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	<title>Autotypie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:54:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autotypie&amp;diff=145622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coronium: /* Geschichte */ Ergänze Ref zu Patent und entferne alles, was im Widerspruch steht, z.B. ist von einer Autotype Company im Patent nichts zu finden.</title>
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		<updated>2026-02-13T07:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänze Ref zu Patent und entferne alles, was im Widerspruch steht, z.B. ist von einer Autotype Company im Patent nichts zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Autotypie 1882 Meisenbach.png|mini|Erster Versuch der Autotypie von [[Georg Meisenbach]] nach den Patentunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Hauptstr 8 (Schön) Georg Meisenbach.jpg|mini|hochkant|[[Gedenktafel]], [[Hauptstraße (Berlin-Schöneberg) |Hauptstraße]]&amp;amp;nbsp;8 in [[Berlin-Schöneberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autotypie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} etwa &amp;#039;&amp;#039;Selbstschrift&amp;#039;&amp;#039;), im Deutschen auch &amp;#039;&amp;#039;Netzätzung&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein um 1880 von [[Georg Meisenbach]] in [[München]] entwickeltes fotografisches und chemisches Reproduktionsverfahren zur Herstellung von [[Klischee (Drucktechnik) |Klischees]] als [[Druckform]] für den [[Buchdruck]]. Nach der Verdrängung des [[Hochdruckverfahren|Hochdrucks]] durch den [[Offsetdruck]] werden Autotypien heute nur noch selten angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Autotypie wurde am 9. Mai 1882 von Georg Meisenbach zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=22244| Code=C| Titel=Neuerungen in der Herstellung photographischer Platten für Hoch- und Tiefdruck-Clichés| A-Datum=1882-05-09| V-Datum=1883-04-21| Erfinder=Georg Meisenbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=odxHta7A2CQC&amp;amp;pg=PA436&amp;amp;lpg=PA436&amp;amp;dq=22244+Reichspatent&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=BsjA6sdhwb&amp;amp;sig=LGqYo20BEuMjc2mLi8BgJC8MNmk&amp;amp;hl=de Lexikon der Reprotechnik, 2. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;436]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884 gelang es seinem Geschäftspartner, dem Münchner Architekten [[Joseph von Schmaedel]], eine [[Liniiermaschine]] zu konstruieren, mit der man feine Raster auf Glas gravieren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Maria Eder: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Handbuch der Photographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Teil 1, Wilhelm Knapp, Halle (Saale) 1905, S.&amp;amp;nbsp;420.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Autotypie in der Tagespresse erschien in den [[Vereinigte Staaten|USA]] am 4.&amp;amp;nbsp;März 1880 im &amp;#039;&amp;#039;New York Daily Graphic&amp;#039;&amp;#039; (andere Quellen nennen den 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1879 und die &amp;#039;&amp;#039;[[New York Daily Tribune|New York Tribune]]&amp;#039;&amp;#039;). In Deutschland erschien das erste gerasterte Foto, eine Abbildung einer Statuette als „Ehrengabe an das 2. bairische Infanterieregiment Kronprinz“, am 10. März 1883 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung|Illustrirten Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengabe an das 2. bairische Infanterieregiment Kronprinz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2071 vom 10. März 1883. S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt; die in [[Leipzig]] erschien. Die Autotypie löste den manuell hergestellten [[Holzstich]] bei der Wiedergabe von [[Illustration]] mittels Halbtonvorlagen, speziell von Fotos, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Zerlegung des Bildes in einzelne Rasterpunkte erfolgt durch einen Kreuzlinienraster, der in der [[Reprofotografie |Reproduktionskamera]] nahe dem Aufnahmematerial (Film, Platte mit steiler Gradation) angebracht ist, über den das zu reproduzierende Foto oder sonstige Halbtonvorlage in ein Rasternegativ verwandelt wird. Dieses Rasternegativ wird auf eine mit einer lichtempfindlichen Schicht versehene Metallplatte (im Allgemeinen eine 1,75&amp;amp;nbsp;mm starke Zinkplatte) kopiert. Die später erhabenen (=&amp;amp;nbsp;druckenden) Teile sind durch die bei der Belichtung gehärtete, nun säurefeste Schicht geschützt. So werden in einem Bad mit verdünnter [[Salpetersäure]] nur die nicht druckenden Teile tiefer geätzt&amp;amp;nbsp;– die „abgedeckten“, höher stehenden druckenden Bildteile werden später während des Drucks bei jeder Umdrehung des Druckzylinders der [[Buchdruckpresse]] mit der Farbwalze eingefärbt, bevor dann das Papier zwischen „Zylinder“ und „Druckform“ durchgeführt wird. Die Größe der Rasterpunkte schwankt einerseits je nach hellen oder dunklen Bildpartien, im Technischen aber auch je nach [[Rasterfrequenz |Rasterweite]] (das ist die Anzahl von Rasterpunkten, die nebeneinander auf einen Zentimeter passen). In der Regel verwendet man für den Druck auf raue Papiere (Zeitungs-/Naturpapiere) einen groben Raster (etwa 36–48 Linien per cm), bei Feinpapieren (Kunstdruck-/Bilderdruckpapiere) einen feinen Raster (etwa 60&amp;amp;nbsp;L/cm). Es gibt auch Autotypien aus Kunststoff, die im [[Auswaschverfahren]] hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kohledruck]]&lt;br /&gt;
* [[Heliogravure]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtdruck (Druck)|Lichtdruck]]&lt;br /&gt;
* [[Fotografie]]&lt;br /&gt;
* [[Drucktechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Maria Eder: &amp;#039;&amp;#039;Das nasse Collodionverfahren, die Ferrotypie und verwandte Processe, sowie die Herstellung von Rasternegativen für Zwecke der Autotypie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Handbuch der Photographie.&amp;#039;&amp;#039; Tl. 2, H. 7). 2., verbesserte und vermehrte Auflage. Knapp, Halle (Saale) 1896.&lt;br /&gt;
* J. O. Moerch: &amp;#039;&amp;#039;Die Autotypie in ihren verschiedenen Ausführungsarten. Ein practischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet. E. Liesegang, Düsseldorf 1891.&lt;br /&gt;
* Karl H. Broum: &amp;#039;&amp;#039;Die Autotypie und der Dreifarbendruck. Die Anwendung des Rasters zur Herstellung von Klischees für den ein- und mehrfarbigen Buchdruck, nebst Anhang: Rastertiefdruck.&amp;#039;&amp;#039; Knapp, Halle (Saale) 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Christoph Pallaske|url=https://historischdenken.hypotheses.org/3428|titel=Autotypie: Fotos in der Massenvervielfältigung und fotografisches Bildgedächtnis|werk=Blog [https://historischdenken.hypotheses.org/ Historisch denken – Geschichte machen] (bei [https://de.hypotheses.org/ Hypotheses], ISSN 2197-7550)|datum=2016-02-15|sprache=de|abruf=2022-05-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Buchdrucks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochdruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coronium</name></author>
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