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	<title>Autogamie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:26:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autogamie&amp;diff=18861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Autogamie bei Pflanzen */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-04-09T20:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Autogamie bei Pflanzen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autogamie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|gr.]] αὐτό &amp;#039;&amp;#039;autó&amp;#039;&amp;#039; „selbst“, γάμος &amp;#039;&amp;#039;gamos&amp;#039;&amp;#039; „Ehe“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstbefruchtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Form der [[Geschlechtliche Fortpflanzung|sexuellen Fortpflanzung]], bei der nur ein [[Elter]]nteil vorhanden ist oder genetisch zur Fortpflanzung beiträgt. Das bedeutet, dass ein [[Individuum#Biologie|Individuum]] in der Lage ist, sowohl weibliche als auch männliche [[Gamet]]en zu bilden. Durch Autogamie entstehen [[Genetik|genetisch]] nahe verwandte [[Nachkomme]]n, die aber – anders als bei [[Ungeschlechtliche Vermehrung|ungeschlechtlicher Vermehrung]] – keinen identischen [[Genotyp]] haben. Das liegt an den Teilungsschritten bei der Bildung der Eizellen ([[Oogenese]]) und Spermienzellen ([[Spermatogenese]]). Die Gameten werden durch die [[Meiose|meiotischen]] Teilungen vom Erbgut her verschieden. Dadurch entstehen bei den Befruchtungen in den [[Zygote]]n unterschiedliche Genkombinationen. Die Möglichkeiten der [[Rekombination (Genetik)| genetischen Rekombination]] sind allerdings deutlich geringer als bei aus verschiedenen Individuen hervorgehenden Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autogamie bei Pflanzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arachis hypogaea 003.JPG|mini|Erdnussblüten]]&lt;br /&gt;
Bei Blütenpflanzen führt die [[Selbstbestäubung]] vielfach auch zur Selbstbefruchtung. Die [[Fremdbestäubung]] ist allerdings bei den meisten Pflanzenarten die durch [[Fremdbestäubung#Mechanismen zur Förderung der Fremdbestäubung|Eigenheiten der Blüten]] begünstigte Form der Bestäubung. Bei [[Bedecktsamer|Blütenpflanzen]] wird der Begriff Selbstbefruchtung nur für die [[Befruchtung]] innerhalb derselben [[Blüte]] benutzt. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um eine [[Hermaphroditismus|Zwitterblüte]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art regelmäßig stattfindende Selbstbefruchtung ist relativ selten, sie tritt zum Beispiel in der [[Arachis hypogaea|Erdnussblüte]] auf. Bleibt bei einer Pflanzenart die Blüte dabei geschlossen, so spricht man von [[Kleistogamie]]. Die Befruchtung von anderen Blüten desselben Individuums oder von Blüten von [[Klonen]] bezeichnet man als [[Geitonogamie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Pflanzenarten haben aufgrund menschlicher Aktivitäten selbsterhaltende Populationen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets etabliert. Pflanzen mit der Fähigkeit zur Selbstbefruchtung können sich von einem einzigen Individuum ausgehend fortpflanzen und vermehren. Die Fähigkeit zur Selbstbefruchtung korreliert daher positiv mit der Wahrscheinlichkeit der Einbürgerung in einem Gebiet außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebiets.&amp;lt;ref&amp;gt;Mialy Razanajatovo, Noëlie Maurel, Wayne Dawson et al.: [https://www.nature.com/articles/ncomms13313 &amp;#039;&amp;#039;Plants capable of selfing are more likely to become naturalized.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Nature communications.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7, 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Pflanzensippen sind fakultativ autogam. Ihre Blüten öffnen sich zuerst, um Fremdbestäubung zu ermöglichen. Falls keine Fremdbestäubung stattfindet oder auch bei ungünstigen Bedingungen erfolgt gegen Ende der [[Anthese]] (Blütezeit) eine Selbstbestäubung. Bei &amp;#039;&amp;#039;[[Oxalis acetosella]]&amp;#039;&amp;#039; werden offene ([[Chasmogamie|chasmogame]]) und geschlossene, knospenartige kleistogame Blüten am gleichen Individuum gebildet. In mehreren [[Angiospermen]]familien ist eine fakultative und schließlich eine obligate Autogamie sekundär entstanden, so bei [[Brassicaceae|Brassicaceen]], [[Violaceae|Violaceen]], [[Boraginaceae|Boraginaceen]] und [[Asteraceae|Asteraceen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Senecio vulgaris]]&amp;#039;&amp;#039;). Sie ist insbesondere bei [[Therophyt]]en ausgebildet und hier vor allem bei [[Unkraut|Unkräutern]], bei [[Pionierpflanze]]n und bei Sippen in extremen Lebensräumen, in denen die Bestäuber weitgehend fehlen. In [[Wüste]]n, subarktischen und alpinen Regionen ist Autogamie vielfach die einzige Möglichkeit, um eine [[Frucht]]bildung zu gewährleisten. Auch in zeitlich begrenzt zur Verfügung stehenden Habitaten ist es von Vorteil, wenn unabhängig von Blütenbesuchern aus Einzelpflanzen rasch Populationen aufgebaut werden können. Dabei wird die relative genetische Einheitlichkeit durch [[Modifikation (Biologie)|modifikatorische]] Plastizität kompensiert. Trotz negativer Folgen wie Inzucht, gesenkte Rekombinationsrate und eingeschränkte Variationsbreite, scheint die Autogamie für einen gewissen Zeitraum vorteilhaft zu sein, um sich in einem Habitat auch unter  ungünstigen Bedingungen behaupten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Frey]], [[Rainer Lösch]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Ökologie von Populationen und Pflanzengesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geobotanik.&amp;#039;&amp;#039; S. 321–357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autogamie bei Tieren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arion-subfuscus-braune-wegschnecke.jpg|mini|[[Hellbraune Wegschnecke]] mit Fähigkeit zur fakultativen Autogamie]]&lt;br /&gt;
Autogamie tritt außer bei Pflanzen auch bei verschiedenen Tiergruppen auf (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Echte Bandwürmer]] oder [[Tellerschnecken]]), allerdings findet sie sich insgesamt eher seltener als bei Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Nacktschnecke]]n sind [[Hermaphroditismus#Hermaphroditismus|Zwitter]], die sich bei der Kopulation gegenseitig befruchten. Manche Arten, beispielsweise die [[Hellbraune Wegschnecke]], besitzen darüber hinaus die Fähigkeit zur Selbstbefruchtung in Abhängigkeit von den Bedingungen und der Stabilität des Habitats.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://animaldiversity.org/accounts/Arion_subfuscus/ &amp;#039;&amp;#039;Arion subfuscus. Reproduction (auf engl.)&amp;#039;&amp;#039;] Animal Diversity Web, abgerufen am 9. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David W. Foltz, Howard Ochman et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://academic.oup.com/biolinnean/article-abstract/17/3/225/2666186?redirectedFrom=fulltext Genetic population structure and breeding systems in arionid slugs (Mollusca: Pulmonata)]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biological Journal of the Linnean Society&amp;#039;&amp;#039;. Band 17/3, Mai 1982, S. 225–241&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:20060131 earthworm hits dirt.jpg|mini|[[Lumbricus terrestris|Regenwurm]] ([[Lumbricus terrestris]])]]&lt;br /&gt;
[[Lumbricus terrestris|Regenwürmer]] sind ebenfalls „echte Zwitter“, die sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane besitzen ([[Hermaphroditismus]]). In Ausnahmefällen sind sie dazu in der Lage, ihre [[Eizelle]]n mit eigenen [[Spermien]] zu befruchten. Normalerweise suchen sie sich aber einen Partner, mit dem sie ihre Spermien austauschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hypersoil.uni-muenster.de/1/02/38.htm &amp;#039;&amp;#039;Regenwürmer; Fortpflanzung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;] Uni Münster. Abgerufen am 22. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autogamie bei Pilzen ==&lt;br /&gt;
Selbstbefruchtung kommt auch bei [[Pilze|Pilzarten]] vor, wenn sie in ihren [[Hyphe|Pilzhyphe]]n verschiedengeschlechtliche [[Gametangium|Gametangien]] besitzen, beispielsweise bei manchen [[Echte Schlauchpilze|Ascomycota]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geschlechtliche Fortpflanzung]]&lt;br /&gt;
* [[Ungeschlechtliche Vermehrung]], [[Parthenogenese]]&lt;br /&gt;
* [[Selbststerilität]], [[Selbstinkompatibilität bei Pflanzen]]&lt;br /&gt;
* [[Pflanzenzüchtung]], [[Nutzpflanzen]], [[Saatgut]]&lt;br /&gt;
* [[Heterothallie|Heterothallie und Homothallie]] bei Pilzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortpflanzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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