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	<title>Autofelge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:33:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autofelge&amp;diff=75014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geoffroi: (GR) File renamed: File:W186-avantgarde-felge.jpg → File:W168-avantgarde-felge.jpg Criterion 3 (obvious error)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autofelge&amp;diff=75014&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-28T20:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:W186-avantgarde-felge.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:W186-avantgarde-felge.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:W186-avantgarde-felge.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:W168-avantgarde-felge.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:W168-avantgarde-felge.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:W168-avantgarde-felge.jpg&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 3&lt;/a&gt; (obvious error)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Felge Borbet Tuning World (Foto Hilarmont).JPG|mini|Leichtmetallrad der Marke [[Borbet GmbH|Borbet]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichtmetall Alufelge MAM Tuning World (Foto Hilarmont).JPG|mini|Leichtmetallrad der Marke &amp;#039;&amp;#039;MAM&amp;#039;&amp;#039; mit montiertem Niederquerschnittsreifen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autofelge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man umgangssprachlich das [[Rad]] eines [[Automobil|Autos]] ohne den [[Autoreifen]].&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Sinne bezeichnet die Felge nur den äußeren Ring, der durch die &amp;#039;&amp;#039;Radscheibe&amp;#039;&amp;#039; oder den &amp;#039;&amp;#039;Radkranz&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Radflansch&amp;#039;&amp;#039; verbunden ist. Räder für Pkw sind nicht zerstörungsfrei zerlegbar, Felge und Radscheibe sind miteinander verschweißt, vernietet oder in einem Stück gegossen, wodurch sich eine fachsprachlich nicht vollständig zutreffende Synonymität von Rad und Felge ergibt (was ähnlich auch für Reifen und Rad gilt). Lediglich für Nutzfahrzeuge wie Spezial-Lkw, Traktoren und einige Sonderanwendungen (Motorsport) sind aus mehreren Teilen zusammenmontierte Räder üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
Autoräder werden heute entweder aus [[Walzen|gewalztem]] [[Stahl]] hergestellt oder aus [[Leichtmetall]] [[Druckguss|gegossen]] oder geschmiedet. Stahlräder sind gewöhnlich billiger, jedoch meist weniger ansehnlich als Leichtmetallräder. Leichtmetallräder können leichter ausgeführt werden als Stahlräder, dadurch verringert sich die [[Federung|ungefederte]] Masse, die Radlastschwankungen werden geringer. Bei modernen Rädern aus hochfesten Stählen mit entsprechend geringeren Wandstärken verschiebt sich der Gewichtsvorteil zugunsten des Stahlrads.&lt;br /&gt;
Bei Nutzfahrzeugen werden oft noch Räder aus [[Stahlguss]] verwendet, bei Motorrädern dagegen auch schon solche aus [[Faserverbundwerkstoff]] ([[Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff|CFK]] oder mit [[Aramidfaser]]n verstärkter Kunststoff, umgangssprachlich Carbon und Kevlar genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stahlrad ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Einpresstiefe.png|mini|Vereinfachte Schnittdarstellung eines konventionellen Rades aus Stahlblech]]&lt;br /&gt;
