile an der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Constanze&amp;#039;&amp;#039; an seinen Verlegerkollegen [[John Jahr senior|John Jahr]]. In den Jahren 1964/65 übernahm Springer das Boulevardblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mittag]],&amp;#039;&amp;#039; die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Bravo (deutsche Zeitschrift)|Bravo]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[twen (Zeitschrift)|twen]],&amp;#039;&amp;#039; die Sportillustrierte &amp;#039;&amp;#039;[[Kicker (Sportmagazin)|kicker]]&amp;#039;&amp;#039; und den Münchner Verlag Kindler &amp;amp; Schiermeyer. Sein Generalbevollmächtigter wurde [[Christian Kracht senior]]. 1966 gründete er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Eltern (Zeitschrift)|Eltern]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 eröffnete Springer im Beisein des Bundespräsidenten [[Heinrich Lübke]] sein neu errichtetes Verlagshaus in [[Berlin-Kreuzberg]] in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer (heute [[Axel-Springer-Hochhaus]]). 1967 wurde der Hauptsitz des Verlages komplett dorthin verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 übte eine Kommission der Bundesregierung zusätzlichen Druck auf den Zeitungsmogul aus und kritisierte seine Aufweichung der [[Pressefreiheit]] in Deutschland. Als Zugeständnis verkaufte Springer daraufhin seine Anteile der Publikationen &amp;#039;&amp;#039;Bravo, Das Neue Blatt, Eltern, Jasmin, Kicker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;twen.&amp;#039;&amp;#039; Der [[Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger|BDZV]] würdigte dies mit einer Anerkennung. Springer trieb die Fusion seiner Subunternehmen Ullstein, [[Hammerich &amp;amp; Lesser]] und Axel Springer &amp;amp; Sohn voran und wurde 1970 Alleinaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender der Axel Springer Verlag AG. Er kaufte auch die Regionalzeitungen &amp;#039;&amp;#039;Bergedorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Nachrichten]],&amp;#039;&amp;#039; was erneut den Missmut der Medienwächter erweckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem von der Terrororganisation [[Rote Armee Fraktion]] (RAF) verübten [[Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion#Springer-Hochhaus Hamburg|Bombenanschlag auf das Hamburger Springer-Hochhaus 1972]] wurden 17 Mitarbeiter verletzt. 1973 nahm Springer in [[Kettwig]] (seit 1975 ein Stadtteil von [[Essen]]) seine sechste Druckerei in Betrieb und somit zugleich die damals größte [[Offsetdruck]]erei in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 gründete Springer die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Kontinent,&amp;#039;&amp;#039; in der verfolgte osteuropäische [[Dissident]]en und Schriftsteller sich äußern und publizieren durften. Im selben Jahr startete er diverse „Special-Interest“-Titel ([[Fachjargon]] für [[Fachzeitschrift]]en) wie &amp;#039;&amp;#039;Musikjoker, Ski-Magazin&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Tennis magazin]].&amp;#039;&amp;#039; Überdies erwarb Springer Anteile der &amp;#039;&amp;#039;Münchner Zeitungs-Verlag GmbH &amp;amp; Co KG.&amp;#039;&amp;#039; Sein Begehren auf einen Kauf der Mehrheitsanteile an dem Münchener Verlag wurde jedoch wie schon früher vom Bundeskartellamt untersagt, um einer [[Hegemonie]] in der deutschen Presselandschaft Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalist und Schriftsteller [[Günter Wallraff]] hatte sich inkognito unter dem Pseudonym „Hans Esser“ als Mitarbeiter bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; einstellen lassen. Auf der Grundlage der so erworbenen [[Insider|Insiderkenntnisse]] kritisierte er 1977 in seinem Enthüllungsbuch &amp;#039;&amp;#039;Der Aufmacher&amp;#039;&amp;#039; die Methoden des Springer-Verlags. Der daraufhin vom Verlag gegen Wallraff geführte Prozess dauerte bis 1981; Wallraff gewann ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mord am Vorstandssprecher der [[Dresdner Bank]], [[Jürgen Ponto]], am 30. Juli 1977 wurde die Studentin [[Poensgen#Bekannte Träger des Familiennamens Poensgen|Eleonore Poensgen]] zwar verhaftet, aber auf Grund von Zeugenaussagen nach wenigen Tagen aus der Untersuchungshaft wieder entlassen. Die &amp;#039;&amp;#039;Bild-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; nannte sie trotzdem „Terroristen-Mädchen“. Die &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039; erfand nach der Freilassung: „Das Fräulein Poensgen hat für ein Alibi vorgesorgt.