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	<title>Australopithecina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T15:13:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Australopithecina&amp;diff=21149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil: Bezeichnung Subtribus fehlte im Intro</title>
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		<updated>2025-02-14T08:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezeichnung Subtribus fehlte im Intro&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Alternatives Taxon}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Australopithecus sediba.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Australopithecus sediba]]&amp;#039;&amp;#039; (Original),&amp;lt;br /&amp;gt;Kopf des [[Typus (Nomenklatur)|Holotypus]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australopithecina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australopithecinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (selten auch: &amp;#039;&amp;#039;Australopithen&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung für eine ausgestorbene [[Tribus (Biologie)|Subtribus]] der [[Hominini]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Menschenaffen]] (Hominidae). Sie umfasst die [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Australopithecus]]&amp;#039;&amp;#039; sowie – wenn die sogenannten robusten &amp;#039;&amp;#039;Australopithecus&amp;#039;&amp;#039;-Arten in einer eigenen Gattung abgespalten werden – die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Paranthropus]]&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls zugehörig ist &amp;#039;&amp;#039;[[Kenyanthropus|Kenyanthropus platyops]]&amp;#039;&amp;#039;; dessen Status als (einziger) Angehöriger einer eigenen Gattung ist allerdings unter den [[Paläoanthropologie|Paläoanthropologen]] umstritten, vielfach wird diese [[Art (Biologie)|Art]] als Sonderform der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Australopithecus&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet. Aus den Australopithecina gingen &amp;#039;&amp;#039;[[Homo rudolfensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Homo habilis]]&amp;#039;&amp;#039; hervor, die frühesten Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Homo]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entdeckung wurden die heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Ardipithecus]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Fossilien zunächst zu &amp;#039;&amp;#039;Australopithecus&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Die Gattung wird inzwischen aber gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;[[Sahelanthropus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Orrorin]]&amp;#039;&amp;#039; als zeitlicher Vorläufer der Australopithecinen interpretiert („Prä-Australopithecinen“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Donald Johanson]]: &amp;#039;&amp;#039;Lucy und ihre Kinder.&amp;#039;&amp;#039; 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Elsevier Verlag, München 2000, ISBN 978-3-8274-1670-4, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;), und es wird diskutiert, dass alle drei Gattungen nach dem Auffinden weiterer Fundstücke möglicherweise einer einzigen Gattung zugeordnet werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yohannes Haile-Selassie]], [[Gen Suwa]], [[Tim White]]: &amp;#039;&amp;#039;Late Miocene Teeth from Middle Awash, Ethopia, and early hominid dental evolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 303, 2004, S. 1503–1505.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Australopithecus&amp;#039;&amp;#039; wurde auch als [[Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vormenschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwendet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grzimeks Tierleben11&amp;quot;&amp;gt;Siehe dazu beispielsweise die „Systematische Übersicht“ in: &amp;#039;&amp;#039;Grzimeks Tierleben.&amp;#039;&amp;#039; Band 11 (=Säugetiere 2), dtv, 1979, S. 508. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Australopithecus&amp;#039;&amp;#039; wird hier erläuternd als „Gattung Vormensch“ bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; wörtlich übersetzt heißt es so viel wie „südlicher Affe“. Alle Fundorte liegen in [[Afrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardipithecus (finger bones).jpg|mini|Gebogene Fingerknochen von „[[Ardi]]“]]&lt;br /&gt;
Die Australopithecina existierten im [[Pleistozän]] ungefähr zwischen 3,5 und 1,8 Millionen Jahren vor heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret J. Schoeninger: &amp;#039;&amp;#039;In search of the australopithecines.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Band 474, 2011, S. 43, [[doi:10.1038/474043a]]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeitspanne entwickelten viele der dieser Gruppe zugerechneten Arten die Fähigkeit zum ständigen [[Gehen#Der aufrechte Gang beim Menschen|aufrechten Gang]]. Bei vielen Arten zeugen lange Arme sowie durch häufiges Hangeln und Klettern leicht verbogene Finger- und Zehenknochen allerdings auch noch von einem regelmäßigen Aufenthalt auf Bäumen. Bei allen bisher beschriebenen Arten deutet die Gestalt der Zähne darauf hin, dass sie Vegetarier waren, wobei die so genannten [[Australopithecus#„Grazile“ und „robuste“ Arten|robusten &amp;#039;&amp;#039;Australopithecus-&amp;#039;&amp;#039;Arten]] ausweislich ihrer kräftigen Unterkiefer und starken Kaumuskeln an diese Ernährungsweise besonders ausgeprägt angepasst waren. Das Körpergewicht der Individuen aller Arten wird auf 27 bis 45&amp;amp;nbsp;kg geschätzt, ihre Körpergröße auf 100 bis 150&amp;amp;nbsp;cm, wobei die weiblichen Individuen deutlich kleinwüchsiger waren als die männlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Beschreibung der Eigenschaften folgt Donald Johanson: &amp;#039;&amp;#039;Lucy und ihre Kinder,&amp;#039;&amp;#039; S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Alle bisher bekannten Funde der Australopithecinen lebten in [[Habitat]]en, in denen sich entlang von Wasserläufen [[Galeriewald|Galeriewälder]] gebildet hatten, die in Buschland und offene [[Savanne]]n übergingen. Als Nahrung standen somit das Laub und die Früchte von Bäumen sowie Gras zur Verfügung;&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret J. Schoeninger: &amp;#039;&amp;#039;In search of the australopithecines.