Das am häufigsten genutzte Stahlrad ist das Scheibenrad und besteht in der Regel aus der Felge und der Radschüssel oder Radscheibe. Felgen werden aus warmgewalztem Stahl mit hoher Streckgrenze (&amp;gt;600 [[Pascal (Einheit)|MPa]]) gefertigt, die Radscheibe ebenso. Beide sind von der Innenseite abschnittsweise [[Schweißen|verschweißt]], da sich bei durchgehender Schweißung das Bauteil verziehen würde. Die Lage der Schweißnähte ist so gewählt, dass sie bei der dynamischen Fahrbelastung keiner wechselnden Biegespannung ausgesetzt sind. Somit ist die&amp;amp;nbsp;– an dieser Stelle lebenswichtige&amp;amp;nbsp;– [[Dauerfestigkeit]] sichergestellt, die bei Schweißnähten besonders kritisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtmetallrad ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Speichenfelge Tuning World (Foto Hilarmont).JPG|mini|Speichenrad mit Zentralverschluss]][[Datei:Michèle Mouton, Audi Quattro A1 - 1983 (09).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ronal-Racing&amp;#039;&amp;#039;-Leichtmetallrad ([[Audi quattro]] Rallye-Ausführung, 1983)]]&lt;br /&gt;
Leichtmetallräder sind meist aufpreispflichtige Sonderausstattung. Allerdings gehören sie vor allem bei Fahrzeugen von Premium-Autoherstellern, aber auch zunehmend bei (Sonder-)Modellen preisgünstigerer Marken zur Serienausstattung. Sie werden meist aus [[Aluminiumlegierung|Aluminium-]], seltener aus [[Magnesiumlegierung]]en ([[Formel 1]], [[Rallye]] und teure Sportwagen) hergestellt und mit einer Speziallackierung versehen. Man unterscheidet zwischen [[Aluminiumguss|gegossenen]] und [[Schmieden#Gesenkschmieden|geschmiedeten]] Rädern, sowie dem Alubandrad (Scheibenrad, Aufbau wie Stahlrad aus Felge und Radscheibe). Ein geschmiedetes Aluminiumrad kann aufgrund der höheren Festigkeit des Werkstoffes wesentlich leichter als ein gegossenes Rad sein. Die Gefügestrukturen werden im Fertigungsprozess nicht unterbrochen und das Material ist durch das Verformen in hohem Maße kaltverfestigt. Es sind hier noch einteilige von mehrteiligen Rädern zu unterscheiden. Einteilige Leichtmetallräder bestehen aus einem einzigen Stück Metall, während mehrteilige Räder zum Beispiel aus Felgenbett und Radscheibe bestehen, die zusammengeschraubt oder verschweißt werden. Für gewöhnlich werden Leichtmetallräder im Produktionsprozess mit einer matt-silbrigen Lackschicht und einer Klarlackschicht (meistens im Pulverbeschichtungsverfahren) überzogen bzw. seltener mit einer dunkleren Lackierung, unter Umständen in Wagenfarbe. Sogenannte Chrom-Aluräder, die eine hochglänzende Oberfläche durch eine spezielle Pulverbeschichtung erhalten, sind in der [[Fahrzeugtuning|Tuning-Szene]] beliebt. Es gibt auch Leichtmetallräder, deren sichtbare Oberfläche hochglanzpoliert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichtmetallräder bieten meist keine verbesserten Fahrleistungen, höhere Sicherheit oder größeren Komfort; sie dienen dem Erscheinungsbild eines Fahrzeugs. Wenn Räder besonders leicht gebaut sind, wie beispielsweise Magnesiumräder, verringern sich die ungefederten Massen, was das Fahrverhalten günstig beeinflusst. Selten wird die Kühlung der Bremsen (größere Luftdurchlässigkeit gegenüber einem typischen Stahlrad) verbessert, weshalb einige Fahrzeughersteller Leichtmetallräder für [[Sommerreifen]], seltener auch für [[Winterreifen]], vorschreiben. Sollte die Bremsanlage eine Felge von mindestens 18 Zoll Durchmesser verlangen, wie zum Beispiel bei einigen [[Sportwagen]], so können auch bei Winterbereifung nur Leichtmetallräder benutzt werden. In älteren [[Fahrzeugschein]]en gab es einen Vermerk, falls ausschließlich Leichtmetallräder verwendet werden dürfen, wobei auch hier zwischen Sommer- und Winterrädern unterschieden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist insbesondere bei preisgünstigen Leichtmetallrädern die [[Korrosionsbeständigkeit]]. Vor allem winterliche Witterungsbedingungen und der damit verbundene Einsatz der [[Streustoff]]e [[Auftausalz]], Sand oder Splitt können zu Schäden an der Lackschicht und somit zu Korrosion führen. Seit den 2000er Jahren werden allerdings vermehrt spezielle „Winter-Aluräder“ angeboten. Sie zeichnen sich durch eine im Vergleich zu Standard-Leichtmetallrädern erhöhte Stoß-, Schlag- und