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	<title>Aurland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aurland&amp;diff=249698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CaroFraTyskland: Änderung 264442828 von ~2026-10485-55 rückgängig gemacht; unter 20.000 einwohner</title>
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		<updated>2026-02-19T01:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264442828&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264442828&quot;&gt;264442828&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10485-55&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10485-55&quot;&gt;~2026-10485-55&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; unter 20.000 einwohner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum norwegischen Skilangläufer siehe [[Joachim Aurland]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kommune in Norwegen&lt;br /&gt;
|Verwaltungssitz    = [[Aurlandsvangen]]&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 60.905568&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 7.187181&lt;br /&gt;
|Kommunennummer     = 4641&lt;br /&gt;
|Fylke              = Vestland&lt;br /&gt;
|Sprachform         = nn&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.aurland.kommune.no/ aurland.kommune.no]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aurland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kommune (Norwegen)|Gemeinde]] in der [[Fylke|Provinz]] [[Vestland]] in [[Norwegen]]. [[Aurlandsvangen]] am [[Aurlandsfjord]] ist der Verwaltungssitz der Gemeinde. Manchmal wird der Ort selbst kurz Aurland genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View of the Aurlandsfjord, Aurlandsvangen and Flam from below the Prest Summit.jpg|mini|links|Ausblick über den [[Aurlandsfjord]] nach [[Flåm]]. Im Vordergrund der Verwaltungssitz [[Aurlandsvangen]], auf der gegenüberliegenden Fjordseite der Gebirgszug [[Flenjaeggi]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 10 13-Aurlandsdalen Nesbø Farm.jpg|mini|Die Farm Nesbø im [[Aurlandsdalen]] am See [[Nesbøvatnet]]. Oberhalb der Farm ist der Berg [[Tindi (Norwegen)|Tindi]] zu sehen. Im Hintergrund sind die Hänge hinauf zur [[Hochebene]] [[Ragnhildabotn]] zu erkennen. Zwischen dem Tindi (links) und den Ausläufern des Berges [[Børefjellet]] (rechts) befindet sich das [[Gravadalen]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nærøyfjorden (6220474249).jpg|mini|[[Bakka]] am [[Nærøyfjord]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:From the Stalheim.jpg|mini|Blick von Stahlheim ins [[Nærøydalen]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P1000439SneeuwwegLaerdalAurland.JPG|mini|[[Snøvegen]]: Ebene an der Grenze nach [[Lærdal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Aurlands Natur ist durch eine Gebirgslandschaft geprägt. 80 % der Fläche liegen über 900 Meter über dem Meeresspiegel ([[Höhe über dem Meeresspiegel#Amtliche Höhensysteme ausgewählter Länder|moh.]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://snl.no/Aurland | titel=Aurland | werk=store norske leksikon | abruf=2014-07-06 | sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In die Landschaft schneiden sich die [[Fjord]]e [[Aurlandsfjord|Aurlands-]] und [[Nærøyfjord]] ein. Beide sind Nebenarme des längsten und tiefsten Fjords in Norwegen, dem [[Sognefjord]]. Neben ihnen erheben sich die Berge [[Styvisdalseggi]], [[Storebreen]], [[Syrdalsbreen]], [[Flenjaeggi]], sowie der [[Blåskalven]]. Er ist mit 1.809 moh. die höchste Erhebung der Gemeinde. Als Fortsetzung an den Nærøyfjord schließt sich das [[Nærøydal]] an. Hier befindet sich der Ort [[Gudvangen]]. Der Fluss [[Nærøydalselvi]] durchquert das Tal und bildet durch die geologischen Gegebenheiten teilweise tiefe [[Schlucht]]en aus. Am Ende des Aurlandsfjorden erhebt sich das [[Flåmsdalen|Flåmsdal]], mit dem Ort [[Flåm]]. Dieses Tal durchquert der Fluss [[Flåmselvi]]. Aus der letzten Eiszeit sind im Flåmsdalen [[Gletschertopf|Gletschertöpfe]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kulturhistorisk vegbok Sogn og fjordane Aurland | Verlag=Naustdal: Sogn og Fjordane