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	<title>Autobahnraststätte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:14:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autobahnrastst%C3%A4tte&amp;diff=149212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maximilian Schönherr: /* Raststätten im Nationalstrassennetz der Schweiz */ motel interlaken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autobahnrastst%C3%A4tte&amp;diff=149212&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T10:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Raststätten im Nationalstrassennetz der Schweiz: &lt;/span&gt; motel interlaken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Raststaette-Resser-Mark-2016.jpg|mini|Tank- und Rastanlage &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; (unten) und gleichnamiger [[Rastplatz]] (oben) an der [[Bundesautobahn 2]] bei Gelsenkirchen|alternativtext=|350x350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autobahnraststätte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Autobahnrastanlage&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Autobahnrasthof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Autobahnhof&amp;#039;&amp;#039; oder in [[Österreich]] &amp;#039;&amp;#039;Autobahnraststation&amp;#039;&amp;#039;, dient Reisenden der Erholung bei längeren Fahrten im [[Fernverkehr]]. Außerdem werden [[LKW]]-Fahrern zusätzliche [[Parkplatz|Parkplätze]] geboten, um die gesetzlich vorgeschriebenen [[Lenk- und Ruhezeiten]] einhalten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Fachsprache|fachsprachlichen]] Definition in [[Deutschland]] wird nur der Dienstleistungsbetrieb ([[Restaurant]], manchmal mit [[Beherbergungsbetrieb|Beherbergung]] und Warenverkauf) als Raststätte bezeichnet. Zusammen mit einer [[Tankstelle]] bildet dieser einen Rasthof. Rastanlage ist der Oberbegriff für alle Erholungs- und Versorgungseinrichtungen an Straßen, also auch die unbewirtschafteten [[Rastplatz|Rastplätze]] und die abseits gelegenen [[Autohof|Autohöfe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen]] – Querschnittsausschuss Begriffsbestimmungen |Titel=Begriffsbestimmungen – Teil: Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Straßenbetrieb |Auflage=Ausg. 2012 |Verlag=FGSV |Ort=Köln |Datum=2012 |ISBN=978-3-86446-024-1 |Online=[https://www.fgsv-verlag.de/begriffsbestimmungen-teil-verkehrsplanung-strassenentwurf-und-strassenbetrieb Online] |Abruf=2020-04-03 }} {{Webarchiv|url=https://www.fgsv-verlag.de/begriffsbestimmungen-teil-verkehrsplanung-strassenentwurf-und-strassenbetrieb |wayback=20191229220635 |text=Online |archiv-bot=2023-03-11 22:14:46 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Alltagssprache werden die Begriffe Raststätte und Rasthof meist [[synonym]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Autobahnraststaette |titel=Duden {{!}} Autobahnraststätte {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2020-04-03 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Österreich|österreichische]] Autobahnbetriebsgesellschaft [[ASFINAG]] nennt ihre bewirtschafteten Rastanlagen Raststationen, die Restaurants werden Rasthäuser genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.asfinag.at/verkehrssicherheit/rasten/raststationen/ |titel=Raststationen |hrsg=[[ASFINAG]] |abruf=2020-04-06 |sprache=de-at |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200406153552/https://www.asfinag.at/verkehrssicherheit/rasten/raststationen/ |archiv-datum=2020-04-06 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-06 17:56:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schweiz]] zählen Raststätten zu den Anlagen für Reiseunterbrüche, sie umfassen alle zugehörigen Einrichtungen und Verkehrsanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bundesamt für Strassen]] ASTRA |Titel=Technisches Merkblatt Bauteile : Anlagen für Reiseunterbrüche (21 001-11511) |Sammelwerk=Fachhandbuch Trassee / Umwelt (FBH T/U) |Datum=2019-01 |Seiten=2 f. |Online=[https://www.astra.admin.ch/dam/astra/de/dokumente/fachdokumente_fuernationalstrassen/astra_21001_fachhandbuchtrasseeumweltpdf.pdf.download.pdf/ASTRA%2021001%20Fachhandbuch%20Trassee%20%20Umwelt%20%28PDF%29.