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	<title>Ave atque vale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:15:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ave_atque_vale&amp;diff=811974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Máel Milscothach: Überschrift groß, s. WP:NK #Groß- und Kleinschreibung des Anfangsbuchstabens</title>
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		<updated>2018-06-10T16:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überschrift groß, s. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:NK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:NK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:NK #Groß- und Kleinschreibung des Anfangsbuchstabens&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ave atque vale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] für „Sei gegrüßt und lebe wohl!“) sind die Schlussworte des &amp;#039;&amp;#039;Gedichtes 101&amp;#039;&amp;#039; von [[Catull]]. Das Gedicht, das in elegischen [[Distichon|Distichen]] verfasst ist, stellt einen Monolog des Dichter-Ichs am Grab des verstorbenen Bruders dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Catulls Bruder war in der [[Troas]] gestorben und beigesetzt worden; Catull besuchte offensichtlich das Grab zum ersten und zugleich letzten Mal, als er 57 v. Chr. im Gefolge des [[Gaius Memmius (Prätor 58 v. Chr.)|Gaius Memmius]] auf dem Weg nach [[Bithynien]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Catulls römische Jenseitsvorstellung schloss die Möglichkeit aus, man könnte mit den Toten kommunizieren. Dass er es dennoch tut, wohlwissend, dass es vergeblich (&amp;#039;&amp;#039;nequiquam&amp;#039;&amp;#039;) geschieht, macht die Spannung des Gedichtes aus. Als schwacher, aber einziger Trost bleibt dem Dichter, das traditionelle Totenopfer zu vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Anspielungen auf das Werk finden sich bei [[Algernon Swinburne]], dessen Gedicht auf den Tod von [[Charles Baudelaire]] den Titel &amp;#039;&amp;#039;Ave atque vale&amp;#039;&amp;#039; trägt, und bei [[Alfred Tennyson]], der die Worte &amp;#039;&amp;#039;Frater ave atque vale&amp;#039;&amp;#039; in dem gleichnamigen Gedicht (1883 verfasst, 1885 in der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Tiresias, and other poems&amp;#039;&amp;#039; erschienen) lateinisch zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lateinischer Text ==&lt;br /&gt;
Multas per gentes et multa per aequora vectus&lt;br /&gt;
:advenio has miseras, frater, ad inferias,&lt;br /&gt;
ut te postremo donarem munere mortis&lt;br /&gt;
:et mutam nequiquam alloquerer cinerem.&lt;br /&gt;
quandoquidem fortuna mihi tete abstulit ipsum.&lt;br /&gt;
:heu miser indigne frater adempte mihi,&lt;br /&gt;
nunc tamen interea haec, prisco quae more parentum&lt;br /&gt;
:tradita sunt tristi munere ad inferias,&lt;br /&gt;
accipe fraterno multum manantia fletu,&lt;br /&gt;
:atque in perpetuum, frater, ave atque vale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metrische Übersetzung ==&lt;br /&gt;
Viele der Länder und viele der Meere nun hab ich durchfahren,&lt;br /&gt;
:Ziel meiner Reise ist dies, Bruder: der traurige Kult,&lt;br /&gt;
Dass ich dich zuallerletzt mit der Totengabe beschenke&lt;br /&gt;
:Und, wie vergeblich es sei, stummtaube Asche ansprech,&lt;br /&gt;
Da das Schicksal denn nun dein wahres Ich mir entrissen,&lt;br /&gt;
:ach, armer Bruder, wie bist du mir doch schmachvoll geraubt!&lt;br /&gt;
Einstweilen aber nun dies, was nach alter Sitte der Väter&lt;br /&gt;
:Uns überlassen bleibt, trauriges Totengeschenk,&lt;br /&gt;
Nimm du es an, ganz feucht ist es schon von den Tränen des Bruders,&lt;br /&gt;
:Und in Ewigkeit sei gegrüßt und leb wohl, mein Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Latein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geflügeltes Wort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Máel Milscothach</name></author>
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