“ Der Springer-Verlag wurde daraufhin im Oktober 1977 vom [[Deutscher Presserat|Deutschen Presserat]] gerügt und 1979 in zweiter Instanz zu 25.000 DM [[Schmerzensgeld]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/40349511|Eleonore Poensgen ./. Springer Verlag, OLG Düsseldorf, 15 U 199/78. Der Spiegel, Heft 26, 1979]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 gründete Springer das &amp;#039;&amp;#039;[[Journal für die Frau]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Springer zog sich nach dem Suizid seines Sohnes 1980 zunehmend zurück und übergab das Zepter für sein Zeitungsimperium nach und nach an [[Peter Boenisch]], [[Günter Prinz]] und seine Frau Friede. Er stieß weitere Anteile seines Verlages ab. Ein erneutes Veto des Kartellamtes ließ zunächst den Verkauf seiner Anteile am [[Hubert Burda Media|Burda-Verlag]] scheitern; schließlich wurde dem 1983 doch zugestimmt. Im selben Jahr gingen Springers letzte mitkonzipierte Publikationen &amp;#039;&amp;#039;Bild der Frau&amp;#039;&amp;#039; und die TV-Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;Bildwoche&amp;#039;&amp;#039; (wiederum als Scheinkonkurrenz zur &amp;#039;&amp;#039;Hörzu&amp;#039;&amp;#039;) an den Start.&lt;br /&gt;
1985 verkaufte er 49 Prozent des Gesamtkapitals seines Imperiums an Interessenten; der Verlag wurde [[Börsengang|an die Börse gebracht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Der Vater Axel Springers war der Verleger [[Hinrich Springer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das deutsche who’s who&amp;#039;&amp;#039;. XV. Ausgabe von [[Degener &amp;amp; Co|Degeners]] wer ist’s? Berlin 1967, S. 1911.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Altona, Inhaber des Verlages Hammerich &amp;amp; Lesser, Verleger der &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; und Schatzmeister der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei (DDP)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DHM-HdG|Bio=axel-springer|HDG=1|Titel=Axel Springer|Autor=Irmgard Zündorf, Regina Haunhorst}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war Ottilie Springer, geb. Müller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45465479|Titel=Geschichte und Analyse des Springer-Konzerns (I)|Jahr=1968|Nr=2|Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 heiratete Axel Springer die Hamburger Baumeistertochter Martha Else Meyer (* [[1913]] in [[Hamburg]]; † [[27. Juni]] [[2007]] in [[Hamburg-Winterhude]]). Ende desselben Jahres kam die gemeinsame Tochter Barbara&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/springer-erbe-verkauft-a-b82cd831-0002-0001-0000-000009158493 |titel= Springer-Erbe verkauft  |werk=Der Spiegel 8/1995 |datum=1995-02-19 |abruf=2025-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (16. Dezember 1933–21. September 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.davoserzeitung.ch/todesanzeige/2024-ta-b-choremi-springer |titel=Barbara Choremi Springer |werk=davoserzeitung.ch |abruf=2025-04-30 |zitat=Barbara Choremi Springer. * 16.12.1933 - † 21.09.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Welt. Nach den [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassegesetzen]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Meyer als sogenannte „[[Halbjude|Halbjüdin]]“ eingestuft. Die Ehe wurde 1938 geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_14-07-2007&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Strube |url=https://taz.de/Axel-Springer/!5198064/ |titel= Axel Springer: Mensch mit dem größten Herzen |werk=[[taz]] |datum=2007-07-14 |abruf=2020-03-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg heiratete sie den Kaufmann Fred Funke, den sie 1939 kennengelernt hatte. Nach eigenen Aussagen unterhielt sie mit Springer, der ihr eine Wohnung und Geld schenkte, ein freundschaftliches Verhältnis bis zu seinem Tod.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_14-07-2007&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 begann Springers zweite Ehe mit der Berlinerin Erna Frieda Berta Holm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde sein Sohn Axel Springer junior geboren, der später unter dem Pseudonym [[Sven Simon (Fotograf)|Sven Simon]] als Fotojournalist und Chefredakteur der dann vom Vater verlegten &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde. Axel Springer selbst blieb aufgrund eines roten Ausmusterungsscheins (dauernde Wehrdienstunfähigkeit) von jeglichem Kriegseinsatz verschont.