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	<title>Autun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* In Autun geboren */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-03-22T11:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Autun geboren: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Autun&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason autun.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Saône-et-Loire|Saône-et-Loire]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Autun|Autun]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Autun-1|Autun-1]] (Hauptort)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kanton Autun-2|Autun-2]] (Hauptort)&lt;br /&gt;
|insee=71014&lt;br /&gt;
|cp=71400&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Grand Autunois Morvan|Grand Autunois Morvan]]&lt;br /&gt;
|longitude=04/17/55/O&lt;br /&gt;
|latitude=46/57/04/N&lt;br /&gt;
|alt moy=322&lt;br /&gt;
|alt mini=280&lt;br /&gt;
|alt maxi=642&lt;br /&gt;
|km²=61.52&lt;br /&gt;
|siteweb=https://www.autun.com/&lt;br /&gt;
|image=Autun IMG 5396.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Place du Terreau in Autun&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|oˈtœ̃|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Autun.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZ|FR|71014}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|71014}}) im [[Département Saône-et-Loire]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]] sowie Hauptstadt des gleichnamigen [[Arrondissement]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autun Vue d&amp;#039;ensemble 2.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick von Südwesten über die Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porte-Arroux-Autun.jpg|mini|Brücke über den Arroux mit Blick auf das römische Stadttor &amp;#039;&amp;#039;Porte d&amp;#039;Arroux&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Ufer des [[Arroux]], an der Einmündung seines rechten Nebenflusses [[Ternin]]. Autun gilt als „Tor zum [[Morvan]]-Massiv“. Die dunklen Wälder dieses Gebietes reichen bis fast an den mit buntglasierten Ziegeln gedeckten Chor der [[Kathedrale von Autun|Kathedrale Saint-Lazare]] heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autun IMG 5375.jpg|mini|Theater (links) und [[Hôtel de ville]] (Rathaus) an der Place du Champ de Mars]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La ville et cité d&amp;#039;Autun assiégée par le SR maréchal d&amp;#039;Aumont en l&amp;#039;année 1591 de dedans laquelle commandoit le SR de Chissey gouverneur dicelle.jpg|mini|Belagerung der Stadt durch Marschall [[Jean VI. d’Aumont]] im Jahr 1591]]&lt;br /&gt;
Der antike Name von Autun war &amp;#039;&amp;#039;[[Augustodunum]]&amp;#039;&amp;#039;. Kaiser [[Augustus]] war ihr Namensgeber. Er ließ die Stadt zwischen 16 und 13 v. Chr. an der Fernhandelsstraße [[Via Agrippa]] gründen, nachdem der Widerstand der [[Gallier]] gegen die römische Herrschaft endgültig gebrochen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Rebourg: &amp;#039;&amp;#039;Autun antique&amp;#039;&amp;#039;. Neuausgabe, herausgegeben von Christian Goudineau in Zusammenarbeit mit Herveline Delhumeau (= Guides archéologiques de la France, Bd. 39). Monum, Éditions du Patrimoine, Paris 2002, ISBN 2-85822-693-8, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in der Ebene gelegene Augustodunum entsprach dem römischen Stadtmodell im Gegensatz zu dem auf einem Hügel gelegenen [[Bibracte]], das 25 Kilometer entfernt von Augustodunum lag und bisher die Hauptstadt des Stammes der [[Haeduer]] gewesen war. Nach Gründung von Augustodunum kam es zur schrittweisen Aufgabe von Bibracte durch Abwanderung. Der Großteil der ehemaligen Einwohner von Bibracte dürfte sich in Augustodunum angesiedelt haben, u.&amp;amp;nbsp;a. ein Teil der haeduischen Oberschicht, die bereits während des [[Gallischer Krieg|Gallischen Krieges]] prorömisch eingestellt war: Sie registrierten mit Sicherheit die strategische Wichtigkeit der neuen Stadt, die an den Hauptverkehrsachsen lag. Noch in vorrömischer Zeit soll ein [[Druide]]nheiligtum auf dem Stadtgebiet gelegen haben. Über die antiken Ausmaße (200&amp;amp;nbsp;ha) ist die Stadt nicht herausgewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PECS|augustodunum|AUGUSTODUNUM (Autun) Saône-et-Loire, France.