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	<title>Autoerotischer Unfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:03:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autoerotischer_Unfall&amp;diff=986902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Prominente Todesfälle durch autoerotische Unfälle */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-03T18:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Prominente Todesfälle durch autoerotische Unfälle: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;autoerotischer Unfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Vorgang, bei dem sich ein Mensch bei der [[Masturbation]] oder einer anderen autoerotischen Betätigung unabsichtlich eine erhebliche Verletzung zufügt. Im Falle einer tödlichen Verletzung verwendet man den Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;autoerotischer Selbsttötungsunfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Bei autoerotischen Betätigungen kann es zu leichten oder schwereren Verletzungen, im Extremfall zu Todesfällen kommen. Betroffen sind überwiegend Männer. Da viele Patienten den tatsächlichen Unfallhergang aus Scham dem Arzt gegenüber verschweigen und autoerotische Unfälle statistisch nicht gesondert erfasst werden, liegen genaue Zahlen über die Häufigkeit nicht vor. Auch werden autoerotische Selbsttötungsunfälle häufig nicht als solche erkannt und untersucht. In Deutschland sterben jedes Jahr geschätzt mindestens 100 Menschen daran. Andere Schätzungen gehen von einem bis zwei tödlichen Unfällen im Zusammenhang mit der Selbstbefriedigung pro einer Million Personen und Jahr aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beier&amp;quot;&amp;gt;Klaus M. Beier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sexualmedizin. Grundlagen und Praxis&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. 2005, S. 489&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Penisstrangulation 02.jpg|mini|Penis mit starker [[Ödem]]bildung nach Penisstrangulation infolge eines autoerotischen Unfalls nach Überstreifen eines Eherings. Der Ring wurde durch einen Arzt nach elf Stunden mit einer [[Fingerringsäge]] geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;G. M. Pinggera u.&amp;amp;nbsp;a.: [http://www.casesjournal.com/content/2/1/9379 &amp;#039;&amp;#039;Penile strangulation in a patient with Parkinson’s disease: a case report.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Cases Journal&amp;#039;&amp;#039;, 2009, 2, 9379; [[doi:10.1186/1757-1626-2-9379]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoerotische Unfälle lassen sich grob in folgende Kategorien einteilen:&lt;br /&gt;
* [[Penis des Menschen#Fehlbildungen und Erkrankungen|Penisverletzungen]] durch Masturbation unter Zuhilfenahme von Gegenständen&lt;br /&gt;
* Einführen und Verschwinden von Gegenständen in Körperöffnungen, etwa „[[Harnröhrenstimulation]]“ oder [[Fremdkörper in Anus und Rektum]] oder [[Vagina des Menschen#Verletzungen und Fremdkörper|Fremdkörper in der Vagina]]&lt;br /&gt;
* Unfälle bei (auto)erotischer Betätigung, die [[Lustschmerz]], [[erotische Elektrostimulation]], [[Bondage]] oder [[Atemkontrolle (BDSM)|erotische Asphyxiation]] ([[Strangulation]]) enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebliches Gefahrenpotential bilden Praktiken der Selbstbefriedigung, die auf unterschiedliche Weise eine Begrenzung oder Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr zum [[Gehirn]] bewirken und dadurch sexuelles Empfinden intensivieren sollen (&amp;#039;&amp;#039;Asphyxiophilie&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hypoxyphilie&amp;#039;&amp;#039;); ebenso die Anbringung von mechanischen, chemischen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Capsaicin]]) und/oder elektrischen Reizquellen an [[Erogene Zone|erogenen Zonen]] und [[Geschlechtsorgan|Genitalien]], aber auch unterschiedlichste Formen der Strangulation oder Abschnürung von Körperteilen und Genitalien. Bei vielen dieser Techniken kommt es häufiger auch trotz vorher durchgeführter Sicherheitsmaßnahmen zu schweren bis tödlichen Verletzungen bei der Selbstbefriedigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erforschung ==&lt;br /&gt;
