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	<title>Autotelefon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:31:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autotelefon&amp;diff=127719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas R. Schwarz: Staatslastig</title>
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		<updated>2025-11-02T03:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Staatslastig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autotelefon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Telefon]], das in einem [[Automobil|Auto]] fest eingebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:München- Telefonieren vom Auto - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 025305a.jpeg|mini|Autotelefon im VW-Käfer (1953)]]&lt;br /&gt;
Das Autotelefon stellt den Übergang vom leitungsgebundenen [[Festnetz]]telefon zum heutigen [[Mobiltelefon]] dar: Die Anbindung erfolgte bereits über eine [[Funkstrecke]]. Die Mobilität wurde jedoch durch die Größe (vergleichbar einem 20&amp;amp;nbsp;Liter großen Koffer) und das Gewicht (über 20&amp;amp;nbsp;kg) der Sende- und Empfangseinrichtungen eingeschränkt; sie konnten nur in Verbindung mit einem Fahrzeug transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Autotelefonen war mit hohen Gerätekosten und [[Telefonie-Verbindungspreis|Telefongebühren]] verbunden. Daher konnte die Nutzung im beruflichen oder gar privaten Rahmen auch ein [[Statussymbol]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um wenigstens die Erreichbarkeit zu erhöhen, wurden in den 1980er-Jahren [[Funkmeldeempfänger]] angeboten: Ein Anruf auf dem Autotelefon aktivierte im Umkreis von 100 bis 200 Metern einen Piepser; der Nutzer musste zu seinem Fahrzeug zurückkehren, um den Anruf entgegenzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mobilfunknetze in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Zuvor stand die mobile Kommunikation über weite Strecken per Funk fast ausschließlich der Polizei, Feuerwehr und medizinischen Notdiensten zur Verfügung (siehe [[Polizeifunk]], [[CB-Funk]]). Mit Autotelefonen begann die flächendeckende Integration standardisierter Funkstrecken in das öffentliche Telefonnetz, zunächst mit analoger Übertragungstechnik, dann digital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mobilfunk#Geschichte der Mobiltelefonie in Deutschland|titel1=Geschichte der Mobiltelefonie in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Mobilfunksysteme}}&lt;br /&gt;
=== A-Netz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|A-Netz}}&lt;br /&gt;
1952 entstanden erste regionale Stadtnetze, die 1958 in der Bundesrepublik Deutschland im ersten öffentlichen Mobiltelefonnetz der Welt aufgingen. Die Geräte wogen anfangs 16&amp;amp;nbsp;Kilogramm und kosteten mehr als ein Kleinwagen ([[VW Käfer]]). Vor der Einstellung im Jahr 1977 konnten im A-Netz ca. 11.000 Teilnehmer bedient werden, die Vermittlung erfolgte manuell durch eine Zentrale, die vor jedem Gespräch angewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.izmf.de/de/content/mobilfunk-der-1-generation-1g |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150527194508/https://www.izmf.de/de/content/mobilfunk-der-1-generation-1g |archiv-datum=2015-05-27 |offline=1 |titel=Geschichte des Mobilfunks – Mobilfunk der 1. Generation |werk=izmf.de |hrsg=Branchenverein IZMF |abruf=13. November 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B-Netz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|B-Netz}}&lt;br /&gt;
In dem 1972 eingeführten B-Netz war es erstmals möglich, selbst zu wählen, eine Vermittlung war nicht mehr nötig. Allerdings wurde während der Fahrt bei einem Wechsel zu einem neuen Sendemast die Verbindung unterbrochen, das Gespräch musste neu aufgebaut werden. Auch musste der Aufenthaltsort bekannt sein, da jeder der 158 Funkbereiche eine eigene Vorwahl besaß. Die Höchstzahl der angeschlossenen Teilnehmer betrug 27.000. Das B-Netz war bis Ende 1994 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Netz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|C-Netz}}&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der C-Netz-Telefonie 1985, im Frequenzbereich von 450 bis 465&amp;amp;nbsp;MHz, war man unter einer eigenen Rufnummer in der ganzen Bundesrepublik Deutschland erreichbar, der Wechsel der Zelle war ohne Verbindungsabbruch möglich. Neu war die Möglichkeit, [[Fax]]e und Daten mit Geschwindigkeiten von bis zu 14.000&amp;amp;nbsp;Bit pro Sekunde zu senden und zu empfangen. Ab 1989 gab es für das C-Netz die ersten Handapparate, die wegen ihrer Größe, Farbe und Form „Briketts“ oder „Hundeknochen“ genannt wurden. Obwohl sie nach heutigen Maßstäben klobig und mit anfänglich ca. 12.000&amp;amp;nbsp;DM sehr teuer waren, waren sie letztlich die ersten [[Mobiltelefon]]e. Auch vorher hatte es schon außerhalb des Autos verwendbare Versionen gegeben, die jedoch mehrere Kilogramm wogen und zum Umhängen oder in Form kleiner Koffer transportiert worden waren. Das C-Netz war bis Ende 2000 in Betrieb. Die höchste Teilnehmerzahl lag bei etwa 750.000 registrierten Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== D- und E-Netze ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|D-Netz|E-Netz}}&lt;br /&gt;
