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	<title>Avia B-534 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Avia_B-534&amp;diff=629644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einsatz */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-02T20:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatz: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                =&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Avia B534.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Jagdflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{TCH}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Avia (Flugzeughersteller)|Avia]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 25. Mai 1933&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1935&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1935–1939&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 566&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avia B-534&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakisches]] einmotoriges [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]]-[[Jagdflugzeug]], das in den 1930er-Jahren von [[Avia (Flugzeughersteller)|Avia]] entwickelt wurde und auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dieser für die 1930er-Jahre typische Jäger entstand aus dem wenig erfolgreichen Vorgängermodell [[Avia B-34]] durch den Einbau eines neuen Motors. Der Konstrukteur [[František Novotný (Ingenieur)|František Novotný]] hatte zuvor Berechnungen für drei verschiedene Triebwerkskonstellationen durchgeführt, aber erst, als er einen &amp;#039;&amp;#039;[[Hispano-Suiza 12Y|Hispano-Suiza-12-Ybrs]]&amp;#039;&amp;#039;-Antrieb verwendete, entstand die eigentliche B-534, die in Anlehnung an das Ausgangsmuster anfangs das Kennzeichen B-34.2 (ab September&amp;amp;nbsp;1933: B-534.1) trug. Der Erstflug des ersten Prototyps, für dessen Bau die Zelle der Avia B-234 genutzt wurde, fand am 25. Mai 1933 mit Václav Kočí am Steuer statt. Der zweite Prototyp &amp;#039;&amp;#039;B-534.2&amp;#039;&amp;#039; hatte bereits ein geschlossenes Cockpit, vergrößerte Ruder und ein verkleidetes Fahrwerk. Seinen Erstflug absolvierte er am 25.&amp;amp;nbsp;September 1933. So konfiguriert stellte das Flugzeug am 14.&amp;amp;nbsp;April 1934 mit 365,744&amp;amp;nbsp;km/h über eine Strecke von drei Kilometern einen tschechoslowakischen Geschwindigkeitsrekord auf. Die Luftwaffe der ČSR bestellt daraufhin die ersten Serienexemplare, obwohl beide Prototypen kurz danach bei Bruchlandungen verunglückt waren. Ein immer wieder erwähntes, angeblich im Juli 1934 in Jugoslawien durchgeführtes Vergleichsfliegen zwischen den polnischen [[PZL P.8]] und [[PZL P.24|P.24]] und der B-534.2 fand nie statt, denn Kočí stellte die Maschine dort lediglich statisch vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Avia B-534 - prvý prototyp.jpg|mini|1. Prototyp der B-534]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1934 stimmte das Verteidigungsministerium de facto einer Serienfertigung zu und bestellte unter der Nummer č.j.1031-V/3 eine erste Serie von 34 Maschinen. Da das Verteidigungsministerium die B-534 jedoch auch von [[Letov]] und [[Aero (Unternehmen)|Aero]] bauen lassen wollte, was wiederum Avia ablehnte, legte man sich dort erst Anfang 1935 auf eine Gesamtlieferung von 147&amp;amp;nbsp;Maschinen fest. Im Herbst 1935 konnten die ersten B-534, ausgestattet mit einem Avia-Ydrs-Triebwerk (Lizenz [[Hispano-Suiza]]), an die Luftstreitkräfte übergeben werden. Die erste Einheit, die vollständig mit dem neuen Jagdflugzeug ausgerüstet wurde, war das in Hradec Králové stationierte 4.&amp;amp;nbsp;Fliegerregiment, das zwischen dem 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935 und dem 14.&amp;amp;nbsp;Januar 1936 insgesamt 52 komplett ausgestattete B-534 erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 23.&amp;amp;nbsp;Juli bis zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1937 fand in [[Zürich]] das internationale Flugtreffen statt, bei der die B-534 den zweiten Platz hinter der ebenfalls teilnehmenden [[Messerschmitt Bf 109|Bf 109]] in den Kategorien&amp;amp;nbsp;A (Internationaler Alpenrundflug) und&amp;amp;nbsp;C (Dreiergruppenflug) belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die B-534 war wendig, zuverlässig, gut zu fliegen und dank ihrer genieteten und geschraubten Stahlrohrkonstruktion auch für den Einsatz von Feldflugplätzen geeignet. Es wurden insgesamt 566 Exemplare, nach anderen Quellen 584, in vier verschiedenen Serienausführungen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er-Jahre wurde im Reparaturwerk Trenčin unter Verwendung von Rumpf- und Tragflächenfragmenten und eines noch vorhandenen Motors ein maßstabsgetreuer Nachbau der 4.