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	<title>Autogynophilie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autogynophilie&amp;diff=78458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trödeldödel: Die 4 letzten Textänderungen von ~2026-51659-3 wurden verworfen und die Version 263321313 von MOSchürmeyer wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-02-12T16:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die 4 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-51659-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-51659-3&quot;&gt;~2026-51659-3&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263321313&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263321313&quot;&gt;263321313&lt;/a&gt; von MOSchürmeyer wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autogynophilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autogynäkophilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und fälschlich &amp;#039;&amp;#039;Autogynäphilie&amp;#039;&amp;#039;) (von [[Griechische Sprache|griechisch]]: {{lang|grc|αὐτός}} &amp;#039;&amp;#039;autós&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;auto-&amp;#039;&amp;#039; „selbst“, {{lang|grc|γυνή}} &amp;#039;&amp;#039;gynḗ&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;gynaiko-&amp;#039;&amp;#039; „Frau“, {{lang|grc|φιλία}} &amp;#039;&amp;#039;philía&amp;#039;&amp;#039; „Liebe“: „die eigene Weiblichkeit lieben“) bezeichnet gemäß [[DSM-5]] die „[[Paraphilie|paraphile]] Neigung eines Mannes, sexuelle Erregung durch die Vorstellung von sich selbst als Frau zu erlangen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSM-5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Peter Falkai, Hans-Ulrich Wittchen |Titel=Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen DSM-5 |Auflage=1. |Verlag=Hogrefe |Ort=Göttingen |Datum=2014 |ISBN=978-3-8017-2599-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff ist Teil eines 1989 von [[Ray Blanchard]] vorgeschlagenen [[#Erklärungsmodell|Erklärungsmodells]] für [[Transsexualität]] und [[Transvestitismus]]. Im Gegensatz zur Theorie der [[Geschlechtsidentitätsstörung]] sieht Blanchard Autogynophilie als eine von zwei möglichen Ursachen für das Verlangen nach [[Geschlechtsangleichende Maßnahme|geschlechtsangleichenden Maßnahmen]]. Im DSM-5 ist Autogynophilie als Subtyp der Diagnose „Transvestitische Störung“ klassifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSM-5&amp;quot; /&amp;gt; Die entsprechende Neigung einer Frau, sexuelle Erregung durch die Vorstellung von sich selbst als Mann zu erlangen, wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autoandrophilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ashley Brown, Edward D. Barker, Qazi Rahman: &amp;#039;&amp;#039;Erotic Target Identity Inversions Among Men and Women in an Internet Sample.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Sexual Medicine&amp;#039;&amp;#039;, Band 17, Nummer 1, 2020, S.&amp;amp;nbsp;99–110, [[doi:10.1016/j.jsxm.2019.10.018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blanchards Konzept stellt Autogynophilie eine Form von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|erotic target identity inversion}}&amp;#039;&amp;#039; dar, die er wiederum zu den &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|erotic target location errors}}&amp;#039;&amp;#039; zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Blanchard wird kritisch diskutiert. Es erscheinen seit Jahren sowohl zustimmende&amp;lt;ref&amp;gt;Anne A. Lawrence: &amp;#039;&amp;#039;Autogynephilia and the Typology of Male-to-Female Transsexualism - Concepts and Controversies&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;European Psychologist&amp;#039;&amp;#039;, 2017, 22(1), S. 39–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Dutton, Guy Madison: &amp;#039;&amp;#039;Gender Dysphoria and Transgender Identity Is Associated with Physiological and Psychological Masculinization: a Theoretical Integration of Findings, Supported by Systematic Reviews&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sexuality Research and Social Policy&amp;#039;&amp;#039;, 2021, 18, S. 788–799&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch ablehnende&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jelena S. Laube, Matthias K. Auer, Sarah V. Biedermann, Johanna Schröder, Thomas Hildebrandt |Titel=Sexual Behavior, Desire, and Psychosexual Experience in Gynephilic and Androphilic Trans Women: A Cross-Sectional Multicenter Study |Sammelwerk=The Journal of Sexual Medicine |Band=17 |Nummer=6 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1743-6095 |Seiten=1182–1194 |DOI=10.1016/j.jsxm.2020.01.030 |PMID=32147311}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julia