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	<title>Avi Dichter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: Parameter language</title>
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		<updated>2025-12-01T19:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter language&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dichter.jpg|mini|hochkant|Avi Dichter (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avi Dichter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אבי דיכטר&amp;amp;lrm;|modern=1}}; * [[4. Dezember]] [[1952]] in [[Aschkelon]], [[Israel]]) ist ein israelischer [[Politiker]] ([[Likud]], ehemals [[Kadima]]). Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Inlandsgeheimdienstes [[Schin Bet]], von 2006 bis 2009 [[Ministerium für öffentliche Sicherheit (Israel)|Minister für Innere Sicherheit]] und von 2012 bis 2013 [[Ministerium für Heimatfrontverteidigung (Israel)|Minister für Heimatfrontverteidigung]]. Der [[Knesset]] gehörte er von 2006 bis 2012 und erneut seit 2015 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Dichter ist das Kind von [[Holocaust (Begriff)#Schoah und Churban|Schoah-Überlebenden]] und Mitglied der [[Zionismus|linkszionistischen]] Jugendbewegung [[Hashomer Hatzair]]. Nach dem Abitur leistete er seinen Wehrdienst bei der [[Sajeret Matkal]] unter [[Ehud Barak]]. Ein Studium der Sozialwissenschaften an der [[Bar-Ilan-Universität]] schloss er mit dem Bachelor ab. An der [[Universität Tel Aviv]] graduierte er als [[Master of Business Administration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienst ===&lt;br /&gt;
1974 trat Dichter in den Inlandsgeheimdienst [[Schin Bet]] ein und wurde im Jahr 2000 dessen Direktor. In seine Zeit beim Geheimdienst fällt die [[Gezielte Tötung]] mehrerer [[Hamas]]-Terroristen. Dazu gehörten z.&amp;amp;nbsp;B. der für zahlreiche Bus-Anschläge verantwortliche Bombenbauer [[Yahya Ayyasch]] (1996) oder [[Kassam-Brigaden]]-Kommandeur [[Salah Shehade]] (2002).&lt;br /&gt;
Bei der Tötung kamen auch vierzehn seiner Angehörigen und Nachbarn ums Leben. 2002 verklagten Familienangehörige der getöteten Nachbarn Dichter in den USA wegen extralegalen Tötens, Kriegsverbrechen und schwerer Menschenrechtsverletzungen. Das US-Gericht wies diese Zivilklage aufgrund des &amp;#039;&amp;#039;[[Staatenimmunität|Foreign Sovereign Immunities Act]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://ccrjustice.org/ourcases/current-cases/matar-v.-dichter |title=Matar et al v Dichter |publisher=Ccrjustice.org |language=en |access-date=2010-05-21| archive-url= https://web.archive.org/web/20100520092206/http://ccrjustice.org/ourcases/current-cases/matar-v.-dichter| archive-date= 2010-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 verließ er den Geheimdienst. 2007 nahm Dichter eine Vortragseinladung nach Großbritannien nicht an, da dort auch von Privatpersonen ohne Mitwirkung der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl erwirkt werden kann und das israelische Außenministerium vermutete, dass eine linksextreme Gruppe einen solchen bezüglich der Mittötung von Shehades Verwandten und Nachbarn beantragen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |last=Ravid |first=Barak |title=Dichter cancels U.K. trip over fears of ‘war crimes’ arrest |url=http://www.haaretz.com/hasen/spages/931835.html |work=Haaretz |language=en |access-date=2010-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Interview für den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Töte zuerst]]&amp;#039;&amp;#039; von 2012 äußerte er sich kritisch zu den Erfolgen und Misserfolgen seiner Geheimdienstarbeit und vertrat die Ansicht, dass „man keinen Frieden mit militärischen Mitteln schaffen [kann]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Peter Münch (Journalist)|Peter Münch]] |url=https://www.sueddeutsche.de/medien/toete-zuerst-auf-arte-wo-keine-kamera-haette-sein-duerfen-1.1615584 |titel=&amp;quot;Töte zuerst&amp;quot;: auf ArteWo keine Kamera hätte sein dürfen |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2013-03-05 |abruf=2025-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden beim Schin Bet ging Dichter im September 2005 als [[Lecturer|Wissenschaftlicher Mitarbeiter]] zur Washingtoner [[Brookings Institution]], die als [[Denkfabrik]] der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|US-Demokraten]] gilt. Als [[Ariel Scharon]] zur Durchsetzung seines [[Israels einseitiger Abkoppelungsplan|Abkoppelungsplanes]] wenig später die Partei [[Kadima]] gründete, kehrte Dichter nach Israel zurück und trat für diese im März 2006 erfolgreich bei der Wahl zur [[Knesset]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2009 war Dichter [[Ministerium für öffentliche Sicherheit (Israel)|Minister für Innere Sicherheit]] unter Ministerpräsident [[Ehud Olmert]]. In dieser Funktion