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	<title>Axel Azzola - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Azzola&amp;diff=1784043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2026-04-12T09:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z1229-308, Berlin, Begegnung zur Friedensförderung, Wolfgang Kohlhaase.jpg|mini|Axel Azzola (Mitte) zusammen mit [[Günter de Bruyn]] und [[Wolfgang Kohlhaase]] im Dezember 1981 auf der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Begegnung zur Friedensförderung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Axel Conrad Christian Azzola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1937]] in [[Oțelu Roșu|Ferdinandsberg]], [[Rumänien]]; † [[6. November]] [[2007]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Professor für Öffentliches Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienisch-böhmischen Vaters flüchtete Axel Azzola im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie aus dem heute rumänischen Ferdinandsberg (im heutigen [[Kreis Caraș-Severin]]) nach [[Marburg]], der Heimatstadt seiner Mutter, um der Verfolgung und Deportation durch die Russen zu entgehen. Er studierte an der [[Philipps-Universität Marburg|dortigen Universität]] und an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] [[Rechtswissenschaft]]en und wurde 1966 in Marburg mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Diskussion um die Aufrüstung der BRD im Unterhaus und in der Presse Großbritanniens: November 1949 – Juli 1952&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anschließend arbeitete er als Assistent von [[Wolfgang Abendroth]], bei dem er sich 1971 [[Habilitation|habilitierte]]. Im gleichen Jahr erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Als Professor in Darmstadt engagierte er sich insbesondere im Bereich des [[Verfassungsrecht]]s mit [[sozialwissenschaft]]lichem Schwerpunkt. Bekanntheit erlangte Azzola, als er ab Dezember 1975 im [[Stammheim-Prozess]] als [[Wahlverteidiger]] von [[Ulrike Meinhof]] auftrat. Hier vertrat er den Standpunkt, dass auf die Angeklagten das [[Kriegsvölkerrecht|Kriegsrecht]] anzuwenden sei und diese daher als [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] zu inhaftieren seien. Nach dem Tod von Meinhof hielt er am 12. Mai 1976 an der Universität Zürich eine Rede,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.socialhistoryportal.org/sites/default/files/raf/0019760512_2.pdf Manuskript] (PDF; 346&amp;amp;nbsp;kB) auf socialhistoryportal.org.&amp;lt;/ref&amp;gt; die teilweise als Rechtfertigung der Gewalt der [[Rote Armee Fraktion|RAF]] interpretiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Tobler: [http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/begeisterungsstuerme-fuer-den-rafterrorismus/story/23649350#mostPopularComment &amp;#039;&amp;#039;«Begeisterungsstürme» für den RAF-Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren engagierte er sich gegen den Bau der [[Startbahn West]]. Gemeinsam mit [[Richard Bäumlin]] gab er 1984 bzw. 1989 die ersten beiden Auflagen des [[Grundgesetz-Kommentar#Alternativkommentar|Alternativkommentars zum Grundgesetz]] heraus. Er war ab 1974 zudem Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Recht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Axel Azzola3.jpg|mini|Das Grab von Axel Azzola auf dem jüdischen Friedhof in Aurich]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 1969]] kandidierte Azzola für die linksgerichtete [[Aktion Demokratischer Fortschritt]] auf der Landesliste Hessen an 24. Stelle, die aber an der [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-7700-5224-2|Titel=Azzola, Axel |Fundstelle=A |Seiten=38 |KBytes=187}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 und 1990 arbeitete er als Berater für den [[Runder Tisch#Zentraler Runder Tisch in der DDR 1989/1990|Runden Tisch der DDR]], wo er an einem Verfassungsentwurf für die DDR mitwirkte. Nach der Wiedervereinigung engagierte er sich gegen die Kürzung von Sonderpensionen für frühere DDR-Funktionäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Axel Azzola aufgrund seiner familiären Wurzeln die Anerkennung als [[Judentum|Jude]] gelungen war, wurde er in den 1990er Jahren Vorsitzender des neu eingerichteten Schieds- und Satzungsgerichtes des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrates der Juden in Deutschland]]. Ferner beteiligte er sich am Neuaufbau der [[Oldenburg (Oldenburg)#Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften|jüdischen Gemeinde in Oldenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sara-Ruth Schumann]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Gemeinde zu Oldenburg. 1992–2002.&amp;#039;&amp;#039; Isensee, Oldenburg 2002, ISBN 3-89598-859-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wechselte er als [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglied von der Lehre in die Politik und bekleidete in der [[Kabinett Ringstorff I|SPD-PDS-Koalition in Mecklenburg-Vorpommern]] unter der Gesundheits- und Sozialministerin [[Martina Bunge]] (PDS) die Position des [[Staatssekretär]]s. Parallel hielt er Vorlesungen am [[Abraham Geiger Kolleg|Abraham-Geiger-Kolleg]] in Potsdam. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sein Amt Ende 2000 aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2003 bis 2004 war Azzola Präsident der [[Deutsch-Rumänische Gesellschaft|Deutsch-Rumänischen Gesellschaft zu Berlin]];&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/alteartikel/2400-prof-dr-axel-azzola-neuer-praesident.html &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Axel Azzola, neuer Präsident der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft zu Berlin, im Gespräch.&amp;#039;&amp;#039;] siebenbuerger.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; dafür wurde er als Offizier des [[Treudienst-Orden (Rumänien)|Treudienst-Ordens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Azzola starb am 6. November 2007 in Berlin. Als Mitglied der jüdischen Gemeinde in Oldenburg wurde er am 12. November 2007 auf dem alten jüdischen Friedhof in [[Aurich]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=mit Richard Bäumlin&lt;br /&gt;
   |Titel=Kommentar zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Luchterhand&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuwied&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-472-07030-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Jüdische und andere Geschichten von der Schöpfung bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hora&lt;br /&gt;
   |Ort=Hermannstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=973-8226-37-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Recht, Freiheit und Bündnis in der Tora. Grundlegungen für eine jüdische systematische Theologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Frank und Timme&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86596-094-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar== &amp;#039;&amp;#039;Aus Religion und Recht&amp;#039;&amp;#039;. Band 7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128497815|TEXT=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hartmut Bomhoff |url=http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.861.html |titel=Offene Türen für jüdische Kontingentflüchtlinge. Erinnerungen an den Rechts- und Sozialwissenschaftler Axel Azzola |werk=[[Jüdische Zeitung (Berlin)|Jüdische Zeitung]] |datum=2007-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100716025724/http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.861.html |archiv-datum=2010-07-16 |abruf=2016-05-19}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Udo Michael Dieners |url=http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/interviews/7236-axel-azzola-das-leben-waehrt-siebzig.html |titel=Axel Azzola: „Das Leben währt siebzig Jahre, …“ |werk=Siebenbürgische Zeitung |datum=2007-11-28 |abruf=2016-05-19}}&lt;br /&gt;
* Philipp Messner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.archiv.uzh.ch/de/vitrine/aeltere_beitraege.html#Vor_40_Jahren_an_der_Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich:_Eine_Rede_zum_Tod_von_Ulrike_Meinhof Vor 40 Jahren an der Universität Zürich: Eine Rede &amp;amp;#91;Axel Azzolas&amp;amp;#93; zum Tod von Ulrike Meinhof.]&amp;#039;&amp;#039; Website des Archivs der [[Universität Zürich]], abgerufen am 19. Mai 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128497815|LCCN=no2006127876|VIAF=74906624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Azzola, Axel Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter der Marburger Schule der Politikwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des rumänischen Treudienst-Ordens (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Azzola, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Azzola, Axel Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oțelu Roșu|Ferdinandsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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