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; Band 474, 2011, S. 43, [[doi:10.1038/474043a]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Paranthropus]]&amp;#039;&amp;#039; war spezialisiert auf eine hartfaserige Nahrung aus Gräsern.&amp;lt;ref&amp;gt;Thure E. Cerling u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Diet of Paranthropus boisei in the early Pleistocene of East Africa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences|PNAS]].&amp;#039;&amp;#039; Band. 108, Nr. 23, 2011, S. 9337–9341, [[doi:10.1073/pnas.1104627108]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der [[Strontiumisotopenanalyse]] wurden Anhaltspunkte für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Lebensweise gefunden. Die Analyse basierte darauf, dass das Mengenverhältnis von &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr zu &amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr im [[Zahnschmelz]] eine unmittelbare Folge des gleichen Mengenverhältnisses in der Nahrung zum Zeitpunkt der Zahnschmelzbildung im Jugendalter ist und dass dieses wiederum weitgehend vom Mengenverhältnis im Boden abhängt. Weiterhin gilt als gesichert, dass sich die Mengenverhältnisse im [[Dolomit (Gestein)|dolomitigen]] Boden seit dem Tod der Australopithecinen nicht grundlegend verändert haben. Das &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr / &amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr-Verhältnis der untersuchten Zähne von &amp;#039;&amp;#039;[[Australopithecus africanus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Paranthropus robustus]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Sterkfontein]] bzw. [[Swartkrans]] ergab, dass die ehemaligen Besitzer der größeren Zähne allenfalls im Umkreis von fünf bis sechs Kilometern um den Fundort Nahrung aufgenommen hatten, während die Besitzer der kleineren Zähne einen deutlich erweiterten Lebensraum hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandi R. Copeland u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Strontium isotope evidence for landscape use by early hominins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Band 474, Nr. 7349, 2011, S. 76–78, [[doi:10.1038/nature10149]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die unterschiedlichen Zahngrößen als Folge eines [[Sexualdimorphismus|Geschlechtsdimorphismus]] gelten, werden die großen Zähne den männlichen, die kleineren Zähne den weiblichen Individuen zugeschrieben. Demnach waren die männlichen Australopithecinen von Geburt an weitgehend [[Philopatrie|ortstreu]], während die weiblichen aus anderen [[Population (Anthropologie)|Populationen]] zuwanderten, was als Hinweis auf [[Exogamie]] interpretiert wurde; weibliche Exogamie und männliche Ortstreue gibt es auch bei den [[Schimpansen]], während bei den [[Gorillas]] männliche und weibliche Individuen nach der Geschlechtsreife gleichermaßen in andere Populationen abwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paranthropus aethiopicus face (University of Zurich).JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Paranthropus aethiopicus]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;ein „robuster“ Australopithecine]]&lt;br /&gt;
Bis vor wenigen Jahren wurden nur die Menschen als Hominidae, die Menschenaffen jedoch als Pongidae bezeichnet und beide Gruppen somit als zwei getrennte Familien betrachtet; die Australopithecina wurden dann als Unterfamilie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australopithecinae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; betrachtet; aus dieser Klassifizierung entstammt auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australopithecinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grzimeks Tierleben11&amp;quot; /&amp;gt; Heute hingegen fasst man Menschen und Menschenaffen in der Familie Hominidae zusammen. Die Australopithecina gelten zudem als [[Kladistik#Paraphyletisch|paraphyletisches]] Taxon,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Wood]], Brain G. Richmond: &amp;#039;&amp;#039;Human evolution: taxonomy and paleobiology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Anatomy]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 197, Nr. 1, 2000, S. 19–60, [[doi:10.1046/j.1469-7580.2000.19710019.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt; umfassen also nicht alle Nachkommen ihres letzten gemeinsamen Vorfahren: Die Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Homo,&amp;#039;&amp;#039; zu der auch der moderne [[Mensch]] gehört, sind zwar aus den Australopithecinen hervorgegangen, werden aber traditionell nicht in diese Gruppe gestellt. Aus diesem Grund wird das Taxon von Vertretern einer modernen Form der Systematik, der [[Kladistik]], nicht anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Australopithecus#„Grazile“ und „robuste“ Arten|Ursachen des Entstehens von „grazilen“ und „robusten“ Australopithecus-Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste homininer Fossilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenaffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hominidae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternatives Taxon (Säugetier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläoanthropologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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