|R. Martin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde einst das „Rom“ Galliens genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des 3. Jahrhunderts konnte sich Augustodunum eines großen Wohlstands erfreuen. Es war bekannt als ein Sitz der Gelehrsamkeit und hatte eine berühmte Rhetorenschule. 269 n. Chr. wurde es von [[Victorinus]] nach siebenmonatiger Belagerung erstürmt und verwüstet. Danach erlebte die Stadt einen Niedergang, blieb aber wegen seiner Schulen ein Kulturzentrum. Im 3. Jahrhundert wurde Augustodunum auch Sitz eines [[Bistum Autun|Bistums]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNP|2|301||Augustodunum|Yves Lafond}}; &amp;#039;&amp;#039;Augustodunum.&amp;#039;&amp;#039; In: Hellmut Brunner, Klaus Flessel, Friedrich Hiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon alte Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1990, ISBN 3-411-07301-2, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; 350 stürzte der [[Usurpator]] und Gegenkaiser [[Magnentius]] den Kaiser [[Constans]] in Autun, 356 [[Belagerung von Autun|belagerten]] die [[Alamannen]] die Stadt, die indessen [[Julian (Kaiser)|Julian]] entsetzte. 451 wurde sie von [[Attila]] verheert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers Online|2|174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiteres Mal 895,&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Voss-Gerling: &amp;#039;&amp;#039;Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Polyglott-Verlag, München 1978, ISBN 3-493-60873-X, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; diesmal von [[Wikinger]]n unter Führung von [[Rollo (Normandie)|Rollo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche [[Stadtmauer]], von der 23 Türme erhalten sind, fußt auf antiken Fundamenten (sechs&amp;amp;nbsp;Kilometer lang, 54 Wehrtürme). Von den vier Haupttoren stehen noch die [[Porte d’Arroux]] im Nordwesten (Doppelportal mit tonnengewölbten Durchgängen, Obergeschoss mit vorgesetzten kannelierten [[Pilaster|Säulen]]) und die [[Porte Saint-André]] im Nordosten (hohe und niedrige Durchgänge wie am ersten Tor, wie dieses mit Sandsteinquadern verkleidet, Ansätze einer Hofanlage auf der Stadtseite). Aus römischer Zeit erhalten blieben außerdem nur das [[Théâtre romain d&amp;#039;Autun|Theater]], das größte in ganz Gallien, die [[Pyramide de Couhard]], ein Grabmal aus dem 1. Jahrhundert, und außerhalb der Stadt der stark lädierte sog. [[Janustempel (Autun)|Janustempel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Röm. Überreste nach: B. Laule, U. Laule, H. Wischermann: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1991, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 532 fand vor den Toren der Stadt eine bedeutende [[Schlacht von Autun|Schlacht]] statt, in der die [[Franken (Volk)|Franken]] die [[Burgunden]] besiegten; deren Reich wurde vom Frankenreich annektiert. Danach fungierte Autun bis zur Plünderung durch die Araber (725/28) als fränkische Hauptstadt. Im Jahre 725 kam der [[Umayyaden]]-General Anbassa ibn Suhaym al-Kalbi mit seinem Heer bis Autun. Am 22. August 725 eroberte er die Stadt. Autun war der östlichste Punkt der Expansion der Umayyaden in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 663 und 675 fand ein [[Konzil von Autun|Konzil in Autun]] statt, das von Bischof [[Leodegar von Autun]] initiiert wurde: „Aus den Akten dieses nur bruchstückhaft überlieferten Konzils geht kein Datum hervor, wohl aber wird der Bischof Leodegar von Autun als sein Initiator genannt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hubert Mordek]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenrecht und Reform im Frankenreich: Die Collectio Vetus Gallica, die älteste systematische Kanonessammlung des fränkischen Gallien.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1975, S. 84 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Odette Pontal: &amp;#039;&amp;#039;Die Synoden im Merowingerreich.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn u. a. 1986, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutend war dabei unter anderem, dass für Orden die Übernahme der [[Regula Benedicti|Regel Benedikts]] gefordert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
