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	<title>Australisches Englisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Australisches_Englisch&amp;diff=248192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dandelo: + Link &amp; doppelte Einzelnachweise zusammengefasst</title>
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		<updated>2026-04-12T17:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link &amp;amp; doppelte Einzelnachweise zusammengefasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
|Sprache= Australisches Englisch &amp;#039;&amp;#039;(Australian English)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Länder= [[Australien]]&lt;br /&gt;
|Sprecher= ca. 16,5 Millionen Muttersprachler, 3,5 Millionen Zweitsprachler&lt;br /&gt;
|Klassifikation= *[[Indogermanische Sprachfamilie]]&lt;br /&gt;
*: [[Germanische Sprachen]]&lt;br /&gt;
*:: [[Westgermanische Sprachen]]&lt;br /&gt;
*::: [[Englische Sprache]]&lt;br /&gt;
|KSprache= Australisches Englisch&lt;br /&gt;
|Amtssprache= Australien (de facto)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Australia 2021 English language spoken at home.png|mini|Prozentsatz der Bevölkerung, die auch zu Hause ausschließlich Englisch spricht (2021)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australisches Englisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AuE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;en-AU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Für den offiziellen Sprachcode „en-AU“ für Australisches Englisch siehe die [[Internationale Organisation für Normung]] (hier: [[ISO 639-1]] und [[ISO 3166-1 alpha-2]]) sowie den [[Internetstandard]] ([[IETF language tag]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist die in [[Australien]] gesprochene und geschriebene Variante des Englischen. Australisches Englisch unterscheidet sich von anderen Varianten des Englischen, wie etwa dem Britischen oder dem Amerikanischen Englisch, durch seine Aussprache, wie z.&amp;amp;nbsp;B. durch höhere [[Vokale]] in Wörtern wie &amp;#039;&amp;#039;bit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;bat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;bet&amp;#039;&amp;#039; oder sehr breite [[Diphthong]]e. Ferner gibt es einige Beispiele für spezifisch australisch-englischen Wortschatz wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;cobber&amp;#039;&amp;#039; (dt. ‚Kumpel, Freund‘) oder &amp;#039;&amp;#039;bush&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von ‚lokal‘, ‚australisch‘ oder ‚ländlich‘ in Worten wie &amp;#039;&amp;#039;bush rat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bushfire&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem findet man einige Entlehnungen aus den Sprachen der Ureinwohner Australiens, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;kangaroo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;koala&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;wombat&amp;#039;&amp;#039;. Australisches Englisch hat viele Ähnlichkeiten mit dem [[Neuseeländisches Englisch|neuseeländischen Englisch]], aber Forscher beobachten seit den 1960er Jahren eine deutliche Auseinanderentwicklung der beiden Varianten, so dass australisches und neuseeländisches Englisch inzwischen als zwei eher eigenständige Varianten des Englischen betrachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;David Blair: &amp;#039;&amp;#039;Das Englische in Australien und Neuseeland&amp;#039;&amp;#039;. In: Rüdiger Ahrens, Wolf-Dietrich Bald, Werner Hüllen: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Englisch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt, Berlin 1995, ISBN 3-503-03067-0, S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
Ab dem 16. Jahrhundert ist das Englische vor allem durch die [[Kolonialpolitik]] Großbritanniens in [[Amerika]], [[Australien]], [[Afrika]] und [[Indien]] zu einer [[Weltsprache]] geworden. Jede der ehemaligen Kolonien hat jedoch dabei ihre nationalen Eigenheiten, bedingt zum einen durch die Herkunft der [[Einwanderer]] und der von ihnen mitgebrachten Sprachen und Dialekte, zum anderen durch den Kontakt mit der Sprache der [[Ureinwohner]] der jeweiligen Länder. Die englische Sprache hat sich dadurch in den ehemaligen Kolonien Großbritanniens wie den USA, Kanada, Australien oder [[Neuseeland]] weiterentwickelt und hat dort zum Teil eine vom britischen Englisch abweichende Aussprache entwickelt, häufig