Kratzfestigkeit des Lacks und folglich auch durch eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern nicht die vom Hersteller eines Kraftfahrzeuges für den jeweiligen Typ vorgesehenen „Original“-Leichtmetallräder verwendet werden, richtet sich die Zulässigkeit im Straßenverkehr danach, ob ihnen eine [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] (ABE) beiliegt oder ob sie in die Fahrzeugpapiere eingetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aluminiumräder können, sofern der Grad der Beschädigung es zulässt, repariert werden. Größere Schäden können nur an zwei- bzw. dreiteiligen Rädern repariert werden, indem das defekte Teil ausgetauscht wird. Bei diesen Reparaturen müssen auch die Schrauben (meist M7) erneuert werden, die Felge und Radscheibe verbinden, da sie als [[Dehnschraube]]n ausgelegt sind. Eine Verwendung von alten Felgenschrauben ist nicht zulässig. Einteilige Räder können nur oberflächlich behandelt werden (Aufpolieren der Oberfläche). Bei groben Schäden und (tiefen) Rissen ist ein Austausch der Felge unumgänglich. Mit der Räderreparatur befassen sich mittlerweile zahlreiche Anbieter. Moderne Instandsetzungsbetriebe arbeiten bei der Schadensbestimmung oft mit [[Röntgen]]geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderformen ==&lt;br /&gt;
Eine heute kaum noch übliche Sonderform einer Nutzfahrzeugfelge ist die [[Trilex-Felge]] auch manchmal „Radkranz“ genannt, die am Umfang in drei ungleiche Segmente geteilt ist. Sie ist mit Spannpratzen am Radstern (vergleichbar mit der Radscheibe beim Pkw) befestigt. Bei einem Reifenwechsel (oder Abdichten des Schlauchs) verbleibt der Radstern am Fahrzeug. Die Felge wird demontiert und lässt sich mit einfachem Werkzeug (Montiereisen) aus dem Reifen entfernen, sodass der Schlauch geflickt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 1904 Holsman Model 3 Hi-Wheeler side 1.JPG|Eisenbereifte Holzräder an einem [[Highwheeler]] ([[Holsman Automobile Company|Holsman]] Model 3 1904)&lt;br /&gt;
 23PackardTallaHubcap.jpg|Holzspeichen-[[Artillerierad]]; Detail mit abnehmbar verschraubtem Radkranz. Beim Reifenwechsel blieben die Speichen am Fahrzeug (Packard Single Six 1923)&lt;br /&gt;
 Speichenfelge-alt.jpg|Drahtspeichenrad, Vorkriegsmodell (Ford&amp;amp;nbsp;1932)&lt;br /&gt;
 Nsu-radkappe-chrom.jpg|1950er-Jahre: Stahlscheibenrad mit verchromter [[Radkappe]] (NSU Sport-Prinz)&lt;br /&gt;
 Speichenfelge-englisch.jpg|Drahtspeichenrad mit Zentralverschluss eines Roadsters der 1960er-Jahre ([[Austin-Healey]])&lt;br /&gt;
 Ferrari-lm-felge.jpg|Leichtmetallrad in den 1960ern (Ferrari)&lt;br /&gt;
 Pagode-felge.jpg|Mercedes-Benz-Radkappe der 1970er- und frühen 1980er-Jahre aus rostfreiem Stahl, teillackiert in Wagenfarbe&lt;br /&gt;
 1303felge.jpg|1970er Jahre: Stahlsportrad eines VW 1303 Cabriolet&lt;br /&gt;
 Fuchsfelge Mercedes-Benz.jpg|„Barockfelge“, Schmiederad aus Leichtmetall der [[Otto Fuchs KG]] für Mercedes-Benz 1968–1985&lt;br /&gt;
File:W168-avantgarde-felge.jpg|Leichtmetallrad der Avantgarde-Ausstattung des [[Mercedes-Benz Baureihe 168|Mercedes W168]] von 1999&lt;br /&gt;
 Porsche 911 GT3 RS 996 wheel rim.JPG|Rot lackiertes Leichtmetallrad am [[Porsche 911 GT3|Porsche 996 GT3 RS (2003)]]&lt;br /&gt;
 Astra-Kunststoffradkappe.jpg|Silberfarbige Kunststoffradkappe&lt;br /&gt;
 Kohlefaser verstärkte Felge.jpg|Rad aus CFK ([[Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff|mit Kohlenstofffasern verstärkter Kunststoff]]), Hersteller: Arthec Carbonrad GmbH&lt;br /&gt;
 Chromfelge.JPG|Verchromtes Leichtmetallrad&lt;br /&gt;
 2009 997 GT3 19-inch wheel with central locking device.jpg|Modernes Leichtmetallrad mit [[Radmutter#Zentralmutter|Zentralverschluss]] (Porsche 911 Baujahr 2009)&lt;br /&gt;
 CC-Line.jpg|3-teiliges Verbundrad (Radinox-Außenbett)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßangaben ==&lt;br /&gt;