&amp;amp;nbsp;Serie realisiert, dessen Erstflug am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1975 stattfand. Er kann im tschechischen [[Flugzeugmuseum Prag-Kbely]] besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die B-534 wurde bei ihrer Einführung in die Luftstreitkräfte der ČSR zum Standardjagdflugzeug erklärt und daneben auch für Luftbildaufgaben und, dank ihrer Unterflügel-Bombenschlösser für bis zu 60 Kilogramm Bombenzuladung, auch als Erdkampfflugzeug verwendet. Als im März 1939 die Tschechoslowakei von deutschen Truppen besetzt wurde, waren 21 Jagdstaffeln mit der B-534 ausgerüstet, deren Flugzeuge größtenteils von der [[Erste Slowakische Republik|slowakischen Regierung]] übernommen und während des [[Slowakisch-Ungarischer Krieg|Kleinen Krieges]] für Bodenangriffe eingesetzt wurden. Dabei kam es auch zu Luftkämpfen mit ungarischen [[Fiat CR.32|CR-32-Jägern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bohumir Kudlicka, Rudolf Höfling: &amp;#039;&amp;#039;März 1939–Der „Kleine Krieg“ zwischen Ungarn und der Slowakei&amp;#039;&amp;#039;, Fliegerrevue Extra Nr. 29, 2010, Möller Neue Medien Verlag, S. 108–111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] im Jahre 1941 wurden die slowakischen Maschinen in drei Geschwadern an der ukrainischen Front eingesetzt, Mitte 1942 jedoch aus der ersten Linie zurückgezogen und nach entsprechender Umrüstung als Schulflugzeuge verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78 Exemplare aus ČSR-Beständen wurden nach der deutschen Besetzung unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dogan&amp;#039;&amp;#039; an [[Bulgarien]] geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Semerdijev: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge in Bulgarien – Vom Freund zum Feind&amp;#039;&amp;#039;. In: Klassiker der Luftfahrt 2/2012. S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] dienten die B-534 als Fortgeschrittenentrainer, Flakziele sowie als Schleppflugzeuge für die [[Lastensegler]] [[DFS 230]], so etwa bei der [[Luftlandegeschwader 1|II. Gruppe des Luftlandegeschwaders 1]]. 1939/40 diente eine Staffel in Friedrichshafen beim JG 71. Für Decklandeversuche auf dem Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Graf Zeppelin (Schiff, 1938)|Graf Zeppelin]]&amp;#039;&amp;#039; wurden drei Maschinen mit Fanghaken ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Flug über Bulgarien wurde ein Bomberverband aus [[Consolidated B-24]] während der [[Operation Tidal Wave]] am 1. August 1943 von einer Staffel mit zehn Messerschmitt Bf 109 sowie sechs Avia B-534 angegriffen, die von den Flughäfen Vrashdebna bei Sofia und Karlowo aufgestiegen waren. Aufgrund der schwachen Bewaffnung der Avia B-534 (vier 7,92-mm-Maschinengewehre) erlitten die Amerikaner nur wenige Totalverluste; jedoch waren viele Einschusslöcher und Verletzte die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Spätsommer 1944 der [[Slowakischer Nationalaufstand|slowakische Volksaufstand]] ausbrach, wurden drei Flugzeuge vom Flughafen [[Flughafen Sliač|Tri Duby]] aus gegen die deutschen Truppen eingesetzt. Etwa zehn B-534 überstanden den Krieg und sollen noch zum Segelflugzeugschlepp verwendet worden sein. Aus Ersatzteilmangel wurden sie jedoch nach kurzer Zeit verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Modell bestand aus einem rechteckigen, in Stahlrohrbauweise ausgeführten Rumpf in Gemischtbauweise; der vordere Teil bestand aus abnehmbaren Elektron-Metallplatten, der hintere Teil war mit Stoff bespannt. Im Rumpf befanden sich zwei je 135 Liter fassende Kraftstoffbehälter, ein weiterer für 50 Liter war im Mittelteil des Oberflügels eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die doppelholmigen Stahlrohrgerüsttragflächen unterschiedlicher Spannweite waren ebenfalls mit Stoff bespannt und besaßen oben und unten Querruder. Die Ober- und Unterflügel waren mit N-Streben miteinander verbunden. Das Normalleitwerk war querverstrebt, es bestand ebenfalls aus einem Stahlrohrgerüst mit Stoffbespannung. Das dreibeinige Fahrwerk besaß einen Hecksporn, die Haupträder konnten im Winter durch Kufen ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Avia B-34.jpg|mini|B-34]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avia Bk-534 FFS A-B 72 Markersdorf b. St. Pölten 2.jpg|mini|Bk-534 der Flugzeugführerschule A-B 72 [[Fliegerhorst Markersdorf|Markersdorf bei St. Pölten]] um 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avia B-634.jpg|mini|B-634]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Avia B-34|B-34]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Vorläufermuster der B.534. Der Erstflug erfolgte 1932. Gebaut wurde eine kleine Vorserie von zwölf Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-134&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eine