888 plünderten und verwüsteten [[Normannen]] Autun. Die Stadt hatte damals bereits eigene [[Grafschaft Autun|Grafen]], von denen [[Richard der Gerichtsherr]] 918 durch [[Karl III. (Frankreich)|Karl den Einfältigen]] zum [[Herzog von Burgund]] erhoben wurde. Das 1094 in Autun abgehaltene Konzil exkommunizierte König [[Philipp I. (Frankreich)|Philipp I.]] wegen Verstoßung seiner Gattin [[Bertha von Holland|Bertha]]. Im 12. Jahrhundert wurde die bedeutende [[Romanik|romanische]] [[Kathedrale von Autun|Kathedrale Saint-Lazare]] erbaut. Autun blieb bis 1276 Residenz der Herzöge von Burgund. Während des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Kriegs]] wurde es 1379 von den Engländern eingeäschert. 1591 mussten die Einwohner der Stadt wegen ihrer Unterstützung der [[Heilige Liga (1576)|Katholischen Liga]] eine Belagerung durch den Marschall [[Jean VI. d’Aumont]], einen Feldherrn König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrichs IV.]], ertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/encyclopaediabrit03chisrich#page/49/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Autun.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopædia Britannica]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. 1910-11, Band 3, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1788 wurde [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord]] Bischof von Autun und blieb dies bis zum Ausbruch der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1789. Später war er [[Napoleon]]s Außenminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Autun - Porte Romaine.JPG|mini|Porte Saint-André]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portedarroux.jpg|mini|Römisches Stadttor Porte d’Arroux]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Theatre autun panorama.jpg|mini|[[Römisches Theater Autun|Römisches Theater]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Autun Temple de Janus 03 PA00013101 JPM.JPG|mini|Sogenannter Janustempel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedrale Autun 125.jpg|mini|hochkant|Kathedrale Saint-Lazare]]&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Monuments historiques in Autun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;aus der [[Gallo-römische Kultur|gallo-römischen]] Zeit ([[Augustodunum]]):&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Stadtmauer: auf römischen Fundamenten errichtet&lt;br /&gt;
* Antike Stadttore &amp;#039;&amp;#039;[[Porte d’Arroux]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Porte Saint-André]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sogenannter &amp;#039;&amp;#039;[[Janustempel (Autun)|Janustempel]]:&amp;#039;&amp;#039; wurde irrtümlicherweise dem Gott Janus zugeordnet; eine Tafel an dem Gebäude präzisiert: „Die besondere Form des Tempels, fanum genannt, ist gallischen Ursprungs, nur die Steinmetztechnik ist römisch und datiert aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Der Name Janus wurde falsch mit dem Tempel assoziiert, als im 16. Jahrhundert der Historiker Pierre de Saint-Julien den Namen des Ortes (frz. la Genetoye) interpretierte. Tatsächlich bezeichnete dieser Ortsname eine Lokalität, wo Ginstersträuche (Cytisus Genista) wuchsen. Die Gottheit, die hier verehrt wurde, ist bis heute völlig unbekannt.“ (Übers. aus dem englischen Text der Schautafel)&lt;br /&gt;
* [[Römisches Theater Autun|Römisches Theater]] mit einem Durchmesser von 148 m und ca. 15.000 Plätzen; die [[Orchestra (Kunst)|Orchestra]] sowie einige Ränge wurden freigelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;aus dem Mittelalter:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale von Autun|Kathedrale Saint-Lazare]] aus dem 12. Jahrhundert im Stil der burgundischen Romanik&lt;br /&gt;