forl. | Datum=1991 | ISBN=82-91082-00-6 | Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der westlichen Seite des Aurlandsfjorden befindet sich der Hauptort Aurlandsvangen. Nachdem der [[Aurlandselvi]] das Aurlandsdal durchflossen hat, mündet er hier in den Fjord. Auf der Halbinsel zwischen den beiden Fjorden und den Bergen Syrdalsbreen und Flenjaeggi befindet sich das [[Undredal (Tal)|Undredal]]. Durch das Tal fließt ebenfalls ein Fluss, der [[Undredalselvi]]. Der Ort [[Undredal]] liegt am Ausläufer des Tals am Aurlandsfjorden. Fast das gesamte Gebiet der Gemeinde gehört zur Bergregion Nordfjella, das seit 1995 auch [[Skarvheimen]] genannt wird. Nur der äußerste Nordwesten ab dem Nærøyfjorden ist davon ausgenommen. In dieser Bergregion kommen mehrere größere und kleinere Seen vor, beispielsweise [[Store Liavannet]], [[Nyhellervannet]], [[Stora Vargevannet]] und [[Fretheimsdalsvatnet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Aurland liegt in [[Jotunheimen]], dem südlichen und höchsten Teil des [[Skandinavisches Gebirge|Skandinavischen Gebirges]]. Das Skandinavische Gebirge ist eine im [[Tertiär]] herausgehobene [[Scholle (Geologie)|Großscholle]] am Westrand des [[Baltischer Schild|Baltischen Schildes]]. Die Geologie Aurlands ist geprägt von verschiedenen mehr oder weniger intensiv [[Gebirgsbildung|gefalteten]] und mehr oder weniger stark [[Metamorphes Gestein|metamorphen]] Gesteinen. Diese bilden drei übereinanderliegende tektonische Einheiten: einen [[autochthon (Geologie)|autochthonen]] [[präkambrium|präkambrischen]] [[Grundgebirge|Basementkomplex]] als tiefste Einheit, einen [[Kaledonische Orogenese|kaledonisch]] deformierten, [[Allochthon (Geologie)|allochthonen]] [[Kambrium|kambro]]-[[silur]]ischen Metasedimentkomplex und die kaledonische &amp;#039;&amp;#039;Jotun-[[Tektonische Decke|Decke]]&amp;#039;&amp;#039;, die allochthones präkambrisches Basement repräsentiert, als höchste Einheit. Autochthones Basement und Metasediment-Einheit treten in einigen Teilen der Gemeinde in sogenannten [[Tektonisches Fenster|tektonischen Fenstern]] großflächig zutage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rye94&amp;quot;&amp;gt;Noralf Rye, Per Einar Faugli: &amp;#039;&amp;#039;Geology and geomorphology of the Aurland district.&amp;#039;&amp;#039; Norsk Geografisk Tidsskrift – Norwegian Journal of Geography. Bd.&amp;amp;nbsp;48, Nr.&amp;amp;nbsp;1–2, 1994, S.&amp;amp;nbsp;13–22, {{DOI|10.1080/00291959408552322}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das autochthone präkambrische Basement [[Ausbiss (Geologie)|beißt]] vor allem im zentralen Teil und im Nordosten von Aurland, u.&amp;amp;nbsp;a. im unteren Abschnitt des Aurlandsdalen sowie in einigen Nebentälern aus, wo sich Gletscher und Flüsse tief ins Gebirge eingeschnitten und die höheren tektonischen Einheiten ausgeräumt haben. Die Basement-Einheit ist aus verschiedenen [[Gneis]]en und aus meist hellen [[Granit|Biotitgraniten]] und [[Granodiorit]]en aufgebaut, die ihren Ursprung in präkambrischen [[Orogenese|Gebirgsbildungen]] haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rye94&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteine der Metasediment-Einheit umranden die Gesteine der Basement-Einheit und ziehen sich u.&amp;amp;nbsp;a. über das obere Aurlandsdalen bis an den Süd- und Ostrand der Gemeinde. Es handelt sich hierbei um [[Glimmerschiefer]] sowie um [[Phyllit]]e und [[Quarzphyllit]]e und in geringem Umfang um [[Marmor]]. Die Mächtigkeit dieser Einheit schwankt infolge der Faltungs- und Überschiebungsprozesse, die während der Kaledonischen Gebirgsbildung stattfanden, zwischen wenigen Metern und mehreren hundert Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rye94&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jotun-Decke stellt den überwiegenden Teil der Oberflächengesteine in Aurland. Sie repräsentiert präkambrisches Basement, das während der Kaledonischen Gebirgsbildung noch über die Metasediment-Einheit geschoben wurde. Sie besteht vor allem aus magmatischen Gesteinen, die teilweise in Gneise und [[Amphibolit]]e umgewandelt sind. Sehr häufig sind [[Anorthosit]]e und [[Monzonit]]e. Stellenweise treten aber auch Metasedimente in Form von [[Quarzit]]en und [[Paragneis]]en in dieser Einheit auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rye94&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Aurland befindet sich im Osten der Provinz Vestland, die zum 1. Januar 2020 aus den bisherigen Provinzen Sogn og Fjordane und [[Hordaland]] gebildet wurde. Aurland liegt auf dem Gebiet der vormaligen Provinz Sogn og Fjordane, grenzt im Nordwesten an die Gemeinde [[Vik (Kommune)|Vik]] und im Nordosten an die Gemeinde [[Lærdal]]. Im Osten befindet sich die Gemeinde [[Hol (Norwegen)|Hol]] der Provinz [[Buskerud]]. Im Süden und Südwesten grenzt sie an die Gemeinden [[Ulvik]] und [[Voss (Norwegen)|Voss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
==== Hallingskarvet-Nationalpark ====&lt;br /&gt;
Der große [[Hallingskarvet-Nationalpark]] berührt Aurdal nur im äußersten Süden. Allein der [[Gletscher]] [[Vargabreen]] liegt im Einzugsgebiet der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landschaftsschutzgebiet Bleia-Storebotn ====&lt;br /&gt;
Das [[Landschaftsschutzgebiet Bleia-Storebotn]] wurde am 8. Oktober 2004 eingerichtet und umfasst insgesamt 66&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.verdsarvfjord.no/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=181&amp;amp;Itemid=107 | titel=Bleia-Storebotn LVO | hrsg=Stiftinga Geirangerfjorden Verdsarv | abruf=2014-07-07 | sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet liegt sowohl in Aurland als auch in der Gemeinde Lærdal. Es befindet sich im Norden von Aurland und erstreckt sich vom Aurlandsfjorden über die Berge [[Breisnesnosi]], [[Kalvnesnosi]], [[Støkkarberg]], [[Handkiefjellet]] und [[Nisedalsfjellet]] über die Ebenen [[Kolarbotn]] und [[Storebotn]] bis an die Grenze von Lærdal. Der Berg [[Grånosi]] liegt ebenfalls im Einzugsgebiet, während das [[Djupedalene]] davon ausgeschlossen ist. Das Schutzgebiet umfasst die [[Naturlandschaft|Natur-]] und [[Kulturlandschaft]]en der Fjorde, Ebenen und Gebirge mit einer reichhaltigen Vegetation und einer wild lebenden [[Ren]]tierpopulation&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGV&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landschaftsschutzgebiet Nærøyfjord ====&lt;br /&gt;
Das [[Landschaftsschutzgebiet Nærøyfjorden]] wurde am 8. November 2002 eingerichtet und umfasst 576&amp;amp;nbsp;km². Seit 2005 gehört es zusammen mit dem [[Geirangerfjord]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Westnorwegische Fjorde&amp;#039;&amp;#039; zum [[Weltnaturerbe]] der [[UNESCO]]. Das Gebiet liegt hauptsächlich in der Gemeinde Aurland. 35&amp;amp;nbsp;km² verteilen sich auf die Gemeinde Voss und die übrige Fläche befindet sich um den [[Fresvikbreen]] in der Gemeinde Vik. In Aurland erstreckt sich das Gebiet von der nördlichen und westlichen Grenze bis an den Aurlandsfjorden und das Flåmsdalen. Das Schutzgebiet umfasst sowohl Natur- als auch Kulturlandschaft, mit Fjord- und Gebirgs- und Gletscherlandschaften. Neben der mannigfaltigen Flora und Fauna schließt die Region aktive Acker- und Weideflächen sowie Kulturgüter ein, beispielsweise [[Almhütte|Almhöfe]] und den alten königlichen Postweg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://fylker.miljostatus.no/Hordaland/Tema-A-A/Naturomrade/Naturvern/Naroyfjorden-landskapsvernomrade/ | titel=Nærøyfjorden landskapsvernområde | hrsg=Miljøstatus | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714164044/http://fylker.miljostatus.no/Hordaland/Tema-A-A/Naturomrade/Naturvern/Naroyfjorden-landskapsvernomrade/ | archiv-datum=2014-07-14 | abruf=2019-09-26 | sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aurland 03.jpg|mini|Blick auf [[Aurlandsvangen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Village on the fjord 2.jpg|mini|[[Undredal]]]]&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name Aurland leitet sich vom [[Altnordische Sprache|altnordischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;aurr&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet Kiesel oder Schotter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt einen silberfarbenen [[Hausziege|Ziegenkopf]] auf blauem Grund. Das Wappen soll die Bedeutung der Ziegenhaltung in der Gemeinde hervorheben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tusenårssted ===&lt;br /&gt;