auch einen eigenen Wortschatz, seltener Eigenarten in der Grammatik. Solche Varianten des Englischen werden in der [[Sprachwissenschaft]] als nationale Varianten oder [[Varietät (Linguistik)|Varietäten]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;varieties&amp;#039;&amp;#039;) des Englischen bezeichnet. Das australische Englisch zählt wie das [[Britisches Englisch|britische]], [[Amerikanisches Englisch|amerikanische]], [[Südafrikanisches Englisch|südafrikanische]] oder [[Indisches Englisch|indische Englisch]] zu den großen nationalen Varianten des Englischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Ähnlichkeiten weist das australische Englisch mit dem neuseeländischen Englisch auf, so dass vorgeschlagen wurde, australisches und neuseeländisches Englisch gemeinsam als eine englische Varietät &amp;#039;&amp;#039;Australasian English&amp;#039;&amp;#039; zu behandeln. Forschungen beobachten jedoch seit den 1960er Jahren eine zunehmende Auseinanderentwicklung des australischen und neuseeländischen Englisch, so dass eine Zusammenfassung der beiden Varianten als &amp;#039;&amp;#039;Australasian English&amp;#039;&amp;#039; als überholt&amp;lt;ref&amp;gt;David Blair: &amp;#039;&amp;#039;Das Englische in Australien und Neuseeland&amp;#039;&amp;#039;. In: Rüdiger Ahrens, Wolf-Dietrich Bald, Werner Hüllen: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Englisch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt, Berlin 1995, ISBN 3-503-03067-0, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder als Gegenstand intensiver Forschung&amp;lt;ref&amp;gt;Pam Peters, Peter Collins, Adam Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Comparative Studies in Australian and New Zealand English&amp;#039;&amp;#039;. John Benjamins, Amsterdam/Philadelphia 2009, ISBN 978-90-272-4899-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; betrachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
:Siehe auch [[Geschichte Australiens]]&lt;br /&gt;
Der australische Kontinent wurde vor etwa 50.000 Jahren von den ersten Menschen besiedelt, den Vorfahren der heutigen [[Aborigines]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Leitner: &amp;#039;&amp;#039;Die Aborigines Australiens&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-72993-5, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Europäer unter der Führung von [[James Cook]] erreichten Australien 1770, gefolgt 1788 von den ersten Besiedlungen um das heutige Port Jackson in [[New South Wales]]. Die Aborigines um diese Zeit umfassten ca. 300.000 Menschen in ganz Australien, die etwa 250 Sprachen und vermutlich ebenso viele [[Dialekt]]e sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ian G. Malcolm: &amp;#039;&amp;#039;Australian Creoles and Aboriginal English: phonetics and phonology&amp;#039;&amp;#039;. In: Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5, S. 124–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australiens [[Kolonialzeit]] begann als eine [[Strafkolonie]] Großbritanniens: Ab 1788 wurden über 130.000 Strafgefangene von Großbritannien nach Australien gebracht, um die überfüllten Gefängnisse in Großbritannien zu entlasten. Gleichzeitig wanderten auch Siedler freiwillig nach Australien ein, aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts erreichten diese größere Zahlen. Die Bevölkerung Australiens stieg von 400.000 Einwohnern im Jahr 1850 zu 4 Millionen um 1900 bis zu 19 Millionen im Jahr 2002 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sehr viele Strafgefangene aus [[Irland]] und aus [[London]] nach Australien transportiert wurden, die zudem aus unteren Gesellschaftsschichten kamen, hatte dies einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Englischen in Australien. So unterscheidet sich die Aussprache des australischen Englisch durch den irischen Einfluss recht deutlich von der Standardaussprache in Großbritannien, der [[Received Pronunciation]]. Ferner werden Einflüsse des Londoner [[Cockney]] auf das australische Englisch diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;David Crystal: &amp;#039;&amp;#039;English as a Global Language&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge 2003, ISBN 978-0-521-53032-3, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische und soziale Verteilung ==&lt;br /&gt;
