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	<title>Avichai Rontzki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:38:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Avichai_Rontzki&amp;diff=1638403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karlasor: Baustein scheint nicht länger notwendig zu sein</title>
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		<updated>2025-10-19T21:01:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baustein scheint nicht länger notwendig zu sein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Avichai Rontzki.jpg|mini|Avichai Rontzki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avichai Rontzki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[10. Oktober]] [[1951]] in [[Haifa]], [[Israel]]; gestorben am [[1. April]] [[2018]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;INN&amp;quot;&amp;gt;[http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/243913 Rabbi Avichai Rontzki passes away], israelnationalnews.com, 1. April 2018, abgerufen am 2. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Itamar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5216064,00.html] [[Ynetnews]], abgerufen am 13. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein israelischer [[Brigadegeneral]] (&amp;#039;&amp;#039;Tat-Aluf&amp;#039;&amp;#039;) und von 2006 bis 2010 Chef des [[Militärrabbinat]]s der [[Israelische Streitkräfte|Israelischen Streitkräfte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Rontzki stammte aus einer nicht religiösen Familie und besuchte in [[Haifa]] die &amp;#039;&amp;#039;Hebräische Reali Schule&amp;#039;&amp;#039;, die als Privatschule eingerichtet ist. Im Jahre 1969 begann seine militärische Laufbahn in der Spezialeinheit [[Schajetet 13]]. Er wechselte jedoch bald die Einheit und ging zu der Kommandoeinheit [[Sajeret Schaked]], mit der er im Jahre 1973 am [[Jom-Kippur-Krieg]] teilnahm. In den 1970er Jahren begann seine religiöse Einkehr, und er studierte an den [[Jeschiwa|Jeschiwot]] [[Machon Meir]] und [[Merkas HaRaw Kook]]. Weiterhin betätigte er sich als Sozialfürsorger für Straßenkinder in [[Jerusalem]]. Im Jahre 1980 beteiligte er sich am Aufbau von religiösen [[Talmud]]-Studien in [[Elon Moreh]]. Ab 1984 war er an der Gründung der Siedlung [[Itamar]] beteiligt, die südlich von [[Nablus]] liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croitoru&amp;quot;&amp;gt;Joseph Croitoru, Heilig soll dein Lager sein, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort baute er auch eine Talmudschule auf und wurde Sprecher und [[Rabbiner]] des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erworbenen religiösen Kenntnisse legte er in einer vierbändigen Schrift als [[Halacha]]-Exeget unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hitzim K&amp;#039;yad Gibor&amp;#039;&amp;#039; für die israelischen Streitkräfte nieder. Militärisch diente er weiter in der [[Israelische Streitkräfte#Reservedienst|Armeereserve]] und wurde zum Kommandeur der regionalen [[Samarien]]-Brigade befördert. Als er das Amt des Chefs des Militärrabinats im Jahre 2006 annahm, verstärkte er den Einsatz von Rabbinern als Seelsorger in den Militäreinheiten und erhöhte ihre Zahl in wenigen Jahren um das Vielfache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dover.idf.il/IDF/English/News/today/2007/08/1608.htm |titel=Keeping the Faith |hrsg=IDF Spokesperson&amp;#039;s Unit |datum=2007-08-19 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090827004813/http://dover.idf.il/IDF/English/News/today/2007/08/1608.htm |archiv-datum=2009-08-27 |abruf=2009-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem auf der Ebene der [[Bataillon]]e erhöhte er ihre Anzahl, wo bis dahin nur wenige Rabbiner wirkten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brainwashing&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amos Harel |url=http://www.haaretz.com/hasen/spages/1030558.html |titel=Israel military rabbi under fire for &amp;#039;brainwashing&amp;#039; soldiers |werk=Haaretz |datum=2008-10-23 |abruf=2009-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er organisierte die Einrichtung von [[Tora]]-Klassen in den Gefängnissen und führte Angehörige des israelischen Geheimdienstes nach [[Hebron]], wo sie mit dem Rabbiner [[Dov Lior]] zusammentrafen. Diese Aktionen sollten vor allem dazu dienen, die Auffassungen der israelischen Siedler bei den Soldaten zu verbreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croitoru&amp;quot; /&amp;gt; Ein Ausdruck seiner Verbundenheit mit den Siedlern wurde auch darin gesehen, dass ein Siedler, der wegen der Verletzung und Ermordung von [[Palästinenser]]n verurteilt worden war, seine Haft unter vermilderten Umständen im Haus von Rontzki verbringen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;borders&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amos Harel |url=http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=1049424&amp;amp;contrassID=2&amp;amp;subContrassID=4 |titel=Rabbinate without borders |werk=Haaretz |abruf=2009-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2008 richtete er einen Brief an die Leitung des Militärrabinats, in dem er forderte, dass alle israelischen Soldaten mit den jüdischen Wurzeln und Werten vertraut gemacht werden müssten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chief&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amos Harel |url=http://www.haaretz.com/hasen/spages/1037856.html |titel=Chief IDF rabbi: Army rabbinate needs to inculcate Jewish values |werk=Haaretz |datum=2008-11-17 |abruf=2009-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren legte er dem  israelischen Armeesender [[Galei Tzahal]] nahe, aus religiösen Gründen am [[Sabbat]] den Sendebetrieb einzustellen und nur noch den Pflichtdienst zu erfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;labor&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Amos