Serano |Titel=Autogynephilia: A scientific review, feminist analysis, and alternative ‘embodiment fantasies’ model |Sammelwerk=The Sociological Review |Band=68 |Nummer=4 |Datum=2020-07-01 |ISSN=0038-0261 |Seiten=763–778 |DOI=10.1177/0038026120934690}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Übersichtsarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärungsmodell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autogynophilie beschreibt gemäß [[DSM-5]] das sexuelle Interesse und die sexuelle Reaktion einer Teilgruppe von Männern. Die Mitglieder dieser Teilgruppe würden sexuell von dem Gedanken erregt, selbst einen weiblichen Körper zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSM-5&amp;quot; /&amp;gt; Das sexuelle Begehren der anderen, nicht vom Modell erfassten Teilgruppe sei in der Regel auf Männer ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blanchard konzentrierte seine Forschungen über [[Geschlechtsidentitätsstörung]]en auf sogenannte „autogynophile Transsexuelle“. Dabei bezeichnete er Transfrauen als „Männer mit einer Geschlechtsidentitätsstörung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Terminologie sind [[Transgeschlechtlichkeit|Transfrauen]], die sexuell ausschließlich zu Männern hin orientiert sind, androphile bzw. [[Homosexualität|homosexuelle]] Transsexuelle. Dies ist für die Vertreter dieser Theorie die einzig andere mögliche Ursache für den Wunsch nach einem [[Transgeschlechtlichkeit|Geschlechtswechsel]]. Gerade bei Personen, die eine [[Geschlechtsangleichende Operation|geschlechtsangleichende]] Operation durchgemacht haben, steht die Theorie jedoch im Gegensatz zum allgemeinen Verständnis von Homosexualität, da Homosexualität fast immer auch mit der erotischen Anziehung zu entsprechenden „gleichen“ primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Transmann|Transmänner]] betrachtete Blanchard nur am Rande. Er ordnete die meisten Betroffenen einem homosexuellen Typus zu, nahm also in der Regel eine auf Frauen bezogene [[sexuelle Orientierung]] an. Der nicht-homosexuelle Typus entwickle sich gemäß ihm über den Pfad eines [[Autohomoerotizismus]]. Dieser stelle eine Extremform der bei [[Heterosexualität|heterosexuellen]] Frauen verbreiteten Idealisierung und [[Sexueller Fetischismus|Fetischisierung]] [[Schwul|schwuler]] Männer dar, bei der ebenfalls eine [[Erotic target identity inversion]] im Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subtypen ===&lt;br /&gt;
Blanchard identifizierte vier [[Subtyp|Subtypen]] von autogynophilen [[Sexualpräferenz|sexuellen Phantasien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sexual deviance: theory, assessment, and treatment |Auflage=2nd ed |Verlag=Guilford Press |Ort=New York |Datum=2008 |ISBN=978-1-59385-605-2 |Seiten=408 |Online=https://www.worldcat.org/title/152580827}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellte fest, dass das gleichzeitige Auftreten verschiedener dieser Typen bei Autogynophilie üblich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anne Lawrence |Titel=Autogynephilia: A paraphilic model of gender identity disorder |Sammelwerk=Journal of Gay &amp;amp; Lesbian Mental Health |Band=8 |Nummer=1 |Datum=2004 |ISSN=1935-9705 |DOI=10.1080/19359705.2004.9962367 |Seiten=69–87 |Online=https://web.archive.org/web/20150923172314/http://www.annelawrence.com/autogynephilia,_a_paraphilic_model_of_GID.pdf |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anne A. Lawrence |Titel=Men Trapped in Men&amp;#039;s Bodies: Narratives of Autogynephilic Transsexualism |Verlag=Springer New York |Ort=New York, NY |Datum=2013 |Reihe=Focus on Sexuality Research |ISBN=978-1-4614-5181-5 |DOI=10.1007/978-1-4614-5182-2 |Online=https://link.springer.com/10.1007/978-1-4614-5182-2 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Transvestitismus|Transvestische]] Autogynophilie: sexuelle Erregung durch den [[Geschlechtsverkehr|Akt]] oder die Phantasie, typisch weibliche Kleidung zu tragen.&lt;br /&gt;
* [[Verhaltensbiologie|Verhaltens]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;autogynophilie: sexuelle Erregung durch den [[Geschlechtsverkehr|Akt]] oder die Phantasie, ein Verhalten auszuführen, welches als weiblich angesehen wird. Diese Verhaltensweisen können vom Stricken in Gegenwart anderer Frauen bis zu sexuellen Handlungen mit anderen Männern reichen. Zuletzt genanntes Verhalten stellt im Anbetracht der Autogynophilie jedoch keine echte [[Androphilie]] dar, da die Erregung nicht auf den männlichen Partner an sich gerichtet ist, sondern auf die Ausübung eines als typisch weiblich gesehenen Verhaltens.&lt;br /&gt;
* [[Physiologie|Physiologische]] Autogynophilie: sexuelle Erregung durch Phantasien über den Besitz von Körperfunktionen, welche nur Frauen besitzen wie [[Menstruation]], die Möglichkeit zur [[Schwangerschaft]] sowie auch zum [[Stillen]].&lt;br /&gt;