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=35853 |Abruf=2021-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb des deutschen Sprachraums gibt es zum Teil andere Arten und Unterscheidungen von Rastanlagen mit eigenen Begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Autobahnraststätte ist in der Regel eine [[Tankstelle]] angeschlossen – mit Waschräumen, [[Bedürfnisanstalt|Toiletten]] sowie [[Wickelraum|Babywickelräumen]] und häufig auch [[Barrierefreiheit|behindertengerechten Einrichtungen]]. Diese Reisendengruppe kann den [[Euroschlüssel]] nutzen. Ferner verfügen Rastanlagen meistens über Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Telefone und Internetzugang und oftmals auch einen Kinderspielplatz. In der Regel sind die Raststätten durchgehend geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Autobahnraststätten haben ein separates [[Restaurant]]. Es ist oft in einem weiteren Gebäude abseits der Tankstelle untergebracht. Bei einigen Anlagen befinden sich auch Tankshop und Raststätte unter einem Dach. Darüber hinaus gibt es [[Brückenrestaurant]]s, die quer über die Autobahn führen und somit beiden Fahrtrichtungen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Raststätten befindet sich eine [[Autobahnkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Trampen|Tramper]] nutzen die Autobahnraststätten als Umsteigepunkt auf längeren Strecken. Sie müssen die Autobahn so zwischen der Start- und Zielauffahrt ihrer Route nicht verlassen. Sie lassen sich meist auf der letzten Raststätte absetzen, bevor ihre Mitfahrgelegenheit die geplante Route verlässt. An der Raststätte sprechen sie Rastende an oder trampen klassisch an der Ausfahrt mit Daumen oder Schild. Durch Mitfahrzentralen, Billigfluggesellschaften und Fernbusse ist die Zahl der Tramper seit Jahren rückläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helena Kaschel |url=https://www.dw.com/de/trampen-die-vergessene-abenteuerlust/a-49860082 |titel=Trampen - vergessene Abenteuerlust |werk=[[Deutsche Welle|dw.com]] |datum=2019-08-03 |abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlage ==&lt;br /&gt;
Raststätten und Tankstellen sind in Deutschland [[Nebenbetrieb (Bundesfernstraßengesetz)|Nebenbetriebe]] ({{§|15|FStrG|buzer}} [[FStrG]]) bzw. in der Schweiz [[Nebenanlage (Nationalstrassenverordnung)|Nebenanlagen]] ({{Art.|6|NSV|ch}} [[Nationalstrassenverordnung|NSV]]). In Österreich ist die [[ASFINAG]] Eigentümerin aller Raststationen und Rastplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobahnraststätten in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinweisschild Autobahnraststätte Altenburger Land.JPG|mini|Hinweis auf eine Raststätte an einer deutschen Bundesautobahn]]&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Raststätten Bestandteil der [[Bundesfernstraßen]]. Die Raststätten werden von privaten Unternehmen betrieben, dafür muss in Deutschland eine [[Konzession]] erteilt werden. Zuständig für die Vergabe sind die [[Straßenverwaltung]]en der jeweiligen [[Autobahn (Deutschland)|Autobahn]]. Die Betriebskonzessionen sind in der Regel auf 30 Jahre befristet, nach ihrem Auslaufen oder beim Neubau von Rasthöfen werden sie [[Öffentliche Ausschreibung|öffentlich ausgeschrieben]]. Die Konzession umfasst üblicherweise die Planung, den Bau und Unterhalt der Nebenbetriebe. Auch Einzelheiten zum Betrieb (wie etwa Öffnungszeiten) werden mit dem Konzessionsvertrag vereinbart. Der Konzessionsnehmer muss [[Abgabe]]n für den Betrieb der Rastanlage entrichten, ihre Höhe ist in der &amp;lt;abbr&amp;gt;BAB&amp;lt;/abbr&amp;gt;-Konzessionsabgabenverordnung festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB/nebenbetriebe-rastanlagen.html |titel=BMVI - Nebenbetriebe / Rastanlagen |abruf=2020-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Konzessionen besitzt in Deutschland aus historischen Gründen die [[Tank &amp;amp; Rast]], aber es gibt auch andere Betreiber von Nebenbetrieben. Gängige Praxis ist es auch, dass der Konzessionär den Betrieb an Dritte [[Pachtvertrag (Deutschland)|verpachtet]]. Durch