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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Autotomie</id>
	<title>Autotomie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:35:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autotomie&amp;diff=42567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahkrub: +Foto Trennstelle Anguis fragilis</title>
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		<updated>2025-08-03T09:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Foto Trennstelle Anguis fragilis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Autotomie im zoologischen Sinne. Zur sogenannten Autotomie bei Menschen siehe [[Automutilation]] oder auch allgemein [[selbstverletzendes Verhalten]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lacerta agilis (Ogon jaszczurki zwinki).JPG|mini|Nach Autotomie regenerierter Teil des Schwanzes (grau) einer [[Zauneidechse]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anguis fragilis autotomie (dkrb)-2.jpg|mini|Abgeworfenener Schwanz einer ausgewachsenen [[Westliche Blindschleiche|Westlichen Blindschleiche]], ca. 11&amp;amp;nbsp;cm lang. Der Blick auf die Trennstelle zeigt die regelmäßige Anordnung der 8 radial angeordneten Muskelstränge.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autotomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|αυτοτομία|autotomía|de=Selbst-Schneidung}}) bezeichnet man bei Tieren die Fähigkeit mancher Arten, bei Gefahr einen Körperteil abzuwerfen.&lt;br /&gt;
Je nach Tiergruppe wächst der abgeworfene Körperteil danach vollständig, unvollständig oder gar nicht nach ([[Regeneration (Biologie)|Regeneration]]).&amp;lt;ref name=Westheide2007&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spezielle Zoologie |Hrsg=[[Wilfried Westheide]], [[Reinhard Rieger]] |Band=&amp;#039;&amp;#039;Teil 1:&amp;#039;&amp;#039; Einzeller und wirbellose Tiere |Auflage=2 |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg u. a. |Datum=2007 |ISBN=978-3-8274-1575-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Eidechsen]] können bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen. Dieser bewegt sich noch mehrere Minuten nach dem Abwerfen und zieht so die Aufmerksamkeit des Fressfeinds auf sich, während die Eidechse flüchten kann. Meistens wächst der Schwanz nur in verkürzter Form nach. Gleiches können auch die Nattern der Unterfamilie [[Sibynophiinae]]. Bei ihnen wächst der Schwanz aber nicht nach.&lt;br /&gt;
* Zwei afrikanische [[Stachelmaus]]arten, &amp;#039;&amp;#039;Acomys kempi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Acomys percivali&amp;#039;&amp;#039;, können einem Zugriff durch Räuber durch ihre ohne großen Widerstand abstreifbare Haut entgegenwirken. Sie sind die ersten Säugetiere, bei welchen die Autotomie der Haut nachgewiesen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seifert2012&amp;quot;&amp;gt;{{DOI|10.1038/nature11499}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Schichten der verlorenen Haut können mit kaum bis keiner Narbenbildung inklusive Haarfollikeln, Schweißdrüsen und anderem vollständig regeneriert werden. Diese Eigenschaften werden derzeit auf Anwendung in der menschlichen Wundheilung hin untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zoe Cormier |url=https://www.nature.com/news/african-spiny-mice-can-regrow-lost-skin-1.11488#/ref-link-1 |titel=African spiny mice can regrow lost skin |hrsg=[[Nature]] |datum=2012-09-26 |abruf=2012-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einige [[Schlafmäuse]] können ihre Schwanzhaut abstreifen, wenn sie daran gepackt werden, und so entkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Juskaitis Rimvydas, Sven Büchner |Titel=Die Haselmaus: Muscardinus avellanarius |Verlag=Westarp Wissenschaften |Datum=2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Regenwürmer]] und auch [[Schlammröhrenwürmer]] können einige Segmente ihres Körpers am Hinterende abtrennen, die später regeneriert werden.&lt;br /&gt;
* Nur bei einigen Arten der [[Weberknechte]] wachsen abgeworfene Beine wieder nach; deshalb sieht man oft Weberknechte mit weniger als acht Beinen.&lt;br /&gt;
* Viele Arten der [[Gespenstschrecken]] besitzen die Fähigkeit, Extremitäten an vorgesehenen Bruchstellen zwischen [[Femur (Gliederfüßer)|Schenkel]] und [[Insektenbein|Schenkelring]] abzuwerfen und diese bei den nächsten [[Häutung]]en Stück für Stück wieder zu ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grzimeks Tierleben&amp;quot;&amp;gt;[[Bernhard Grzimek]]: &amp;#039;&amp;#039;Grzimeks Tierleben.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Insekten.&amp;#039;&amp;#039; Unveränderter Nachdruck. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1993, ISBN 3-423-05970-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werden [[Harfenschnecken]] angegriffen, so werfen sie einen Teil des Fußes ab, der sich weiterhin bewegt und den Fressfeind ablenkt.&lt;br /&gt;
* [[Seesterne]] können einzelne Körperteile abschnüren. Sie sind auf diese Weise auch in der Lage, sich ungeschlechtlich fortzupflanzen, da aus abgeworfenen Teilen bei manchen Arten neue Individuen entstehen können ([[Fissiparie]]).&lt;br /&gt;
* [[Seegurken]] können Teile ihrer inneren Organe abschnüren und sie regenerieren.&lt;br /&gt;
* Larven der [[Gemeine Binsenjungfer|Gemeinen Binsenjungfer]] können ihre Kiemenblättchen bei Gefahr abwerfen. Sie regenerieren sich mit den folgenden Häutungen wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Libellen Baden-Württembergs&amp;quot;&amp;gt;Rainer Buchwald, Klaus Sternberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Libellen Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil. Kleinlibellen (Zygoptera).&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1999, ISBN 3-8001-3508-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Stoks, M. De Block: &amp;#039;&amp;#039;The influence of predator species and prey age on the immediate survival value of antipredator behaviours in a damselfly.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Hydrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 147, No. 4, {{ISSN|0003-9136}}, S. 417–430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021 wurde eine besonders weitgehende Autotomie bei [[Schlundsackschnecken]] entdeckt. Zwei Arten können an einer Sollbruchstelle den Großteil des Körpers samt Herz und Organen vom Kopf, der kriechfähig bleibt, abtrennen. Während der Regeneration über etwa 2 Wochen überlebt die Schnecke dank [[Photosynthese]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://science.orf.at/stories/3205189 Meeresschnecken : Ein neuer Körper für den alten Kopf] orf.at, 8. März 2021, abgerufen am 9. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sayaka Mitoh, Yoichi Yusa |Titel=Extreme autotomy and whole-body regeneration in photosynthetic sea slugs |Sammelwerk=Cell, Current Biology, Correspondence |Band=31 |Nummer=5 |Datum=2021-03-08 |Sprache=en |Seiten=PR233-R234 |DOI=10.1016/j.cub.2021.01.014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahkrub</name></author>
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