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	<title>Automobiles Gillet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:40:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Automobiles_Gillet&amp;diff=2110209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buch-t: Kategoriesortierung</title>
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		<updated>2025-08-10T12:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategoriesortierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gillet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Belgien|belgischer]] [[Autohersteller]] aus [[Gembloux]], der 1994 von dem ehemaligen Rennfahrer [[Tony Gillet]] gegründet wurde. Das Unternehmen produziert unter anderem das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sport [[Coupé]] mit einem V6-Motor von [[Alfa Romeo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrundinformationen über das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Tony Gillet war ein erfolgreicher Rennfahrer. Er gewann die belgische [[Bergrennen]]-Meisterschaft 1979 und 1980&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|title=L&amp;#039;histoire de la Course de côte en Belgique|url=http://www.coursedecote.be/history/history.htm|website=Championnat de Belgique des courses de côte|publisher=Royal Automobile Club Belgium|accessdate=2021-07-23 |language=französisch |offline= |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150713040700/http://www.coursedecote.be/history/history.htm|archivedate=2015-07-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und nahm an zwei [[Paris-Dakar]]-[[Rallye]]s teil. 1982 wurde er der belgische Importeur für [[Donkervoort]], einen [[Niederlande|niederländischen]] Hersteller von Sportwagen im [[Lotus Seven|Lotus-Seven]]-Stil. Im Januar 1990 brach Tony Gillet den Rekord von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h für Serienfahrzeuge mit einer Zeit von 3,85 Sekunden mit einem speziell modifizierten Donkervoort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entstehung des Vertigo ==&lt;br /&gt;
Der erste [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] des „Vertigo“ wurde 1991 fertiggestellt und im Januar 1992 auf der 71. Auto Show in Brüssel gezeigt. Dieser Wagen hatte noch einen 2,0-Liter-4-Zylinder-[[Turbolader|Turbo]]-Motor von [[Cosworth]] mit einer Leistung von 220&amp;amp;nbsp;PS. Die Kraft wurde über ein manuelles 6-Gang-Getriebe auf die Hinterräder übertragen. Die ersten Prototypen des „Gillet Vertigo“ waren in Material und Design noch unterschiedlich. Nach den folgenden zwei Jahren war das Auto für die Serienproduktion bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Autos wurden noch vor der Serienfertigung gebaut: ein zweiter Prototyp, um das endgültige Design festzulegen, und das erste Serienfahrzeug, das für die Zertifizierung eingesetzt wurde, einschließlich der frontalen [[Crashtest]]s und verschiedene Resistenztests, um den Widerstand der Sitzverankerung und die Verankerung der Sicherheitsgurte zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Serienversion == &lt;br /&gt;
[[Datei:2005 Gillet Vertigo fl3q.JPG|mini|hochkant=1.1|1994 Gillet Vertigo Mk 1]]&lt;br /&gt;
Der serienreife Vertigo wurde auf der Pariser Auto-Show und beim [[Genfer Auto-Salon]] im Jahr 1993 gezeigt. Der 3,0-Liter-V6-Motor stammte von [[Alfa Romeo]] und wurde unter anderem auch im [[Alfa Romeo 164]] eingebaut. Der Motor hatte eine Leistung von 226&amp;amp;nbsp;PS bei 6200/min und ein maximales Drehmoment von 276&amp;amp;nbsp;Nm bei 5000/min. Die Karosserie bekam mehr geschwungene Rundungen mit höheren Seitenfenstern und ausfahrbaren Scheinwerfern, sodass das äußere Design wieder näher an den ersten Konstruktionszeichnungen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Serienversion wird das Chassis als [[Sandwichplatte mit Wabenkern]] und einer [[Sandwichplatte mit Wabenkern|CFK]]-Deckhaut hergestellt, eine Bauweise, die direkt aus der [[Formel 1]] entlehnt ist. Zusätzlich zur Sicherheit, einer