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	<title>Austrosozialismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Austrosozialismus&amp;diff=2742462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herkulesstaude: /* Die erste Phase des Austrosozialismus unter der Habsburgermonarchie */</title>
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		<updated>2026-04-13T07:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die erste Phase des Austrosozialismus unter der Habsburgermonarchie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Austrosozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht stellvertretend für die Politik der [[SPÖ|SDAP]] in [[Österreich-Ungarn]] und der [[Erste Republik (Österreich)|ersten österreichischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird, nach [[Heinz Kienzl]], unter dem Begriff „Zeit des Austrosozialismus“ auch die „glorreiche Periode“ der SPÖ von 1965 bis 1995, in der [[Anton Benya]] lange Präsident des [[Österreichischer Gewerkschaftsbund|ÖGB]] war, verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard.at_1&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle | url=http://derstandard.at/1348284909517/Als-der-Austrosozialismus-eingefuehrt-wurde | titel=Als der Austrosozialismus eingeführt wurde | autor=[[Hans Rauscher (Journalist)|Hans Rauscher]] | werk=[[Der Standard]] | datum=2012-10-03 | zugriff=2014-04-20}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle | url=http://www.arbeit-wirtschaft.at/servlet/ContentServer?pagename=X03/Page/Index&amp;amp;n=X03_1.a_2012_10.a&amp;amp;cid=1350469821672 | titel=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Goldene Sechziger- und Siebzigerjahre&amp;quot;? | autor=Klaus-Dieter Mulley | hrsg=[[Kammer für Arbeiter und Angestellte]], [[ÖGB]] | werk=Arbeit&amp;amp;Wirtschaft 10/2012 | datum=2012-10-15 | zugriff=2014-04-20}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die erste Phase des Austrosozialismus unter der Habsburgermonarchie ===&lt;br /&gt;
Die Gründergeneration kümmerte sich wenig um den wissenschaftlichen Ansatz des Sozialismus, sondern mehr um die Schaffung von politischen Symbolen zur emotionalen Bindung breiter Volksmassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;link2&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Csendes]], [[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Wien: Von 1790 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; Seite 366, Böhlau Verlag, Wien, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs prägten Konflikte zwischen einem [[Ferdinand Lassalle|lassalleanischen]] und einem [[Anarchokommunismus|anarchosozialistischen]] Flügel die Politik der SDAP. 1888 wurde auf dem [[Hainfelder Programm#Der Parteitag|Parteitag zu Hainfeld]] unter der Führung [[Victor Adler]]s die SDAP vereinigt. Die Gründergeneration um Victor Adler, [[Engelbert Pernerstorfer]] und [[Wilhelm Ellenbogen]] gab die im &amp;#039;&amp;#039;Austrosozialismus&amp;#039;&amp;#039; manifestierte Ideologie vor, die zweite Generation leitete die Phase des [[Austromarxismus]] ein. Diese Politik bemühte sich um die Verbindung der marxistischen Geisteswissenschaft mit [[Neukantianismus]] oder Empirokritizismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Langer: &amp;#039;&amp;#039;Unterschiede und Wandel der österreichischen Parteien 1918–1938.&amp;#039;&amp;#039; S. 64 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nebenbei versuchten ihre wichtigsten Vertreter, unter anderem [[Max Adler (Jurist)|Max Adler]], [[Karl Renner]], [[Rudolf Hilferding]], etwas später [[Gustav Eckstein]] und [[Otto Bauer]] die Partei zu entemotionalisieren, rationalisieren und zu verwissenschaftlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;link2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Beeinflusst von Wahlrechtskämpfen in Belgien und der 1. russischen Revolution, wurden im Namen des Austrosozialismus große Demonstrationen unternommen, die im November 1905 in einem Streik für das Wahlrecht gipfelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zweite Phase nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Abermals machte die SPÖ nach 1945 einen Wandel durch. Diese Entwicklung stellte keinen Bruch dar, sondern eine allmähliche Veränderung der theoretischen Aussagen, die die österreichische Sozialdemokratie formulierte. Dieser Wandel lässt sich in drei Phasen unterteilen: Die Phase der programmatischen Austrocknung bis 1958, in der die Vertreter der Sozialdemokratie vor dem Verbot 1934 durch die [[Austrofaschismus|Austrofaschisten]], wie [[Julius Deutsch]], [[Otto Leichter]], [[Friedrich Adler (Politiker)|Friedrich Adler]] und [[Julius Braunthal]] in der Partei nicht mehr Fuß fassen konnten. Die Phase der pluralistischen Theoriefreiheit von 1958 bis etwa 1970, in der sich verschiedene theoretische Aussagen verstärkt durchsetzen konnten, was zu einem Meinungspluralismus führte. Und zuletzt die Phase der Alleinregierung der SPÖ, was zur additiven Integration höchst unterschiedlicher Ansätze, wie der „Neuen Linken“ führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[François-Georges Dreyfus]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Réformisme et révisionisme dans les socialismes allemand, autrichien et francais.&amp;#039;&amp;#039; S. 130 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Anton Benya und der Austrosozialismus&amp;#039;&amp;#039; äußerte sich [[Heinz Kienzl]] zu der Periode von 1965 bis 1995: „Die Jahre von 1965 bis 1995 waren eine glorreiche Periode. Bessere Zeiten gab es weder vorher noch später. Das Sozialprodukt ist zwar, seit wir der EU beigetreten sind, weiter gestiegen (…), aber alles in allem, was man von einer sozialistischen Epoche verlangen kann, wurde in dieser Generation geleistet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard.at_2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.derstandard.at/story/1348284909517/als-der-austrosozialismus-eingefuehrt-wurde|sprache=de|titel=Als der Austrosozialismus eingeführt wurde|titelerg=|werk=|zugriff=2013-02-12|zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (Weiterführende) Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Römer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Geschichte und Politik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Erster Band), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 1971, S. 60.&lt;br /&gt;
* [[Karl R. Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Linke. Vom Austromarxismus zum Austrosozialismus.&amp;#039;&amp;#039; ÖBV, Wien 1985.&lt;br /&gt;
* Heinz Kienzl: &amp;#039;&amp;#039;Anton Benya und der Austrosozialismus: Erinnerungen und Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; ÖGB-Verlag, Wien 2012.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Leser]]: &amp;#039;&amp;#039;Genius Austriacus.&amp;#039;&amp;#039; Wien/Köln/Graz 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Austromarxismus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialdemokratische Partei Österreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Politikgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herkulesstaude</name></author>
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