verbesserte B-34 mit Doppelsternmotor [[Walter Mistral]] 14kbs, die aber nur Projekt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-234&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Prototyp mit Sternmotor Avia R-29. Aufgrund des nicht einwandfrei arbeitenden Triebwerks wurden die Tests eingestellt. Später erhielt das Modell den Hispano Suiza 12 Ybrs und wurde so zum B-534-Prototyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-334&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-434&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ebenfalls nicht verwirklichte Projekte mit Armstrong-Siddeley-, Jaguar-Major- beziehungsweise Hispano-Suiza-Xbrs-Triebwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-534&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Serie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Erstes Serienmodell, das weitgehend mit dem zweiten Prototyp identisch war. Das Cockpit war jedoch offen und die Luftschraube bestand aus Holz statt aus Metall. Im Rumpf waren zwei 7,7-mm-Maschinengewehre eingebaut, in den Tragflächen zwei weitere. 100 Stück wurden produziert (Serie B-534.2–101).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Serie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Zweite Serie, bei der alle vier [[Maschinengewehr|MGs]] in die Rumpfseiten verlegt wurden, was entsprechende Vergrößerungen der Verkleidungen nach sich zog. Der Typ war außerdem mit [[Unterflügelstation]]en zum Mitführen leichter Bomben ausgestattet. 46 Maschinen wurden hergestellt (Serie 102–147). Bei den sechs, angeblich nach [[Griechenland]] gelieferten Maschinen handelte es sich um lediglich zwei, vom Geschäftsmann G.&amp;amp;nbsp;Koutarellis privat gekaufte B-534 der 2.&amp;amp;nbsp;Serie, die am 18.&amp;amp;nbsp;August 1936 mit einer feierlichen Zeremonie den griechischen Fliegerkräften übergeben wurden. Die anderen vier „Avias“ waren [[Avia BH-33|BH-33]], die aus Jugoslawien kamen.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Serie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ausführung mit verkleideten Hauptfahrwerksrädern und nach vorn unter den Bug verlegtem Vergasereinlass (Serie 148–173). 25 Exemplare wurden an die Luftstreitkräfte der ČSR ausgeliefert. Die 14 an Jugoslawien ausgelieferten Maschinen sind eine Fiktion, die auf zwölf tatsächlich ausgelieferten Motoren Avia HS-12Ycrs für die Ikarus IK-2 basiert. Ein Export der B-534 an Jugoslawien erfolgte nicht.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Serie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Größtes Serienlos (Serie 174–445) mit nach hinten ansteigendem Rumpfheck, geschlossenem Cockpit und Metallluftschraube Letov Hd-43. 271 Flugzeuge wurden bestellt, die bis zur deutschen Okkupation aber nicht mehr vollständig ausgeliefert werden konnten. Die übrigen 21 Stück wurden jedoch unter deutscher Aufsicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bn-534&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ab 1938 wurden einige B-534 der vierten Serie (ab B-534.194) als Nachtjäger ausgeliefert. Sie waren mit Abwurfvorrichtungen für Leuchtraketen und Nachtflugausrüstung ausgestattet. Einige ältere Serienflugzeuge wurden gleichermaßen umgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bk-534&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Leistungsgesteigerte Variante mit einer 20-mm-[[Maschinenkanone|Mk]] &amp;#039;&amp;#039;Oerlikon FFS-20&amp;#039;&amp;#039; in den Rumpfseiten. Als Antrieb diente ein &amp;#039;&amp;#039;Avia-12-Ycrs&amp;#039;&amp;#039;-Triebwerk (Lizenz Hispano-Suiza) mit 625&amp;amp;nbsp;kW. 55 Stück wurden bestellt und bis Herbst 1938 wurden 35 Stück ausgeliefert. Einige besaßen statt der Kanone allerdings nur ein MG. Unter deutscher Aufsicht entstanden weitere 66 Exemplare, eingesetzt u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Flugzeugführerschule FFS A/B 72 in [[Markersdorf-Haindorf|Markersdorf]]/St. Pölten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B-634&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eine ab 1935 entstandene, durch Glättung von Unebenheiten an der Außenhaut aerodynamisch verfeinerte Version, die jedoch nur eine geringfügige Verbesserung der Leistungen erbrachte. Die Serienfertigung unterblieb deshalb. Der Erstflug erfolgte am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 1936. Es entstand ein Prototyp, der ursprünglich ein offenes Cockpit besaß und später ein geschlossenes erhielt. Er diente später zur Erprobung der [[Oerlikon FF|20-mm-Oerlikon-FFS-20-Kanone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Avia B-534 3-view.svg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngrößen&lt;br /&gt;
! Avia B-534 (4. Serie)&lt;br /&gt;
