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	<title>Avers GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: keine Kategorie:Ort im Averstal</title>
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		<updated>2025-10-21T20:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Kategorie:Ort im Averstal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Avers}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Avers&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Avers 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Avers COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Region Viamala|Viamala]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Region Viamala&lt;br /&gt;
| BFS = 3681&lt;br /&gt;
| PLZ = 7447 Avers&amp;lt;br /&amp;gt;7448 [[Juf]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.474162&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.513614&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1960&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 93.12&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gemeindeavers.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Avers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[walser]]ischen Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Òòver&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ɔːf(ə)r]}},&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]], Band V 1b.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oovnertüütsch. Wörter und Geschichten aus dem Avers.&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitet von Theodor Fümm-Heinz und anderen. Hrsg. von der Gemeinde Avers. Walservereinigung Graubünden, o.&amp;amp;nbsp;O. 2023, S.&amp;amp;nbsp;88.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Avras&amp;#039;&amp;#039;}}, Einwohnerbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Avner&amp;#039;&amp;#039; bzw. mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Òòvner&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Sie liegt im oberen Teil des Averstals, eines Nebentals des [[Hinterrhein]]s, in der [[Region Viamala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Das Avers (der Name der Gemeinde wird von den Einheimischen immer mit Artikel gebraucht und mit langem, dunklem A ausgesprochen) ist eine deutschsprachige Insel ([[Walser]]deutsch) im ursprünglich [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Sprachgebiet. Der Talname wurde erstmals 1292 erwähnt und steht wahrscheinlich in Beziehung zur Ortschaft Avero nordöstlich von [[San Giacomo Filippo|San Giacomo]] bei [[Chiavenna]]; demnach würde er die «Alpweiden von Avero» bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 1 Juf.jpg|mini|links|Die Farbfotos zeigen die Siedlungen im Avers, vom Talschluss talabwärts:&amp;lt;br /&amp;gt;Juf (2126 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 2 Podestatenhaus.jpg|mini|links|Podestatenhaus (2046 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 3 Juppa.jpg|mini|links|Juppa (2004 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
Mit 1960 m ü.&amp;amp;nbsp;M. ist Avers die höchstgelegene [[politische Gemeinde]] der Schweiz. Der zum Avers gehörige Weiler [[Juf]] gilt mit 2126&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. als höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung in Europa. Das ganze Obertal ab Cresta liegt über der Waldgrenze. In Cresta stehen die Gemeindekanzlei, die Schule (Primarschule, Einklassenschule für sechs Jahrgänge) und die Kirche. Die Gemeinde besteht aus verschiedenen Fraktionen: &amp;#039;&amp;#039;Campsut&amp;#039;&amp;#039; (1668&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Cröt&amp;#039;&amp;#039; (1715&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Cresta&amp;#039;&amp;#039; (1958&amp;amp;nbsp;m, Hauptort der Gemeinde), &amp;#039;&amp;#039;Pürt&amp;#039;&amp;#039; (1921&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Am Bach&amp;#039;&amp;#039; (1959&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Juppa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Podestatsch