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	<title>Autodrehkran 125 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:19:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autodrehkran_125&amp;diff=2427411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max schwalbe: /* ADK 125-3 */</title>
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		<updated>2025-08-03T20:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;ADK 125-3&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ADK 125-3 hinten rechts.JPG|mini|ADK 125-3]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ADK 125-3 grün.jpg|mini|ADK 125-3]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autodrehkran 125&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ADK 125&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] hergestellter [[Autodrehkran]] mit einer maximalen Tragfähigkeit von 12,5&amp;amp;nbsp;Tonnen (= 125&amp;amp;nbsp;[[Dezitonne]]n), später 13&amp;amp;nbsp;Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1983-0615-003, Rostock, Überseehafen, Frachter, Autodrehkräne.jpg|mini|ADK 125-3 im Rostocker Überseehafen vor der [[Verschiffung]] nach Vietnam (1983)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1222-016, Berlin, Grenzöffnung Brandenburger Tor.jpg|mini|hochkant|Öffnung der [[Berliner Mauer]] am [[Brandenburger Tor]] in der Nacht zum 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1989 mittels eines ADK 125]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TAKRAF ADK 125 Mobile Crane, Barth Germany - Flickr - sludgegulper.jpg|mini|hochkant|ADK 125]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Mitte der 1960er Jahre forschte man im [[Hebezeugwerk Sebnitz|VEB Hebezeugwerk Sebnitz]], dem Produktionsbetrieb des [[Autodrehkran Panther|ADK 5 und ADK 63]], an einem Autodrehkran mit 10&amp;amp;nbsp;t Tragfähigkeit. Das Ergebnis war ein Funktionsmuster, welches darauf als Grundlage für zwei weitere Funktionsmuster ADK 100 (ADK 2100) im [[VEB Schwermaschinenbau „Georgi Dimitroff“ Magdeburg]] diente. 1968/69 begann man dann mit der Entwicklung an einem 12,5&amp;amp;nbsp;t Autodrehkran, der 1971 in die Serienproduktion ging. Den Fahrzeugrahmen des Unterwagens bildete eine Schweißkonstruktion; den [[Sechszylinder]]-[[Dieselmotor]], wie er auch im [[Feldhäcksler]] [[Fortschritt E 280]] zum Einsatz kam, produzierte das [[Dieselmotorenwerk Schönebeck]]. Ein Problem waren unter anderem die Achsen, welche durch das ungarische Unternehmen [[Rába (Fahrzeughersteller)|Rába]] in [[Győr]] hergestellt wurden. Jedoch mussten dazu gesamte Baugruppen wie Motor und Fahrerkabine nach Ungarn transportiert werden. Der fertige Unterwagen wurde dann in Magdeburg mit dem Oberwagen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den wachsenden Bedarf an Ausrüstung für den Braunkohletagebau, welche ebenfalls in Magdeburger Dimitroff-Werk gefertigt wurden, hatte man die Produktion der Autodrehkrane nach 1974 in den [[VEB Maschinenbau „Karl Marx“ Babelsberg]] verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Besatzung: 1/1&lt;br /&gt;
* Kranbetrieb: hydraulisch&lt;br /&gt;
* maximale Tragfähigkeit: 12,5&amp;amp;nbsp;t/13&amp;amp;nbsp;t bei max. 2,5&amp;amp;nbsp;m, Ausladung abgestützt&lt;br /&gt;
* maximale Ausladung: 16,5 m / 0,18&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
* maximale Hubhöhe: 20,3&amp;amp;nbsp;m (mit Spitzenausleger)&lt;br /&gt;
* Drehbereich: 360°&lt;br /&gt;
* maximale Drehgeschwindigkeit: 2/min&lt;br /&gt;
* maximale Hubgeschwindigkeit: 45 m/min&lt;br /&gt;
* Motor: 6 VD 14,5/12-2 SRW aus dem [[Dieselmotorenwerk Schönebeck]]&lt;br /&gt;
** [[Reihensechszylinder|Reihen-6-Zylinder]]-Viertakt-Dieselmotor, wassergekühlt&lt;br /&gt;
** Bohrung × Hub: 120 × 145&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** Hubraum: 9840&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
** Leistung: 140 kW (190 PS) bei 2300/min&lt;br /&gt;
* Getriebe: 5+1-Gang-Schaltgetriebe (unsynchronisiert), Verteilergetriebe&lt;br /&gt;