&amp;lt;ref&amp;gt;Henno Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Springer: ein deutsches Imperium&amp;#039;&amp;#039;, S. 66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 heiratete Springer seine dritte Frau [[Rosemarie Springer|Rosemarie Alsen]], geborene Lorenz, Tochter von [[Werner Lorenz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Rudi-Dutschke-Strasse, Axel-Springer-Hochhaus.jpg|mini|Hauptsitz des Axel Springer Verlags in Berlin an der ehemaligen Sektorengrenze, 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 trennte er sich von seiner Frau Rosemarie, um 1962 die vierte Ehe mit Helga Alsen, geb. Ludewig, einzugehen. Helga Alsen war ebenso wie Rosemarie Alsen zuvor mit Springers Nachbarn Horst-Herbert Alsen verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/wirtschaft/atmedia/springers-leben-der-groevaz-und-seine-ewige-sinnsuche/785.763 &amp;#039;&amp;#039;Springers Leben: Der „GröVaZ“ und seine ewige Sinnsuche.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Ehe stammt Springers Sohn Raimund Nicolaus (1962–2022).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article236622003/Im-Alter-von-59-Jahren-Raimund-Nicolaus-Springer-gestorben.html &amp;#039;&amp;#039;Im Alter von 59 Jahren: Raimund Nicolaus Springer gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[welt.de]], 1. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 heiratete er seine fünfte und letzte Frau, [[Friede Springer|Friede]], die ab 1965 als [[Kindermädchen]] im Hause Springer gearbeitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Axel Springer junior beging am 3. Januar 1980 auf einer Hamburger Parkbank [[Suizid]]. Dieses Ereignis belastete den Vater schwer. In der Folgezeit zog sich der Verleger zunehmend aus der Öffentlichkeit auf sein Anwesen auf Sylt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Nikolassee - Grab Axel Springer.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Am 22. September 1985 starb Axel Cäsar Springer im [[Martin-Luther-Krankenhaus (Berlin)|Martin-Luther-Krankenhaus]] in West-Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/das-wort-realitaeten-bringt-mich-um-a-db085f4b-0002-0001-0000-000013516932 |werk=Der Spiegel 40/1985 |titel=»Das Wort Realitäten bringt mich um« |datum= 1985-09-29 |sprache=de |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde vom Bischof der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]], [[Jobst Schöne]], auf dem [[Evangelischer Kirchhof Nikolassee|Evangelischen Kirchhof Berlin-Nikolassee]] beerdigt. Sein Grab ist als [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] gewidmet. Das Erbe Axel Springers wird überwiegend von seiner fünften Ehefrau [[Friede Springer]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Person ===&lt;br /&gt;
==== Persönliches ====&lt;br /&gt;
1948 wurde Springer Mitglied der Hamburger [[Freimaurerloge]] „Die Brückenbauer“ o.&amp;amp;nbsp;O. in der auch [[Paul Sethe]] ([[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]), [[Fritz Sänger]] ([[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]), [[Carlo Schmid]], [[Ernst Fromm (Mediziner)|Ernst Fromm]], [[Rolf Dahlgrün]] und [[Rolf Appel (Journalist)|Rolf Appel]] Mitglieder waren. Auf Springers Wunsch wurden in den 1950er Jahren die monatlichen Kolloquien in seiner privaten Bibliothek abgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.youtube.com/watch?v=kFUXFPsAWqE|titel=Rolf Appel -- ein herausragender Freimaurer im Gespräch mit Knut Terjung|autor=philipmilitz|datum=2010-07-31 |abruf=2017-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Journalist [[Michael Jürgs]] schrieb 1995, Springer habe sich im Sommer 1957 für den wiedergeborenen [[Messias]] gehalten. Er wurde durch Vertraute weitgehend abgeschirmt und durch gesundheitliche Probleme entschuldigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1995&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurden Brandanschläge auf Springers Gästehaus „[[Klenderhof]]“ in [[Kampen (Sylt)|Kampen]] auf [[Sylt]] und auf sein [[Chalet]] bei [[Gstaad]] verübt. Das Chalet brannte dabei vollständig nieder. Der Täter konnte nicht ermittelt werden, bis sich der Schweizer Autor [[Daniel de Roulet]] 2006 zu dem Anschlag bekannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erfolgte eine erneute Auszeichnung Springers durch die [[Hebräische Universität Jerusalem]]. Im folgenden Jahr, 1977, erhielt er die Auszeichnung der &amp;#039;&amp;#039;American Friendship Medal&amp;#039;&amp;#039; für die freundschaftliche Position seiner Presse zu den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgejahr 1981 wurde Springer die Ehrendoktorwürde der [[Universität Boston]] und der Konrad-Adenauer-Preis der [[Deutschland-Stiftung]] verliehen. 