die [[Marktmacht]] von Tank &amp;amp; Rast sind viele Angebote deutlich teurer als sonst im Einzelhandel oder in der Gastronomie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf-Herbert Peters |url=https://www.stern.de/reise/deutschland/raststaetten--warum-wir-immer-mehr-zahlen-muessen---und-wer-daran-verdient-8808798.html |titel=Rund 150 Prozent teurer: Reisende werden auf Autobahnraststätten immer schamloser ausgebeutet |werk=[[Stern (Zeitschrift)|Stern]] |datum=2019-07-21 |abruf=2020-04-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank-Thomas Wenzel und Jan Sternberg: &amp;#039;&amp;#039;Dickes Minusgeschäft. Verpflegung und Toilettengang an deutschen Autobahnraststätten sind extrem teuer. Trotzdem reichen die Konzessionsabgaben der Betreiber nicht, um die Kosten des bundes zu decken.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Rundschau, 19. November, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1936–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamm Rhynern Autobahntankstelle.jpg|mini|Tankstelle am Rasthof Rhynern, erbaut 1937/1938 als Reichsautobahn-Tankstelle, bis 2005 in Betrieb]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Bau der [[Reichsautobahn]]en begann Mitte der 1930er in Deutschland die Planung und Errichtung der Infrastruktur. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1936 wurde die erste Reichs-Autobahn[[tankstelle]] bei der Anschlussstelle [[Darmstadt]] eröffnet, die neben Waschgelegenheiten auch einen Aufenthaltsraum für zehn Personen aufwies. Später folgten Tankstellen an der freien Strecke, die auch eine Küche und einen Gastraum für 30 Personen hatten. Mit der Fertigstellung von längeren, durchgehenden Streckenabschnitten kam der Bau von Rastanlagen, die in Anlehnung an den Gasthof, das Gasthaus und die Gaststätte als Rasthof, Rasthaus oder Raststätte bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Freigabe der Teilstrecke [[Eisenberg (Thüringen)|Eisenberg]]–[[Schleiz]] der damaligen [[Reichsautobahn#Streckenübersicht|Reichsautobahnstrecke 16]] wurde auf der Wittchensteiner Höhe bei [[Triptis]] in [[Thüringen]] die umgebaute Gaststätte „Walderholungsheim [[Rodaborn]]“ zusammen mit Parkplätzen zu beiden Seiten der Autobahn am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1936 als erste Autobahnraststätte Deutschlands in Betrieb genommen. Die Raststätte Rodaborn wurde nicht vom Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Reichsautobahnen&amp;#039;&amp;#039; selbst, sondern von einer [[Genossenschaft]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hermsdorf-regional.de/autobahn-rasthof/raststaetten/rodaborn/index.html &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands erste Autobahnraststätte „Rodaborn“.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste größere Anlage wurde am 27.&amp;amp;nbsp;August 1937 das „[[Rasthaus am Chiemsee]]“ mit 520 Sitzplätzen eröffnet, das aber erst 1941/1942 vollständig fertiggestellt wurde und nach 1945 der US-Army als Erholungszentrum diente. Die Raststätte Hermsdorfer Kreuz wurde am 5. November 1938 der Öffentlichkeit übergeben. Sie diente in den letzten Kriegstagen Teilen des &amp;#039;&amp;#039;Transportkorps Speer&amp;#039;&amp;#039; als Quartier.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hermsdorf-regional.de/autobahn-rasthof/chronik/index1950-1960.html &amp;#039;&amp;#039;Hermsdorf regional.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7.&amp;amp;nbsp;November 1938 folgte der „Rasthof Magdeburger Börde“. Es war mit 200 Sitzplätzen der erste und gleichzeitig der vor Kriegsbeginn einzige vollständig fertiggestellte Rasthof mit Übernachtungsmöglichkeiten. Die Anlage war bis in die 1990er-Jahre in Betrieb, 1998 wurden mit dem sechsstreifigen Ausbau der [[Bundesautobahn 2]] große Teile des Rasthofs abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichsautobahn.de/html/rasthof_magdeburger_borde.html |titel=Rasthof Magdeburger Börde |abruf=2020-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Baustopp 1942 wurden 78 Tankstellen und 24 Rastanlagen errichtet. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden diese unter anderem als [[Lazarett]]e genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1994 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 194-5769-09, Autobahnraststätte.jpg|mini|Autobahnraststätte 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv DH 2 Bild-C-1546, Wilsdruff, Autobahnraststätte.jpg|mini|Autobahnraststätte in der DDR 1973]]&lt;br /&gt;
