<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Auszubildender</id>
	<title>Auszubildender - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Auszubildender"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auszubildender&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auszubildender&amp;diff=45274&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-40281-72: /* Schweiz */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auszubildender&amp;diff=45274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-12T11:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schweiz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lehrling gesucht - 1881.jpg|mini|Kleinanzeige von 1881: Lehrling gesucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auszubildender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Azubi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in den deutschsprachigen Ländern ([[Deutschland]], [[Liechtenstein]], [[Österreich]], [[Luxemburg]] und der [[Schweiz]]) eine Person, die sich in einer [[Berufsausbildung|Ausbildung]] befindet. Die Ausbildung (früher Lehre) schließt mit einer [[Prüfung zum Gesellen]], [[Facharbeiter]] oder mit einer [[Abschlussprüfung (Berufsausbildung)|Abschlussprüfung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Länderspezifisch gibt es folgende Begriffe:&lt;br /&gt;
* Deutschland: Im [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Auszubildender&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In der [[Handwerksordnung]] ist dagegen nach wie vor der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich, dem aber in Klammern das Wort &amp;#039;&amp;#039;Auszubildende&amp;#039;&amp;#039; angefügt wird (§§&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;ff. HwO). Umgangssprachlich wird auch von &amp;#039;&amp;#039;Azubi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stift&amp;#039;&amp;#039; oder im [[Oberdeutschland|oberdeutschen Raum]] &amp;#039;&amp;#039;Lehrbub/Lehrmädchen&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Die umgangssprachliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stift&amp;#039;&amp;#039; ist in Deutschland veraltet und gilt manchmal als abwertende Bezeichnung für den Auszubildenden ebenso wie die bis in die 1960er Jahre bekannte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lehrpieps&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Belgien: &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Liechtenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;lernende Person&amp;#039;&amp;#039; (veraltet &amp;#039;&amp;#039;Lehrtochter&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Stift&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lehrbub/Lehrmädchen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Österreich: &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Stift&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lehrbub/Lehrmädchen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Schweiz: &amp;#039;&amp;#039;Lernende/-r&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;lernende Person&amp;#039;&amp;#039; (veraltet &amp;#039;&amp;#039;Lehrtochter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Stift&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lehrbub/Lehrmädchen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird im Rahmen der [[Duale Berufsausbildung|Dualen Berufsausbildung]] die Praxis im [[Ausbildungsbetrieb]] mit der Theorie in der [[Berufsschule]] verbunden. Während die Ausbildung im Betrieb meist an betrieblichen Belangen orientiert ist, folgt die Ausbildung in der Berufsschule fachdidaktischen Gesichtspunkten. Damit besteht meist ein Unterschied zwischen den Inhalten der Ausbildung in beiden Ausbildungsorten. Außerdem werden in der Berufsschule auch allgemeinbildende Inhalte vermittelt. Die Ausbildung in der Berufsschule kann ein oder zwei Tage in der Woche betragen oder in wochenweisen Zyklen (zwei Wochen Lehrbetrieb, eine Woche Berufsschule,&amp;amp;nbsp;…) aufgeteilt sein. In der überbetrieblichen Ausbildung werden Ausbildungsanteile vermittelt, die oft spezialisierte Betriebe nicht mehr vermitteln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berufliche Ausbildung dauert im Allgemeinen 2 bis 3,5&amp;amp;nbsp;Jahre. Eine Weiterbildung zum [[Meister]] oder [[Techniker]] ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland muss in jedem