Australisches Englisch ist im Vergleich zum britischen Englisch relativ homogen und hat keine ausgeprägten Dialekte. Allerdings wurde in der Forschung inzwischen anerkannt, dass es regionale Variation auch in Australien gibt. Einigkeit herrscht in der Forschung jedoch darüber, dass es soziale Varianten im australischen Englisch gibt: So wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;Broad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;General&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cultivated Australian English&amp;#039;&amp;#039; unterschieden, wobei &amp;#039;&amp;#039;Cultivated Australian English&amp;#039;&amp;#039; die prestigeträchtigste Variante ist, die am nächsten auch zur Aussprache des britischen Englisch ist. &amp;#039;&amp;#039;Broad Australian English&amp;#039;&amp;#039; ist am anderen Ende des Spektrums, hat das geringste Prestige und wird von ca. einem Drittel der Australier gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara M. Horvath: &amp;#039;&amp;#039;Australian English: phonology&amp;#039;&amp;#039;. In: Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5, S. 89–90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den sozialen Varianten des australischen Englisch, die hauptsächlich von den Nachfahren europäischer Einwanderer gesprochen werden, gibt es auch noch sozioethnische Varianten des australischen Englisch: das [[Australisches Aboriginal-Englisch|Aboriginal English]], das insbesondere von den Aborigines in Nordaustralien gesprochen wird, und die englischbasierten Kreolsprachen [[Kriol]] und [[Torres Creole|Torres Strait Creole]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Carls-Lucko-161&amp;quot;&amp;gt;Klaus Hansen, Uwe Carls, Peter Lucko: &amp;#039;&amp;#039;Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2, S. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussprache ==&lt;br /&gt;
=== Vokale und Konsonanten ===&lt;br /&gt;
Australisches Englisch unterscheidet sich von anderen Varianten des Englischen, wie etwa dem Britischen oder dem Amerikanischen Englisch, durch seine Aussprache, wie z.&amp;amp;nbsp;B. durch höhere [[Vokale]] in Wörtern wie &amp;#039;&amp;#039;bit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;bat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;bet&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund dessen hört sich &amp;#039;&amp;#039;fish and chips&amp;#039;&amp;#039; im australischen Englisch in den Ohren von Nicht-Australiern eher wie &amp;#039;&amp;#039;feesh and cheeps&amp;#039;&amp;#039; an. In manchen Wörtern, wie &amp;#039;&amp;#039;very&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;lonely&amp;#039;&amp;#039;, wird der i-Laut in der letzten Silbe eher wie in &amp;#039;&amp;#039;beat&amp;#039;&amp;#039; ([i:]) als wie in &amp;#039;&amp;#039;bit&amp;#039;&amp;#039; ([ɪ]) ausgesprochen. In vielen unbetonten Silben hingegen verwenden Australier den [[schwa]]-Laut ([ə]). So wird in Wortpaaren wie &amp;#039;&amp;#039;boxes&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;boxers&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;chatted&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;chattered&amp;#039;&amp;#039; wird in der zweiten Silbe immer „schwa“ verwendet. Damit sind &amp;#039;&amp;#039;boxes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;boxers&amp;#039;&amp;#039; im australischen Englisch lautlich identisch (homophon), ebenso &amp;#039;&amp;#039;chatted&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;chattered&amp;#039;&amp;#039; – im Gegensatz zum britischen Englisch, wo sich die Aussprachen der Wörter unterscheiden. In Wörtern wie &amp;#039;&amp;#039;face&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mouth&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;price&amp;#039;&amp;#039; hört man sehr breite [[Diphthong]]e, die gedehnt gesprochen werden und deren Ausgangs- und Endpunkte auch von [[Britisches Englisch#Received Pronunciation|RP]] abweichen, z.&amp;amp;nbsp;B. [fæes] für &amp;#039;&amp;#039;face&amp;#039;&amp;#039; oder [mæɔθ] für &amp;#039;&amp;#039;mouth&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;David Blair: &amp;#039;&amp;#039;Das Englische in Australien und Neuseeland&amp;#039;&amp;#039;. In: Rüdiger Ahrens, Wolf-Dietrich Bald, Werner Hüllen: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Englisch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt, Berlin 1995, ISBN 3-503-03067-0, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara M. Horvath: &amp;#039;&amp;#039;Australian English: phonology&amp;#039;&amp;#039;. In: Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5, S. 94–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australisches Englisch ist wie britisches und neuseeländisches Englisch nicht-[[rhotisch]], d.&amp;amp;nbsp;h. der r-Laut wird nur am Anfang von Wörtern oder Silben ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intonation ===&lt;br /&gt;
