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	<title>Autodrehkran 70 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:39:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autodrehkran_70&amp;diff=2616400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max schwalbe: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-08-03T20:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ADK 70-0 rechts.JPG|mini|ADK 70-0]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ADK 70 seite.JPG|mini|ADK 70]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IFA W50 Mobile Crane, Barth Germany - Flickr - sludgegulper.jpg|mini|ADK 70 mit montiertem Zusatzausleger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IFA ADK 70 -NVA1251.jpg|mini|NVA-Version des ADK 70 mit Niederdruck-Ballonreifen und seitlich weggeklapptem Zusatzausleger]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autodrehkran 70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(ADK 70)&amp;#039;&amp;#039; ist ein in der [[DDR]] hergestellter [[Autokran]] mit einer maximalen Tragfähigkeit von 7&amp;amp;nbsp;Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Konzept für den ADK 70 wurde schon 1974 im [[Kirow Leipzig|VEB Schwermaschinenbau S.M. Kirow Leipzig]] entwickelt, der zum [[Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF]] gehörte. Ziel der Entwicklung war es, den [[IFA W50]] als preiswertes, etabliertes [[Nutzfahrzeug]] auch für einen Kranaufbau zu nutzen. Zudem stand die endgültige Aufgabe der Produktion der [[Autodrehkran ADK 63|Autodrehkräne ADK 63-1 und ADK 63-2]] an, da der produzierende Betrieb, der [[VEB Schwermaschinenbau „Georgi Dimitroff“ Magdeburg]], aus wirtschaftspolitischen Gründen ab 1976 nur noch Tagebauausrüstungen herstellen sollte. Nach dem Bau eines Funktionsmusters wurde die Weiterentwicklung des ADK 70, ebenfalls aus wirtschaftspolitischen Gründen, im VEB Schwermaschinenbau S.M. Kirow Leipzig eingestellt und an den [[VEB Maschinenbau „Karl Marx“ Babelsberg]] verlagert. Dort wurden weitere sechs Funktionsmuster bis zur Serienproduktion 1976 gebaut. Der Kranaufbau wurde in diesem Werk produziert, wo auch die Endmontage erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Autodrehkran IFA W 50.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 9/1975, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktion lief bis 1991, da das Nachfolgemodell [[ADK 80]] niemals in ausreichender Stückzahl produziert werden konnte. Somit wurden vom ADK 70 insgesamt 6.737&amp;amp;nbsp;Stück hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausleger war teleskopierbar und auch unter Last 3&amp;amp;nbsp;m ausschiebbar. Die Tragfähigkeit betrug abgestützt 7&amp;amp;nbsp;Tonnen und freistehend 5&amp;amp;nbsp;Tonnen, die Hakenhubhöhe 15&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Autodrehkrane von TAKRAF.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 10/1981, S. 312–313.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Produktionszeitraumes wurden immer wieder kleinere Verbesserungen im Produktionsablauf und am Modell durchgeführt. Zur Abgrenzung vorgesehener, aber nicht realisierter Weiterentwicklungen erhielt der ADK 70 zeitweise die Typenbezeichnungen ADK 70-0 und ADK 70-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzausrüstung wurde ab 1980 zum 4&amp;amp;nbsp;Meter langen Zusatzausleger ein weiterer mit 6&amp;amp;nbsp;Metern angeboten. Ab 1982 wurde ein Generator mit Fremdstromeinspeisung angeboten, der bei längerem stationärem Betrieb Dieselkraftstoff sparen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ADK 70 hatte eine Exportquote von 70 % und wurde vor allem nach [[Bulgarien]], [[Ungarn]], [[Polen]], die [[Volksrepublik China]], [[Vietnam]], [[Kuba]], in die [[ČSSR]] und weitere 15 Staaten exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ADK 70 ==&lt;br /&gt;
Als Basisfahrzeug diente der [[IFA W50]] mit langem Radstand (3700 mm) und Allradantrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Besatzung: 1/1&lt;br /&gt;
*Kranbetrieb: hydraulisch&lt;br /&gt;
*maximale Tragfähigkeit: 7,0&amp;amp;nbsp;t bei max. 2,0&amp;amp;nbsp;Metern Ausladung (abgestützt)&lt;br /&gt;
*maximale Ausladung: 14,5 m / 0,06&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
*maximale Hubhöhe: 15,0&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
*Drehbereich: 360°&lt;br /&gt;
*maximale Drehgeschwindigkeit: 2,5/min&lt;br /&gt;
*maximale Hubgeschwindigkeit: 27,0 m/min&lt;br /&gt;
*Motor: [[4 VD 14,5/12-1 SRW]]&lt;br /&gt;
**4-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor, wassergekühlt&lt;br /&gt;
**Bohrung × Hub: 120 × 145&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
**Hubraum: 6560&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
**Leistung: 92 kW (125 PS) bei 2300/min&lt;br /&gt;
*Getriebe: 5+1-Gang-Schaltgetriebe, Geländegang&lt;br /&gt;
*Bereifung: 9.00-20 PR 12&lt;br /&gt;
*Abmessungen in Transportstellung: 7800×2500×3350&amp;amp;nbsp;mm³&lt;br /&gt;
*Dienstgewicht: 11.100&amp;amp;nbsp;kg &lt;br /&gt;
*Fahrgeschwindigkeit: 70&amp;amp;nbsp;km/h&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Christian Kunkel: &amp;#039;&amp;#039;DDR Baumaschinen 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, 2010, ISBN 978-3-613-03032-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADK 70-U ==&lt;br /&gt;
1989/90 wurde der [[Sowjetunion]] ein Kran auf der Basis des ADK 70 angeboten, der als Unterwagen den [[Ural-5557]] bekommen sollte. Der Pumpenantrieb lief über den Nebenantrieb des Fahrzeugmotors. Der Kran besaß eine Kabine vom ADK 100. Der Kran entsprach dem [[Gossudarstwenny Standart]] (GOST) und war für eine Nutzung in der Landwirtschaft vorgesehen. Alternativ wurde auch ein Projekt mit einem [[Sawod imeni Lichatschowa|ZIL-Lkw]] angeboten. Beide Projekte wurden nicht realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung des ADK 70 ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurden schnell westliche Fahrzeuge in das bestehende Krankonzept planmäßig eingebunden. Neben dem ADK 70 wurde jedoch die Kabine des ADK 100 mit eingebunden. Als Unterwagen sollten der Mercedes-Benz 1114/37, der MAN 10.150, der DAF FA1000 CB und der UNIMOG dienen. Keines dieser Projekte wurde weiter verfolgt, da der ADK 70 technisch und preislich nicht mehr marktfähig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Lütche: &amp;#039;&amp;#039;Giganten der Arbeit – 40 Jahre Fahrzeugkranbau in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; KM-Verlags GmbH Griesheim, 2003, ISBN 3-934518-05-2.&lt;br /&gt;
* Ralf Christian Kunkel: &amp;#039;&amp;#039;DDR Baumaschinen 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, 2010, ISBN 978-3-613-03032-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|TAKRAF ADK 70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Autodrehkrane (DDR)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Autodrehkran #070}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverband Fahrzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugkran]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max schwalbe</name></author>
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