1982 erhielt er die Berliner [[Ernst-Reuter-Plakette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politisches Engagement ====&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; war er während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] für [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Propaganda mitverantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandradiokultur.de/raetselhafte-freundschaft.1079.de.html?dram:article_id=176448 Jens Rosbach: &amp;#039;&amp;#039;Rätselhafte Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin trat er als Anwärter dem [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK)]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer: die Biografie&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen 2008, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um im patriotischen Sinne eine [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] zu erreichen, traf sich Springer im Januar 1958 mit dem [[Sowjetunion|sowjetischen]] Staatschef [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/article3873110/Axel-Springer-die-Stasi-und-der-ominoese-SS-Schatz.html welt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Den idealen Zeitpunkt für die Übergabe seines gemeinsam mit [[Hans Zehrer]] erstellten Wiedervereinigungsplanes ließ Springer durch seine persönliche [[Astrologie|Astrologin]] errechnen. Bis auf ein ausführliches [[Interview]] für die &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039; blieb das Treffen allerdings ergebnislos. Als Folge des Scheiterns kam es zum Bruch mit seinem ehemaligen Mentor Zehrer und Springer begann, Chruschtschows Sowjetunion als „Reich des Bösen“ zunehmend journalistisch zu bekämpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel1995&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9199143|Autor=Michael Jürgs|Titel=Der Erlöser aus Altona|Jahr=1995|Nr=26|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] setzte Springer nun vermehrt [[Auslandskorrespondent]]en ein und gründete 1959 den Springer Auslandsdienst (SAD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr zum Missfallen Axel Springers wurde Mitte der 1960er Jahre das seinem Verlag stets kritisch gegenüberstehende Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in seinem Haus gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat wie publizistisch setzte sich Springer stark für eine Aussöhnung mit dem jüdischen Volk ein und unternahm mehrere Reisen nach Israel. Er förderte auch das [[Israel-Museum]] in Jerusalem; nach ihm wurde dort eine Bibliothek benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imj.org.il/en/content/libraries-and-study-rooms |titel=Libraries and Study Rooms {{!}} The Israel Museum, Jerusalem |abruf=2020-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der rechtsextremen [[National-Zeitung (München)|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen National- und Soldatenzeitung&amp;#039;&amp;#039;]] wurde er 1967 als „nicht-jüdischer [[Zionismus|Zionist]]“ bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Schwarz 2008, 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Formulierung, die der spätere Springer-Vorstandsvorsitzende [[Mathias Döpfner]] 2006 aufgriff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=»Wir Deutschen sind unberechenbar« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2006-06-18 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/wir-deutschen-sind-unberechenbar-a-7c46fd1f-0002-0001-0000-000047282197 |Abruf=2023-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1966 eröffnete Verlagshaus an der heutigen [[Rudi-Dutschke-Straße]] (Ecke [[Axel-Springer-Straße]]) in [[Berlin-Kreuzberg]] in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer war eine deutliche Kampfansage des Verlegers und sein Fanal gegen das System der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. 1967 wurde indes auch zu einem der unbequemsten Jahre des Springer-Verlags: Während Springer im Ausland nach Frieden suchte, blies ihm im eigenen Land mit der Parole „Enteignet Springer!“ ein heftiger Sturm entgegen und bildete den Auftakt zu den [[68er-Bewegung|68er]] Studentenunruhen. Überdies wuchs die Kritik an dem die Medien dominierenden Verleger, ausgehend von Intellektuellen und Schriftstellern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Gruppe&amp;amp;nbsp;47]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlagsintern gab Springer vier Grundsätze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.axelspringer.de/artikel/60-Jahre-Axel-Springer-Haus-Hamburg_1444787.html |wayback=20121104124021 |text=Axel Springer AG – 60 Jahre Axel-Springer-Haus Hamburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus, der dritte Verlagsgrundsatz wurde 2001 ergänzt, so dass es heute fünf Grundsätze sind:&lt;br /&gt;