Unternehmen, welches nach dem dualen System ausbildet, mindestens ein Ausbilder nach der [[Ausbildereignungsverordnung]] (AEVO oder AusbEignV) tätig sein. Die Berechtigung ist an natürliche Personen gebunden. Parallel dazu gibt es auch an beruflichen Schulen ([[Berufskolleg]]s in NRW, [[OSZ]]s in Berlin und Brandenburg oder [[Berufsfachschule in Deutschland|Berufsfachschulen]]) rein schulische Ausbildungen. Die Auszubildenden haben dann einen [[Schüler]]status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Ausbildendem und Auszubildendem wird ein &amp;#039;&amp;#039;[[Ausbildungsvertrag]]&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen, der die beiderseitigen Rechte und Pflichten sowie die Ausbildungsinhalte regelt. Bisweilen nimmt dieser Bezug auf den jeweiligen [[Tarifvertrag]], z.&amp;amp;nbsp;B. im [[öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienst]] auf den [[TVAöD]]. Der Ablauf der Ausbildung wird in einem Ausbildungsplan festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszubildende stehen bis zur Vollendung des 18.&amp;amp;nbsp;Lebensjahres unter dem besonderen rechtlichen Schutz des [[Jugendarbeitsschutzgesetz]]es. Hinsichtlich der Kündigung eines Ausbildungsvertrages durch den Ausbilder gelten besondere Regelungen, die im [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] normiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vom Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung war der Lehrling Mitglied einer [[Meisterfamilie]]. Gleichzeitig mit dem Eintritt in die Lehre übernahm sein Lehrherr neben der Ausbildung auch [[Unterhalt]] (Kost und [[Unterkunft|Logis]]), [[Obsorge]] und die [[Vormundschaft]] über den Lehrling, der ihm neben dem [[Lehrgeld]] auch unbedingten [[Gehorsam]] schuldete. Zum Lehrvertrag gehörten ein Gelöbnis des Gehorsams und der treulichen Dienste seitens des Lehrlings. Es gab bis ins 20. Jahrhundert hinein auch ein gesetzlich festgelegtes [[Züchtigungsrecht]] (Recht zur „väterlichen Zucht“) des Lehrherren über den Lehrling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begonnen wurde die Lehre mit einer [[Probezeit]], meist einigen Wochen, in denen sich der Lehrherr von den allgemeinen Fähigkeiten des Lehrlings überzeugte, danach erfolgte der Eintrag des Lehrlings in das [[Zunftbuch]], was mit dem &amp;#039;&amp;#039;Einschreib-Gulden&amp;#039;&amp;#039; abgegolten wurde. Das Lehrgeld war nicht unbeträchtlich und betrug im [[Spätmittelalter]] und der frühen [[Neuzeit]] zwischen etwa 20 und 50 [[Gulden]] je Jahr. Die Lehrzeit war meist länger als heute und dauerte je nach Beruf zwischen drei und über fünf Jahren, wenn das Lehrgeld nicht bezahlt werden konnte, auch mehr. Abgeschlossen wird die Lehre mit dem [[Gesellenstück]], das seit der Entwicklung des [[Zunftwesen]]s dem örtlichen Zunftrat vorgelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-23958-1926, Zeulenroda, Möbelfabrik, Lehrling.jpg|mini|Lehrling und Meister in einer DDR-Möbelfabrik 1954]]&lt;br /&gt;
Trotz seiner relativen Rechtlosigkeit war der Lehrling vor der Industrialisierung eine sozial weit über den [[Dienstbote]]n stehende Rolle: Gründe sind, dass es den Begriff der Lehre nur in den &amp;#039;&amp;#039;zünftigen&amp;#039;&amp;#039; Berufen (ehrlichen Berufen) gab, das Lehrgeld und die Aussicht auf einen weiteren beruflichen Aufstieg&amp;amp;nbsp;– gerade die Handwerksberufe zeigten eine für damalige Verhältnisse wenig familienerbliche Struktur, in der fachliche Fähigkeiten von großer Bedeutung waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.me-vermitteln.de/Portals/0/Unternehmen/4dee9ad5-4e9a-4659-8b64-e00b8a5f044a/100%20Jahre%20Ausbildung%20im%20Sachsenwerk.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeitreise durch 100 Lehrjahre&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;(2011)&amp;#039;&amp;#039;, Iris Wächter und Andreas Büscher über die Lehrlingsausbildung im [[Sachsenwerk]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Industrialisierung und Moderne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale Regelungen ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezeichnung ====&lt;br /&gt;
