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	<title>Autania - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Autania&amp;diff=709679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Squasher am 28. November 2025 um 19:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-28T19:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen&lt;br /&gt;
| Logo             = Autania logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1906&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Kelkheim]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Vorstand:&lt;br /&gt;
* Ingo Müller&lt;br /&gt;
Aufsichtsrat:&lt;br /&gt;
* Helmut Rothenberger (Vors.)&lt;br /&gt;
* Alexander Winkels (Stv. Vors.)&lt;br /&gt;
* Sabine Rothenberger&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 965 (2022)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 212 Mio. € (2022)&lt;br /&gt;
| Website         = www.autania.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Kelkheim]] bei [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] ist eine ehemals börsennotierte Managementholding für mittelständische Unternehmen im europäischen [[Werkzeugbau|Werkzeug-]] und [[Maschinenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Gründung ===&lt;br /&gt;
Die Autania-Geschichte geht zurück auf den 1932 gegründeten Automobilkonzern &amp;#039;&amp;#039;[[Auto Union AG]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1932 entstand auf Betreiben der [[Sächsische Staatsbank]] aus den &amp;#039;&amp;#039;[[Zschopauer Motorenwerke|Zschopauer Motorenwerken J.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;Rasmussen AG]]&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Audiwerke|Audiwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Zwickau]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Horch|Horchwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls Zwickau) und dem Automobilwerk [[Siegmar-Schönau|Siegmar]] der [[Wanderer-Werke]] in [[Chemnitz-Schönau|Schönau bei Chemnitz]] die &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Chemnitz]]. – Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zuvor mittels der Staatsbank zu 90 % im Besitz des sächsischen Staats befindliche Unternehmen in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] von der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] (SMAD) enteignet und die &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; am 17.&amp;amp;nbsp;August 1948 aus dem [[Handelsregister (Deutschland)|Handelsregister]] in Chemnitz gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Voraussicht und dem Ansinnen einer Wiederaufnahme der Fahrzeugproduktion in Westdeutschland, wurden vom Vorstand Hanns Schüler der in Chemnitz noch bestehenden &amp;#039;&amp;#039;{{nowrap|Auto Union AG [[Liquidation|i. L.]]}}&amp;#039;&amp;#039; die juristischen Voraussetzungen geschaffen, im in der amerikanischen Besatzungszone liegenden Ingolstadt 1948 die Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039; Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; zu gründen. Sie übernahm den in den westlichen Besatzungszonen befindlichen Immobilienbesitz sowie Patente und Namensrechte des alten Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rauch, S. 184–185&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegfried Rauch |Titel=DKW – Die Geschichte einer Weltmarke |Auflage=3. |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1988 |ISBN=3-87943-759-9 |Seiten=184–185}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DKW Hahn, S. 158–160&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl H. Hahn, Peter Kirchberg |Titel=DKW-Hahn |TitelErg=Ein Manager und Unternehmer der deutschen Kraftfahrzeugindustrie |Auflage=2. unveränderte |Verlag=Verlag Heimatland Sachsen e.K. |Ort=Chemnitz |Datum=2016 |ISBN=978-3-910186-93-4 |Seiten=158–160 |Online=[https://carl-hahn.de/wp-content/uploads/2021/12/DKW-Hahn-digital.pdf Digitalisat] |Format=PDF |Abruf=2025-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Dezember 1945 hatten in [[Ingolstadt]] unter eigener Regie ehemalige Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Auto Union&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Zentraldepot für AUTO UNION-Ersatzteile GmbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet, aus der am 3. September 1949 die &amp;#039;&amp;#039;Auto Union GmbH&amp;#039;&amp;#039; hervorging, die wieder mit der Automobilproduktion begann. Die &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; hingegen beschränkte sich auf die Verwaltung des Immobilienbesitzes und der Namens- und Patentrechte, da die ehemaligen Produktionsstandorte bis auf das frühere DKW-Werk in [[Berlin-Spandau]] allesamt auf [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Territorium lagen. Ende 1949 verkaufte die Auto Union sämtliche Patent- und Namensrechte an die &amp;#039;&amp;#039;[[Auto Union GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; aus Ingolstadt. 1959 wurde die Auto Union GmbH in Ingolstadt von [[Daimler-Benz]] übernommen und schließlich 1964 an das [[Volkswagen AG|Volkswagenwerk]] weitergereicht. Volkswagen übernahm 1969 noch den schwäbischen Hersteller [[NSU Motorenwerke|NSU]] und fusionierte diesen im gleichen Zuge mit dem Ingolstädter Tochterunternehmen zur Audi NSU Auto Union AG (heutige [[Audi AG]]) mit Sitz in Neckarsulm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url = http://www.zeit.de/1971/15/nsu-ein-teurer-fehler | title = NSU - ein teurer Fehler?| accessdate  = 2014-02-21| date = 1971-04-09| publisher = Die Zeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 erwarb schließlich Volkswagen die noch verbliebenen Namensrechte an &amp;#039;&amp;#039;Auto Union&amp;#039;&amp;#039; von der zwischenzeitlich nach Essen verlagerten &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039;, die sich nun in &amp;#039;&amp;#039;Autania Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autania Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft (1979–1990) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Autania Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; war in den 1980er Jahren an einigen kleineren Unternehmen der Umwelttechnikbranche beteiligt, trat ansonsten aber kaum in Erscheinung. 