Als [[Tusenårssted]] wurde der Standort der ehemaligen Rygg Kirche ([[norwegische Sprache|norw.]] &amp;#039;&amp;#039;Rygg kyrkja&amp;#039;&amp;#039;) ausgezeichnet. Die [[Stabkirche]] wurde im [[Mittelalter]] erbaut und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts abgerissen. Der [[Friedhof]] wurde jedoch bis 1806 weiter genutzt. Ein Steinhaufen, dessen Geschichte nicht vollständig geklärt ist, soll die Stelle markieren, an der die Kirche einst stand. Der Lokalhistoriker Anders Ohnstad ist der Auffassung, dass dieser Steinhaufen zur Erinnerung an einen reichen Herren noch vor dem Bau der Kirche diente. Ein weiterer Stein, der sogenannte Bønestein, soll der Versammlungspunkt für die letzten sechs bis sieben Überlebenden der [[Pest]] (1347–1351) in Aurland gewesen sein. Im Jahr 1950 errichtete man einen [[Bautastein]], um den Platz zu würdigen. Der Kirchengrund steht heute unter [[Denkmalschutz]]. Das Komitee wählte den Standort aufgrund seiner langen Kulturgeschichte und seiner zentralen Bedeutung für Aurland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.aurland.kommune.no/ryggjakyrkja-tusenaarstaden-i-aurland-kommune.4931051-188965.html | titel=Rygg kyrkja – Tusenårstaden i Aurland | hrsg=Aurland kommune | abruf=2014-07-07 | sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte ===&lt;br /&gt;
Die Orte Aurlands entwickelten sich hauptsächlich in den Tälern am Fjord. Noch vor dem Bau der [[Bergensbanen]] (und später der [[Flåmsbana]]) waren die Dörfer nur über das Wasser und zu Fuß über den königlichen Postweg im Nærøydalen zu erreichen. Am Nærøyfjord kristallisierte sich [[Dyrdal]] als Handelsstadt heraus, in der auch das [[Thing]] abgehalten wurde. Die Bewohner des Næroyfjorden teilten sich die Kirche mit den Einwohnern in [[Undredal]], bis der Ort [[Bakka]] 1859 eine eigene Kirche erhielt. In [[Gudvangen]] und [[Flåm]] am Aurlandsfjorden entwickelte sich schon früh der [[Tourismus]]. Heute ist [[Aurlandsvangen]] der einzige [[Tätort]] der Gemeinde und Dyrdal hat seine Stellung als Handels- und Rechtsstadt verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kulturhistorisk vegbok Sogn og fjordane Aurland | Verlag=Naustdal: Sogn og Fjordane forl. | Datum=1991 | ISBN=82-91082-00-6 | Seiten=12, 20/21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
[[Datei:357. Sogn, Bakke Kirke ved Nærøfjorden sydfra - NB bldsa AL0357.jpg|mini|[[Bakka]] am Nærøyfjord Ende des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vassbygdevatnet, Norge.jpg|mini|Ortschaft Låvi am See [[Vassbygdevatnet]] im [[Aurlandsdalen]] ]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Aurlands konzentriert sich hauptsächlich in den Tälern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemeinde liegen zwei sogenannte [[Tettsted]]er, also zwei Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Aurlandsvangen mit {{EWZ|Ort NO|5571}} und [[Flåm]] mit {{EWZ|Ort NO|5572}} Einwohnern (Stand: {{EWD|Ort NO}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Metadaten Einwohnerzahl Ort NO||QUELLE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Aurland ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Befolkningsutvikling kommune 1421.svg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Personen ===&lt;br /&gt;
* [[Absalon Pederssøn Beyer]] – bedeutender Humanist und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Per Sivle]] – Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A Tunnel can be be beautiful too - Lærdal Tunnel.jpg|mini|[[Lærdalstunnel]] zur Nachbargemeinde [[Lærdal]], derzeit der längste Straßentunnel der Welt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flamsbana 05.jpg|mini|[[Flåmsbana]] im [[Flåmsdalen]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roadblock 02.jpg|mini|Ziegenhaltung in Aurland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flåm cruisehamn Boudicca.jpg|mini|Kreuzfahrtschiffe vor [[Flåm]]]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Aurland war bis 1980 im Winter nur über die [[Flåmsbana|Flåmsbahn]] oder mit Booten zu erreichen. Erst mit der Eröffnung der Straße ins Hallingdal 1980 verbesserte sich die Situation. 