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	<title>Axel Bakunts - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:25:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Bakunts&amp;diff=1255695&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-49691-0 am 31. August 2025 um 13:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-31T13:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bakunts.png|mini|hochkant|Axel Bakunts in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axel Bakunts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{hyS|Ակսել Բակունց|Aksel Bakunz}}, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Alexandr Stepani Thevosian&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1899]] in [[Goris]]; † [[8. Juli]] [[1937]] in [[Jerewan]]), war ein [[armenischer Schriftsteller]], [[Übersetzer]] und [[Drehbuchautor]], der im Zuge des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] ums Leben kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Axel Bakunts wurde als Sohn einer verarmten Bauernfamilie geboren. Über seine Kindheit schrieb er, dass er selbst vom früheren Wohlstand seiner Eltern nichts mehr gesehen habe und sich nur noch an ein Haus mit vielen Kindern und bittere Armut erinnere. Zunächst wurde Bakunts zur örtlichen Pfarrschule geschickt. Als sich jedoch sein Bildungshunger zeigte, wechselte er zum [[Theologisches Seminar Gevorkian|Gevorgian Seminar]] (genannt nach [[Gevorg IV. von Konstantinopel]]). Dort spezialisierte er sich auf [[armenische Literatur]], was seinen Patriotismus stärkte. 1916 meldete er sich freiwillig zum Wehrdienst, wurde jedoch wegen seines geringen Alters zurückgewiesen. 1917 nahm er schließlich an den Schlachten von [[Erzurum]], [[Mamkhatoun]], [[Ardahan]] und der [[Schlacht von Sardarapat]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 schloss er die landwirtschaftliche Hochschule in [[Charkiw]] ab und wurde leitender Agronom der Bergregion [[Sangesur]]. Auf seinen Erkundungsgängen entdeckte er in einem Waldgebiet die Ruine des mittelalterlichen Klosters [[Bgheno-Noravank]]. 1936 wurde Bakunts wegen „antisowjetischer Umtriebe“ und „nationalem Abweichlertum“ verhaftet. Aus dem Gefängnis heraus schrieb er, dass Literatur sein wahrer Seinsgrund sei. Seine Bitte, zu lesen und zu schreiben, wurde abgeschlagen. Nach 11 Monaten Haft wurde er am 8. Juli 1937 zum Tode verurteilt und 25 Minuten später von einem Erschießungskommando hingerichtet. Sein letzter Wunsch soll eine Zigarette gewesen sein, deren Tabak er mit trockenem Gras gestreckt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Bakunts war ein typischer armenischer Intellektueller des frühen 20. Jahrhunderts, der wie viele seiner Landsleute von einer Erneuerung der armenischen Kultur träumte. Dementsprechend schloss sich Bakunts früh der [[Armenische Revolutionäre Föderation|armenischen Revolutionsbewegung]] an, die sich dem Wohl des Volkes verschrieben hatte. Nach der [[Bolschewismus|bolschewistischen]] Machtübernahme in Armenien setzte er sich als schreibender Aktivist der [[Armenische SSR|Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik]] ein und wurde 1924 Mitglied der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]]. Neben seiner Arbeit als Agronom lehrte er in abgelegenen armenischen Bergdörfern und übersetzte große Mengen Propagandaliteratur. Ebenfalls ab 1924 widmete sich Bakunts von [[Jerewan]] aus verstärkt seinem literarischen Engagement. Zusammen mit [[Jeghische Tscharenz]], [[Mkrtitsch Armen]] und [[Gurgen Mahari]] gehörte er zur Gruppe &amp;#039;&amp;#039;November.&amp;#039;&amp;#039; Bis zu seinem Tod schrieb er Prosa, vornehmlich Kurzgeschichten und einige Drehbücher. Ein Museum über Leben und Wirken Bakunts’ befindet sich in seinem Geburtshaus in [[Goris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpiakan manushak&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lar-Markar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Namak rusats tagavorin&amp;#039;&amp;#039; (Brief an den russischen Zaren)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kyores&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mtnadzor&amp;#039;&amp;#039;. Die ersten Zeilen des Buches lauten:&lt;br /&gt;
:„Der einzige Pfad, der nach Mtnadzor führt, ist beim ersten Schneefall unpassierbar und niemand kann die Wälder bis zum Frühjahr durchqueren. Bis heute gibt es in den dichten Wälder Mtnadzors Gebiete, die noch kein Mensch betreten hat. Bäume fallen und verrotten. Ein neuer Baum wächst anstelle des alten. Bären tanzen pfeifend wie Schafhirten, Wölfe heulen zum Mond. Das Schwarzwild durchpflügt mit den Hauern die Erde und frisst die Eicheln des letzten Herbstes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
* Aksel Bakunts: &amp;#039;&amp;#039;Mrots&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Armenischen übersetzt von André Höhn. Halle (Saale) 2025, ISBN 979-8-3029-3410-9. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehbuchautor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1930: &amp;#039;&amp;#039;Sev tevi tak&amp;#039;&amp;#039;. Soldat Ando, gerade erst aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zurück, stachelt die Bewohner seines Heimatdorfes dazu auf, Klassenfeinde zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
* 1938: &amp;#039;&amp;#039;Sangesur&amp;#039;&amp;#039;. Der Film handelt vom Bürgerkrieg in der armenischen Provinz Sangesur. Er spielt in den frühen 1920er Jahren. Die letzten Daschnakenbattalione (Kämpfer der Armenischen Revolutionären Föderation) widersetzen sich unter Führung von [[Garegin Nschdeh|Sparapet Nschdeh]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] und bolschewistischen Partisanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aksel Bakunts: &amp;#039;&amp;#039;Alpiiskaia fialka&amp;#039;&amp;#039;. Khudozh. lit-ra, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://groong.usc.edu/tcc/tcc-20020213.html Biographie bei Armenian News Network] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://learning.lib.vt.edu/slav/lit_authors_armenian.html#bakunts Armenische Literatur (Übersicht)] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133144372|LCCN=n88058958|VIAF=64043392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bakunts, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Armenisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Armenische Sozialistische Sowjetrepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bakunts, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thevosian, Alexandr Stepani; Բակունց, Ակսել (armenisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=armenischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Goris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerewan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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