* Bereifung: 12.00 R 20/18PR&lt;br /&gt;
* Abmessungen in Transportstellung: 8700×2500×3440&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* Dienstgewicht: 19.300&amp;amp;nbsp;kg (ADK 125-2) / 18.200&amp;amp;nbsp;kg (ADK 125-3)&lt;br /&gt;
* Fahrgeschwindigkeit: 70&amp;amp;nbsp;km/h&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Christian Kunkel: &amp;#039;&amp;#039;DDR-Baumaschinen 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag 2010, ISBN 978-3-613-03032-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADK 125 ==&lt;br /&gt;
Der im Magdeburger Georgi-Dimitroff-Werk ab 1971 produzierte ADK 125 unterschied sich von den vorausgegangenen Konzeptionsmustern durch einen veränderten Oberwagen. Der Drehtisch bestand aus einer Vollwandschweißkonstruktion für die Aufnahme der Kugeldrehverbindung und der Drehmittendurchführung aus dem Unterwagen. Der zweifach teleskopierbare Ausleger besaß einen mittig zum Ausleger angeordneten Wippzylinder. Ursprünglich bei der Entwicklung vorgesehen war die Verwendung von [[ZEMAG]]-Achsen. Da jedoch die Investitionsmittel für eine serienmäßige Produktion von Achsen beim &amp;#039;&amp;#039;VEB Zemag Zeitz&amp;#039;&amp;#039; nicht zur Verfügung standen, beschaffte man diese nun vom ungarischen Hersteller [[Rába (Fahrzeughersteller)|Rába]]. Die Produktion des ADK 125 wurde ab 1974 an den VEB Maschinenbau „Karl Marx“ Babelsberg bei laufender Produktion ausgelagert. In Magdeburg wurden bis dahin etwa 622 Autodrehkrane gebaut. In Babelsberg wurde der ADK 125 bis 1976 in einer Stückzahl von etwa 650 Stück gebaut und dann durch den ADK 125-1 abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Design des Krans stammt von [[Rudolf Stange (Designer)|Rudolf Stange]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADK 125-1 ==&lt;br /&gt;
1977 begann im VEB Maschinenbau „Karl Marx“ Babelsberg die Serienproduktion des ADK 125-1. Dieses Fahrzeug unterschied sich nur durch Detailveränderungen von seinem Vorgänger. So wurde etwa durch die Optimierung der Gelenkwellenwinkel im Antriebsstrang eine Verringerung der Schwingungen erreicht. Des Weiteren wurde der Schallschutz in der Großraumkabine verbessert. Etwa 365 Krane wurden bis zum Typenwechsel 1978 gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADK 125-2 ==&lt;br /&gt;
Dieser Typ zeichnete sich durch Masseminderung von 700&amp;amp;nbsp;kg durch Veränderung der Auslegerhydraulik und des Auslegerkopfes aus. Serienmäßig wurde ein [[Lastmomentbegrenzer]] (LMB) eingebaut und ein 6-Meter-Spitzenausleger als Zusatzausrüstung vorgesehen. Zwischen 1978 und 1980 wurden etwa 740 Fahrzeuge gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Modellbau heute |url=https://archive.org/details/mag-modellbau-heute-1979-03/page/25/mode/1up |titel=ADK 125-2 |datum=1979-03 |seiten=25–29 |abruf=2022-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HC 38 ===&lt;br /&gt;
Der Hydraulic Crane mit maximalen [[Lastmoment]] 38&amp;amp;nbsp;Mpm (HC&amp;amp;nbsp;38) entstand aufgrund einer Vertriebsvereinbarung zwischen dem Außenhandelsunternehmen Maschinenexport Berlin und [[Demag|Mannesmann DEMAG Baumaschinen Düsseldorf]]. Demnach übernahm die DEMAG den Vertrieb der ADK 125-2 über ihre Verkaufsbüros. Der Name HC&amp;amp;nbsp;38 entstand in Anpassung an die DEMAG übliche Produktpalette. Der HC&amp;amp;nbsp;38 war im Grunde mit dem ADK 125-2 identisch, jedoch wurden einige Details an Ober- und Unterwagen den gesetzlich-technischen Bestimmungen in der Bundesrepublik Deutschland angepasst. Der HC&amp;amp;nbsp;38 war ebenfalls in Frankreich für den Vertrieb zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ADK 125-3 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ADK 125-3 Kabine.jpg|mini|Fahrerkabine mit drehbarem Fahrersitz und dahinterliegender Zweitlenkung]]&lt;br /&gt;