Typisch für die Intonation im australischen Englisch ist die Tendenz, die [[Satzakzent|Betonung]] zum Satzende ansteigen zu lassen (wie im Deutschen bei Fragen).&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara M. Horvath: &amp;#039;&amp;#039;Australian English: phonology&amp;#039;&amp;#039;. In: Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grammatik ==&lt;br /&gt;
=== Wortbildung ===&lt;br /&gt;
Ein auffälliges Merkmal des australischen Englisch ist die Tendenz, mit den Suffixen -ie und -o Kurzformen für verschiedene Wörter zu bilden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Carls-Lucko-161&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aussie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Australian&amp;#039;&amp;#039; (Australier, australisch),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chrissie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Christmas&amp;#039;&amp;#039; (Weihnachten),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;brekkie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;breakfast&amp;#039;&amp;#039; (Frühstück),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;barbie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;barbecue&amp;#039;&amp;#039; (Grillfest),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;mozzie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;mosquito&amp;#039;&amp;#039; (Moskito/Stechmücke),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;cardie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;cardigan&amp;#039;&amp;#039; (Strickjacke),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;garbo&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;garbage man&amp;#039;&amp;#039; (Müllmann),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;hubbie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;husband&amp;#039;&amp;#039; (Ehemann),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;lippie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;lipstick&amp;#039;&amp;#039; (Lippenstift).&lt;br /&gt;
Das Gleiche gilt auch für Ortsbezeichnungen, so etwa &amp;#039;&amp;#039;Oz&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;[[Australien|Australia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brissie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;[[Brisbane]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tassie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;[[Tasmanien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syntax ===&lt;br /&gt;
Im australischen Englisch gibt es wenig spezifisch australische Satzkonstruktionen und syntaktische Phänomene. Zu den Phänomenen, die beobachtet wurden, zählen die häufigere Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;mustn&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;can&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Carls-Lucko-166&amp;quot;&amp;gt;Klaus Hansen, Uwe Carls, Peter Lucko: &amp;#039;&amp;#039;Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner gibt es im australischen Englisch die Tendenz, eher irreguläre Partizipien zu verwenden, wo im amerikanischen Englisch und zum Teil im britischen Englisch reguläre Varianten verwendet werden: &amp;#039;&amp;#039;gotten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;proven&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;got&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;proved&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Collins, Pam Peters: &amp;#039;&amp;#039;Australian English: morphology and syntax&amp;#039;&amp;#039;. In: Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5, S. 344–345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch für das australische Englisch ist auch die Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;but&amp;#039;&amp;#039; am Satzende statt &amp;#039;&amp;#039;however&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;though&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hansen-Carls-Lucko-166&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortschatz ==&lt;br /&gt;