* [[Anatomie|Anatomische]] Autogynophilie: sexuelle Erregung durch die Phantasie, einen dem biologischen Norm entsprechenden Frauenkörper oder gewisse Teile davon selbst zu besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse ==&lt;br /&gt;
Weil die von Blanchard untersuchten [[Korrelation]]en keine [[Kausalität]] belegen können, wird gelegentlich angeführt, dass Blanchard ein Symptom der [[Geschlechtsidentitätsstörung]] mit deren eigentlicher Ursache verwechselt habe. Zudem stellt das Fehlen von Kontrollgruppen in Blanchards Arbeiten die Frage nach den Unterschieden zwischen [[Bisexualität|bisexuellen]], [[Lesbisch|lesbischen]] und [[Asexualität|asexuellen]] [[Transfrau|Trans-]] und [[Cisgender]]-Frauen. So sind einer späteren Studie von Charles Moser zufolge mehr als 95 % der geborenen Frauen nach Blanchards Definition autogynophil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Moser |Titel=Autogynephilia in Women |Sammelwerk=[[Journal of Homosexuality]] |Band=56 |Nummer=5 |Datum=2009-07-08 |Seiten=539–547 |Sprache=en |Online=[https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/00918360903005212?needAccess=true tandfonline.com]  |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes= |Abruf=2019-12-28 |PMID=19591032 |DOI=10.1080/00918360903005212}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Moser betonte jedoch, dass zumindest für einige Transfrauen Autogynophilie eine zutreffende Beschreibung sei, der viele selbst zustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Moser: &amp;#039;&amp;#039;Blanchard’s autogynephilia theory: A critique&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Homosexuality&amp;#039;&amp;#039;, 2010, 57, S. 790–809. “No one disputes that autogynephilia exists or that it can explain the motivation of some MTFs; many MTFs readily admit that this construct describes their sexual interest and motivation”, S. 791&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürsprecher der Autogynophilie führen an, dass Transsexuelle gern Verhaltensweisen vortäuschten, die dem Modell widersprächen. Der seinerseits ebenfalls umstrittene [[J. Michael Bailey]], ein bekannter Verfechter des Modells, zitierte beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Maxine Peterson&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Maxine Petersen, M.A., C.Psych.Assoc., Coordinator, Gender Identity Clinic, Centre for Addiction and Mental Health, Clarke Division, [[Toronto]], Canada.&lt;br /&gt;
* Quelle: englische Webseite bei  {{Webarchiv |url=http://web.uvic.ca/~ahdevor/FTMreviews.html |text=Aaron H. Devor’s Homepage |wayback=20060504213818}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dahingehend, dass „die meisten Geschlechtsidentitäts-Patienten lügen“ (Bailey, 2003, S. 172) und über die sexuellen Hintergründe ihrer Veranlagung hinwegtäuschten.&lt;br /&gt;
Manche Transfrauen akzeptieren Autogynophilie jedoch als angemessene Beschreibung ihres Empfindens, was u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Erklärungsversuche motivierte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vor dem heute verbreiteten Modell einer [[Geschlechtsinkongruenz]] war die ehemalige Diagnose [[Transsexualität]] und damit eine Behandlung faktisch ausgeschlossen, wenn (z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Cross-Dressing]]) sexuelle Befriedigung mit eine Rolle spielte. Das Modell der Autogynophilie gruppiert dagegen ganz pauschal Männer mit Geschlechtsinkongruenz und Fetischisten, die aufgrund einer „fehlerhaften Zuordnung des sexuellen Ziels“ (Freund, 1993) für die Diagnose der Transsexualität in Betracht kommen.&lt;br /&gt;
* In Blanchards Modell wird nicht zwischen [[Transgeschlechtlichkeit|Transsexualität]] und [[Transvestismus]] unterschieden. Das erlaubt es Betroffenen, von der Diagnose Transvestismus zur Transsexualität „aufzusteigen“ und damit eine Behandlung erlangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Modell der Geschlechtsinkongruenz lässt dagegen sexuelle Erregung beim Cross-Dressing zu. Darüber hinaus unterscheidet es weniger rigide zwischen &amp;#039;&amp;#039;Transsexualität&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Transvestitismus&amp;#039;&amp;#039; als frühere Ansätze auf Grundlage der sog. [[Benjamin-Skala]], sondern fasst alle Menschen mit [[Genderinkongruenz|Geschlechtsidentitätsstörung]] in eine Kategorie zusammen, wobei die [[Geschlechtsidentitätsstörung|GID]] individuell ausgeprägt sein kann (vergleiche auch [[Transgeschlechtlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend machen Kritiker des Autogynophilie-Modells geltend, dass diejenigen, die dies als für sich zutreffend