Die [[Genus#Personenbezeichnungen|Personenbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; ist zwar grammatisch [[Genus#Das Genussystem der deutschen Sprache|maskulin]], hat aber geschlechterübergreifende Bedeutung und kann Personen aller Geschlechter meinen ([[sexus]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;indifferent). 1969 wurde im neuen [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] (BBiG) das [[Partizip#Bildung des Partizips I|substantivierte Partizip]] &amp;#039;&amp;#039;Auszubildender&amp;#039;&amp;#039; beigestellt, teilweise wurde &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; damit ersetzt (der &amp;#039;&amp;#039;Lehrherr&amp;#039;&amp;#039; wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Ausbildenden&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berufsbildungsgesetz&amp;quot;&amp;gt;Gesetzestext: [https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl169s1112.pdf%27%5D__1606704744476 &amp;#039;&amp;#039;Berufsbildungsgesetz vom 14. August 1969.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bgbl.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 27. November 2020.&amp;lt;br /&amp;gt;Aktuelle Version: [https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__10.html &amp;#039;&amp;#039;Berufsbildungsgesetz (BBiG): §&amp;amp;nbsp;10 Vertrag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;gesetze-im-internet.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb 2018-11-22&amp;quot;&amp;gt;Volkmar Herkner: [https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/280840/berufsbildungsgesetz#footnode3-3 &amp;#039;&amp;#039;Verabschiedung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) von 1969 – Wendepunkt in der Geschichte beruflicher Bildung in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundeszentrale für politische Bildung]], 22. November 2018, abgerufen am 27. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gesetz und die Umformulierungen waren auch ein Ergebnis der [[Lehrlingsbewegung]] der Jahre 1968–1972; ein ausführlicher Artikel im Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; stellte 1970 fest, dass sich auch beim persönlichen Umgang in der Lehrlingsausbildung seit 1875 nichts geändert habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPIEGEL 1970-04-27&amp;quot;&amp;gt;Geschichtlicher Überblick: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45439797.html &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft – Lehrlinge: Tiefes Dunkel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 27. April 1970, abgerufen am 27. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Anpassungen sollte eine stärkere Betonung auf „[[Bildung]]“ gelegt werden, entsprechend wurden Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Lehrberuf, Lehrzeit&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsberuf, Ausbildungsdauer&amp;#039;&amp;#039; ersetzt; vor allem in Handwerksberufen blieb aber die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb 2018-11-22&amp;quot; /&amp;gt; In der Umgangssprache wurde das [[Kurzwort]] &amp;#039;&amp;#039;der/die Azubi&amp;#039;&amp;#039; geläufig; gelegentlich findet sich auch die Form &amp;#039;&amp;#039;Azubine&amp;#039;&amp;#039; für weibliche Lehrlinge, meist aber in scherzhafter oder [[Pejorativum|abschätziger]] Bedeutung (analog zu &amp;#039;&amp;#039;[[Blondine]]&amp;#039;&amp;#039;). In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990 &amp;#039;&amp;#039;Lehrling&amp;#039;&amp;#039; die offizielle Bezeichnung. 2015 merkte die [[Gesellschaft für deutsche Sprache]] in Bezug auf einige der Wörter mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;[[Pejorativsuffix#Deutsch|-ling]]&amp;#039;&amp;#039; an: {{&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Prüfling, Lehrling, Findling, Sträfling&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schützling&amp;#039;&amp;#039; haben eine deutlich passive Komponente.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS 2015-12-11&amp;quot;&amp;gt;[[Gesellschaft für deutsche Sprache]], Pressemitteilung: [https://gfds.de/wort-des-jahres-2015/ &amp;#039;&amp;#039;GfdS wählt „Flüchtlinge“ zum Wort des Jahres 2015.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GfdS.de.&amp;#039;&amp;#039; 11. Dezember 2015, abgerufen am 27. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausbildung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbildungsgesetz regelt die Berufsausbildung, die Ausbildungsdauer beträgt zwei bis dreieinhalb Jahre, abhängig vom Ausbildungsberuf und Schulabschluss des Lehrlings. Berechtigt zur Ausbildung ist ein [[Ausbilder|Ausbildender]] nach BBiG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitszeit der Auszubildenden beträgt je nach [[Tarifvertrag]] etwa 40&amp;amp;nbsp;Stunden pro Woche. Für Jugendliche gelten die Bestimmungen des [[Jugendarbeitsschutzgesetz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;IHK Stuttgart: [https://www.stuttgart.ihk24.de/fuer-unternehmen/fachkraefte-und-ausbildung/ausbildung/waehrend-der-ausbildung/rechte-pflichten-ausbildungsbetrieb-4233116 &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;stuttgart.ihk24.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 2. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Ausbildung erhalten Auszubildende kein Gehalt, sondern eine [[Ausbildungsvergütung (Deutschland)|Ausbildungsvergütung]], welche überwiegend den gleichen [[Sozialversicherung (Deutschland)|Sozialversicherungs]]- und [[Lohnsteuerklasse|Steuerpflichten]] unterliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung wird mit einer zweiteiligen schriftlichen und mündlichen Prüfung durch die entsprechende [[Berufsständische Körperschaft|Berufskammer]] und die Berufsschule abgeschlossen. Nach bestandener Prüfung darf der Lehrling folgende Bezeichnungen führen:&lt;br /&gt;
* im [[Handwerk]]sbereich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Geselle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* im Industriebereich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Facharbeiter]]&amp;#039;&amp;#039; oder sonstige Bezeichnung&lt;br /&gt;
* im Dienstleistungs- und Handelsbereich &amp;#039;&amp;#039;[[Fachangestellter]]&amp;#039;&amp;#039;, veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;[[Gehilfe]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Berufe gelten abweichend Bezeichnungen, etwa in der Landwirtschaft oder im Rechts- und Gesundheitswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Menschen mit einer [[Behinderung]] besteht in einigen Berufen die Möglichkeit, eine Ausbildung zum [[Fachpraktiker]] zu absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste von Ausbildungsberufen]], zu Wohnheimen für Auszubildende in Deutschland: [[Kolpinghaus]], [[Betreutes Wohnen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] beginnt die &amp;#039;&amp;#039;Lehrausbildung&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;[[Berufsausbildungsgesetz]] (Bundesgesetz über die Berufsausbildung von Lehrlingen)&amp;#039;&amp;#039; üblicherweise nach dem [[Allgemein bildende Pflichtschule|Pflichtschulabschluss]], also nach dem 9.&amp;amp;nbsp;Schuljahr, und dauert zwischen zwei und vier Jahre. Während der Lehrzeit ist der Lehrling wie andere auch [[Sozialversicherung (Österreich)|sozialversichert]] und bekommt eine Lehrlingsentschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss macht er die [[Lehrabschlussprüfung (Österreich)|Lehrabschlussprüfung]] (LAP). Nach der Prüfung ist er &amp;#039;&amp;#039;[[Geselle]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Facharbeiter]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese Prüfung ist Voraussetzung, um ohne [[Matura]] oder [[Handelsschule]] den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Meister]]&amp;#039;&amp;#039; zu erhalten und den Zugang zu einigen [[Selbstständigkeit (beruflich)|selbständigen]] [[Beruf]]szweigen zu bekommen, sowie die Berechtigung, als [[Lehrberechtigter]] selbst Lehrlinge auszubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Berufsliste wurde in letzter Zeit seitens der [[Politik]] zugunsten der [[Freier Beruf (Österreich)|freien Berufe]] verkürzt. Die [[Betrieb]]e greifen zwar gerne auf ausgebildete [[Facharbeiter]] zurück, doch nicht alle Firmen bilden gerne aus. Deshalb werden von öffentlichen Stellen immer wieder Vergünstigungen geboten, um die [[Ausbildungsquote]] zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung wird [[Duale Ausbildung|dual]] ausgeführt, der Lehrling ist sowohl &amp;#039;&amp;#039;Auszubildender&amp;#039;&amp;#039; in einem Betrieb als auch &amp;#039;&amp;#039;Schüler&amp;#039;&amp;#039; einer Berufsschule. Diese kann je nach [[Land (Österreich)|Bundesland]] und [[Wirtschaftszweig|Branche]] einige Wochen pro Lehrjahr oder einzelne Tage jeder Woche erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich treten rund 40.000 Schüler jedes Jahr eine Lehrausbildung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Unterbringung von Auszubildenden gibt es in Österreich zahlreiche, von