Es gibt einige Beispiele für spezifisch australisch-englischen Wortschatz wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;cobber&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;Kumpel, Freund&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;bush&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von &amp;#039;lokal&amp;#039;, &amp;#039;australisch&amp;#039; oder &amp;#039;ländlich&amp;#039; in Worten wie &amp;#039;&amp;#039;bush rat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bushfire&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem findet man einige Entlehnungen aus den Sprachen der Ureinwohner Australiens, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;kangaroo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;koala&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;wombat&amp;#039;&amp;#039;. Einige Begriffe, die mit dem Land selbst in Verbindung stehen, haben sich ebenfalls speziell in Australien entwickelt. So sind &amp;#039;&amp;#039;[[outback]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;bush&amp;#039;&amp;#039; Begriffe, die speziell durch das Land außerhalb der Städte geprägt wurden. &amp;#039;&amp;#039;[[Walkabout]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[dreamtime]]&amp;#039;&amp;#039; sind übersetzte Begriffe aus der Kultur der Ureinwohner, der [[Aborigines]], aus deren Sprache zudem Begriffe übernommen wurden wie &amp;#039;&amp;#039;[[Kängurus|kangaroo]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bumerang|boomerang]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[billabong]]&amp;#039;&amp;#039; (Wasserloch).&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hansen, Uwe Carls, Peter Lucko: &amp;#039;&amp;#039;Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2, S. 163–166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strine&amp;#039;&amp;#039; (kontrahiert aus &amp;#039;&amp;#039;Australian&amp;#039;&amp;#039;) für die eigene Sprache&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G’Day&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Good Day&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ha ye goin’?}}&amp;#039;&amp;#039; (dem standardenglischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|How are you?}}&amp;#039;&amp;#039; bevorzugte Variante von &amp;#039;&amp;#039;Wie geht’s?&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Yagunna avashowah?}}&amp;#039;&amp;#039; (so wie im „Cockney“ (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Are you going to have a shower?}}&amp;#039;&amp;#039;))&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;eggnisher&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;air-conditioner&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(bloody) bastard&amp;#039;&amp;#039; – gesprochen mit langem erstem „a“ – reicht in der Bedeutung vom „Schweinehund“ bis zum „Schlingel“, je nach Verwendung, Betonung und beteiligten Personen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;mate&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Bergarbeiter#Semantik des Wortes „Kumpel“|Kumpel]]&amp;#039;&amp;#039;) kann sowohl der echte kumpelhafte Freund als auch die lockere Ansprache eines unbekannten Passanten sein: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ay, mate, gotta ciggy?}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ay, mate, gotta dart?}}&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hey, Kumpel, haste mal &amp;#039;ne Kippe?&amp;#039;&amp;#039;). Die Vokabel existiert auch im Standardenglisch, wird dort jedoch deutlich seltener gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orthografie ==&lt;br /&gt;
Das australische Englisch schwankt in seiner Rechtschreibung zwischen Schreibungen des britischen und des amerikanischen Englisch, wobei tendenziell britische Schreibung bevorzugt wird, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;behaviour&amp;#039;&amp;#039; wie im britischen Englisch eher als &amp;#039;&amp;#039;behavior&amp;#039;&amp;#039; wie im amerikanischen Englisch. Bei den Endungen -&amp;#039;&amp;#039;ize&amp;#039;&amp;#039;/-&amp;#039;&amp;#039;ise&amp;#039;&amp;#039; wird -ise bevorzugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hansen, Uwe Carls, Peter Lucko: &amp;#039;&amp;#039;Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskurs ==&lt;br /&gt;