1951 wurde als Ersatz für die „Raststätte Chiemsee“ die „Raststätte Irschenberg“ als erster Neubau nach dem Krieg in Betrieb genommen. Am 6. Juli 1951 gründete die [[Bundesrepublik Deutschland]] die „Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahnen mbH“ (GfN). Die Gesellschaft für Nebenbetriebe führte die Vorplanung der Nebenbetriebe durch und übernahm die Baukosten. Außerdem war sie zuständig für die Verpachtung, die Verwaltung und den Unterhalt der Liegenschaften. Daneben wurde von 1950 bis 1952 eine Musterplanung von Rastanlagen im Bundesministerium für Verkehr erstellt. Diese war gekennzeichnet durch verschiedene Betriebselemente. So gab es eine Verkehrsflächenvorgabe von 12.000 bis 15.000 m², gegenüber 1000&amp;amp;nbsp;m² bei den Vorkriegsanlagen, und Tanken, Parken sowie Rasten als Reihenfolge in der Betriebsabwicklung. Die Tankstellen wurden parallel zu den Fahrbahnen angeordnet sowie die Zapfstellen für die Pkw auf der linken und für die Lkw auf der rechten Gebäudeseite in Fahrtrichtung. Die Raststätten wurden untergliedert in getrennte Gasträume für Pkw- und Lkw-Fahrer, außerdem wurde die Küche auf Omnibus-Stoßbetrieb eingerichtet. Ein Bauprogramm sah 1952 alle 100 Kilometer Rasthofanlagen und kleinere Anlagen in Abständen von zirka 30 Kilometer vor. Spezielle Übernachtungsgebäude an den Raststätten, sogenannte [[Motel]]s, entstanden erstmals 1957. [[Selbstbedienungsrestaurant|Selbstbedienungs-Raststätten]] wurden ab 1962 eingeführt, wozu die Schnellimbiss-Raststätte entworfen wurde, auch als Kombination mit einem Tankstellengebäude in Insellage. 1981 unterhielt die GfN 167 Raststätten und 267 Tankstellen. Mitte der 1980er kamen die Raststätten aufgrund von unzeitgemäßer Einrichtung und Ausstattung, mangelnder Sauberkeit, mäßiger Qualität der Küche sowie fehlender Attraktivität stark in die Kritik. Dies führte Ende der 1980er zu einem umfangreichen Modernisierungs- und Umgestaltungsprogramm der veralteten Raststätten für 2 Milliarden DM. 1989 wurde an der Raststätte „Uttrichshausen West“ bei [[Fulda]] erstmals ein McDonald’s-Restaurant eingerichtet, welches aber am 30. April 2010 wegen Vertragsunstimmigkeiten wieder geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1994 ===&lt;br /&gt;
1994 wurde die Gesellschaft für Nebenbetriebe in die Aktiengesellschaft [[Tank &amp;amp; Rast]] umfirmiert. Eine Platzierung von 49 % der Aktien war ursprünglich für 1995 geplant, 1998 wurde die Gesellschaft aber komplett an Investoren verkauft. Der Gesellschaft war es nach einer Änderung des Bundesfernstraßengesetzes jetzt möglich, die Servicebetriebe selbst zu planen und zu bauen, was bis dahin den Landesstraßenbauverwaltungen oblag. Die Gesellschaft konnte 1994 die Ostdeutsche Autobahntankstellengesellschaft mbH mit 31 Tankstellen sowie die [[MITROPA]]-Raststätten an den Autobahnen erwerben. Tank &amp;amp; Rast hat heute bei den Rastanlagen an der Autobahn einen Marktanteil von rund 90 % und unterhält mit rund 350 Tankstellen und rund 390 Raststätten, zu denen 50 (noch an keine Kette angeschlossene, teils zu renovierende) Hotels zählen, an rund 390 Standorten etwa 790 Servicebetriebe (Tankstellen, Raststätten, [[Hotel]]s) an der Autobahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das staatlich vorgesehene Betreibermodell sieht eine primär mittelständische Pächterstruktur vor, die Tank &amp;amp; Rast gemeinsam mit den Pächtern in verschiedenen Modellen umsetzt. An vielen Standorten finden die Autobahnreisenden auch das Angebot bekannter Gastronomieketten wie [[Mövenpick]] oder [[Wienerwald (Restaurant)|Wienerwald]] vor, diese Unternehmen sind jedoch in der Regel in Form von kleineren integrierten Modulen repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Durchschnitt besteht in Deutschland