1990 stieg die [[Rothenberger Gruppe]], tätig in der Umwelt- und Werkzeugtechnik, der hessischen Industriellenfamilie Rothenberger in das Unternehmen ein und erwarb eine Mehrheitsbeteiligung. Hierzu wurde (auch in Hinblick auf den anstehenden Konzernumbau) eine Kapitalerhöhung von 4 auf 64 Millionen DM in Form einer Sacheinlage der &amp;#039;&amp;#039;WMB Beteiligungsgesellschaft für Werkzeugmaschinenbau mbH&amp;#039;&amp;#039; (in welcher die Industrieaktivitäten der Familie Rothenberger – u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kolb GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Buderus Schleiftechnik GmbH&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Mauser Waldeck AG]]&amp;#039;&amp;#039; – gebündelt sind) getätigt. In den folgenden Jahren wurde die Autania umgebaut. Im Jahr 1990 wurde der Firmensitz des Konzerns nach Frankfurt verlegt und der Firmenname in &amp;#039;&amp;#039;Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen&amp;#039;&amp;#039; geändert. Geplant war, die Autania in eine Holding für Minderheitsbeteiligungen in der Werkzeugbaubranche umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Inga Janović |Titel=Kelkheimer Familienunternehmen: Die bewegten 70 Jahre der Rothenberger AG |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/rothenberger-ag-produziert-werkzeuge-in-kelkheim-16087554.html |Abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen (1990–2000) ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Umgestaltung der Autania als Holding für Minderheitsbeteiligungen im deutschen Werkzeugmaschinenbau erwarb die AUTANIA eine Reihe von Beteiligungen an Unternehmen dieser Branche in Ost-Deutschland. Bedingt durch die schwere Absatzkrise 1993 nach Wegfall der Ost-Europäischen Märkte, von denen die Beteiligungen im großen Maße abhängig waren, musste die Autania trotz eines zwischenzeitlich gestärkten Eigenkapitals von 113 Millionen DM hohe Verluste hinnehmen. In Folge konnten Gesamtvollstreckungsverfahren und der Verlust von einzelnen Beteiligungen sowie eine starke Reduzierung des Eigenkapitals nicht vermieden werden. Dies führte zu einer schwierigen Situation für die Holding, die erst unter der Führung von Helmut Rothenberger ab 1996 den Kurs stabilisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autania – Advanced Technologies (seit 2000) ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch das akquisitionsbedingte Wachstum und die Ausrichtung auf die Börse konnte die Aktie am 23. Dezember 2002 in den Kleinwerteindex [[SDAX]] der Deutschen Börse aufgenommen werden. 2003 übernahm dann die in Arbon in der Schweiz ansässige &amp;#039;&amp;#039;Isosolar Nordic Holding AG&amp;#039;&amp;#039; zunächst die Anteile der beiden Familienstämme Rothenberger. Dies führte dann zu einem Pflichtangebot an die weiteren Aktionäre, mit dem dann insgesamt 93,45 % der Anteile bei dem neuen Erwerber zusammengefasst werden konnten. Hinter der &amp;#039;&amp;#039;Isosolar Nordic Holding&amp;#039;&amp;#039;, die seit dem 21. April 2004 unter Autania International AG firmierte, standen mit 50 % Anteil die &amp;#039;&amp;#039;Mithril GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Inhaber Immo Ströher, der zum Beispiel [[Q-Cells]] oder SOLON Aktien hielt bzw. hält), sowie Ralf E. Hess aus Kronberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 kam es zu einem erneuten Eigentümerwechsel, bei dem die Mehrheit von 93,45 % der Aktien der Autania durch die &amp;#039;&amp;#039;Fässler &amp;amp; Partner Treuhand AG&amp;#039;&amp;#039;, heute firmierend unter &amp;#039;&amp;#039;Autania Holding AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Arbon in der Schweiz, als eine 100%ige Tochtergesellschaft der &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. Helmut Rothenberger Holding]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Anif/Salzburg, Österreich, übernommen wurde. Im Jahr 2007 wurde dann durch eine Änderung der Besitzverhältnisse innerhalb der vorstehend genannten Aktionäre die Grundlage für ein Squeeze-out-Verfahren gelegt, das dann am 28. November 2007 von der Hauptversammlung beschlossen wurde. Im Oktober 2008 erfolgte die Eintragung des Squeeze-out-Beschlusses im Handelsregister Königstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzernüberblick ==&lt;br /&gt;
=== Beteiligungen ===&lt;br /&gt;
* Autania Services, Chemnitz&lt;br /&gt;
* [[WFL Millturn Technologies]], Linz (Österreich)&lt;br /&gt;
* UNICUM Transmission de Puissance, St. Etienne (Frankreich)&lt;br /&gt;
* Profiroll Technologies, Bad Düben&lt;br /&gt;
* Zeulenroda Presstechnik, Zeulenroda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionärsstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Autania ist Bestandteil der Dr. Helmut Rothenberger Holding - Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://autania.com/de/ Website der Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.autania-services.de/ Website der Autania Services GmbH]&lt;br /&gt;
* [https://www.wfl.at/ Website der WFL Millturn Technologies GmbH &amp;amp; Co. KG]&lt;br /&gt;
* [https://www.unicum.fr/ Website der UNICUM Transmission de Puissance SAS]&lt;br /&gt;
* [https://www.profiroll.de/ Website der Profiroll Technologies GmbH]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeulenroda-presstechnik.de/ Website der Zeulenroda Presstechnik GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beteiligungsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kelkheim (Taunus))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im SDAX (ehemalig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Squasher</name></author>
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