Australisches Englisch hat ferner den Ruf, [[Fluch|Flüche]] und [[Schimpfwort|Schimpfwörter]] in reichlicher Menge zu verwenden, häufig um eine Aussage zu bestärken. Ob diese Tendenz zum Fluchen ausgeprägter ist als in anderen englischsprachigen Ländern, ist aber noch Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion.&amp;lt;ref&amp;gt;Keith Allan, Kate Burridge: Swearing. In: Pam Peters, Peter Collins, Adam Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Comparative Studies in Australian and New Zealand English&amp;#039;&amp;#039;. John Benjamins, Amsterdam/Philadelphia 2009, ISBN 978-90-272-4899-2, S. 361–386&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Australisches Englisch ist wie andere Varianten des Englischen Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Besonderes Augenmerk liegt unter anderem auf der Beschreibung der Aussprache des australischen Englisch, regionaler und sozialer Variation und der Abgrenzung gegenüber dem neuseeländischen Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch einige bedeutende Sammlungen ([[Korpuslinguistik|Korpora]]) gesprochenen und geschriebenen australischen Englisch, dazu zählen die australische Komponente des &amp;#039;&amp;#039;International Corpus of English&amp;#039;&amp;#039; (ICE-AUS) sowie der &amp;#039;&amp;#039;Australian Corpus of English&amp;#039;&amp;#039; (ACE) der [[Macquarie University]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Collins: &amp;#039;&amp;#039;Prologue&amp;#039;&amp;#039;. In: Pam Peters, Peter Collins, Adam Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Comparative Studies in Australian and New Zealand English&amp;#039;&amp;#039;. John Benjamins, Amsterdam/Philadelphia 2009, ISBN 978-90-272-4899-2, S. 361–386, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Beschreibungen und Grammatiken ===&lt;br /&gt;
* David Blair, Peter Collins: &amp;#039;&amp;#039;English in Australia&amp;#039;&amp;#039;, John Benjamins Publ. Co., 2001, ISBN 1-55619-729-2.&lt;br /&gt;
* Kate Burridge, Bernd Kortmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varieties of English 3. The Pacific and Australasia&amp;#039;&amp;#039;. Mouton de Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019637-5.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hansen (Anglist)|Klaus Hansen]], Uwe Carls, [[Peter Lucko]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Differenzierung des Englischen in nationale Varianten: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1996, ISBN 3-503-03746-2.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Leitner (Anglist)|Gerhard Leitner]]: &amp;#039;&amp;#039;Australia&amp;#039;s many voices. Australian English, the national language&amp;#039;&amp;#039; (= Contributions to the sociology of language, Bd. 90,1). Mouton de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-018194-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wörterbücher ===&lt;br /&gt;
* Susan Butler: &amp;#039;&amp;#039;The Dinkum Dictionary. The Origins of Australian Words&amp;#039;&amp;#039;, Text Publishing Company, Melbourne 2001, ISBN 1-877008-48-6.&lt;br /&gt;
* Arthur Delbridge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aussie Talk. The MacQuarie Dictionary of Australian Colloquialisms&amp;#039;&amp;#039;, MacQuarie Library, Sydney 1984, ISBN 0-949757-63-2.&lt;br /&gt;
* Lenie (Midge) Johansen: &amp;#039;&amp;#039;The Dinkum Dictionary. A ripper guide to Aussie English&amp;#039;&amp;#039;, Viking O’Neil, Claremont 1988, ISBN 0-670-90419-8.&lt;br /&gt;
* William Stanley Ramson: &amp;#039;&amp;#039;Australian English: An Historical Study of the Vocabulary, 1788–1898.&amp;#039;&amp;#039; Australian National University Press. Canberra 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://goaustralia.about.com/cs/language/a/strinea.htm Strine and Australian Slang]&lt;br /&gt;
* [http://www.anu.edu.au/andc/res/ Australische Wörter (Australian National Dictionary Centre)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ling.mq.edu.au/speech/phonetics/phonetics/ausenglish/ Australian English Phonetics] (Macquarie University)&lt;br /&gt;
* [https://www.sbs.com.au/yourlanguage/german/de/article/2016/11/28/straya-lets-talk-aussie-alle-folgen?language=de &amp;#039;Straya: Let&amp;#039;s talk Aussie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australisches Englisch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englischvariante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Australien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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