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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Auswahlsatz</id>
	<title>Auswahlsatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:41:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auswahlsatz&amp;diff=774737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Biggerj1 am 7. November 2021 um 20:22 Uhr</title>
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		<updated>2021-11-07T20:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswahlsatz einer Stichprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswahl-, Inklusions-, Ziehungs-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschlusswahrscheinlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, selten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stichprobengewichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;inclusion probability&amp;#039;&amp;#039;), gibt an, mit welcher [[Wahrscheinlichkeit]] eine oder mehrere Elemente einer [[Grundgesamtheit]] in eine [[Zufallsstichprobe]] gelangen. Inklusionswahrscheinlichkeiten lassen sich nur für Zufalls[[stichprobe]]n berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inklusionswahrscheinlichkeit 1. Ordnung &amp;lt;math&amp;gt;\pi_i&amp;lt;/math&amp;gt; wird die Wahrscheinlichkeit bezeichnet, dass das i-te Element der Grundgesamtheit in einer Stichprobe vom Umfang &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; enthalten ist. Analog ist die Inklusionswahrscheinlichkeit 2.&amp;amp;nbsp;Ordnung &amp;lt;math&amp;gt;\pi_{ij}&amp;lt;/math&amp;gt; (mit &amp;lt;math&amp;gt;i\neq j&amp;lt;/math&amp;gt;) die Wahrscheinlichkeit mit der das i-te und j-te Element in eine Stichprobe vom Umfang &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer uneingeschränkten oder einfachen Zufallstichprobe lassen sich die Inklusionswahrscheinlichkeiten direkt angeben. Bei [[Komplexes Stichprobenverfahren|komplexeren Stichprobenverfahren]] treten [[Designeffekt]]e auf. Hier hat auch nicht jedes Element die gleiche Wahrscheinlichkeit, in die Stichprobe zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung der Inklusionswahrscheinlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inklusionswahrscheinlichkeit 1. Ordnung &amp;lt;math&amp;gt;\pi_i&amp;lt;/math&amp;gt; lässt bei einer &amp;#039;&amp;#039;uneingeschränkten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;einfachen&amp;#039;&amp;#039; Zufallstichprobe mittels der [[Hypergeometrische Verteilung|hypergeometrischen Verteilung]] berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die hypergeometrische Verteilung beschreibt also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei N gegebenen Elementen („Grundgesamtheit des Umfangs N“), von denen M die gewünschte Eigenschaft besitzen, beim Herausgreifen von n Probestücken („Stichprobe des Umfangs n“) genau k Treffer erzielt werden, d.&amp;amp;nbsp;h. die Wahrscheinlichkeit für X = k Erfolge in n Versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es nur ein i-tes Element in der Grundgesamtheit gibt, ist M=1 und entweder zieht man es (k=1) oder nicht (k=0):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\pi_i = P(X=1) = \frac{{1\choose 1}{N-1 \choose n-1}}{{N \choose n}} = \frac{n}{N}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach gilt:&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\sum_{i=1}^N \pi_i = n&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog lassen sich die Inklusionswahrscheinlichkeit 2. Ordnung für eine &amp;#039;&amp;#039;uneingeschränkte&amp;#039;&amp;#039; Zufallstichprobe berechnen; hier gilt M=2 und k=2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\pi_{ij} = P(X=2) = \frac{{2\choose 2}{N-2 \choose n-2}}{{N \choose n}} = \frac{n}{N}\frac{n-1}{N-1}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundgesamtheit besteht aus vier Elementen: {w1 , w2 , w3 , w4 }. Wir betrachten drei Stichproben des Umfangs n = 2, und zwar {w1 , w3 }, {w2 , w4 } und {w3 , w4 }.&lt;br /&gt;
Bei einer uneingeschränkten Zufallstichprobe gäbe es insgesamt &amp;lt;math&amp;gt;4!/(2!*2!)=6&amp;lt;/math&amp;gt; mögliche Stichproben; d.&amp;amp;nbsp;h. sind nur die drei obigen Stichproben möglich handelt es sich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; um eine uneingeschränkte Zufallstichprobe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit für jede der Stichproben ist gerade 1/3 und die Inklusionswahrscheinlichkeiten ergeben sich zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Inklusionswahrscheinlichkeit || w1 || w2 || w3 || w4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1. Ordnung&lt;br /&gt;
| 1/3 || 1/3 || 2/3 || 2/3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 2. Ordnung || w1 || w2 || w3 || w4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! w1&lt;br /&gt;
| – || 0  || 1/3 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! w2&lt;br /&gt;
|    || – || 0   || 1/3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! w3&lt;br /&gt;
|    ||    || –  || 1/3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! w4&lt;br /&gt;
|    ||    ||     || –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Designeffekt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Designeffekt &amp;lt;math&amp;gt;deff&amp;lt;/math&amp;gt; ist das Verhältnis der &amp;#039;&amp;#039;Varianz einer Schätzfunktion bei gegebenem Stichprobendesign&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Varianz der Schätzfunktion bei einfacher Zufallsauswahl (und demselben Stichprobenumfang)&amp;#039;&amp;#039;. Er beschreibt die [[Verzerrung (Statistik)|statistische Verzerrung]], die durch ein spezielles Auswahlverfahren einer Stichprobe (Schichtung, Klumpung, Mehrstufige Ziehung) im Vergleich zur reinen [[Zufallsauswahl]] (simple random sample) entstanden ist. Designeffekte treten dadurch auf, dass nicht alle Elemente die gleiche [[Auswahlwahrscheinlichkeit]] besitzen, d.&amp;amp;nbsp;h. die Chance in die Stichprobe zu gelangen. Durch geeignete [[Varianzschätzung]] und [[Mittelwertschätzung]] können die [[Grundgesamtheitsparameter]] dennoch gut geschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Shadish, W. R., Cook, T. D. &amp;amp; Campbell, D. T. (2002). Experimental and quasi-experimental designs for generalized causal inference. Boston: Houghton-Mifflin.&lt;br /&gt;
*Rossi, P. H. &amp;amp; Freeman, H. E. (1999). Evaluation: A systematic approach. Thousand Oaks: Sage.&lt;br /&gt;
*Döring, N. &amp;amp; Bortz, J. (2016). Forschungsmethoden und Evaluation (5. Aufl.). Heidelberg: Springer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stichprobentheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Biggerj1</name></author>
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