1981 begann die Serienproduktion des mit einer Tragfähigkeit von 13&amp;amp;nbsp;Tonnen zugelassenen ADK 125-3. Das Abstützsystem wurde verändert, wodurch die Masse um 400&amp;amp;nbsp;kg reduziert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Autodrehkrane von TAKRAF.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 10/1981, S. 312–313.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dadurch geringere Achslast erlaubte die Nutzung von einheimischen [[Pneumant]]-Reifen. Ab 1982 erhielt die Abgasanlage einen [[Fliehkraftabscheider|Zyklon]] für funkenfreie Abgase, die Arbeiten in explosionsgefährdeten Räumen zuließen. Ebenfalls neu war eine Bergeeinrichtung ([[Spill]]). Bis zum Produktionsende 1987 wurden etwa 2494 Krane gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der bereits vorhandenen Markenbekanntheit wurde davon abgesehen, den Namen entsprechend der Tragfähigkeit auf ADK 130 zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HG 125 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knappenrode - Energiefabrik - 20120810 36.JPG|mini|HG 125 in der Energiefabrik Knappenrode]]&lt;br /&gt;
1980 begann der Bau des Hebe-Gerätes mit 12,5&amp;amp;nbsp;t (HG 125)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Modellbau heute |url=https://archive.org/details/mag-modellbau-heute-1991-08/page/22/mode/1up |titel=HG 125 Wasserbüffel |datum=1991-08 |seiten=22–24 |abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Zusammenarbeit mit der Braunkohleindustrie. Als Unterwagen diente der sowjetische Panzer [[T-34]]. Der Oberwagen war der übliche ADK 125-2. Der autarke Oberwagen war mit einem 55&amp;amp;nbsp;kW starken, luftgekühlten Dieselmotor vom [[Robur-Werke|VEB Robur-Werke Zittau]] versehen. Das zu diesem Motor gehörige, originale Getriebe trieb die Hydraulikpumpen mit permanent eingelegtem 2. Gang an. Der Oberwagen hatte eine Vollsichtkanzel des Baggers UB 631 des [[VEB Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen]], der Unterwagen einen 331&amp;amp;nbsp;kW starken Motor. Da durch den Kraneinsatz hohe Belastungen der [[Wanne (Panzer)|Panzerwanne]] zu erwarten waren, diese aber nur für die Aufnahme des [[Geschützturm|Turms]] konstruiert war, brachte man im Bereich des Drehkranzes zusätzliche Verstärkungen in der Wanne an. Im [[STAMAG Stahl- und Maschinenbau|VEB Zentralwerkstatt Regis]] wurde die Wanne vorn geöffnet und mit einer verglasten Fahrerkabine ausgestattet. Sämtliche Bedienelemente zum Fahren des Panzers mussten deshalb nach vorn verlegt werden. Dieses Kranfahrzeug war sehr geländegängig und konnte dank des hohen Eigengewichts und einer zusätzlichen Blockierung der Laufrollenfederung – selbst mit Höchstlast – ohne Abstützung arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Herbert Cohrs |Titel=Vergessene Maschinen: Das Hebegerät HG 125. Vom Panzer zum Kran |Online=[https://www.bpz-online.de/content/download/447/2672/version/2/file/bpz_3-2015_Vergessene_Maschinen.pdf Digitalisat] |KBytes=197 |Format=PDF |Sammelwerk=bpz – Die Praxis der Bauunternehmer |Nummer=3-2015 |Seiten=36 f. |Datum=2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Endmontage erfolgte in Babelsberg. Bis 1983 wurden 38 Fahrzeuge gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Lütche]]: &amp;#039;&amp;#039;Giganten der Arbeit – 40 Jahre Fahrzeugkranbau in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; KM-Verlags GmbH Griesheim, 2003, ISBN 3-934518-05-2.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Christian Kunkel]]: &amp;#039;&amp;#039;DDR-Baumaschinen 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag 2010, ISBN 978-3-613-03032-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|TAKRAF ADK 125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Autodrehkrane (DDR)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Autodrehkran #125}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverband Fahrzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugkran]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max schwalbe</name></author>
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