Schon um 1900 wurden einzelne kuriose Auffindesituationen bei Todesfällen mit offenbar autoerotischem Hintergrund in Aufsätzen beschrieben, doch erst in den 1960er Jahren wurden autoerotische Unfälle systematisch erforscht und [[Dissertation]]en und Zeitschriftenaufsätze hierzu veröffentlicht. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erregte eine 1978 verfasste [[Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern|Dissertation über Staubsauger-Unfälle]].&amp;lt;ref&amp;gt;T. M. Alschibaja: &amp;#039;&amp;#039;Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv |url=http://brennessel.blogsport.de/images/DOKTORARBEIT_Penisverletzungen_bei_Masturbation_mit_Staubsaugern.pdf |text=brennessel.blogsport.de |format=PDF; 993&amp;amp;#160;kB |wayback=20110604082322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkungsweise der Hypoxyphilie ist nicht genau geklärt. Arbeitshypothese ist: Sauerstoffmangel löse im Gehirn eine narkotische und gleichzeitig euphorisierende Wirkung aus. Bei gleichzeitigem Orgasmus könnte ein Dopaminschub ausgelöst werden, der den Orgasmus intensiver mache. Diese Kombination soll einen Rausch erzeugen, der einem Drogentrip ähnele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forensische Probleme ==&lt;br /&gt;
Auch ohne Verschleierungsversuche von Hinterbliebenen besteht die Schwierigkeit, einen tödlichen autoerotischen Unfall von einem allgemeinen Unfall, einem [[Sexualdelikt]] oder von einem [[Suizid]] zu unterscheiden. Indizien für einen autoerotischen Hintergrund bei einem Leichenfund können beispielsweise sein: die Entblößung von Genitalien, das Vorhandensein von [[Knebel (Mund)|Knebelungen]], Schnürungen, Fesselungen von Körperteilen, angelegte elektrische Kabel am Körper, aufgestellte Spiegel zur Selbstbetrachtung, [[Pornografie|pornografische]] oder [[Akt (Kunst)|Aktdarstellungen]] am Fundort, bei männlichen Opfern auch Damenkleidung in unmittelbarer Nähe oder in angelegter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Probleme ==&lt;br /&gt;
Wenn Betroffene versuchen, die Ursache ihrer Verletzungen zu verschleiern, kommt es gelegentlich zu Problemen mit der [[Krankenversicherung]]. Durch Rekonstruktion des Hergangs durch [[rechtsmedizin]]ische Sachverständige muss dann geklärt werden, ob es sich um einen häuslichen [[Unfall]] oder einen Eingriff handelt, den der Versicherte an seinem Körper vorgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Falk, T. Riepert, M. Rothschild: &amp;#039;&amp;#039;Traumatische Teilamputation des Penis – zur Rekonstruktion eines Unfallgeschehens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Versicherungsmedizin&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 57, 1, S. 17–19. PMID 15759810.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein autoerotischer Selbsttötungsunfall zählt in Deutschland nicht als Unfall im Sinne der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen und führt von daher nicht zu einer Leistungspflicht der [[Private Unfallversicherung|Unfallversicherung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[LG Heidelberg]], Urteil vom 14. Dezember 1995, Az. 1 O 187/95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Todesfälle durch autoerotische Unfälle ==&lt;br /&gt;
* [[David Carradine]], US-amerikanischer Schauspieler, gestorben 2009 durch missglückte [[Atemkontrolle (BDSM)]]&lt;br /&gt;
* [[Kevin Gilbert]], US-amerikanischer Musiker, gestorben 1996, ebenfalls durch autoerotische Asphyxiophilie&lt;br /&gt;
* [[Stephen Milligan]], britischer Journalist und konservativer Politiker, gestorben 1994, autoerotische Asphyxiophilie mit Bondage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/stories/february/8/newsid_2538000/2538165.stm &amp;#039;&amp;#039;1994: Police probe MP&amp;#039;s suspicious death&amp;#039;&amp;#039;.] [[BBC News]] (englisch); abgerufen am 21. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vaughn Bodē]], US-amerikanischer Comiczeichner und Autor, starb 1975 an einem autoerotischen Selbsttötungsunfall&lt;br /&gt;
* [[Albert Dekker]], US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler, gestorben 1968, autoerotische Asphyxiophilie mit Bondage&amp;lt;ref&amp;gt;[https://historycollection.com/bizarre-circumstances-12-unusual-deaths-20th-century/7/ &amp;#039;&amp;#039;Rest in Peculiarity: 12 Unusual Deaths in the 20th Century&amp;#039;&amp;#039;.] History Collection (englisch); abgerufen am 21. April&lt;br /&gt;
