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	<title>Autonome Pfalz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:23:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autonome_Pfalz&amp;diff=1667932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Franz Joseph Heinz */</title>
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		<updated>2025-12-26T15:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Franz Joseph Heinz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Occupation of the Rhineland.png|mini|hochkant|Verwaltung bzw. Besatzung der westdeutschen Gebiete, Ende 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autonome Pfalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die Versuche bezeichnet, nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] die linksrheinische [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] als [[Autonomie|autonomen]], von [[Bayern]] unabhängigen Staat zu etablieren. Während der Zeit der [[Frankreich|französischen]] [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Besetzung]] nach dem Ersten Weltkrieg entwickelten sich [[Sezession|separatistische]] Tendenzen zunächst mit dem Ziel eines eigenständigen Staates im Verband des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]], später auch zur Schaffung eines vom Reich unabhängigen und an [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] angelehnten Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfälzische Republik ==&lt;br /&gt;
=== Eberhard Haaß ===&lt;br /&gt;
Schon im Herbst 1918 gründete der Chemiker [[Eberhard Haaß]] in [[Landau in der Pfalz|Landau]] den „Bund Freie Pfalz“. Unterstützt wurde Haaß durch den französischen General [[Augustin Gérard|Augustin Grégoire Arthur Gérard]]. Im Mai 1919 forderte Haaß den Regierungspräsidenten der Pfalz, [[Theodor von Winterstein]], auf, die Führung der separatistischen Bewegung zu übernehmen. Da dieser sich verweigerte, wurde er von den [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Besatzungsbehörden]] aus der Pfalz ausgewiesen. Daraufhin rief Haaß am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1919 die „Pfälzische Republik“ aus und versuchte vergeblich, das Regierungspräsidium in [[Speyer]] zu besetzen. Der Zeitpunkt für den Putsch war äußerst ungünstig gewählt, denn für den gleichen Tag war in Speyer eine von den Besatzungsbehörden genehmigte Demonstration für den Verbleib bei Bayern angesetzt, an der mehr als 10.000 Menschen teilnahmen. Wenig später verlor Haaß mit der Abberufung General Gérards seinen wichtigsten Unterstützer, der „Bund Freie Pfalz“ war damit gescheitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Franz%C3%B6sische_Besetzung_der_Pfalz,_1918/19-1930 |titel=Französische Besetzung der Pfalz, 1918/19-1930 – Historisches Lexikon Bayerns |abruf=2024-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.1914-1930-rlp.de/staedte-doerfer/landau-1918-1930.html |titel=Landau 1918-1930 - regionalgeschichte.net |abruf=2024-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Friedrich von Chlingensperg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen Bayerns ===&lt;br /&gt;
Um den Separatismus zu bekämpfen und die Verbindung zur pfälzischen Verwaltung zu halten, gründete die [[Bayerische Staatsregierung|bayerische Regierung]] die &amp;#039;&amp;#039;Zentralstelle für pfälzische Angelegenheiten&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Haupthilfsstelle für die Pfalz&amp;#039;&amp;#039;) unter Leitung von [[August Eberlein]]. Sie hatte ihren Sitz zunächst in [[Mannheim]] und später in [[Heidelberg]] und war damit knapp außerhalb des französischen Besatzungsgebiets angesiedelt. Die Einrichtung übernahmen auch einen Teil der Aufgaben der legitimen pfälzischen Regierung, Kernziel war aber die Abwehr des pfälzischen Separatismus durch Presse- und [[Propaganda]]veröffentlichungen, durch die Kontaktaufnahme zu pfälzischen Persönlichkeiten und Einrichtungen und auch durch Erhebung von [[nachrichtendienst]]lichen Informationen. Gleichzeitig wurde bei der bayerischen Regierung der Posten eines &amp;#039;&amp;#039;Staatskommissars für die Pfalz&amp;#039;&amp;#039; geschaffen. Erster Amtsinhaber war von Winterstein, ihm folgte [[Lorenz Wappes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/wappes-lorenz Lebenslauf von Lorenz Wappes.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autonome Pfalz ==&lt;br /&gt;
=== Ursachen ===&lt;br /&gt;