# Das unbedingte Eintreten für die friedliche Wiederherstellung der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Einheit]] in Freiheit.&lt;br /&gt;
# Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der [[Existenzrecht Israels|Lebensrechte des israelischen Volkes]].&lt;br /&gt;
# Die Unterstützung des [[Transatlantische Beziehungen|transatlantischen Bündnisses]] und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://nachhaltigkeit.axelspringer.de/de/grundsaetze/unternehmensgrundsaetze.html |wayback=20141217122227 |text=nachhaltigkeit.axelspringer.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Ablehnung jeglicher Art von politischem [[Totalitarismus]].&lt;br /&gt;
# Die Verteidigung der freien [[Soziale Marktwirtschaft|sozialen Marktwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung wurde der erste Grundsatzpunkt in „Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas“ geändert. Um die Nichtanerkennung der DDR als zweiten deutschen Staat zu betonen, wurde sie in den Springer-Zeitungen auf Anweisung Axel Springers in Anführungszeichen geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag4700.html Vor 25 Jahren starb Axel Springer, in: WDR.de Archiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erschießung [[Benno Ohnesorg]]s 1967 und der einseitigen Berichterstattung der BILD diesbezüglich begannen die Demonstrationen und Proteste einer vorwiegend linksgerichteten Studentenschaft gegen die von ihnen als „Springer-Presse“ betitelten Publikationen aus dem Springer-Verlag, vor allem gegen die &amp;#039;&amp;#039;BILD-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, die ein eher bürgerliches und [[Wertkonservatismus|wertkonservatives]] Welt- und Politikbild vermittelte und den [[Kommunismus]], die studentische [[Außerparlamentarische Opposition]] und den [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|SDS]] unter [[Rudi Dutschke]] entschieden bekämpfte. Weitere Studentenunruhen folgten nach dem Attentat auf Rudi Dutschke 1968. Eine der Parolen war „BILD schoss mit“. Axel Springer wurde „Anstiftung zu Straftaten“, Zensur und Entwürdigung der Studenten und ihrer Positionen vorgeworfen. Die Folge waren Brandanschläge auf Springers Firmenfahrzeuge. Springers engster Mitarbeiter [[Peter Boenisch]] schaffte es gerade noch, einen Ansturm von Demonstranten auf das Springer-Gebäude in Hamburg zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Jürgs: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Axel Springer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Axel Springer für seine Bemühungen zur Annäherung der Bundesrepublik Deutschland mit Israel die Ehrendoktorwürde der israelischen [[Bar-Ilan-Universität]] verliehen. Für seine konsequente Unterstützung Israels bekam Springer viel Anerkennung aus Israel und er wurde der erste Träger der &amp;#039;&amp;#039;[[Leo-Baeck-Medaille]]&amp;#039;&amp;#039; für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden. Als erster Deutscher erhielt der Verleger den Ehrentitel „[[Bewahrer Jerusalems]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnhäuser ===&lt;br /&gt;
Architektonisch interessant ist das Objekt Grotiusweg 79 in Hamburg-[[Blankenese]], auch bekannt als [[Landhaus Michaelsen]] (Entwurf [[Karl Schneider (Architekt, 1892)|Karl Schneider]]), das seit 1986 das &amp;#039;&amp;#039;PuppenMuseum Falkenstein&amp;#039;&amp;#039; der Galeristin [[Elke Dröscher]] beheimatet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/kultur-live/article106530789/Landhaus-Michaelsen-Puppenstube-einmal-ganz-anders.html Landhaus Michaelsen: Puppenstube einmal ganz anders, Hamburger Abendblatt vom 12. Juni 2012].&amp;lt;/ref&amp;gt; Springer selbst wollte das Haus 1970 abreißen lassen. Ein weiteres Wohnhaus aus den 1950er Jahren dient heute als Clubhaus des [[Segelclub Rhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Axel Springerbronze.jpg|mini|Eine Büste Axel Springers von [[Kurt Arentz]] vor dem Haupteingang des Hamburger Verlagsgebäudes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1967: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1969: „Honorary Fellow“ des [[Weizmann-Institut für Wissenschaften|Weizmann-Instituts]] in Rehovot (Israel)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Ehrendoktorwürde der Bar-Ilan Universität in [[Ramat Gan]] (Israel)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Fritz-Schumacher-Preis#Fritz-Schumacher-Medaille|Fritz-Schumacher-Medaille]] der [[Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.]]&lt;br /&gt;
