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	<title>Autbòi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:08:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autb%C3%B2i&amp;diff=1944241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dušan Kreheľ (bot): Bot: Entfernung von URL-Tracking-Parametern</title>
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		<updated>2022-07-22T08:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entfernung von URL-Tracking-Parametern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sete St-Pierre hautbois tambours detail.jpg|miniatur|Musiker mit traditioneller Oboe beim Schifferstechen (&amp;#039;&amp;#039;joute nautique&amp;#039;&amp;#039;) in [[Sète]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autbòi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (sprich {{IPA|auˈbɔi}}) ist das [[Okzitanische Sprache|okzitanische]] Wort für [[Oboe]]. Es bezeichnet die im [[Bas-Languedoc]] und in den [[Cevennen]] verbreitete traditionelle [[Schalmeiinstrument|Schalmei]], die häufig auch &amp;#039;&amp;#039;Hautbois Languedocien&amp;#039;&amp;#039; („Oboe des [[Languedoc]]“) genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Schallrohr ist etwa 44–49 cm lang und besteht aus drei Teilen, die jeweils an den Enden durch Knochen-, Elfenbein- oder Metallringe verstärkt sind. Das erste Teilstück ist am oberen Ende eiförmig verdickt, das zweite hat am unteren Ende zwei vorstehende umlaufende Stege. Der [[Schalltrichter]] hat eine weite Öffnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inventaire4-5&amp;quot;&amp;gt;Laurance, Inventaire S. 4–5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autbòi hat ein relativ großes trapezförmiges [[Doppelrohrblatt]], eine weite [[Konus|konische]] Bohrung, auf der Vorderseite sechs [[Griffloch|Grifflöcher]] und kein Daumenloch. Unterhalb der Grifflöcher befindet sich ein Stimmloch. Der Schalltrichter kann bis zu zwei Schalllöcher haben. In der älteren Form hatte das Instrument keine Klappen. Der Grundton ist in der Regel C oder D.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inventaire4-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Autbòi hat Elemente der Barockschalmei bewahrt, aus denen sich im zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts die Oboe entwickelt hat. Die ältesten erhaltenen Instrumente stammen aus dem 19. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Instrumente modernisiert, das heißt, die bis dahin gedrechselten Ringe bzw. Hornringe wurden durch flachere Metallringe ersetzt. Das Stimmloch wurde mit einer Klappe versehen und ergab den Leitton unter dem Grundton. Für den Schalltrichter wurde die steilere Klarinettenform gewählt, als Rohrblatt konnten Fagottblätter verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mesures&amp;quot;&amp;gt;Gibiat, Mesures, S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es drei Gruppen von Autbòi-Spielern: Erstens halbprofessionelle Musiker, meist städtische Handwerker, die mit einem Trommler (&amp;#039;&amp;#039;tamborin&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;tamborinet&amp;#039;&amp;#039; genannt) alle festlichen Anlässen begleiteten. Zweitens Bauern, die ohne Begleitung bei Dorffesten spielten. Und schließlich Hirten, die zum Zeitvertreib oder zur Unterhaltung spielten, oft auf selbstgefertigten Instrumenten, und die den Autbòi auch in Bergregionen verbreiteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Figures&amp;quot;&amp;gt;Laurance, Figures, S. 92–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 20. Jahrhunderts war der Gebrauch des Instruments praktisch ausgestorben. Nur beim jährlichen [[Fischerstechen|Schifferstechen]] (&amp;#039;&amp;#039;Joute nautiques&amp;#039;&amp;#039;) in [[Sète]] blieb es in Gebrauch. Seit den 1970er Jahren gibt es eine intensive Wiederbelebung (Folklore, Karneval, Umzüge) und das Instrument wie seine Musik spielen heute eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung regionaler Identität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Instrumente ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HautboisOccitans.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Hautbois de Valhourles&amp;#039;&amp;#039; (helles hohes Instrument in der Mitte), links: Oberteil eines &amp;#039;&amp;#039;Hautbois du Cousarans&amp;#039;&amp;#039; (oberes Ende nach unten), rechts: Die zugehörigen Unterteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aboès (Hautbois du [[Couserans]]) ist dem Aubòi sehr ähnlich. Die Anordnung der umlaufenden gedrechselten Holzringe ist unterschiedlich und die oberen Enden der drei Instrumentenstücke sind mit Verstärkungen aus Horn abgesetzt. Dieses Instrument war Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben und wurde vom  &amp;#039;&amp;#039;Centre Occitan des Musiques et Danses Traditionnelles&amp;#039;&amp;#039; (COMDT) in [[Toulouse]] wieder belebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cousarans&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.bouilleurdesons.com/p_interne.php?page=4&amp;amp;instrum=4 | titel=Pierre Rouch: L&amp;#039;Aboes - Hautbois du Couserans | zugriff=2010-04-18 | archiv-bot=2019-04-22 23:01:14 InternetArchiveBot | offline=ja | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160123012426/http://www.bouilleurdesons.com/p_interne.php?page=4&amp;amp;instrum=4 | archiv-datum=2016-01-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere okzitanische Schalmeien sind der [[Graile]] (Hautbois des monts de [[Lacaune]]) und der [[Clarin (Schalmei)|Clarin]] ([[Pyrenäen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Instrumente in anderen Gegenden sind [[Bombarde (bretonisches Musikinstrument)|Bombarde]], [[Tarota]], [[Tenora]], [[Piffero]], [[Ciaramella]], [[Sopila]], [[Zurna]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Vincent Gibiat |Titel=Mesures acoustiques sur une sélection de hautbois languedociens |Herausgeber=Luc CHARLES-DOMINIQUE &amp;amp; Pierre LAURENCE |Sammelwerk=Les hautbois populaires : anches doubles, enjeux multiples |Verlag=Edition modal |Ort=Saint-Jouin-de-Milly|Jahr=2002 |ISBN=2-910432-32-7| Seiten=110-121}}&lt;br /&gt;
* Pierre Laurence: [http://www.culture.gouv.fr/Media/Thematiques/Patrimoine-ethnologique/Files/ALLOCATIONS-afr-travaux-finances/Inventaire-des-hautbois-languedociens-conserves-dans-les-collections-publiques-ou-privees-Pierre-Laurence/(language)/fre-FR &amp;#039;&amp;#039;Inventaire des hautbois languedociens conservés dans les collections publiques ou privées.&amp;#039;&amp;#039;] 2007 &lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pierre Laurence |Titel=Figures de hautboïstes en Bas-Languedoc et Cévennes : L&amp;#039;artisan, le berger, le paysan |Herausgeber=Luc Charles-Dominique, Pierre Laurence |Sammelwerk=Les hautbois populaires: anches doubles, enjeux multiples |Verlag=Edition modal |Ort=Saint-Jouin-de-Milly|Jahr=2002 |ISBN=2-910432-32-7| Seiten=92–109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.brunosalenson.com/hautbois.php | titel=Bruno Salenson (Instrumentenmacher) | zugriff=2010-04-12}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.youtube.com/watch?v=i0A4qp-wI5E | titel=Fernsehbeitrag FR3 à Montagnac (occitanisch) | zugriff=2010-04-12}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.youtube.com/watch?v=0lo42qzYTq0 | titel=Video mit zwei Aboès (Hautbois du Couserans) | zugriff=2010-04-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Autboi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelrohrblattinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Okzitanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dušan Kreheľ (bot)</name></author>
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