Die französisch-belgische [[Ruhrbesetzung]] seit Frühjahr 1923 und die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Probleme, insbesondere die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]], standen am Anfang der zweiten Phase des pfälzischen Separatismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräber_Spindler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Gräber, Matthias Spindler |Titel=100 Tage &amp;quot;Autonome Pfalz&amp;quot; (1923/1924) |Sammelwerk=Die Pfalz unter französischer Besetzung (1918/19 - 1930) |Reihe=Beiträge zur pfälzischen Geschichte |BandReihe=15 |HrsgReihe=Wilhelm Kreutz, Karl Scherer |Verlag=Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde |Ort=Kaiserslautern |Datum=1999 |ISBN=3-927754-24-2 |Seiten=187–199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1923 waren es zunächst einige pfälzische [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]] unter [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1867)|Johannes Hoffmann]], die –&amp;amp;nbsp;unterstützt durch den Kommandeur der französischen Besatzungsmacht, General [[Adalbert François Alexandre de Metz]]&amp;amp;nbsp;– einen selbstständigen pfälzischen Staat im Verband des Deutschen Reichs schaffen wollten, bis sie am Widerstand von Behörden und Parteien –&amp;amp;nbsp;vor allem Hoffmanns Sozialdemokraten verweigerten sich einem Schulterschluss&amp;amp;nbsp;– scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franz Joseph Heinz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz Orbis Speyer und Kabinett JS.jpg|mini|hochkant|links|Heinz (2. von links) und Mitglieder seines Kabinetts, 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz Orbis Speyer JS-2.jpg|mini|Die Leiche von Heinz im Wittelsbacher Hof Speyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu verfolgte [[Franz Joseph Heinz]], nach seinem [[Orbis|Heimatort]] auch Heinz-Orbis genannt, wesentlich radikalere Ziele: die Schaffung eines vom Reich unabhängigen und an Frankreich angelehnten Staates. Mit Hilfe seines „Pfälzischen Corps“ erlangte er zwischen dem 6.&amp;amp;nbsp;und 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 1923 die Kontrolle über die Städte [[Kaiserslautern]], [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt an der Haardt]] und [[Landau in der Pfalz|Landau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Gembries, Historisches Lexikon Bayerns: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzischer Corps&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Kapitulation]] der Regierung der [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] rief Heinz am 12.&amp;amp;nbsp;November 1923 in Speyer die &amp;#039;&amp;#039;Autonome Pfalz im Verband der [[Rheinische Republik|Rheinischen Republik]]&amp;#039;&amp;#039; aus. In den nächsten Wochen fielen den Separatisten immer mehr pfälzische Städte zu, so etwa [[Edenkoben]] in der Nacht des 18.&amp;amp;nbsp;November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar mit Billigung der [[Geschichte Bayerns#Bayern während der Weimarer Republik|bayerischen Regierung]] und unter Planung der &amp;#039;&amp;#039;Abwehrstelle&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg wurden Heinz und seine engsten Gefolgsleute (unter ihnen Nikolaus Fußhöller) am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1924 im Gastzimmer des Speyerer Hotels „Wittelsbacher Hof“ von Angehörigen des [[Bund Wiking|Bundes Wiking]] ermordet. Abends stürmten unter dem Kommando von [[Edgar Julius Jung]] rund 20&amp;amp;nbsp;Männer, die über den zugefrorenen Rhein gekommen waren, den Speisesaal im „Wittelsbacher Hof“. Die Attentäter riefen: „Hände hoch, es gilt nur den Separatisten!“ und schossen die zusammen an einem Tisch essenden Männer sofort nieder. Matthias Sand, ein Bekannter von Heinz, der bei den Pfälzer Autonomen saß, wurde ebenfalls getötet. Der unbeteiligte Geschäftsreisende Wilhelm Spankuß, der zufällig am gleichen Tisch Platz genommen hatte, verlor infolge eines Schusses quer durch den Mund zwei Backenzähne. Bei dem anschließenden Schusswechsel starben auch zwei der Angreifer, [[Franz Hellinger]] und [[Ferdinand Wiesmann]]; Jung wurde nur leicht verletzt und floh aus der Pfalz nach München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tat bildete der bisherige Stellvertreter von Heinz, der Fabrikbesitzer und  Stadtrat aus [[Kirchheimbolanden]] Adolf Bley, eine kurzlebige neue &amp;#039;&amp;#039;Regierung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kreutz/Karl Scherer: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalz unter französischer Besatzung&amp;#039;&amp;#039;, S. 191 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tat bedeutete