vielen verschiedenen Trägern unterhaltene Lehrlingsheime sowie an die Berufsschulen angegliederte Berufsschulinternate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Schlögl, Liane Mikulics |url=https://doczz.net/doc/6152620/berufsschulinternate-und-lehrlingsheime-in-%C3%B6sterreich |titel=Berufsschulinternate und Lehrlingsheime in Österreich. Analyse der Struktur sowie Regelungen zur Kostenübernahme durch die Lehrbetriebe |hrsg=Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öibf), im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien |datum=2005-09 |abruf=2020-11-05}} S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wohnen Auszubildende oder auch andere junge Menschen in Einzel- oder Mehrbettzimmern, mit einem Angebot für eine Verpflegung und soziale bzw. pädagogische Betreuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] sind die geschlechtsspezifischen Begriffe Lehrling und Lehrtochter bei der Revision des [[Berufsbildungsgesetz (Schweiz)|Berufsbildungsgesetz]] (BBG) durch &amp;#039;&amp;#039;Lernende&amp;#039;&amp;#039; ersetzt worden. Weil der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Lernende&amp;#039;&amp;#039; oft zu wenig spezifisch ist, wird gelegentlich (aber nicht im Berufsbildungsgesetz) &amp;#039;&amp;#039;Berufslernende&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. In der Umgangssprache sind weiterhin die Begriffe Lehrling bzw. Stift üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufslernende erlernen einen der über 200 Berufe im dualen ([[Triales Studium|trialen]]) System (vereinzelt auch in Lehrwerkstätten oder in Vollzeitschulen -Wirtschaftsmittelschulen/weniger an Fachmittelschulen). Neben dem BBG ist auch die [[Berufsbildungsverordnung]] (BBV) maßgeblich. Lehrberechtigt ist ein &amp;#039;&amp;#039;[[Berufsbildungsverantwortlicher]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildungsdauer beträgt für &amp;#039;&amp;#039;[[Attestausbildungen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;2-jährige Grundbildung mit eidgenössischem Attest&amp;#039;&amp;#039;, niederschwelliges Angebot) zwei Jahre. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Fähigkeitszeugnis]] (3- bis 4-jährige Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis)&amp;#039;&amp;#039; wird nach drei respektive vier Jahren erreicht. Die parallele Erreichung der &amp;#039;&amp;#039;[[Berufsmaturität]]&amp;#039;&amp;#039; öffnet den Weg an die [[Fachhochschule]]n, mit [[Passerelle (Bildung)|Passerelle]] auch zu den [[Universität]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhaber eines eidgenössischen [[Fähigkeitszeugnis]]ses können auch Zugang zu den [[Höhere Fachschule (Schweiz)|Höheren Fachschulen]] erhalten, ohne eine [[Berufsmaturität]] haben zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=[[Pierre Cormon]] |url= https://edu.ge.ch/secondaire2/cfpsa/actualites/ecoles-superieures-le-maillon-meconnu-de-la-formation-professionnelle |titel=Ecoles supérieures – Le maillon méconnu de la formation professionnelle |werk=[[Entreprise romande]]|datum=2023-02-17 |abruf=2023-06-13}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belgien ===&lt;br /&gt;
In Ostbelgien wird die &amp;#039;&amp;#039;mittelständische Ausbildung&amp;#039;&amp;#039; durch das [[Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand und in kleinen mittelständischen Unternehmen]] (IAWM) organisiert. Das IAWM beaufsichtigt und finanziert die beiden Zentren für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (ZAWM) in Eupen und Sankt Vith. In den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;geschützten Berufen&amp;#039;&amp;#039; wird der Zugang zum Beruf durch das Gesellenzeugnis, den Abschluss der Lehre, ermöglicht. Eine mittelständische Lehre dauert regelhaft drei Jahre. Basis ist ein Lehrvertrag zwischen dem Ausbildungsbetrieb, dem Lehrling und den Erziehungsberechtigten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostbelgienbildung.be/desktopdefault.aspx/tabid-2242/4456_read-31994/ ostbelgienbildung.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südtirol ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsrahmen&amp;#039;&amp;#039;, einem Bestandteil der &amp;#039;&amp;#039;Bildungsordnung&amp;#039;&amp;#039; zu einem Beruf, sind die Inhalte der betrieblichen Ausbildung festgelegt. Bildungsordnung wie auch Lehrzeit und berufsschulischer Lehrplan werden von der Landesregierung im Einvernehmen mit den [[Sozialpartner]]n festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entlohnung der Lehrlinge orientiert sich am Anfangslohn der Facharbeiter und Gesellen. Bei Lehrbeginn beträgt sie 45–55 % des Facharbeiterlohns, steigt mit zunehmendem Lehralter auf 80–90 % am Ende der Lehrzeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kurzpraktikum]] (Schnupperlehre)&lt;br /&gt;