Pkw-Humpfelgen sind in DIN 7817 und Nutzfahrzeug-(Nfz-)Felgen in DIN 7820 genormt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgebend für die zu verwendenden [[Reifen]] sind hauptsächlich der Durchmesser und die Breite der Felge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Felgendurchmesser&amp;#039;&amp;#039; wird zwischen den Felgenschultern ermittelt. Er entspricht dem Innendurchmesser des zu verwendenden Reifens und wird als [[Zoll (Einheit)|Zoll]]-Code angegeben.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Felgenbreite&amp;#039;&amp;#039; wird zwischen den Felgenhörnern gemessen (dem Innenabstand) und auch als Maulweite bezeichnet.&lt;br /&gt;
Ob ein Rad an einem Fahrzeug aus technischer Sicht montiert werden kann, hängt ab von Lochzahl und [[Lochkreis]] des [[Lochkranz]]es, vom Durchmesser der [[Radnabe]]nbohrung und von der [[Einpresstiefe]]:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Zahl der Löcher&amp;#039;&amp;#039;, mit denen das Rad festgeschraubt wird, ist mindestens drei, üblicherweise jedoch vier oder fünf; bei Geländewagen oder Lastwagen mehr (Ausnahme: Zentralverschluss durch Flügelmutter wie beim Roadster im Bild weiter oben).&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Lochkreis&amp;#039;&amp;#039; (LK) bezeichnet den Durchmesser in&amp;amp;nbsp;mm des Kreises, auf dem die Mittelpunkte der Schraubenlöcher liegen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Mittenbohrung&amp;#039;&amp;#039; ist die mittige Bohrung, mit der das Rad auf den Radflansch aufgesteckt wird.&lt;br /&gt;
* Die [[Einpresstiefe]] (ET) gibt die Abweichung zwischen der Radmitte und der inneren Anlagefläche der Radscheibe auf der Radnabe (als &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet), also der [[Bremstrommel]] oder [[Bremsscheibe]], an. Sie wird in&amp;amp;nbsp;mm angegeben. Ist die Einpresstiefe 0&amp;amp;nbsp;mm, liegt das Rad in der [[Symmetrieebene]] des Reifens auf der Bremstrommel auf. Ist sie größer als 0, also eine positive ET, reicht das Rad weiter nach innen, das heißt, die Spurweite (gemessen von Reifenmitte zu Reifenmitte) wird kleiner. Bei einer negativen ET wird die Spurweite vergrößert und das Rad wandert weiter nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Kürzels &amp;#039;&amp;#039;ET&amp;#039;&amp;#039; verwenden einige Hersteller auch die englische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Offset&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung OS), beispielsweise [[Ford]], oder wie z. B. [[BMW]] die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;IS&amp;#039;&amp;#039; (=Insertion).&lt;br /&gt;
* Ebenfalls ist der Durchmesser der Löcher am Lochkreis entscheidend, so verwenden beispielsweise [[Mercedes-Benz]] und [[Volkswagen]] für ihre Transporter Räder mit identischen Abmessungen, die Montageschrauben haben jedoch in einem Fall 12&amp;amp;nbsp;mm-, im anderen aber 14&amp;amp;nbsp;mm-Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel einer Pkw-Räderbezeichnung:&lt;br /&gt;
[[Datei:Felgenbezeichnungen.svg|mini|Felgenbezeichnungen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;7½J× 16 H2 ET15, LK 5×110 MZ57&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 7½ = Maulweiten-Code (Felgenbreite), entspricht der Maulweite in Zoll (von Innenseite des [[Felgenhorn]]s zu Felgenhorn)&lt;br /&gt;