Harel |url=http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArtStEngPE.jhtml?itemNo=1030965&amp;amp;contrassID=2&amp;amp;subContrassID=1&amp;amp;titel=%27Labor%20MK%20demands%20IDF%20be%20investigated%20for%20alleged%20proselytizing%20%27&amp;amp;dyn_server=172.20.5.5 |titel=Labor MK demands IDF be investigated for alleged proselytizing |werk=Haaretz |abruf=2009-04-21 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein besonderes Augenmerk seiner Tätigkeit lag darauf, direkt mit den Soldaten im Felddienst zu kommunizieren statt Organisationsarbeit zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2011 kritisierte Rontzki den vereinbarten Gefangenenaustausch, dass als Gegenleistung für die Freilassung von [[Gilad Schalit]] hunderte palästinensische Terroristen freikommen sollten. In diesem Kontext sagte er, [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|israelische Soldaten]] (IDF) sollten Terroristen nicht länger festnehmen, sondern, um ähnliche erzwungene Gefangenaustausche zu verhindern, sie nach Möglichkeit töten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.haaretz.com/1.5200256 Israeli Soldiers Should Kill Terrorists &amp;#039;In Their Beds&amp;#039; Following Shalit Deal, Former IDF Rabbi Says]&amp;#039;&amp;#039;, haaretz.com, 17. Oktober 2011, abgerufen am 2. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2014, als klar wurde, dass die Koalition in der Knesset aufgelöst und Neuwahlen angesetzt werden würden, kündigte Rontzi an, dass er voraussichtlich bei den Vorwahlen für die Liste von Bayit Yehudi kandidieren würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Moran Azulay |Titel=Former Chief IDF rabbi to run in Bayit Yehudi primaries |Sammelwerk=Ynetnews |Datum=2014-12-06 |Online=https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4600253,00.html |Abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb im April 2018 im Alter von 66 Jahren an Krebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;INN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operation Gegossenes Blei ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf der [[Operation Gegossenes Blei]] wirkte er sowohl als Seelsorger während operativer Einsätze als auch in den Lazaretten bei den verwundeten Soldaten im ganzen Land. Er erstellte eine Schrift für die Soldaten und die Einsatzkommandeure der Operation über Torastudien für Soldaten und Offiziere, die den Text einer Schrift des Rabbiners [[Schlomo Aviner]] enthielt. Rontzki wandte sich auch gegen den Dienst von Frauen in kämpfenden Einheiten, weil deren Einsatz in Panzer- oder Fallschirmeinheiten nicht zu verwirklichen und schädlich für die Kampfbedingungen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;women&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gil Ronen |url=http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/124558 |titel=IDF&amp;#039;s Chief Rabbi Opposes Women in Combat Units |werk=Israel National News |datum=2007-12-12 |abruf=2009-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritische Stimmen ==&lt;br /&gt;
Die links stehende Menschenrechtsgruppe [[Jesch Din]] appellierte an den israelischen Verteidigungsminister [[Ehud Barak]], Rontzki wegen seiner Rolle in der &amp;#039;&amp;#039;Operation Gegossenes Blei&amp;#039;&amp;#039; als Chef der Rabbiner abzulösen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harel, Amos (2009–01–26). &amp;quot;IDF rabbinate publication during Gaza war: We will show no mercy on the cruel&amp;quot;. Haaretz. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1058758.html. Abgerufen am 21. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ophir Pines-Paz]] forderte eine sofortige Untersuchung über die Tätigkeiten des Militärrabinats. Er äußerte seine Besorgnis und sagte, dass das Militärrabinat seine Befugnisse, nur religiöse Dienste anzubieten, überschreiten würde. Die Aktivitäten würden dazu führen, dass die Soldaten der israelischen Streitkräfte intensiv religiös geprägt würden, was seiner Meinung die Fähigkeiten der israelischen Streitkräfte gefährden würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;labor&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kritik wendete sich gegen den Kernpunkt von Rontzkis Bestrebungen, an alte religiöse Traditionen anzuknüpfen. Dabei wollte er die Einrichtung eines &amp;#039;&amp;#039;cohen meschuach milchama&amp;#039;&amp;#039; wieder einführen. Diese Person war ein althebräischer Feldpriester, der im Kampf bei den Soldaten auf dem Schlachtfeld weilte und sie mit religiöser Inbrunst zum Kampf aufrief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croitoru&amp;quot; /&amp;gt; Vor allem die religiösen Thesen von Aviner, die Rontzki auch an alle anderen israelischen Soldaten während der &amp;#039;&amp;#039;Operation Gegossenes Blei&amp;#039;&amp;#039; verteilen ließ, erregten das Aufsehen vieler Beobachter. Die Schrift Aviners erinnerten intensiv an die Broschüre, die Rontzki bei seiner Amtsaufnahme im Jahre 2006 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Dein Lager soll heilig sein&amp;#039;&amp;#039; verbreitete und aus dem fünften Buch [[Mose]] (23,15) stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n96029148|NDL=|VIAF=298667354|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rontzki, Avichai}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadegeneral (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Nahostkonflikt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rontzki, Avichai&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer General und Chef des Militärrabbinats der Israelischen Streitkräfte (2006–2010)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haifa]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Itamar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karlasor</name></author>
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