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	<title>Axel Köhler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:17:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_K%C3%B6hler&amp;diff=287431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-16T18:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axel Köhler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1960]] in [[Schwarzenberg/Erzgeb.]]) ist ein deutscher [[Regisseur]], Opernsänger ([[Countertenor]]), Intendant und seit 2023 Rektor der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart|Musikhochschule Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Axel Köhler studierte an der [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden]] Violinpädagogik und Gesang. Ab 1984 gehörte er dem Ensemble des [[Opernhaus Halle|Opernhauses Halle (Saale)]] an – zunächst als Spielbariton, vor allem als [[Altus (Sänger)|Altus]], später auch als Regisseur und [[Intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 debütierte er als Eustazio in der Halleschen &amp;#039;&amp;#039;[[Rinaldo]]&amp;#039;&amp;#039;-Inszenierung von [[Peter Konwitschny]]. Anspruchsvolle Countertenor-Partien folgten, vor allem in etlichen [[Georg Friedrich Händel|Händel]]-Opern, die in dessen Geburtsstadt zu den [[Händel-Festspiele Halle|Händelfestspielen]] aufgeführt wurden. Köhler gastierte bei internationalen Festivals und wurde weltweit zu Konzerten, [[Compact Disc|CD]]-, Radio- und Opernproduktionen eingeladen. 1995 sang er am Londoner [[Royal Opera House]] in der Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Arianna&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexander Goehr]]. 1998 übernahm er die Titelpartie in der von den [[Dresdner Musikfestspiele|Dresdener Musikfestspielen]] an der [[Semperoper|Sächsischen Staatsoper Dresden]] inszenierten Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;Farinelli&amp;#039;&amp;#039; von [[Siegfried Matthus]] und gab 2001 den Teufel in [[Detlev Glanert|Glanert]]s komischer Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung]]&amp;#039;&amp;#039; bei deren Uraufführung in Halle. 2003 sang er bei den [[Salzburger Festspiele]]n die Partie des Adschib in der Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;L’Upupa&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Werner Henze]], 2005 an der [[Semperoper]] Dresden die Partie des Poro in [[Johann Adolf Hasse|Hasse]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Cleofide (Hasse)|Cleofide]]&amp;#039;&amp;#039;, 2006 die Titelpartie in &amp;#039;&amp;#039;Cantor – Die Vermessung des Unendlichen&amp;#039;&amp;#039; von [[Ingomar Grünauer]], einer Uraufführung am Opernhaus Halle, in der er auch als Bariton und Geiger auftrat. Die [[Bayerische Staatsoper]] engagierte ihn als Altus für &amp;#039;&amp;#039;[[L’incoronazione di Poppea]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rinaldo&amp;#039;&amp;#039;, die [[Hamburgische Staatsoper]] für &amp;#039;&amp;#039;L’incoronazione di Poppea&amp;#039;&amp;#039;. Am Opernhaus Halle sang er in Monteverdis &amp;#039;&amp;#039;[[L’Orfeo]]&amp;#039;&amp;#039; die Partie der La Speranza und den Polinesso in Händels &amp;#039;&amp;#039;[[Ariodante]]&amp;#039;&amp;#039;, dort trat er 2011 auch als Schwan in [[Carl Orff|Orff]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Carmina Burana (Orff)|Carmina Burana]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Als Artemis in Henzes &amp;#039;&amp;#039;[[Phaedra (Henze)|Phaedra]]&amp;#039;&amp;#039; war er 2007 bis 2010 in Berlin, Brüssel, Wien, Frankfurt und in London zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konzertsänger arbeitete der Countertenor mit Ensembles der Alten Musik wie [[Concerto Köln]], [[Musica Antiqua Köln]], [[Lautten Compagney]] sowie mit Dirigenten wie [[René Jacobs]], [[Marcus Creed]] und [[Howard Arman]]. Seine Altus-Programme „Falsetto grazioso“ und „Falsetto amoroso“ wiesen ihn als hervorragenden Liedinterpreten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder war Köhler als Countertenor auch in [[Operette]]n zu erleben. Den Orlofski in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; verkörperte er an der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]], der Staatsoper Hamburg, dem [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Staatstheater Karlsruhe]] und an der Oper Halle. 1998 wurde er in dieser Rolle mit dem Ensemble der [[Wiener Staatsoper]] an die &amp;#039;&amp;#039;[[Accademia di Santa Cecilia]]&amp;#039;&amp;#039; eingeladen. Die Titelpartie in &amp;#039;&amp;#039;[[Orpheus in der Unterwelt]]&amp;#039;&amp;#039; gestaltete er singend und geigend an der Komischen Oper Berlin und an der Oper Halle. Seit 2005 singt und spielt Köhler auch in [[Kabarett|Cabaret]]-Programmen. Ab 2016 gestaltete er Hauptrollen an der Staatsoperette Dresden – so im dort uraufgeführten Nachbarschaftmusical &amp;#039;&amp;#039;ZZAUN!&amp;#039;&amp;#039; und bis 2022 als Professor Higgins im Musical &amp;#039;&amp;#039;[[My Fair Lady]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 ist Köhler auch als Regisseur tätig. Sein Debüt gab er mit Monteverdis &amp;#039;&amp;#039;L’Incoronazione di Poppea&amp;#039;&amp;#039;, 2001 folgte Händels &amp;#039;&amp;#039;[[Rodrigo (Oper)|Rodrigo]]&amp;#039;&amp;#039;. 