* Der [[Tour des Ursulines]] genannte [[Donjon]] aus dem 12. Jahrhundert, der einzige Rest der einst beeindruckenden Burg Riveau, heute ein Kulturzentrum&lt;br /&gt;
* Mittelalterliche Häuser mit dem Stadtpalast des Kanzlers der Herzöge von Burgund, [[Nicolas Rolin]] (* 1376 Autun), in dem das [[Musée Rolin]] eingerichtet wurde&lt;br /&gt;
* Spätgotischer Uhrenturm (15. Jahrhundert) mit einer Einzeigeruhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiter sehenswert ===&lt;br /&gt;
* [[Muséum d&amp;#039;histoire naturelle d&amp;#039;Autun]]: naturwissenschaftliches Museum mit über 800.000 Spezies, in der Rue Saint-Antoine 14&amp;lt;ref&amp;gt;D. Chabard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizin im gallisch-römischen Altertum. La médecine dans l’antiquité romaine et gauloise.&amp;#039;&amp;#039; Exposition par le Museum d’histoire naturelle et le Musée Rolin dans le cadre du Bimillénaire de la Ville d’Autun. Musée d’Histoire Nauturelle, Ville d’Autun 1985 / Stadt Ingelheim/Rhein 1986, S. 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lycée militaire d&amp;#039;Autun]]: ehemaliges Seminar mit einem früheren Kreuzgang (17. Jahrhundert); [[Napoléon Bonaparte|Napoléon]] und sein Bruder [[Joseph Bonaparte|Joseph]] erhielten hier einen Teil ihrer Ausbildung&lt;br /&gt;
* Passage: prunkvolle überdachte Passage bei der Rue du Général du Demetz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Croix de la Libération: &amp;#039;&amp;#039; ein an die Befreiung der Stadt im Jahr 1944 erinnerndes Steinkreuz auf der südwestlich von Autun gelegenen Anhöhe &amp;#039;&amp;#039;Mont Saint-Sebastien&amp;#039;&amp;#039;, von der man eine gute Aussicht über die Stadt hat&lt;br /&gt;
* Nördlich von Autun die [[Steinreihe Champ de la Justice]]&lt;br /&gt;
* Prison Circulaire (Kreisförmiges Gefängnis) von 1855&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/PA00113095 |titel=Ancienne prison |werk=POP : la plateforme ouverte du patrimoine |hrsg=Ministère de la Culture |datum=1992 |sprache=fr |abruf=2023-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haus mit figuren.jpg|Wärterhaus am röm. Theater mit antiken Figuren&lt;br /&gt;
Autun remparts.jpg|Gallo-römische Stadtmauer&lt;br /&gt;
Alignements Camp Justice Autun 7.jpg|Champ de la Justice&lt;br /&gt;
2021-02 - Croix de la Libération d&amp;#039;Autun - 01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Croix de la Libération&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Autun tour des Ursulines.jpg|[[Tour des Ursulines]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare d&amp;#039;Autun IMG 5421.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Die Stadt hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Étang–Santenay]], die von [[Étang-sur-Arroux]] bis Autun am 16. September 1867 durch die [[Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée]] eröffnet wurde. Im Jahr darauf wurde diese nach [[Épinac]] und 1870 von dort bis [[Santenay (Côte-d’Or)|Santenay]] verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 endete der Güterverkehr in Richtung Santenay, vier Jahre später auch der Güterverkehr. Zwischen Étang und Autun wurde der Gesamtverkehr im März 2020 vorübergehend eingestellt, seitdem aber nicht wieder aufgenommen. Zuletzt verkehrten dort Regionalzüge des TER [[Bourgogne-Franche-Comté]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Autun kreuzten sich die [[Nationalstraße (Frankreich)|Nationalstraßen]] N 73, N 78, N 80 und N&amp;amp;nbsp;494, die mittlerweile sämtlich zu [[Route départementale|Departementsstraßen]] (D&amp;amp;nbsp;973, D&amp;amp;nbsp;978, D&amp;amp;nbsp;680) abgestuft wurden. Die nächste Autobahn ist die [[Autoroute A&amp;amp;nbsp;6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Autun geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Symphorianus]] (?–um 178), christlicher Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Eumenius]] (um 264–um 312), gallischer Rhetor der Spätantike&lt;br /&gt;
* [[Euphronius von Autun]], Bischof der Stadt (ca. 451 bis 475)&lt;br /&gt;
* [[Germanus von Paris]] (496–576), Bischof von Paris&lt;br /&gt;