Hus&amp;#039;&amp;#039; (2046&amp;amp;nbsp;m) und Juf (2126&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Bregaglia]], [[Ferrera GR|Ferrera]] und [[Surses]] im [[Kanton Graubünden]] sowie [[Piuro]] in [[Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Gipfel der weiten Bergketten rund um das Avers sind der Usser Wissberg ({{Höhe|3052|CH}}),  der Mittler Wissberg ({{Höhe|3001|CH}}), das Tälihorn ({{Höhe|3163|CH}}), das [[Jupperhorn]] ({{Höhe|3155|CH}}), der [[Mazzaspitz]] ({{Höhe|3163|CH}}), der [[Piz Turba]] ({{Höhe|3018|CH}}), der [[Piz Piot]] ({{Höhe|3052|CH}}), das [[Gletscherhorn (Val Bregaglia)|Gletscherhorn]] ({{Höhe|3106|CH}}) und das [[Tscheischhorn]] ({{Höhe|3018|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Averstal, das Haupttal der Gemeinde, fliesst der [[Averser Rhein]], der beim Weiler Podestatsch Hus mit dem Zusammenfluss des Jufer Rheins und des Bergalgabachs gebildet wird. Der Averser Rhein nimmt im Tal zahlreiche Nebenbäche auf, die steil von den Bergflanken herunterfliessen. Bei Cröt mündet von links der Madrischer Rhein, dessen südlichster Quellbach der [[Prasgnolabach]] (im Gebiet der Gemeinde [[Bregaglia]]) ist, in den Averser Rhein. Dieser verlässt bei der Mündung des Rein da Lei das Gemeindegebiet als &amp;#039;&amp;#039;Ragn da Ferrara.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Arven im Capettawald, Avers-Dia 247-00043.tif|mini|180px|Capettawald]]&lt;br /&gt;
Im Capettawald südlich des Flusses stehen zahlreiche mehrhundertjährige [[Zirbelkiefer|Arven]] und [[Lärchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/schweiz/uralter-forst-raritaet-im-avers-dieser-wald-ist-600-jahre-alt Rarität im Avers: Dieser Wald ist 600 Jahre alt] auf &amp;#039;&amp;#039;srf.ch&amp;#039;&amp;#039;, 12. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bergketten rings um das weit verzweigte Gemeindegebiet führen zahlreiche Fusswege in die Nachbartäler. Einige der wichtigeren Übergänge sind der &amp;#039;&amp;#039;Passo del Scengio,&amp;#039;&amp;#039; unter welchem eine Fahrstrasse in einem Tunnel zum [[Lago di Lei|Stausee Lei]] führt, der Prasgnolapass, der Val-da-Rodapass, der Bergalgapass, die &amp;#039;&amp;#039;Fuorcla de la Valletta,&amp;#039;&amp;#039; der [[Stallerberg]], die Fallerfurgga und die Tällifurgga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 4 Am Bach.jpg|mini|Am Bach (1959 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 5 Pürt.jpg|mini|Pürt (1921 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 6 Cresta.jpg|mini|Cresta (1958 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M., Hauptort der Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
Eine Rundnackenaxt aus dem Ende der [[Jungsteinzeit]] und drei Grabfunde aus dem 3. bis 6. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. weisen auf früheste menschliche Anwesenheit hin, doch ist das Tal wohl erst vom 11. Jahrhundert an durch das [[Hospitium|Hospiz]] St.&amp;amp;nbsp;Peter auf dem [[Septimer]]pass mit einer [[Romanen|romanischen]] Bevölkerung besiedelt worden. Die Siedlung wurde 1292 als &amp;#039;&amp;#039;Anue (Avre?)&amp;#039;&amp;#039; und 1354 als &amp;#039;&amp;#039;Auers&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Nach 1280 trafen aus dem [[Formazza|Pomatt]] stammende deutschsprachige [[Walser]] ein, die sich zunächst nur auf der obersten Talstufe niederliessen. Bis 1310–1320 breiteten sie sich über das ganze Tal aus und verdrängten die romanische Bevölkerung und deren Sprache. Die Walsersiedlung stand anfänglich unter Schutz der Stadt [[Como]], im frühen 14. Jahrhundert wurde das [[Bistum Chur#Mittelalter|Bistum Chur]] Landesherr. Im Rahmen des [[Gotteshausbund]]es ab 1367 verselbstständigte sich das Avers, schloss 1498 ein Bündnis mit der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] und war ab 1524 bis 1526 Teil der [[Drei Bünde]]. Neben der wohl aus dem frühen 14. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche in Cresta (ursprünglich wohl St. Theodul-, eventuell St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus-[[Patrozinium]]) standen in [[Madris]] und eventuell in Cröt Kapellen. 