höheren Festigkeit und Steifigkeit erreichte man 58&amp;amp;nbsp;kg Gewichtseinsparung gegenüber dem Chassis des Prototyps. Das Leergewicht des fahrbereiten Autos liegt dank der verwendeten Leichtbaumaterialien bei nur 750&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertigo holt seinen Vorteil auf der Rennstrecke oder auch auf der Straße vor allem durch sein Leichtgewicht. Herkömmliche Sportwagen wiegen ungefähr das Doppelte. Somit hat der Vertigo ein sehr niedriges [[Leistungsgewicht]]. Obwohl das Auto mit 226&amp;amp;nbsp;PS verhältnismäßig wenig Leistung hat für einen Sportwagen, ist das Leistungsgewicht von nur etwa 3,2&amp;amp;nbsp;kg/PS sehr gering und im Bereich eines [[Ferrari 430]] oder [[Porsche 911 Turbo]].&lt;br /&gt;
[[Datei:2005 Gillet Vertigo fr3q.JPG|mini|hochkant=1.1|links|1994 Gillet Vertigo Mk 1]]&lt;br /&gt;
Diese erste Vertigo-Version brachte es in etwa 4,4 Sekunden von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
Der „Gillet Vertigo“ hielt ab 1994 lange Zeit den Rekord von 0–100&amp;amp;nbsp;km/h für Serienfahrzeuge mit 3,2 Sekunden mit einem getunten Fahrzeug. Dieser Rekord wurde damals ins [[Guinness-Buch der Rekorde]] aufgenommen, aber im Jahr 2005 vom [[Bugatti Veyron]] mit nur 2,5 Sekunden für 0–100&amp;amp;nbsp;km/h gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Modelljahr 2002 wurde neben anderen Modifikationen der neue Alfa-Romeo-V6-Motor mit 3,2 Liter und 250&amp;amp;nbsp;PS aus dem [[Alfa Romeo 156#GTA|Alfa Romeo 156 GTA]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2008 stellte Gillet den neuen „Vertigo.5“ auf dem Autosalon in Brüssel vor. Dieser enthält Merkmale aus dem Vertigo-Rennwagen, der in der 2007er FIA-GT-Rennserie eingesetzt wurde. Der Motor ist nach wie vor von Alfa Romeo, wurde aber auf 3,8 Liter aufgebohrt. Die Leistung beträgt 350&amp;amp;nbsp;PS bei einem Leergewicht von nur noch 700&amp;amp;nbsp;kg. Das ergibt ein Leistungsgewicht von etwa 2&amp;amp;nbsp;kg/PS im Bereich von [[Supersportwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein „Vertigo“ wurde an [[Philippe Streiff]] verkauft, einen ehemaligen [[Formel 1|Formel-1]]-Rennfahrer, der seit einem Unfall während der Trainingsfahrten für die Saison 1989 behindert ist. Dieser „Vertigo“ wurde speziell für Streiff umgebaut; das Fahrzeug wird mit einem Joystick gesteuert und ist mit einem [[Automatikgetriebe]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorsport == &lt;br /&gt;
Gillet ist auch im Motorsport mit der Rennversion des Gillet aktiv, dem „Gillet Vertigo Streiff“,  den er zusammen mit [[Philippe Streiff]] entwickelte. Seit 1998 wird das Auto in der [[Belcar]] (Belgische GT-Meisterschaft) und [[FIA GT-Meisterschaft]] in der G2-Klasse für nicht homologierte Fahrzeuge eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Vertigo Streiff“ war ursprünglich mit einer modifizierten Version eines Alfa-Romeo-V6-Motors entwickelt worden, mit 3,6 Liter Hubraum und  265&amp;amp;nbsp;kW (360&amp;amp;nbsp;PS). 2006 erhöhte Gillet den Hubraum auf 4,0 Liter. Eine GT3-Version mit einer nationalen [[Motorsport-Homologation|Homologation]] fuhr 2007 kurz in der „Belcar“-Saison.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der  FIA-GT-Meisterschaft von 2008 fuhr Renaud Kuppens den „Gillet Vertigo.5“ mit einem 4,2-l-V8-Motor von [[Maserati]], abgestimmt für die [[Gruppe N|Gruppe-N]]-Spezifikation. Renaud Kuppens sagte, der Maserati-Motor entwickele die gleiche Leistung wie der V6-Motor von Alfa Romeo, habe aber mehr Drehmoment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://gilletvertigo.com/ Offizielle Website von Gillet Vertigo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Belgische Automobilmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pkw-Hersteller (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gembloux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Provinz Namur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buch-t</name></author>
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