alle 60 Autobahnkilometer eine Autobahnraststätte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mz.de/leben/auto/carpaccio-statt-pommes-rasthofe-auf-der-autobahn-wandeln-sich-2059220 Carpaccio statt Pommes: Rasthöfe auf der Autobahn wandeln sich]&amp;#039;&amp;#039; [[Mitteldeutsche Zeitung]], 28. Juli 2014, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 500 Millionen Reisende besuchen die Raststätten im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tankstellenmarken an Raststätten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2012 wurden die Tankstellen an deutschen Raststätten entsprechend der Marktanteile an den sonstigen Straßentankstellen unter den Tankstellenmarken aufgeteilt. Der hierzu im Widerspruch stehende empirische Eindruck resultiert aus Weiterverpachtungen und Plakettenverträgen. So wurden z.&amp;amp;nbsp;B. 2012 von 32 Jet-Tankstellen (Entsprechend einem Marktanteil von 32/350 = 9,14 % zum Zeitpunkt der Zuteilung) auf Rastanlagen 30 an BP/Aral verpachtet.&lt;br /&gt;
Diese bisherige Vergabepraxis ist aufgrund komplexer kartellrechtlicher Bedenken für unzulässig befunden worden. Unter anderem wird bemängelt, dass bei einer reinen Quotenvergabe Wettbewerber vom Markt ferngehalten werden, die über das Autobahngeschäft neu in den Markt eintreten wollen bzw. Marktteilnehmer daran gehindert werden, sich überproportional in diesen einzubringen. Beginnend 2013 wird daher nur noch ein zunehmend geringer werdender Teil über die alte Quotenregelung vergeben und ein steigender Prozentsatz der Einlieferungsrechte versteigert. 5 % der Einlieferungsrechte verbleiben bei der Tank &amp;amp; Rast zur eigenen Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlussstellen und Zufahrten ===&lt;br /&gt;
Um die [[Rentabilität]] zu erhöhen, werden Raststätten in Ausnahmefällen manchmal auch nur an einer Richtungsfahrbahn errichtet und haben zusätzliche Zufahrten der anderen Richtungsfahrbahn. Zwei Raststätten in Deutschland, die [[Raststätte Dammer Berge]] und das [[Brückenrasthaus Frankenwald]], wurden als [[Brückenrestaurant]] über der Autobahn erbaut, so dass ein Zugang von beiden Seiten möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesautobahnen sind für Zu- und Abfahrt mit besonderen Anschlussstellen ausgestattet ({{§|1|FStrG|buzer}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 Satz&amp;amp;nbsp;1 FStrG). Häufig dürfen Raststätten nicht für die Zu- und Abfahrt genutzt werden. Viele Raststätten haben dennoch eine verkehrliche Anbindung an das nachgeordnete Straßennetz (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;rückwärtige Anbindung&amp;#039;&amp;#039;). Diese darf aber in der Regel nur vom Zulieferverkehr und als Notauffahrt für Einsatzdienste, wie [[Feuerwehr]] oder [[Rettungsdienst]], benutzt werden. Für normale Verkehrsteilnehmer sind diese rückwärtigen Anbindungen nicht freigegeben, die Zufahrtsstraßen sind daher mit entsprechender Beschilderung, teilweise mit [[Schranke]]n als Absperrung versehen. Die einstige Regelung, die die Nutzung von Zu- und Abfahrten über Raststätten untersagte (§&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;3 Satz&amp;amp;nbsp;1 FStrG), ist aus dem Bundesfernstraßengesetz entfernt worden. Eine Anpassung an die neue Gesetzeslage ist aber an den meisten Orten bisher nicht erfolgt. Es gilt die örtliche Ausschilderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autobahnraststätten sind Bestandteil der Autobahn (§&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;4 Nr. 5 FStrG) und sind immer durch eigene Zu- und Abfahrten unmittelbar an die Bundesautobahn angebunden. [[Autohof|Autohöfe]], die ebenfalls der Versorgung des Fern- und Schwerlastverkehr dienen, befinden sich dagegen in der Nähe von [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstellen]] und haben keine eigene Anbindung mit der Fernstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine rechtliche Besonderheit ist, dass für Autobahnraststätten keine [[Sperrstunde]]nregelung existiert ({{§|15|FStrG|buzer}} Absatz&amp;amp;nbsp;4 Bundesfernstraßengesetz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektromobilität ===&lt;br /&gt;