aber letztlich das Ende der Separatisten, die in der Bevölkerung wegen ihrer Nähe zum französischen Staat nie beliebt waren und aufgrund finanzieller Probleme und der Tatsache, dass die Beamtenschaft der bayerischen Regierung die Treue hielt, nie die Verwaltung unter ihre tatsächliche Kontrolle bekommen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Morde wurden in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] von der Staatsanwaltschaft als legaler Akt der [[Notwehr (Deutschland)#Angriff auf ein Rechtsgut|Staatsnothilfe]] eingestuft. Vorher wurde den beiden toten Attentätern 1932 auf Initiative von rechtsradikalen Sympathisanten sogar ein Denkmal auf dem [[Friedhof Speyer|Speyerer Friedhof]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Website des Historischen Vereins Speyer, 25. Januar 2014: [http://historischer-verein-speyer.de/?p=1141 &amp;#039;&amp;#039;Denkmal erinnert an Attentat. Steinerne Erinnerung an Ermordung des Separatistenführers am 9. Januar 1924&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tanja Breitenbach, Mainpost, 18. Januar 2006: {{Webarchiv |url=https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Rechtsradikaler-Attentaeter-oder-Freiheitskaempfer;art772,3398818 |wayback=20200223220920 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rechtsradikaler Attentäter oder Freiheitskämpfer?&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kaiserslautern wurde eine Straße nach Ferdinand Wiesmann benannt, die jedoch später wieder ihren alten Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwanenstraße&amp;#039;&amp;#039; zurückerhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lautringer.de/Stadtansichten/Alte-Stadtansichten-Album-19/alte-stadtansichten-album-19.html |titel=Alte Stadtansichten Album 19, Altes Bezirksamt |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161229210903/http://www.lautringer.de/Stadtansichten/Alte-Stadtansichten-Album-19/alte-stadtansichten-album-19.html |archiv-datum=2016-12-29 |zugriff=2018-12-28 |kommentar=Foto mit der damaligen Ferdinand-Wiesmann-Straße, vorher und später wieder die Schwanenstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturm auf das Pirmasenser Bezirksamt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirmasens, Bezirksamt, 1924 brennend 2.jpg|mini|Das brennende [[Bezirksamt Pirmasens]], Nacht vom 12. zum 13. Februar 1924]]&lt;br /&gt;
[[Datei:sepraPS.jpg|mini|Pirmasens, Gedenktafel für den 12. Februar 1924]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlusspunkt für die &amp;#039;&amp;#039;Autonome Pfalz&amp;#039;&amp;#039; wurde mit dem – von den französischen Truppen durch anfängliches Nichteingreifen begünstigten – Sturm auf das [[Pirmasens]]er [[Bezirksamt Pirmasens (Gebäude)|Bezirksamt]] am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 1924 gesetzt. Nachdem eine Menschenmenge am Verlagshaus der [[Pirmasenser Zeitung]] die Wiederherstellung der [[Pressefreiheit]] gefordert hatte, führte sie der von der bayerischen Abwehrstelle instruierte Bankbote Albert Gießler zum Sitz der Separatisten im Bezirksamt, wo er deren Abzug aus der Stadt forderte. Nach deren Weigerung versuchte Gießler mit bewaffneten Freiwilligen gewaltsam ins Bezirksamt einzudringen, was die Separatisten mit Schüssen beantworteten. Alle sechzehn im –&amp;amp;nbsp;vor der Erstürmung in Brand gesteckten&amp;amp;nbsp;– Bezirksamt anwesenden Separatisten fielen bei der Erstürmung des Hauses oder wurden anschließend [[Lynchjustiz|gelyncht]], unter den Angreifern gab es sechs Tote und zwölf Schwerverletzte.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der „Autonomen Pfalz“ ===&lt;br /&gt;
Politisch war das Ende der „Autonomen Pfalz“ schon zuvor weitgehend geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gräber_Spindler&amp;quot;/&amp;gt; Das Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich hatte sich Anfang 1924 mit dem Abschluss der [[MICUM-Abkommen]] deutlich gebessert. Zudem hatten sich am 11.&amp;amp;nbsp;Januar 1924 der Speyerer Bischof [[Ludwig Sebastian]] und der Kirchenpräsident der Protestantischen Landeskirche der Pfalz, [[Karl Heinrich Fleischmann]] (1867–1954),&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Karl Heinrich Fleischmann siehe {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/f/fleischmann_k_h.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20100813093252/http://www.bautz.de/bbkl/f/fleischmann_k_h.shtml |archivedate=2010-08-13 |autor=Friedhelm Hans|artikel=FLEISCHMANN, Karl Heinrich|band=31|spalten=454-456}}; Friedhelm Hans: &amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Fleischmann (1867–1954). Konsistorialdirektor und pfälzischer Kirchenpräsident.