Die [[Digitalsignal|digitale]] Übertragung kam erst mit Entwicklung der D-Netze 1992 auf. Durch die Miniaturisierung der Geräte zu [[Mobiltelefon]]en wurden Autotelefone zunehmend unüblicher. Allerdings etablierte sich die Benutzung von [[Freisprecheinrichtung]]en. 1993 ging parallel zum D-Netz das E-Netz in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften zum Telefonieren im Fahrzeug ==&lt;br /&gt;
Wird ein Autotelefon oder auch eine [[Freisprechanlage]] fest in ein Auto eingebaut, so muss eine geprüfte Außenantenne vorhanden sein, ansonsten kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen. Diese [[Richtlinie (EU)|Richtlinie]] wurde 2004 durch die EU erlassen und 2005 von den [[Mitgliedstaaten der Europäischen Union]] in nationales Recht umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2004|104|titel=vom 14. Oktober 2004 zur Anpassung der Richtlinie 72/245/EWG des Rates über die Funkentstörung (elektromagnetische Verträglichkeit) von Kraftfahrzeugen an den technischen Fortschritt und zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Amtsblatt der Europäischen Union]].&amp;#039;&amp;#039; L. Nr.&amp;amp;nbsp;337, 13. November 2004, S.&amp;amp;nbsp;13–58 (auf [[EUR-Lex]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hintergrund ist die vergleichsweise hohe erforderliche Sendeleistung des Endgeräts, welche durch die Abschirmung und Reflexion der Karosserie und die schnelle Bewegung während der Fahrt entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf tragbare Geräte wie Handys gilt die Pflicht für Benutzung einer Außenantenne nicht. Die Verwendung einer Freisprechanlage oder eines [[Headset]]s beim Telefonieren während der Fahrt ist hingegen durch die deutsche [[Straßenverkehrs-Ordnung (Deutschland)|Straßenverkehrsordnung]] vorgeschrieben ({{§|23|StVO|buzer}} Abs. 1a Satz 1 [[StVO (D)]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesetzestext&lt;br /&gt;
 |1=Wer ein Fahrzeug führt, darf ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, nur benutzen, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. hierfür das Gerät weder aufgenommen noch gehalten wird und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: a) nur eine Sprachsteuerung und Vorlesefunktion genutzt wird oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: b) zur Bedienung und Nutzung des Gerätes nur eine kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät bei gleichzeitig entsprechender Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen erfolgt oder erforderlich ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Heute finden sich Autotelefone meist in Verbindung mit [[Navigationssystem]]en. Fest eingebaute Geräte stehen dabei in Konkurrenz zu herkömmlichen [[Smartphone]]s, [[Tabletcomputer|Tablets]] und anderen tragbaren Endgeräten. [[Notruf]]e oder Pannenanrufe werden direkt mit der [[Global Positioning System|GPS]]-Position oder anderen Fahrzeugdaten verknüpft. Hinzu kommt inzwischen die fast flächendeckende Verfügbarkeit mobiler Internetverbindungen ([[UMTS]], [[HSDPA]] und verwandte Techniken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile von Festeinbaugeräten ===&lt;br /&gt;
Im Auto fest eingebaute Geräte besitzen im Vergleich eine bessere [[Antennentechnik|Antennenabstrahlung]] (Dach-, Heckantenne) als gewöhnliche Mobiltelefone. Theoretisch besitzen sie auch eine höhere [[Sendeleistung]] (bis zu 8 Watt im D-Netz). Aufgrund von Weiterentwicklungen der Netztechnik treten diese Unterschiede aber selbst bei schlechter [[Netzabdeckung]] heute kaum noch in Erscheinung. Eine hohe Sendeleistung ist nicht gleichzusetzen mit einer besseren Verbindungsqualität, vielmehr wird die Sendeleistung des [[Endgerät]]s bei guter Verbindungsqualität stark reduziert und dabei durch die [[Basisstation]] gesteuert (siehe [[Sendeleistungsregelung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/informationszentrum-mobilfunk/technik/funktionsweise/mobilfunksendeanlagen/ |titel=Wie funktionieren Mobilfunksendeanlagen? |werk=informationszentrum-mobilfunk.de |abruf=2025-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Automobile telephones|Autotelefon}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telefon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autozubehör]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Kommunikationstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas R. Schwarz</name></author>
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