untersagte er 2009 eine Veranstaltungsreihe, die die Palästinensischen Autonomiebehörde unter dem Motto „Jerusalem, Hauptstadt der arabischen Kultur“ unter anderem in [[Jerusalem]] und [[Nazareth]] ausrichten wollte, da dies gegen einen Passus des [[Interimsabkommen über das Westjordanland und den Gazastreifen|Oslo-II-Abkommens]] verstieße, wonach die Autonomiebehörde auf israelischem Gebiet keine Veranstaltungen durchführen darf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |title=Israel bans Palestinian cultural events |url=http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3689673,00.html |archive-url=https://web.archive.org/web/20090323034403/http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3689673,00.html |archive-date=2009-03-23 |work=[[Ynet]] |date=2009-03-20 |language=en |accessdate=2009-03-22 |agency=[[Yedioth Ahronot]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er reichte mit anderen Abgeordneten bereits 2011 einen Entwurf für das [[Nationalstaatsgesetz (Israel)|Nationalstaatsgesetz]] ein, das den jüdischen Charakter und die nationalen Werte des Staates festschreibt und 2018 verabschiedet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.walla.co.il/?w=/1/1846848 דיכטר מנסה לעגן בחוק יסוד: &amp;quot;מדינת ישראל - מדינת הלאום היהודי&amp;quot; - וואלה! חדשות]. walla news, 3. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2012 legte Dichter sein Knessetmandat nieder, wechselte zu [[Likud]] und wurde [[Ministerium für Heimatfrontverteidigung (Israel)|Minister für Heimatfrontverteidigung]]. Im März 2013 schied er aus diesem Amt und wurde [[Parlamentswahl in Israel 2015|2015 erneut ins Parlament]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 29. Dezember 2022 ist Dichter als Landwirtschaftsminister im [[Kabinett Netanjahu VI]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jns.org/updated-list-of-ministers-in-netanyahu-government/ JNS.org: Who’s who in Netanyahu’s government], 29. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Operation Eiserne Schwerter|israelischen Angriffs auf den Gazastreifen]] im Oktober/November 2023 sagte Dichter: »Wir sind dabei, die [[Nakba]] im [[Gazastreifen]] umzusetzen.« Auf die Frage, ob er wirklich das Wort »Nakba« –&amp;amp;nbsp;die arabische Bezeichnung für die [[ethnische Säuberung]] und Niederlage der Palästinenser im Jahr 1948&amp;amp;nbsp;– verwenden möchte, betonte er: »Nakba in Gaza 2023. So wird es enden.« Die israelischen Medien berichteten ausführlich über Dichters Aussagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Chantal Da Silva: [https://www.nbcnews.com/news/world/gaza-nakba-israels-far-right-palestinian-fears-hamas-war-rcna123909 &amp;#039;&amp;#039;“Nakba 2023”: Israel right-wing ministers’ comments add fuel to Palestinian fears&amp;#039;&amp;#039;]. [[NBC News]], 13.&amp;amp;nbsp;November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Hauser Tov |url=https://www.haaretz.com/israel-news/2023-11-12/ty-article/israeli-security-cabinet-member-calls-north-gaza-evacuation-nakba-2023/0000018b-c2be-dea2-a9bf-d2be7b670000 |titel=&amp;#039;We&amp;#039;re Rolling Out Nakba 2023,&amp;#039; Israeli Minister Says on Northern Gaza Strip Evacuation |werk=[[Haaretz]] |datum=2023-11-12 |abruf=2025-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 2025 gehörte Dichter zu den Unterzeichnern eines Briefes an Ministerpräsident Netanjahu, in dem 14 Minister der Likud-Partei sowie Knesset-Sprecher [[Amir Ohana]] die sofortige [[Annexion]] des [[Westjordanland|Westjordanlandes]] forderten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zein Khalil, Mohammad Sio |url=https://www.aa.com.tr/en/middle-east/14-israeli-ministers-call-on-netanyahu-to-immediately-annex-occupied-west-bank/3620180 |titel=14 Israeli ministers call on Netanyahu to immediately annex occupied West Bank |hrsg=[[Anadolu Ajansı]] |datum=2025-07-02 |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/771 Avi Dichter] auf der Webseite der [[Knesset]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leiter des Schin Bet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1174143487|LCCN=no2013080552|VIAF=305130154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dichter, Avi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Öffentliche Sicherheit (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Likud-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kadima-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Holocaust-Nachfolgegeneration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dichter, Avi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=אבי דיכטר (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker (Kadima, nun Likud)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschkelon]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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