ansehen, ihre eigene [[Pathologisierung]] im Sinne einer [[Paraphilie]] betreiben und die erotische Komponente als die primär antreibende Kraft zur [[Transsexualität#Transition|Transition]] ansähen. Es fehle jedoch jedes Anzeichen, dass eine Differentialdiagnose, die auf der sexuellen Vorgeschichte beruht, zu einer größeren Zufriedenheit der Patienten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wird in der wissenschaftlichen wie auch der populären Literatur berichtet, dass Menschen in sexuellen Phantasien dem anderen Geschlecht angehören wollen, obwohl sie nicht in allen Fällen transgeschlechtlich seien. Im Sinne einer [[Triebtheorie|psychosexuellen]] Pathologie werden diese Phantasien von einigen Sexualforschern als [[Paraphilie]]n angesehen. In einer tschechischen Studie aus dem Jahr 2020 mit jeweils 5000 männlichen und weiblichen Teilnehmenden gaben 26,6 Prozent der Männer an, autogynophile Phantasien zu einem gewissen Grad als erregend zu empfinden, bei 2,2 Prozent der Befragten war diese Erregung sehr ausgeprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschechien2020&amp;quot;&amp;gt;Klára Bártová, Renáta Androvičová, Lucie Krejčová, Petr Weiss, Kateřina Klapilová: &amp;#039;&amp;#039;The Prevalence of Paraphilic Interests in the Czech Population: Preference, Arousal, the Use of Pornography, Fantasy, and Behavior&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Sex Research&amp;#039;&amp;#039;, 2020; [[doi:10.1080/00224499.2019.1707468]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hinblick auf &amp;#039;&amp;#039;autoandrophile&amp;#039;&amp;#039; Neigungen bei Frauen lagen die entsprechenden Werte bei 20,7 und 0,9 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Beier, Hartmut Bosinski, Uwe Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Sexualmedizin – Grundlagen und Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-51086-X.&lt;br /&gt;
* J. Michael Bailey: &amp;#039;&amp;#039;The Man Who Would Be Queen: The Science of Gender-Bending and Transsexualism&amp;#039;&amp;#039;. Joseph Henry Press, 2003, ISBN 0-309-08418-0.&lt;br /&gt;
* Ray Blanchard: [http://www.genderpsychology.org/autogynephilia/male_gender_dysphoria/ &amp;#039;&amp;#039;The Concept of Autogynephilia and the Typology of Male Gender Dysphoria&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Nervous and Mental Disease&amp;#039;&amp;#039;, 177 (10), 1989, S. 616–623; abgerufen am 9. Januar 2005&lt;br /&gt;
* Ray Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;The Classification and Labeling of Non-homosexual Gender Dysphorias&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archives of Sexual Behavior&amp;#039;&amp;#039;, 18 (4), Ray, S. 315–334&lt;br /&gt;
* Ray Blanchard: {{Webarchiv |url=http://www.autogynephilia.org/origins.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;The Origins of the Concept of Autogynephilia&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110725024314}} In: &amp;#039;&amp;#039;The Autogynephilia Resource&amp;#039;&amp;#039;, 2004; abgerufen am 9. Januar 2005&lt;br /&gt;
* Kurt Freund, Ray Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;Erotic target location errors in male gender dysphorics, paedophiles, and fetishists&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;British Journal of Psychiatry&amp;#039;&amp;#039;, 162, April 1993, S. 558–563&lt;br /&gt;
* [[Peter Fiedler (Psychologe)|Peter Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung&amp;#039;&amp;#039;. Beltz Psychologie Verlags Union, 2004, ISBN 3-621-27517-7.&lt;br /&gt;
* Uwe Hartmann, Hinnerk Becker: &amp;#039;&amp;#039;Störungen der Geschlechtsidentität – Ursachen, Verlauf, Therapie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Wien 2002, ISBN 3-211-83745-0.&lt;br /&gt;
* Anne A. Lawrence: &amp;#039;&amp;#039;Men Trapped in Men’s Bodies: Narratives of Autogynephilic Transsexualism.&amp;#039;&amp;#039; Springer, New York 2013, ISBN 978-1-4614-5181-5.&lt;br /&gt;
* [[Julia Serano]]: [http://www.juliaserano.com/av/Serano-CaseAgainstAutogynephilia.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Case Against Autogynephilia&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 157&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Transgenderism&amp;#039;&amp;#039;, 12 (3), 2010, S. 176–187. [[doi:10.1080/15532739.2010.514223]]&lt;br /&gt;
* Joseph Burgo: [https://wesleyyang.substack.com/p/autogynephilia-and-the-sexualization Autogynephilia and the Sexualization of Shame, On The AGP&amp;#039;s Dreadful Plight and Dreadful Triumph] in Wesley Yangs Substack, 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transgeschlechtlichkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trödeldödel</name></author>
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