* [[Philibert de Montjeu]] (um 1374–1439), Bischof von [[Bistum Coutances|Coutances]] 1424–1439&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Rolin]] (1376–1462), Kanzler Philipps des Guten&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Changarnier]] (1793–1877), General&lt;br /&gt;
* [[Jacques Gabriel Bulliot]] (1817–1902), Weinhändler und Amateurarchäologe&lt;br /&gt;
* [[François-Xavier Gillot]] (1842–1910), französischer Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Louis Renault (Jurist)|Louis Renault]] (1843–1918), Jurist und Friedensnobelpreisträger&lt;br /&gt;
* [[Claude Régnier (Linguist)|Claude Régnier]] (1914–2000), Mediävist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Olivier Dupard]] (* 1965), Autorennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Gregor von Langres]], in der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;[[comes]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Brunichild]] (545/550–613), Frankenkönigin, wurde in Autun begraben&lt;br /&gt;
* [[Leodegar von Autun|Leodegar]] (616–679), [[Liste der Bischöfe von Autun|Bischof von Autun]]&lt;br /&gt;
* [[Honorius Augustodunensis|Honorius von Autun]] (* ca. 1080; † 1150 oder 1151), Theologe, Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Charles Maurice de Talleyrand|Talleyrand]] (1754–1838), ab 1788 Bischof im [[Bistum Autun]]&lt;br /&gt;
* [[Napoleon Bonaparte]] (1769–1821), besuchte hier ein Jahr das collège&lt;br /&gt;
* [[Joseph Bonaparte]] (1768–1844), ältester Bruder Napoleons,  besuchte hier ein Jahr das collège&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Thomaschki]] (1894–1967), als Oberst der Wehrmacht von Juli bis September 1940 Stadtkommandant&lt;br /&gt;
* [[Philipp Gilbert Hamerton|Philip Gilbert Hamerton]] (1834–1894), englischer Maler, Radierer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Ingelheim am Rhein]], [[Rheinland-Pfalz]], Deutschland, seit 1963&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Stevenage]], [[Hertfordshire]], Vereinigtes Königreich, seit 1975&lt;br /&gt;
* {{JPN|#}} [[Kawagoe]], [[Präfektur Saitama]], Japan, seit 2002&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[Arévalo (Ávila)|Arévalo]], [[Kastilien-León]], Spanien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Eine kulinarische Spezialität der Region sind die Produkte des [[Morvan]] (Granitmassiv in der Bourgogne), wie Käse, Honig und Produkte der [[Gemeine Hasel|Haselnuss]], so beispielsweise die Noisettes du Morvan, ein Nussgebäck in Form der Nüsse und Gros Croquets du Morvan, ein Mandel-Nuss-Gebäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|II,2|2368||Augustodunum|[[Maximilian Ihm]]|RE:Augustodunum|}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;The Mount and The City of Autun&amp;#039;&amp;#039;. 1897.&lt;br /&gt;
**Auszug: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Autun&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Übersetzung von Klaus Kurre, Neustadt an der Weinstraße 2024, ISBN 978-3-9822996-9-3&lt;br /&gt;
* {{RE|Suppl. III|191||Autun|[[Johann Baptist Keune]]|RE:Autun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.autun.com/ Webauftritt der Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://www.autun-tourisme.com/ Lokale Tourismusseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/auf-roms-spuren-autun-festung-der-augustus-100.html |titel=Auf Roms Spuren: Autun - Festung des Augustus  |titelerg=Dokumentation |hrsg= [[zdfinfo]] |abruf=2023-12-26 |kommentar=RMC Production 2021, Copyright der Synchronfassung [[ZDF]] 2022. Ein Film von Blandine Josselin. Unter Mitwirkung von Dr. Vivien Barrière, Yannick Labaune, Stéphane Alix, Prof. Antony Hostein, Prof. Martine Joly, Prof. Philippe Barral, Dr. Laetitia Borau, André Strasberg, Dr. Filipe Ferreira, und Nicolas Tisserand}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Autun}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086147-8|LCCN=n/82/37451|VIAF=124353899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autun| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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