** J = Bezeichnung für die Felgenhornausführung (hier: Form J, entspricht einer Höhe von 17,3&amp;amp;nbsp;mm), andere Ausführungen: H, P, K, JK etc.&lt;br /&gt;
** × = Kennzeichnung einer einteiligen Tiefbettfelge (× wird heute als „mal“ gesprochen, ursprünglich war die Sprechweise „X“ vorgesehen), andere Ausführung: – (sprich „Strich“) bezeichnet eine mehrteilige Flachbettfelge&lt;br /&gt;
** 16 = Felgendurchmesser-Code, entspricht etwa dem Felgendurchmesser in Zoll (gemessen an der Felgenschulter)&lt;br /&gt;
** H2 = Hump in diesem Fall beidseitig (2) (verhindert das Reifenabrutschen ins Tiefbett bei Kurvenfahrt)&lt;br /&gt;
** ET 15 = [[Einpresstiefe]] positiv (+)15&amp;amp;nbsp;mm (bei negativer ET steht das Minuszeichen davor, zum Beispiel ET −15)&lt;br /&gt;
** LK = Lochkreis des Rades&lt;br /&gt;
** 5× = Anzahl der [[Bolzenlochausführung|Bolzenlöcher]]&lt;br /&gt;
** 110 = Durchmesser des Lochkreises in mm, der durch die Mitte der Befestigungslöcher verläuft&lt;br /&gt;
** MZ = Nabenbohrung oder auch Mittellochzentrierung (MZ) genannt, hier als Beispiel 57&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge haben unterschiedliche Nabenbohrungen. Leichtmetallräder im Tuningbereich haben in der Regel größere Bohrungen. Mit Hilfe eines Zentrierringes (aus Kunststoff) wird der Unterschied im Durchmesser vom Rad zum Fahrzeug angeglichen. Stahlräder sind nur mit demselben Bohrungsdurchmesser wie beim Fahrzeug erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe bezeichnet also ein Rad mit einteiliger Tiefbettfelge mit Doppelhump, 7,5&amp;quot; Maulweite, 16&amp;quot; Durchmesser, einem Felgenhorn in J-Ausführung, einer positiven Einpresstiefe von 15&amp;amp;nbsp;mm und 5&amp;amp;nbsp;Befestigungslöchern auf einem Kreis mit 110&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser verteilt. Die Humpausführung lässt auf die Verwendbarkeit von schlauchlosen Reifen schließen, ist aber nicht zwingend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage von Autorädern ==&lt;br /&gt;
Autoräder werden demontiert, indem die [[Radmutter]]n oder -schrauben gelockert werden, dann das Fahrzeug angehoben wird und die Radmuttern oder -schrauben ganz gelöst werden. Danach kann das Rad von der Nabe abgenommen und das neue Rad in umgekehrter Reihenfolge der Arbeitsschritte montiert werden. Nach dem Aufziehen von neuen Reifen werden die Räder vor der Montage am Fahrzeug [[Auswuchten|ausgewuchtet]]. Ein sog. [[Zentrierbolzen]] kann verwendet werden, um das Rad wieder exakt zum Verschrauben auf die Radnabe zu setzen. Beim Einbau wird nach dem Einsetzen der Radschrauben und vor dem Ablassen des Fahrzeugs die Verschraubung meist mit einem [[Schlagschrauber]] oder einem [[Drehmomentschlüssel]] festgezogen, wobei das jeweilige Anzugsdrehmoment des Herstellers zu beachten ist.&lt;br /&gt;
Sofern das Rad ein [[Felgenschloss]] besitzt, kann die entsprechende Radschraube nur mittels Spezialwerkzeug festgezogen bzw. gelöst werden.&lt;br /&gt;
Sind die montierten Räder keine Originalteile des Fahrzeugherstellers, benötigen sie entweder eine allgemeine [[Betriebserlaubnis]] (ABE) des [[Kraftfahrtbundesamt]]es, deren Nummer als KBA-Nummer auf dem Rad angegeben ist, oder sie müssen von einem amtlich anerkannten Sachverständigen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Die Verwendung von Rädern ohne ABE bzw. Eintragung führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs und ist [[Ordnungswidrigkeit|ordnungswidrig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tachoanzeige ==&lt;br /&gt;
Ein [[Tachometer]] misst die [[Drehzahl]] der Autoräder und errechnet daraus die (theoretische) Geschwindigkeit des Autos ([[Schlupf]] vernachlässigt). Wenn die Felge auf einen anderen [[Durchmesser]] gewechselt wird, aber auch bei jeder anderen Reifengrößen-Änderung, ist darauf zu achten, dass der [[Abrollumfang]] des Rades dennoch gleich bleibt. Das ist durch Wahl eines anderen Reifenquerschnitts erreichbar. Gelingt diese Anpassung nur unzureichend, stimmt die angezeigte Geschwindigkeit nicht mehr, was durch eine [[Tachojustierung]] behoben werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Automobile wheels|Autoräder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrwerkstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereifung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geoffroi</name></author>
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