* [[Lehrlingsbewegung]]&lt;br /&gt;
* [[Praxisanleitung]] in den Pflegeberufen&lt;br /&gt;
* [[Jugend- und Auszubildendenvertretung]]&lt;br /&gt;
* [[Azubiticket]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Crisand, H. J. Rahn: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der Auszubildenden.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Hamburg 2012, ISBN 978-3-937444-96-3.&lt;br /&gt;
* H. P. Freytag, F. Grasmeher: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausbilder im  Betrieb.&amp;#039;&amp;#039; Loseblattsammlung, 39. Aufl., Kassel 2011, ISBN 978-3-925272-23-3.&lt;br /&gt;
* P. Ketsch, G. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Handwerk in der mittelalterlichen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Klett Verlag, 1985, {{DNB|551147687}}.&lt;br /&gt;
* W. Seyd, R. H. Schaper, R. Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Der Berufsausbilder.&amp;#039;&amp;#039; 9., neu gefasste Auflage. Hamburg 2010, ISBN 978-3-88264-499-9.&lt;br /&gt;
* W. Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Handel und Handwerk des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01781-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Apprenticeship|Lehrlingswesen &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(apprenticeship)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Auszubildender}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Auszubildende|suffix=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lehrling|suffix=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4035114-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland:&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Bekanntmachung, betreffend die Redaktion der Gewerbeordnung für das Deutsche Reich#III. Lehrlingsverhältnisse.|Gewerbeordnung 1883, Abschnitt Lehrlingsverhältnisse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ausbildung-b.de/ Website zu Themen rund um die Ausbildung in Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.fachportal-paedagogik.de/metasuche/fpp_list.html?feldinhalt1=auszubildender&amp;amp;senden=los&amp;amp;bool1=and&amp;amp;feldname1=Freitext&amp;amp;mtz=5&amp;amp;ckd=yes&amp;amp;art=einfach&amp;amp;gruppen%5B%5D=Literatur&amp;amp;gruppen%5B%5D=Online-Ressourcen&amp;amp;gruppen%5B%5D=Fakten&amp;amp;gruppen%5B%5D=Medienkataloge&amp;amp;gruppen%5B%5D=Bildungsgeschichte&amp;amp;gruppen%5B%5D=Internationales &amp;#039;&amp;#039;Auszubildender&amp;#039;&amp;#039; im Fachportal Pädagogik: Literatur, Onlineressourcen, Institutionen]&lt;br /&gt;
* [https://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=43 Weitere Informationen des Deutschen Bildungsserver]&lt;br /&gt;
Österreich:&lt;br /&gt;
* [http://www.bmwfj.gv.at/Berufsausbildung/LehrlingsUndBerufsausbildung/Seiten/default.aspx Lehrlings- und Berufsausbildung], Österreichisches [[Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend]] (aufgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 2011)&lt;br /&gt;
* [{{Toter Link |inline=1 |date=2025-03-09 |url= http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&amp;amp;StID=518321&amp;amp;DstID=13}} Lehrlingsausbildung in Österreich], [[Wirtschaftskammer Österreich]] (aufgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 2011)&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
* [http://www.educa.ch/dyn/74046.asp Berufsbildung], Schweizerischer Bildungsserver EDUCA&lt;br /&gt;
* http://www.zli.ch/waehrend-berufslehre.html&lt;br /&gt;
Liechtenstein:&lt;br /&gt;
* [{{Toter Link |inline=1 |date=2025-03-09 |url= http://www.llv.li/amtsstellen/llv-abb-home.htm}} Amt für Berufsbildung und Berufsberatung (ABB)], Liechtensteinische Landesverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4035114-2|LCCN=sh85006179|NDL=00573419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufliche Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruflicher Status]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-40281-72</name></author>
	</entry>
</feed>