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	<title>Axel Schaffeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:19:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Schaffeld&amp;diff=1716154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X-angel: Korrektur heutiger Name der Schule, siehe https://www.braunschweig.de/kultur/erinnerungskultur/Orte.pdf; Formulierung &quot;rückbenannt&quot; geändert, da der Namensgeber Georg Eckert bei Kriegsende noch eher unbekannt war und wohl kaum schon damals die Straße nach ihm benannt wurde; bedeutend wurde besagte Person wohl erst ab den 1950er Jahren; alter Schulname nicht bekannt, lediglich ermittelbar dass es &quot;von 1922 bis 1932 reformorientierte Versuchsschule&quot; gewesen war</title>
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		<updated>2024-10-05T04:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur heutiger Name der Schule, siehe https://www.braunschweig.de/kultur/erinnerungskultur/Orte.pdf; Formulierung &amp;quot;rückbenannt&amp;quot; geändert, da der Namensgeber Georg Eckert bei Kriegsende noch eher unbekannt war und wohl kaum schon damals die Straße nach ihm benannt wurde; bedeutend wurde besagte Person wohl erst ab den 1950er Jahren; alter Schulname nicht bekannt, lediglich ermittelbar dass es &amp;quot;von 1922 bis 1932 reformorientierte Versuchsschule&amp;quot; gewesen war&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Axel Schaffeld.jpg|mini|hochkant|Axel Schaffeld als Sturmführer der SA]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axel Schaffeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1904]] in [[Peine]]; † [[1. August]] [[1932]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Maschinenbau]]student, NS-Hochschulgruppen- und [[Sturmabteilung|SA]]-Sturmführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schaffeld, ein Sohn des Fabrikbesitzers Hugo Schaffeld, begann nach dem Besuch des Realgymnasiums in Peine ein Maschinenbaustudium an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[Corps]] [[Corps Macaro-Visurgia Hannover|Macaro-Visurgia Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Weinheimer Senioren-Convent|WSC]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Grün, Christoph Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Die Fuxenstunde&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungsband: &amp;#039;&amp;#039;AV Frisia zu Hannover im CV&amp;#039;&amp;#039;. Bad Buchau 2021, ISBN 978-3-948502-06-5, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Studium setzte er ab 1928 an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] fort. Der überzeugte [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]] (Mitglied seit 1. Juni 1931&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungsblatt der Kameradschaft und Altherrenschaft „Axel Schaffeld“, Nummer 2 (November 1939), S. 4, {{DNB|587352922}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und SA-Angehörige führte schon bald den Vorsitz in der Braunschweiger Studentenschaft und war gleichzeitig Hochschulgruppenführer des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]] (NSDStB). Die angebliche Beleidigung einer deutschen Studentin durch einen [[Bulgarien|bulgarischen]] Kommilitonen Ende des Jahres 1931 nutzte der NS-Studentenbund als Anlass für eine spektakuläre Hetzkampagne gegen die Hochschulleitung. Schaffeld spielte darin eine Schlüsselrolle, die NS-Presse sorgte für reichsweites Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz massiver Intervention des Braunschweigischen Volksbildungsministers und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitgliedes [[Dietrich Klagges]] in dieser Affäre konnte das eigentliche Ziel, die vorzeitige Machtübernahme an der Hochschule, nicht erreicht werden. Am 31. Juli 1932, dem [[Reichstagswahl Juli 1932|Tag der Reichstagswahl]], der in Braunschweig von bürgerkriegsähnlichen Unruhen begleitet wurde, wurde Schaffeld zum SA-Sturmführer ernannt. In den frühen Morgenstunden nach der Wahl lieferte sich sein SA-Trupp an der Ecke Sandweg/Schulweg mit Angehörigen einer kommunistischen Straßenschutztruppe ein Feuergefecht, bei dem Schaffeld getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August wurde seine [[Bestattungsurne|Urne]] in Anwesenheit der gesamten Braunschweiger NS-Prominenz auf dem [[Hauptfriedhof Braunschweig|Hauptfriedhof]] beigesetzt. Die Klagges-Administration machte Schaffeld zum „[[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|Blutzeugen der Bewegung]]“, der „[[Horst Wessel]] im Kampfe für die [[Volksgemeinschaft]] nachgefolgt“ sei und nahm seinen Tod zum Anlass, erneut vehement Polizeigewalt auch für die SA zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaffeld wie auch der am 29. Juni 1933 irrtümlich von eigenen Kameraden erschossene [[Schutzstaffel|SS-]]Mann [[Gerhard Landmann (Kaufmann)|Gerhard Landmann]] wurden von den Braunschweiger Nationalsozialisten zu Symbolfiguren stilisiert, denen Gedenkstätten und pompöse Gedächtnisfeiern gewidmet wurden. Der Schulweg, in dem Schaffeld getötet wurde, wurde nach ihm benannt, ebenso die heutige &amp;#039;&amp;#039;Realschule [[Georg Eckert|Georg-Eckert]]-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Braunschweig. Beide wurden nach Kriegsende sowie später umbenannt. In Heidelberg wurde 1934 eine der von den Nazis in allen Universitätsstädten gegründete [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] nach ihm benannt. Dies Kameradschaften waren eine Konkurrenzorganisation zu den [[Studentenverbindung]]en. Als die Corps des [[Heidelberger Senioren-Convent|Heidelberger Senioren Konvents]] Mitglieder verloren hatten und ihre Auflösung durch den NS-Staat befürchteten, wurde als Entgegenkommen gegenüber dem NS-Studentenbund das Schwabenhaus des [[Corps Suevia Heidelberg|Corps Suevia]] als Residenz für die Kameradschaft Axel Schaffeld angeboten. Es gab Verhandlungen mit dem NSDStB, der durch das ehemalige Suevia- und dann Kameradschaftsmitglied und NSDStB-Funktionär [[Hanns-Martin Schleyer]] geführt wurden. Diese Verhandlungen scheiterten und die Suevia löste sich am 3. November 1935 auf. 1939 bezog die Kameradschaft das Schwabenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Hachmeister: &amp;#039;&amp;#039;Schleyer. Eine deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2004, ISBN 3-406-51863-X, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Kertz]], Peter Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Vom Collegium Carolinum zur Technischen Universität Braunschweig 1745–1995.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 1995, ISBN 978-3-487-09985-9.&lt;br /&gt;
* Joachim Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Axel Schaffeld.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3775258388|Seite=514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035134667|VIAF=300873850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaffeld, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaffeld, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbaustudent, NS-Hochschulgruppen- und SA-Sturmführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Peine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X-angel</name></author>
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