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 70, 2003, S. 123–169.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen eine Anerkennung der „Autonomen Pfalz“ ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im November 1923 hatte [[Victor Hay, 21. Earl of Erroll|Lord Kilmarnock]] (1876–1928), britischer Oberkommissar bei der [[Interalliierter Hoher Ausschuss für die Rheinlande|interalliierten Rheinlandkommission]], seiner Regierung eine Untersuchung der Situation vorgeschlagen. Diese Anregung wurde nun von der britischen Regierung aufgegriffen, in deren Auftrag [[Robert Henry Clive]] (1877–1948),&amp;lt;ref&amp;gt;{{thepeerage|p23993.htm#i239924|Robert Henry Clive|Kommentar=|Zugriff=2015-08-19}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; britischer Generalkonsul in München, vom 14.&amp;amp;nbsp;bis 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1924 die Pfalz bereiste. Clive stellte dabei fest, dass die Mehrheit der Bevölkerung die separatistische Regierung ablehne, weil sie über keine Regierungserfahrung verfüge und sich nur mit französischer Hilfe halten könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesen Bericht hin erreichte Großbritannien die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses der [[Interalliierter Hoher Ausschuss für die Rheinlande|interalliierten Rheinlandkommission]], der vom 14.&amp;amp;nbsp;bis 16.&amp;amp;nbsp;Februar mit dem Kreisausschuss der Pfalz das &amp;#039;&amp;#039;Speyerer Abkommen&amp;#039;&amp;#039; aushandelte. In diesem Abkommen wurden der Abzug der Separatisten und der Übergang der Verwaltung auf die (bayerische) Kreisregierung geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch absteigend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerhard Gräber, [[Matthias Spindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalzbefreier: Volkes Zorn und Staatsgewalt im bewaffneten Kampf gegen den pfälzischen Separatismus 1923/24&amp;#039;&amp;#039;. Pro Message, Ludwigshafen/Rhein 2005, ISBN 3-934845-24-X (u.&amp;amp;nbsp;a. über die Ermordung von Franz Joseph Heinz und den Sturm auf das Pirmasenser Bezirksamt 1924).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kreutz (Historiker)|Wilhelm Kreutz]], Karl Scherer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalz unter französischer Besetzung (1918/19–1930).&amp;#039;&amp;#039; [[Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde]], Kaiserslautern 1999, ISBN 3-927754-24-2.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Schlickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schauplatz pfälzischer Geschichte: Der Wittelsbacher Hof. Vor 50 Jahren Schüsse im Speisesaal&amp;#039;&amp;#039;. In: „[[Die Rheinpfalz]] – Speyerer Rundschau“, fünfteilige Serie, beginnend am 8. Januar 1994.&lt;br /&gt;
* Gerhard Gräber, Matthias Spindler: &amp;#039;&amp;#039;Revolverrepublik am Rhein. Die Pfalz und ihre Separatisten&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: November 1918 – November 1923. Pfälzische Verlags-Anstalt, Landau/Pfalz 1992, ISBN 3-87629-164-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44455|link|Helmut Gembries|Autonome Pfalz, 1923/24|2013-16-12|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44604|link|Gerhard Gräber|Pfälzischer Separatismus|2011-03-01|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bpb.de/themen/YJWUL0,13,0,Kampf_um_die_Republik_1919_1923.html Kampf um die Republik 1919–1923: Separatismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.hgv-altrip.de/index.php/geschichten-von-a-z/43-s/232-separatistenzeit-in-altrip.html Separatistenzeit in Altrip]&lt;br /&gt;
* [http://publishing.cdlib.org/ucpressebooks/view?docId=ft300004wq&amp;amp;brand=ucpress Celia Applegate: &amp;#039;&amp;#039;A Nation of Provincials: The German Idea of Heimat&amp;#039;&amp;#039;]. Berkeley:  University of California Press ({{enS}})&lt;br /&gt;
* [http://www.graeberspindler.de/page_1180450758777.html Nationalsozialismus, Rheinlandbesetzung und rheinischer Separatismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalz (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1920er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sezession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-französische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freistaat Bayern (1918–1934)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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