1525 bis 1530 trat Avers zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung einer [[Gerichtsgemeinde]] ist eventuell schon für 1292, sicher für 1377 belegt. Die Landbücher von 1622 und 1644 stellen Erneuerungen älterer Statuten dar. Bis 1867 war das Rathaus Gerichtssitz. 1652 bis 1664 war das Avers Schauplatz mehrerer Hexenprozesse und -hinrichtungen. Seit 1851 ist Avers Gemeinde und Kreis, seit 1902 auch eigener Wahlkreis, was dem Tal eine ständige Vertretung im [[Grosser Rat (Graubünden)|Grossen Rat]] sichert. Auf der Basis von Einzelsennerei und Korporationssystem wurde Vieh- und Alpwirtschaft betrieben. Der Viehhandel orientierte sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts über die Pässe Forcellina und Septimer nach den oberitalienischen Städte im Süden. Bereits im 17. Jahrhundert auftretende krisenhafte Erscheinungen mit Verschuldungen, zahlreiche Verpachtungen an die Familie [[Salis (Adelsgeschlecht)|von Salis]] und einem Bevölkerungsrückgang erreichten im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 erfolgte mit dem Strassenbau der Anschluss an das kantonale Verkehrsnetz, doch setzte erst mit dem Bau des Staubeckens im [[Lago di Lei|Valle di Lei]] 1958 bis 1963 ein Aufschwung ein. Avers profitiert seither von Wasserzinsen, von der Stromversorgung und von der Zufahrtsstrasse zur [[Autobahn A13 (Schweiz)|Autostrasse A 13]]. Ausser in der durch die Stiftung Pro Avers geförderten Landwirtschaft findet die Bevölkerung von Avers dank Sommer- und zunehmend auch Wintertourismus – vor allem in Privatquartiere – weitere Erwerbsmöglichkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = CHE Avers COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Schrägrechts geteilt von Silber und Schwarz, in Silber ein springender schwarzer, rot bewehrter [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]]&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen entspricht demjenigen des Kreises Avers, das nach einem [[Siegel]] der Landschaft gestaltet wurde: der stehende Steinbock wurde durch die Schrägteilung ergänzt, um das Wappen von demjenigen des [[Gotteshausbund]]es zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1645|| 1850|| 1900|| 1950|| 1960|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2005|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 498|| 293|| 204|| 167|| 270|| 160|| 184|| 170|| 171|| 167|| 164&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 7 Cröt.jpg|mini|Cröt (1715 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avers 8 Campsut.JPG|mini|Campsut (1668 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.)]]&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Die Amtssprache der Gemeinde ist Deutsch, da die Einwohner [[Walser]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfession ===&lt;br /&gt;
Die Einwohner des Avers gehören ganz überwiegend der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]] an. Die Talschaft bildet eine selbständige Kirchgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 184 Bewohnern waren 179 (= 97,28 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Haupterwerbszweige waren lange Zeit [[Alpwirtschaft]] und [[Viehhandel]], heute spielt der [[Tourismus]] eine wichtige Rolle. Hotels gibt es in Juf, Juppa und Cresta, Ferienwohnungen in jedem Weiler. In Juppa gibt es drei Skilifte; dort ist auch der Ausgangspunkt der grossen Langlaufloipe. Juf ist ein beliebter Ausgangspunkt für [[Skitour]]en, oder im Sommer für Wanderungen über diverse Pässe nach [[Bivio]] oder ins [[Bergell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser fast aller Bäche des Tals und des Nebentals [[Madris]] werden oberhalb von 1950 m durch Stollen in den [[Lago di Lei|Val-di-Lei-Stausee]] abgeleitet. Der See liegt zwar auf der Alpennordseite, aber auf italienischem Gebiet; die Staumauer dagegen in der Schweiz. Erst durch den Bau des Staudamms in den 1950er-Jahren kam das Tal zu einer modernen, asphaltierten Strasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Avers}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Avers-Cresta|reformierte