Die ersten [[Ladestation (Elektrofahrzeug)|Ladestationen für Elektrofahrzeuge]] gingen 2015 ans Netz. Bis Mai 2016 sollten 50 Raststätten in Betrieb gehen. Diese dafür verwendeten Multi-Charger verfügten über drei Ladeabgänge, zweimal DC mit [[CHAdeMO]]- und [[Combined Charging System|CCS]]-Steckern und einmal AC mit [[IEC 62196 Typ 2|Typ2]]-Steckern. Damit können alle gängigen [[Elektroauto]]s geladen werden. Tank &amp;amp; Rast verfolgte das Ziel, ab dem Jahr 2018 das größte zusammenhängende Netz von Schnellladesäulen an deutschen Autobahnen anzubieten. Fahrer von E-Fahrzeugen sollten dann im Schnitt etwa alle 30 Kilometer eine E-Ladesäule vorfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://tank.rast.de/fuer-gaeste/ |wayback=20160425142239 |text=Tank &amp;amp; Rast Homepage, 25. April 2016 |archiv-bot=2023-03-11 22:14:46 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 verfügte Tank &amp;amp; Rast über 1.400 Schnellladepunkte an rund 370 Standorten, davon über 770 Ladepunkte mit mindestens 150 kW.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladestationen-autobahn/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellplätze ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Scandinavian-Park Handewitt Luftbild.jpg|mini|[[Autohof]] Scandinavian Park mit Stellplätzen für Lkw an der A7 in Handewitt, nahe der dänischen Grenze]]&lt;br /&gt;
Stellplätze für Personenkraftwagen gibt es auf den Anlagen der Raststätten auch in der Urlaubszeit in der Regel in ausreichender Anzahl. Die Lkw-Stellplätze sind dagegen ab 18 Uhr in Deutschland üblicherweise alle belegt, da die gesetzlichen [[Lenk- und Ruhezeiten]] einzuhalten sind. Widerrechtliches, gefährliches Parken ist oft anzutreffen, schon in den Zufahrten sind häufig die Lkw abgestellt. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren nicht bessern, sondern noch verschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Angaben des [[Bundesamt für Güterverkehr|BAG]] gab es im Jahr 2015 ca. 21.000 ausgewiesene Autobahn-Stellplätze für Lastkraftwagen auf 430 BAB-Rastanlagen mit einer Gastronomie, sowie 1520 auf den unbewirtschafteten Rastanlagen, die statistisch zu 180 Prozent ausgelastet sind. Dazu kommen noch ungefähr 20.000 Stellplätze auf den ca. 200 [[Autohof|Autohöfen]]. Nach einer Studie der [[Bundesanstalt für Straßenwesen]] von 2006 werden bis 2015 zusätzlich 30.000 Lkw-Stellplätze benötigt, da der Lkw-Güterverkehr sich bis 2020 nach den Experten des [[Verband der Automobilindustrie|VDA]] um fast 40 % steigert. Es sollen bis 2025 nach dem Beschluss der Bundesregierung 11.000 neue Lkw-Stellplätze in Deutschland direkt an den Autobahnen entstehen. Nach Angaben im Verkehrsinvestitionsbericht im Jahr 2016 vom Bundesministerium für Verkehr fehlten schon im Jahr 2013 in Deutschland bereits 11.000 Lkw-Stellplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.deges.de/wp-content/uploads/2019/08/DEGES_Flyer_Rastanlagen_web.pdf|titel= Hinweise aus den Jahren 2016 und 2013 - Titel:Ausbau und Neubau von Lkw-Rastanlagen an Autobahnen |hrsg = DEGES Flyer Rastanlagen 2019|abruf=2022-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Versuch, die Stellplatzkapazität für Lkw an Rastanlagen zu steigern, ist das telematisch gesteuerte [[Kompaktparken]]. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem die parkenden Lastkraftwagen mittels elektronischer Steuerung nach Abfahrtszeit sortiert werden; sie können daher so dicht parken, dass nicht jedes beliebige, sondern immer nur das jeweils vorderste Fahrzeug abfahren kann. 2016 wurde von der [[Bundesanstalt für Straßenwesen]] die bundesweit erste Anlage für das Kompaktparken an der Rastanlage Jura West an der [[Bundesautobahn 3|A 3]] bei [[Velburg]] in der [[Oberpfalz]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Recherchen vom Unternehmen Roatel, das nun auf Autohöfen ihre Ruheraum-Container baut, parken derzeit bis zu 120.000 Lkw nachts auf der deutschen BAB oder in unmittelbare Nähe. Im Jahr 2022 reichen die 625 BAB-Raststätten und Autohöfe mit vorhandenen Park- oder Übernachtungsmöglichkeiten bei weitem nicht aus. Mehr als eine Million Lkw transportieren im Jahr 2022 täglich Waren über die deutsche BAB mit steigender Tendenz. Dazu braucht es entsprechende Lkw Parkplätze. Thorsten Hölser vom Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz sagte dazu am 13. Februar 2022: „Bundesweit fehlen 30.000 Stellplätze, in fünf Jahren werden es voraussichtlich 40.000 sein.