! Avia B-634&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Konzeption&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einmotoriges Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hersteller&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| Avia Akciová Společnost Pro Průmysl Letecký&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Konstrukteur&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| František Novotný&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Besatzung&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelspannweite&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| 9,40&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge&lt;br /&gt;
| 8,20&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
| 8,35&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| 3,10&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;k.&amp;amp;nbsp;A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| 23,56&amp;amp;nbsp;m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung&lt;br /&gt;
| 78,0&amp;amp;nbsp;kg/m²&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse&lt;br /&gt;
| 1460&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;br /&amp;gt;(Bk-534: 1631&amp;amp;nbsp;kg)&lt;br /&gt;
| 1595&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse&lt;br /&gt;
| 1980&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;br /&amp;gt;(Bk-534: 2222&amp;amp;nbsp;kg)&lt;br /&gt;
| 1910&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Flüssigkeitskühlung|flüssigkeitsgekühlter]] [[Zwölfzylinder]]-[[V-Motor]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl / Typ&lt;br /&gt;
| ein Avia&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;Ydrs (Lizenz Hispano Suiza)&lt;br /&gt;
| ein Avia&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;Ycrs (Lizenz Hispano Suiza)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung&lt;br /&gt;
| colspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;| 634&amp;amp;nbsp;kW (850&amp;amp;nbsp;PS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 394&amp;amp;nbsp;km/h in 4400&amp;amp;nbsp;m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;(Bk-534: 375&amp;amp;nbsp;km/h)&lt;br /&gt;
| 415&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 345&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| 380&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anfangssteiggeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 15&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
| 16&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe&lt;br /&gt;
| 10.600&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;br /&amp;gt;(Bk-534: 9500&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
| 9500&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite&lt;br /&gt;
| 580&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| maximal 500&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung&lt;br /&gt;
| vier starre 7,92-mm-[[Maschinengewehr|MG]] [[ČZ vz. 30]],&amp;lt;br /&amp;gt;je zwei links und rechts an den Rumpfseiten&lt;br /&gt;
| zwei starre 7,92-mm-MG ČZ vz. 30 über dem Motor&amp;lt;br /&amp;gt;eine 20-mm-Kanone &amp;#039;&amp;#039;Hispano 402&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abwurfmunition&lt;br /&gt;
| sechs 20-kg-Bomben&amp;lt;br /&amp;gt;an Unterflügel-Außenstationen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzländer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{CSK-1920}}&lt;br /&gt;
* {{BGR-1908}}&lt;br /&gt;
* {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
* {{GRC-1935}}&lt;br /&gt;
* {{SVK-1939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Flugzeuge der Nebenmächte im Zweiten Weltkrieg|Liste alliierter Flugzeuge im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=&lt;br /&gt;
  |Titel=Avia B-534&lt;br /&gt;
  |Sammelwerk=[[Flug Revue]]&lt;br /&gt;
  |Nummer=10&lt;br /&gt;
  |Datum=2007&lt;br /&gt;
  |Seiten=108–111&lt;br /&gt;
  |ISSN=0015-4547}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=[[Wilfried Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
  |Titel=Legendäre Flugzeuge – Avia B-534&lt;br /&gt;
  |Verlag=[[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik]]&lt;br /&gt;
  |Ort=Berlin|Datum=1990&lt;br /&gt;
  |ISBN=3-327-00863-9&lt;br /&gt;
  |Seiten=54–68}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=Wilfried Kopenhagen&lt;br /&gt;
  |Titel=Der Weg zur Avia B&amp;amp;nbsp;534&lt;br /&gt;
  |Sammelwerk=[[Fliegerrevue]]&lt;br /&gt;
  |Nummer=2/216&lt;br /&gt;
  |Datum=1971&lt;br /&gt;
  |Seiten=84–90}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=Jiří Vraný&lt;br /&gt;
  |Titel=Avia B-534&lt;br /&gt;
  |Verlag=MBI&lt;br /&gt;
  |Jahr=1994&lt;br /&gt;
  |ISBN=80-901263-6-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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