1991 wurden Richtung [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] der [[Flenjatunnel]] und der [[Gudvangatunnel]] eröffnet und im Juni 2001 der [[Lærdalstunnel]] nach [[Lærdal]]. Letzterer ist gegenwärtig (2013) mit über 24&amp;amp;nbsp;km der längste Straßentunnel der Erde. Damit wurde eine durchgehende winterfeste Straßenverbindung ([[Europastraße 16|E16]]) von [[Oslo]] nach Bergen geschaffen. Aurland liegt heute direkt an dieser für Norwegen wichtigen Verbindung. Die alte Straße über die Berge nach Lærdal heißt [[Snøvegen]] und wird heute nur mehr als Nebenstraße verwendet. Nächster Ort von Aurlandsvangen in Richtung Bergen ist [[Flåm]] ein bekanntes Touristenziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
==== Landwirtschaft ====&lt;br /&gt;
Traditionell ist Aurland durch die [[Landwirtschaft]] geprägt. Die intensive Landnutzung mit [[Ackerbau|Äckern]] und [[Weide (Grünland)|Weiden]] konzentrierte sich hauptsächlich auf die engen Täler Aurlands. Die [[Kulturlandschaft]] war in mehreren Reihen Ackerland aufgeteilt. Durch Verkauf, Verpachtung und Vererbung der Felder wurden sie teilweise zerstückelt und so waren die Flächen eines Nutzers oft klein und weit voneinander entfernt. Das machte eine intensive Bewirtschaftung schwierig. Die Höfe fanden sich in Gruppen oder Reihen zusammen, um die vielen unterschiedlich spezialisierten Wirtschaftsräume zu teilen. Einen Eindruck davon vermittelt das [[Freilichtmuseum]] [[Otternes]] zwischen [[Flåm]] und Aurlandsvangen. Das Winterfutter, wie Laub, Heu, Reisig und Moos, holte man häufig aus der angrenzenden [[Naturlandschaft]], in Norwegen auch Außenmark (norw.: &amp;#039;&amp;#039;utmark&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Aus dem [[Wald]] bekam man Brenn- und Bauholz. Sowohl der Wald als auch die Außenmark war wichtig zur Herstellung von [[Holzteer|Teer]] und [[Holzkohle]]. Teilweise wurde die Außenmark auch als Weidefläche genutzt. Auf den offenen grasdominierten Weiden kultivierte man kleine Baumgrüppchen aus [[Birke]]n, an geschützten Stellen pflanzte man auch [[Ulme]]n und [[Linden (Gattung)|Linden]] an. Durch die jahrelange Nutzung der Bäume bekamen diese einen dicken und korkenzieherförmigen Wuchs. Baumbestände mit geradem Wuchs hatten daher einen hohen Wert. Solche Birkengrüppchen existieren heute noch auf den [[Alm (Bergweide)|Almen]] &amp;#039;&amp;#039;Steine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vassbygdi&amp;#039;&amp;#039;. Auf &amp;#039;&amp;#039;Skjerdal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Holmo&amp;#039;&amp;#039; sind noch Reste der Haine zu erkennen. Heute werden auf den Weiden hauptsächlich Ziegen gehalten, früher war eine gemischte Tierhaltung, unter anderem mit Schafen, üblich. Jeder Hof betrieb mehrere Almen. Oft ein bis zwei Frühjahrsalmen am Waldsaum und eine Sommeralm im Gebirge, dem [[Fjell]]. Die Niederleger und Bergalmen &amp;#039;&amp;#039;Sinjarheim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Øvstebo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nedbergo&amp;#039;&amp;#039; sind teilweise erhalten. Das Fjell wurde zum Jagen und Weiden genutzt. Auch in diesem Landschaftsraum hinterließ die intensive Nutzung ihre Spuren. Die [[Baumgrenze]] senkte sich durch die Beweidung und das Abholzen zum Tal hin ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kulturhistorisk vegbok Sogn og fjordane Aurland | Verlag=Naustdal: Sogn og Fjordane forl. | Datum=1991 | ISBN=82-91082-00-6 | Seiten=5/6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Industrie ====&lt;br /&gt;
Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird in Aurland der [[Aurlandsschuh]] (norw.: Aurlandssko) industriell hergestellt. Am Anfang produzierten ihn viele kleine Werkstätten, heute existiert nur noch die Aurlandsschuhfabrik in Aurlandsvangen. Im Besucherzentrum &amp;#039;&amp;#039;Aurlandskoen Èconomusèe&amp;#039;&amp;#039; kann man sich die traditionelle Produktion des Schuhs anschauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.visitflam.com/aurlandskoen/ | titel=Aurlandskoen | hrsg=visitflåm | abruf=2014-07-07 | sprache=no | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140701180559/https://www.visitflam.com/aurlandskoen/ | archiv-datum=2014-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturhistorisk-S33&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kulturhistorisk vegbok Sogn og fjordane Aurland | Verlag=Naustdal: Sogn og Fjordane forl. | Datum=1991 | ISBN=82-91082-00-6 | Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nærøydalen gibt es ein Abbaugebiet für Anorthosit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftanlage]] im Aurlandsdal begann im Sommer 1969. 20 Jahre später waren fünf Kraftwerke und 11 [[Staudamm|Staudämme]] fertiggestellt. 37 Gebirgsseen wurden in die Anlage eingebunden und produzierten im Jahr der Fertigstellung 2,6 TWh. Das oberste Magazin liegt auf 1.450 moh. Das unterste Kraftwerk &amp;#039;&amp;#039;Vangen&amp;#039;&amp;#039; bleibt im Sommer aus Rücksicht auf die Natur außer Betrieb. Der Bau war nicht unumstritten, da die Natur einen wichtigen Bestandteil des Tourismus in Aurland darstellt. Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Oslo Lysverker&amp;#039;&amp;#039; kaufte bereits 1945 die Fallrechte für das Aurlandsflusssystem. Heute werden die Wasserkraftwerke von den Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;E-CO Energi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;E-CO Vannkraft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oslo Lysverker&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturhistorisk-S33&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;E-CO_AURLAND_PDF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tourismus ====&lt;br /&gt;
Der Tourismus begann schon früh in Aurland. In Dyrdal und Gudvangen gab es seit 1737 je ein Gästehaus. Diese existierten bis zum 19. Jahrhundert nebeneinander, bevor Gudvangen zum Zentrum heranwuchs. Der Ort Dyrdal verlor zunehmend an Bedeutung und das Gästehaus wurde über 200 Jahre später, im Jahr 1939, abgerissen. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde das Fretheim Touristhotell in Flåm errichtet und auch Aurlandsvangen besaß ein Gästehaus. Der englische Lord Garvagh kam seinerzeit mit seinem Gefolge nach Aurland um der Sportfischerei und Rentierjagd zu frönen. In Gudvangen und Flåm nahm die Bedeutung des Tourismus stetig zu, besonders nach der Fertigstellung der Flåmsbana, die Aurland nun mit [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] und [[Oslo]] verband. Mit dem Ausbau der Kaianlagen kommen zunehmend auch große [[Kreuzfahrtschiff]]e in die Region und so wird der Tourismus zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kulturhistorisk vegbok Sogn og fjordane Aurland | Verlag=Naustdal: Sogn og Fjordane forl. | Datum=1991 | ISBN=82-91082-00-6 | Seiten=12, 19, 22-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:P1000461Stegastein.JPG|mini|Aussichtsplattform [[Stegastein]] über dem [[Aurlandsfjord]]]]&lt;br /&gt;
* Eisenbahnmuseum &amp;#039;&amp;#039;Flåmsbanmuseet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freilichtmuseum [[Otternes]]&lt;br /&gt;
* Rad- und Wanderweg [[Rallarvegen]]&lt;br /&gt;
* [[Stabkirche Undredal]]&lt;br /&gt;
* Aussichtsplattform [[Stegastein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aurland}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E-CO_AURLAND_PDF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=http://www.e-co.no/filestore/Aurland_brosjyre2010.pdf | titel=AURLAND – et gigantanlegg i verdensmålestokk | hrsg=E-CO | datum=2010 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20180312205029/http://www.e-co.no/filestore/Aurland_brosjyre2010.pdf | archiv-datum=2018-03-12 | abruf=2019-09-14 | format=PDF;&amp;amp;nbsp;370&amp;amp;nbsp;kB | sprache=no | kommentar=Originalwebseite nicht mehr verfügbar}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kommunen im Fylke Vestland}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CaroFraTyskland</name></author>
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