Dorfkirche]], auch als &amp;#039;&amp;#039;Edelweisskirche&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Avers führt die [[Alte Averserstrasse]]. Sie ist eine vergleichsweise junge Strasse, da das Avers das letzte Tal Graubündens war, das eine Fahrstrasse erhielt. In einem gewaltigen Strassenbau-Programm wurden zwischen 1840 und 1897 alle Talschaften Graubündens mit vier bis fünf Meter breiten Strassen erschlossen – diejenige ins Avers erfolgte 1895. Für die Averser endeten damit auch die meisten ihrer beschwerlichen Einkaufsmärsche über den Madrisberg nach Savogno und [[Chiavenna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Valerio Olgiati]] und seine Frau Tamara errichten zusammen mit Ferrari [[Patrick Gartmann|Gartmann]] und KLARK ein Ferienhaus in der Fraktion Am Bach in weiss eingefärbtem Beton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 2012 pflegt Avers eine Partnerschaft mit der Gemeinde [[Seuzach]] im [[Kanton Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeindeavers.ch/patengemeinde-seuzach/ |titel=Patengemeinde Seuzach - Gemeinde Avers |abruf=2020-05-23 |sprache=de-DE |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180813072725/http://gemeindeavers.ch/patengemeinde-seuzach/ |archiv-datum=2018-08-13 |offline=ja |archiv-bot=2024-07-14 20:23:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ina Boesch: &amp;#039;&amp;#039;Schauplatz Avers. Geschichte einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hier und Jetzt, Zürich 2023, ISBN 978-3-03919-595-4.&lt;br /&gt;
* M. Bürgi, S. Lock: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Wälder im Avers.&amp;#039;&amp;#039; WSL Berichte, 127. 2022.&lt;br /&gt;
* [[Enrico Rizzi]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Walser im Avers.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Bernadette Hautmann. Walservereinigung Graubünden, Chur 2022. Italienisches Original: &amp;#039;&amp;#039;Storia della Valle di Avers.&amp;#039;&amp;#039; Fondazione Enrico Monti, Anzola d’Ossola, 2014.&lt;br /&gt;
* Johann Rudolf Stoffel: &amp;#039;&amp;#039;Das Hochtal Avers. Die höchstgelegene Gemeinde Europas.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. Zofinger Tagblatt, Zofingen 1938; 5. Auflage: Walservereinigung Graubünden, Chur 2019.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1495|Avers|Autor=Hermann Weber|Datum=2009-09-03}}&lt;br /&gt;
* Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Avers. Aus Geschichte und Leben eines Bündner Hochtals.&amp;#039;&amp;#039; Terra Grischuna, Chur 1985, ISBN 978-3-908133-14-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oovnertüütsch. Wörter und Geschichten aus dem Avers.&amp;#039;&amp;#039; Erarbeitet von Theodor Fümm-Heinz, Maria Loi-Veraguth, Anna Klucker-Kunfermann, Anton Heinz-Dorta, Dorli Menn, Rudolf Veraguth-Künzler, Maria Grazia Knaus-Loi, Thomas Gadmer. Hrsg. von der Gemeinde Avers. Walservereinigung Graubünden, o.&amp;amp;nbsp;O. 2023, ISBN 978-3-909210-14-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Avers|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeindeavers.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Avers]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|fxIjOCXEw7pFTeNEg1rY}}&lt;br /&gt;
* [https://data.geo.admin.ch/ch.bak.bundesinventar-schuetzenswerte-ortsbilder/PDF/ISOS_1948.pdf Bundesinventar ISOS: Averser Hofweiler]&lt;br /&gt;
* [https://www.viamala.ch/it/scopri/avers-ferrera/estate Regione di Viamala. Avers &amp;amp; Ferrera - Estate (Foto)] auf viamala.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1495|Avers|Autor=Hermann Weber}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4122861-3|VIAF=247227874}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Viamala}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avers GR| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Graubünden]] &amp;lt;!--keine Kategorie:Ort im Averstal--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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