2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[František Kočvara]], tschechischer Komponist und Geiger, starb 1791, einer der ersten bekannten Todesfälle durch autoerotische Atemkontrolle&amp;lt;ref&amp;gt;Jessica Cale: [https://dirtysexyhistory.com/category/crime/ &amp;#039;&amp;#039;Deadly Euphoria: A Short History of Erotic Asphyxiation in England&amp;#039;&amp;#039;.] dirtysexyhistory.com (englisch); abgerufen am 21. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Michael Hutchence]], australischer Musiker, starb 1997 durch Strangulation. Der Gerichtsmediziner befand auf Tod durch Suizid.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heraldsun.com.au/news/law-order/michael-hutchence-death-explained-the-coroners-account-in-his-own-words/news-story/26dae2274fadfcbb10beb994f7cf7d26 &amp;#039;&amp;#039;Michael Hutchence death explained: the Coroner’s account in his own words&amp;#039;&amp;#039;.] [[Herald Sun]] (Australien), 4. Januar 2014; abgerufen am 23. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Hutchences hinterbliebene Lebensgefährtin [[Paula Yates]] behauptete demgegenüber in einem Interview von 1999 einen autoerotischen Strangulationsunfall als Todesursache.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/416509.stm &amp;#039;&amp;#039;Paula challenges Hutchence Verdict&amp;#039;&amp;#039;.] [[BBC News]], 10. August 1999 (englisch); abgerufen am 21. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Sauvageau und S. Racette: &amp;#039;&amp;#039;Autoerotic deaths in the literature from 1954 to 2004: a review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Forensic Sci&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 51, S.&amp;amp;nbsp;140–146. PMID 16423241.&lt;br /&gt;
* Werner Kammer: &amp;#039;&amp;#039;Klinik der Penisverletzungen unter Berücksichtigung des masturbatorischen Aspektes&amp;#039;&amp;#039;. [[Dissertation]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], 1971; {{DNB|730567125}}.&lt;br /&gt;
* Hans Krings: &amp;#039;&amp;#039;Autoerotische Unfälle&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, [[Universität Köln]], 1973; {{DNB|751098361}}.&lt;br /&gt;
* Sandra Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Autoerotische Todesfälle in Hamburg und München 1983–2002.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Hamburg 2009.&lt;br /&gt;
* Peter Schwab: &amp;#039;&amp;#039;Todesfälle durch Strangulation und Rückatmung bei autoerotischer Betätigung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[Universität Düsseldorf]], 1975.&lt;br /&gt;
* Werner Naeve, Sigrid Wittram: &amp;#039;&amp;#039;Tödliche autoerotische Unfälle. Die versicherungsmedizinische Untersuchung und Begutachtung von Todesfällen in „autoerotischer Fundsituation“.&amp;#039;&amp;#039; Versicherungswirtschaft, Karlsruhe 1977; {{DNB|780057570}} (basierend auf der Dissertation von S. Wittram an der [[Universität Hamburg]] 1975).&lt;br /&gt;
* Theimuras Michael Alschibaja: &amp;#039;&amp;#039;[[Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern]].&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[TU München]], 1978; {{DNB|810005093}}.&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Weimann]], [[Otto Prokop]], Georg Radam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gerichtlichen Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Karger, Basel 1987, ISBN 3-8055-4144-9, S. 581–605.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Artikel in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Kriminologie]]&amp;#039;&amp;#039; (Band/Seite): 125/164, 129/16/71, 131/166, 133/142, 135/16, 136/22, 137/17, 142/133, 148/106, 163/25, 171/19, 188/20, 192/17, 199/27, 200/65, 207/148, 212/176 usw. &amp;lt;!-- ausgewertet Band 115-194 Register, Band 195-214 Hefte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://rechtsmedizin.uni-leipzig.de/home/content/wissen_a_z/autoerotischer_unfall/index.htm |text=Autoerotischer Unfall bei Rechtsmedizin der Uni Leipzig |wayback=20071211163757}}&lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/995874921/34 Sandra Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Autoerotische Todesfälle in Hamburg und München 1983-2002&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Hamburg, 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- Der en-Artikel behandelt allerdings nur Autoerotische SELBSTTÖTUNGSunfälle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualität des Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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