* 1976: Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem&lt;br /&gt;
* 1976: [[Jakob Fugger-Medaille]] des [[Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern|Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern]] e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* 1977: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1978: Das New Yorker [[Leo Baeck Institut]] für Forschung und Bewahrung der Geschichte der Juden in Deutschland verleiht Axel Springer die [[Leo-Baeck-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1981: Das &amp;#039;&amp;#039;Israelitische Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; in Zürich verleiht Axel Springer den David-Preis&lt;br /&gt;
* 1981: [[Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 1982: Heinrich-Stahl-Preis der Berliner Jüdischen Gemeinde anlässlich seines 70. Geburtstages&lt;br /&gt;
* 1982: [[Ernst-Reuter-Plakette]] der Stadt Berlin&lt;br /&gt;
* 1983: Ehrentitel der Stadt [[Jerusalem]] „Bewahrer Jerusalems“&lt;br /&gt;
* 1985: Goldmedaille des Verbandes der israelischen Tageszeitungsverleger, Goldene Verdienstmedaille des europäischen [[B’nai B’rith]]&lt;br /&gt;
* postum 1990: [[CDU Hamburg#Hamburger Bürgerpreis|Hamburger Bürgerpreis]] der CDU Hamburg&lt;br /&gt;
* postum 2014: Theodor-Herzl-Preis des [[Jüdischer Weltkongress|Jüdischen Weltkongresses]] (WJC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Axel Springer, [[Hans Wallenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Berlin aus gesehen. Zeugnisse eines engagierten Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Busse u. Seewald, Herford 1971.&lt;br /&gt;
* Axel Springer: &amp;#039;&amp;#039;Aus Sorge um Deutschland. Zeugnisse eines engagierten Berliners&amp;#039;&amp;#039;.Seewald, Stuttgart 1980.&lt;br /&gt;
* [[Friede Springer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer. Die Freunde dem Freund&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin 1986.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Böll]], [[Klaus Staeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiden des Axel Cäsar Springer&amp;#039;&amp;#039;. Steidl Gerhard, 1987, ISBN 3-88243-013-3.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Naeher]]: &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer. Mensch, Macht, Mythos&amp;#039;&amp;#039;. D. Straube, Erlangen 1991.&lt;br /&gt;
* [[Henno Lohmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer – Ein deutsches Imperium&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* [[Michael Jürgs]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verleger – Der Fall Axel Springer&amp;#039;&amp;#039;. List, Tübingen 2001.&lt;br /&gt;
* Gunhild Freese: [http://www.zeit.de/2001/52/200152_springer.xml &amp;#039;&amp;#039;Sparen oder von Kirch kassieren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 52/2001 (über den Generationswechsel bei Springer).&lt;br /&gt;
* [[Claus Jacobi (Journalist)|Claus Jacobi]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verleger Axel Springer. Eine Biografie aus der Nähe&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 2005, ISBN 3-7766-2440-X.&lt;br /&gt;
* Katja Strube: [http://www.taz.de/index.php?id=491&amp;amp;art=1879&amp;amp;no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Mensch mit dem größten Herzen – Axel Springers erste Ehefrau war jüdischer Abstammung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2007.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Schwarz (Historiker)|Hans-Peter Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer – Die Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2008, ISBN 978-3-549-07246-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|759|761|Springer, Axel|Erik Lindner|118616420}}&lt;br /&gt;
* Tim von Arnim: &amp;#039;&amp;#039;„Und dann werde ich das größte Zeitungshaus Europas bauen“: Der Unternehmer Axel Springer&amp;#039;&amp;#039;. Campus Verlag, Frankfurt am Main und New York 2012. Zugleich: Dissertation an der [[Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt|Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt]] 2011, ISBN 978-3-593-39636-1.&lt;br /&gt;