2003 wurde seine Inszenierung der Händel-Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Teseo]]&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland, der Schweiz und England aufgeführt. Seitdem inszenierte er in München, Schwerin, Augsburg, Bayreuth, Leipzig, Innsbruck, Dresden, Palermo und Graz. Internationale Aufmerksamkeit erregte er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanda, der Dudelsackpfeifer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jaromír Weinberger]] an der Dresdner Semperoper – die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039; wählte die Inszenierung zur Wiederentdeckung des Jahres 2011/2012, im Jahr 2014 wurde sie ans [[Teatro Massimo (Palermo)|Teatro Massimo]] in Palermo übertragen und wurde letztmals 2017 in den Dresden aufgeführt. Viel Zuspruch gab es 2013 für [[Georges Bizet|Bizet]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; sowie für seine Inszenierungen der Intermezzo-Reihe an der Semperoper. An der Oper Halle zeigte er 2012 eine moderne und auf die Stadt Halle zugeschnittene Inszenierung der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; und 2014 mit der halbszenischen Einrichtung von [[Richard Strauss]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Arabella (Strauss)|Arabella]]&amp;#039;&amp;#039;. Köhlers Inszenierung von [[Carl Maria von Weber|Webers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039; an der Semperoper im Jahr 2015 wurde mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bachtrack Award 2015&amp;#039;&amp;#039; als „Beste Inszenierung“ ausgezeichnet, die DVD vom japanischen &amp;#039;&amp;#039;Record Geijutsu Magazine&amp;#039;&amp;#039; mit seinem Rekord-Oscar 2016 geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 inszenierte Köhler mit &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. Jekyll &amp;amp; Mr. Hyde]]&amp;#039;&amp;#039; an den [[Landesbühnen Sachsen]] sein erstes Schauspiel, gefolgt von Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro|Die Hochzeit des Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; an der Staatsoperette Dresden und [[Carl Zeller|Carl Zellers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Vogelhändler]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Seefestspiele Mörbisch|Seefestspielen Mörbisch]]. 2018 brachte er [[Richard Heuberger der Ältere|Heubergers]] Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Der Opernball (Operette)|Der Opernball]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Volksoper Wien]] auf die Bühne, [[Gioachino Rossini|Rossinis]]  &amp;#039;&amp;#039;[[La Cenerentola (Oper)|La Cenerentola]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Oldenburgisches Staatstheater|Oldenburgischen Staatstheater]], [[Emmerich Kálmán|Kálmáns]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Csárdásfürstin|Csárdásfürstin]]&amp;#039;&amp;#039;, den Doppelabend &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Galathée]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;/ &amp;#039;&amp;#039;[[Gianni Schicchi]]&amp;#039;&amp;#039; an der Staatsoperette Dresden und &amp;#039;&amp;#039;Die Fledermaus&amp;#039;&amp;#039; an der [[Deutsche Oper am Rhein|Deutschen Oper am Rhein]]. Das Jahr 2019 startete er mit der [[Paul Burkhard (Komponist)|Burghards]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Feuerwerk]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Musikalische Komödie|Musikalischen Komödie Leipzig]] und beendete vorerst seine Regietätigkeit mit der Uraufführung des Musicals &amp;#039;&amp;#039;[[Der Name der Rose]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gisle Kverndokk]]/[[Øystein Wiik]] bei den Erfurter [[DomStufen-Festspiele|DomStufen-Festspielen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2009 bis 2016 war Köhler Künstlerischer Direktor/Intendant der [[Oper Halle]]. 2016 bis 2019 gehörte er als Sänger und Regisseur dem Ensemble der [[Staatsoperette Dresden]] an, bevor er 2019 zum Rektor der [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden]] berufen wurde. Seit 2023 ist Köhler in gleicher Funktion an der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1994: [[Händel-Preis|Händelpreis der Stadt Halle]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Oper am Rhein |url=https://www.operamrhein.de/menschen/axel-koehler/ |titel=Axel Köhler |abruf=2024-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: Ernennung zum [[Kammersänger]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: Kritikerpreis der [[Berliner Zeitung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.axelkoehler.de/ Website von Axel Köhler]&lt;br /&gt;
* [https://www.hmdk-stuttgart.de/unsere-hochschule/personenverzeichnis/?no_cache=1&amp;amp;L=0&amp;amp;tx_wtdirectory_pi1%5Bshow%5D=1811&amp;amp;tx_rggooglemap_pi1%5Bpoi%5D=1811&amp;amp;cHash=18116301ce0be4b1a7d2f2fcc4773942 Axel Köhler] auf der Website der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart|Musikhochschule Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20240506075711/https://www.swr.de/swrkultur/musik-klassik/musik-gespraeche-gaeste-swr2-treffpunkt-klassik-extra-2024-04-06-100.html Axel Köhler Gast im Studio von SWR Kultur] archiviert vom [https://www.swr.de/swrkultur/musik-klassik/musik-gespraeche-gaeste-swr2-treffpunkt-klassik-extra-2024-04-06-100.html Original] im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]]&amp;#039;&amp;#039; am 6. Mai 2024&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128632518 |TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|914839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128632518|LCCN=nr92033024|VIAF=17433358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohler, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operettensänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Countertenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret Alter Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Köhler, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Opernsänger (Countertenor)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwarzenberg/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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