“ Das BMVI hatte allein für Hessen bei einer Zählung im Jahr 2018 fast 3000 fehlende Lkw-Abstellmöglichkeiten ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.zeit.de/news/2022-02/13/mangel-an-lkw-parkplaetzen-verschaerft-sich|titel= Mangel an Lkw-Parkplätzen verschärft sich |werk=Zeit Online|abruf=2022-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobahnraststationen in Österreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Fischau Raststaette.JPG|mini|[[Friedensreich Hundertwasser|Hundertwasser]]-Raststation [[Bad Fischau]] ([[Süd Autobahn]])]]&lt;br /&gt;
In Österreich gibt es aktuell (2013) 89&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www2.asfinag.at/rastanlagen/raststationen |text=Auflistung der Raststationen in Österreich |wayback=20130202144125}} oder {{Webarchiv|url=http://maps.asfinag.at/pvis |wayback=20130622042020 |text=deren Kartographierung |archiv-bot=2022-10-06 17:56:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Raststationen an den Autobahnen und Schnellstraßen. Meist gibt es eine Tankstelle mit angeschlossenem Geschäft und ein separates Rasthaus, selten ist nur eine Tankstelle mit kleinem Café vorhanden (z.&amp;amp;nbsp;B. Kapfenberg S6).&lt;br /&gt;
Oft wurde versucht, das Rasthaus im Stil der Region zu bauen (z.&amp;amp;nbsp;B. Landzeit Loipersdorf an der A2 im Stil eines burgenländischen Bauernhofs).&lt;br /&gt;
In den Rasthäusern gibt es entweder Restaurants mit Bedienung oder einen Selbstbedienungsbereich (Marktrestaurant).&lt;br /&gt;
Die Stationen sind auf Massenbesuch eingerichtet und verfügen über dementsprechend große Räume und Toilettenanlagen.&lt;br /&gt;
Bei sehr großen Raststätten ist manchmal auch ein Hotel angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] werden die meisten Raststätten durch die Unternehmen [[Rosenberger-Restaurant|Rosenberger]] (19 Standorte), [[Landzeit]] (16 Standorte), die italienische [[Autogrill]] (13 Standorte), [[Wienerwald (Restaurant)|Wienerwald]], Oldtimer (4 Standorte),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oldtimer.at/ueber-uns &amp;#039;&amp;#039;Oldtimer Raststationen und Motorhotels&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 31. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Mövenpick]] (3 Standorte) und Servus Europa (3 Standorte) betrieben. Daneben gibt es noch einige Unternehmen, welche nur eine Raststätte besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Österreich gibt es eigene Regelungen, die beispielsweise die Mindestabstände der Raststätten zueinander regeln. Dazwischen kann es vereinzelt Rastplätze mit [[Kiosk]]en geben, die aber nicht dieselben Angebote vorhalten dürfen wie die benachbarten Raststätten. Ein Beispiel ist der Rastplatz [[Triestingtal]] an der [[Süd Autobahn]] (A2) zwischen den Raststätten [[Wöllersdorf (Gemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl)|Wöllersdorf]] und [[Guntramsdorf]]. Hier dürfen nur einzelne [[Bio-Lebensmittel]] verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme gab es immer wieder bei Raststätten, die von den Autobahnbenutzern Toilettengebühren verlangten. Diese Gebühren wurden jedoch gerichtlich im Jahr 2012 als ungesetzlich eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raststätten im Nationalstrassennetz der Schweiz ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Nebenanlage (Nationalstrassenverordnung)|Liste der Raststätten im Nationalstrassennetz der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölliken, Avia-Tankstelle an der Nationalstrasse N1 im Jahr 1967.jpg|mini|Kölliken 1967, Avia-Tankstelle an der Nationalstrasse N1 mit  SBB-Speisewagen als Restaurant]]&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung einer Tankstelle mit einer Verpflegungsmöglichkeit in einem [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Speisewagen entstand am 16. August 1967 mit der [[Raststätte Kölliken]] an der damaligen [[Autobahn A1 (Schweiz)|N1]] die erste Raststätte im Nationalstrassennetz der [[Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/kolliken-bekam-vor-50-jahren-die-erste-raststatte-der-schweiz-inklusive-speisewagen-ld.1445666 Kölliken bekam vor 50 Jahren die erste Raststätte der Schweiz – inklusive Speisewagen], [[Aargauer Zeitung]], 17. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/zeitgeschichte-im-bild-das-restaurant-der-ersten-autobahnraststaette-war-ein-sbb-speisewagen-ld.2354476 Das Restaurant der ersten Autobahnraststätte war ein SBB-Speisewagen], [[Aargauer Zeitung]], 4. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Publikation &amp;#039;&amp;#039;Motor Jahr 1960&amp;#039;&amp;#039; benennt das [[Motel Interlaken]] als das erste in Europa. Es umfasste „28 Wohneinheiten, ein Restaurant mit Bar, einen Verkaufskiosk sowie eine doppelsäulige Tankstelle“. Für Besucher gab es keinen Verzehrzwang, keine Kurtaxe und keine Parkgebühr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Motor Jahr 1960&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Die Wirtschaft Berlin, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesweit wurden Stand 2020 von verschiedenen Unternehmen 48 Raststätten entlang dem [[Nationalstrasse]]nnetz ([[Autobahn und Autostrasse|Autobahnen und Autostrassen]]) betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Strassen und Verkehr 2020: Entwicklungen, Zahlen, Fakten |Hrsg=Bundesamt für Strassen ASTRA |Ort=Bern |Datum=2020 |Seiten=12, 35 |Online=[https://www.astra.admin.ch/dam/astra/de/dokumente/abteilung_direktionsgeschaefteallgemein/strassen-verkehr/strassen_verkehr_2020.pdf.download.pdf/Strassen%20und%20Verkehr%202020%20-%20Entwicklungen,%20Zahlen,%20Fakten.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=3676 |Abruf=2020-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einigen Anlagen kann die Autobahn mit dem Auto gequert und so die Fahrtrichtung gewechselt werden, bei einigen anderen kann die Autobahn zu Fuß über- oder unterquert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.acs.ch/ch-fr/pdf-public/Reisen/Autobahn-Restaurants_und_Tankstellen_in_der_Schweiz.pdf |wayback=20130718085741 |text=Autobahn-Restaurants und Tankstellen in der Schweiz    }} PDF 1 Seite, 34&amp;amp;nbsp;kB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bestehende Verkaufsverbot von Alkohol ist seit Anfang 2021 aufgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Relais Routiers}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralph Johannes, Gerhard Wölki: &amp;#039;&amp;#039;Die Autobahn und ihre Rastanlagen. Geschichte und Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Imhof, Petersberg 2005, ISBN 3-932526-68-6.&lt;br /&gt;
* [[Karolina Elmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Raststätten: vom notwendigen Zwischenhalt zur freiwilligen Rast: Oasen an [[Autobahn (Schweiz)|Schweizer Autobahnen]]&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 2011, {{OCLC|773834978}} ([[Lizenziat]]sarbeit Universität Zürich, Philosophische Fakultät I, 2011 135 Seiten, Referentin: [[Kornelia Imesch-Oechslin]]).&lt;br /&gt;
* [[Florian Werner (Schriftsteller)|Florian Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Raststätte. Eine Liebeserklärung&amp;#039;&amp;#039;. Hanser Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-446-26794-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rest areas|Autobahnraststätte}}&lt;br /&gt;
* [https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-17379/typoSyn_betr.pdf Typenübersicht Rastanlagen] (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.autobahnen.ch/index.php?lg=000&amp;amp;page=018 Autobahnraststätten der Schweiz (Autobahnen.CH)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4216587-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Autobahnraststatte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobahnraststätte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximilian Schönherr</name></author>
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