* [[Tilman Jens]]: &amp;#039;&amp;#039;Axel Cäsar Springer. Ein deutsches Feindbild&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-451-30542-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Fritz Backhaus, Dimitrij Belkin und [[Raphael Gross]] im Auftrag des [[Fritz Bauer Institut]]s und des [[Jüdisches Museum Frankfurt|Jüdischen Museums Frankfurt]]. Wallstein, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1081-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Kilb: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/axel-springer-wird-gefeiert-ein-denkmal-fuer-den-caesar-von-berlin-11738581.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Denkmal für den Cäsar von Berlin&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Mai 2012&lt;br /&gt;
* Karl Christian Führer: [https://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2007/id=4479 &amp;#039;&amp;#039;Erfolg und Macht von Axel Springers „Bild“-Zeitung in den 1950er-Jahren&amp;#039;&amp;#039;], in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 4 (2007), S. 311–336.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hoeres]]: [https://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2012/id=4528 &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Amerika. Axel Springer und die Transformation des deutschen Konservatismus in den 1960er- und 1970er-Jahren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen]] / Studies in Contemporary History&amp;#039;&amp;#039;, 9, 2012, S. 54–75.&lt;br /&gt;
* Kai-Axel Aanderud: &amp;#039;&amp;#039;Axel Springer und die Deutsche Einheit&amp;#039;&amp;#039;. Mittler, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8132-0992-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielfilme und Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* [[Der Verleger]], 2001, Dramatisierung der Zeit von 1945 bis um 1980 auf Basis der Biografie von Michael Jürgs&lt;br /&gt;
* [[Ich – Axel Cäsar Springer]], fünfteiliger Film der [[DEFA]], ausgestrahlt im [[Deutscher Fernsehfunk|Deutschen Fernsehfunk]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zwischen 1968 und 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=_83xk3kZxlM Bespitzelt Springer – Wie die Stasi einen Medienkonzern ausspähte]&amp;#039;&amp;#039;, Doku von [[Tilman Jens]], 2009&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige Tage im Leben des Axel Springer&amp;#039;&amp;#039;, Reportage von Renate Harpprecht, 1970, ausgestrahlt am 22. Juli 1970 in der ARD&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=uLbU8-bMU-I &amp;#039;&amp;#039;Zeugen des Jahrhunderts – Interview mit Axel Springer&amp;#039;&amp;#039; von 1982, ausgestrahlt im ZDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118616420}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=axel-springer|HDG=1|Titel=Axel Springer|Autor=Irmgard Zündorf, Regina Haunhorst}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=CE6aetixU0Q&amp;amp;list=PLFF807CC10CF443F5&amp;amp;index=12 Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG, schreibt einen fiktiven Brief an Axel Springer], youtube.com&lt;br /&gt;
* [https://www.stern.de/kultur/film/der-verleger--axel-springer-taenzer--traeumer-und-tycoon-3888502.html &amp;#039;&amp;#039;Der Verleger Axel Springer: Tänzer, Träumer und Tycoon&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039;,  9. Oktober 2001&lt;br /&gt;
* {{Zeugen des Jahrhunderts |Zeitzeuge= |Interviewer=[[Gerhard Löwenthal]] |ID=uLbU8-bMU-I |Datum=2. Mai 1982 |Teil= |Laufzeit=59:59 |hm=m }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger der Leo-Baeck-Medaille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118616420|LCCN=n50024365|VIAF=100287763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Springer, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Axel Springer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsverleger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Bar-Ilan-Universität, Ramat Gan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Hebräischen Universität Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Axel Springer SE)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bild, Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Morgenpost)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sylt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Springer, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Springer, Axel Cäsar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger, Gründer des Axel Springer Verlags&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Altona|Altona]] bei [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
</feed>