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	<title>Aurel Stodola - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:28:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aurel_Stodola&amp;diff=1320011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HajjiBaba: /* Leben und Wirken */ Link zum Sauerbrcu</title>
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		<updated>2023-11-26T04:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Link zum Sauerbrcu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Auguste Stodola.jpg|mini|hochkant|Aurel Boreslav Stodola]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aurel Boreslav Stodola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Aurel Boleslav Stodola&amp;#039;&amp;#039;; * [[10. Mai]] [[1859]] [[Liptovský Mikuláš|Liptovský Svätý Mikuláš]], [[Komitat Liptau]] in der heutigen Slowakei; † [[25. Dezember]] [[1942]] in [[Zürich]]) war ein Ingenieur, der maßgeblich die theoretische und praktische Weiterentwicklung von [[Turbine]]n vorantrieb. Den Großteil dieser Arbeit leistete er als [[Professor]] für Maschinenbau und Maschinenkonstruktion am [[ETH Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum Zürich]] (ab 1908 Technische Hochschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Aurel Stodola wurde 1859 im zum [[Kaisertum Österreich]] gehörenden [[Königreich Ungarn]] (heute [[Slowakei]]) geboren. Ab 1877 studierte er [[Maschinenbau]], zunächst an der polytechnischen Schule in [[Budapest]], ab 1878 dann am [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum]] in [[Zürich]], wo er 1881 das Diplom &amp;#039;&amp;#039;mit Auszeichnung&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Nach dem Studium half Stodola zunächst beim Wiederaufbau der durch ein Feuer zerstörten Lederfabrik seines Vaters. Anschließend war er von 1884 bis 1892 bei der [[Prager Maschinenbau]] AG in [[Prag]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1892 wurde Stodola dann als Professor für Maschinenbau und Maschinenkonstruktion ans Eidgenössische Polytechnikum nach Zürich berufen. Hier baute er schnell sein weltweites Renommee als hervorragender Fachmann auf dem Gebiet der [[Strömungsmaschine]]n und [[Wärmekraftmaschine]]n auf. Er war dabei als Theoretiker ebenso geschätzt wie als Praktiker und als Lehrer. Am Polytechnikum richtete er das modernste Maschinenlaboratorium Europas ein und arbeitete eng mit der lokalen Industrie ([[Escher, Wyss &amp;amp; Cie.]], [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]], ...) zusammen. Er formulierte das manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Stodola-Gesetz&amp;#039;&amp;#039; genannte &amp;#039;&amp;#039;Kegelgesetz&amp;#039;&amp;#039; zum Betriebsverhalten von Turbinen. Stodolas Beratung trug wesentlich dazu bei, dass [[Heinrich Zoelly]] 1903 seine erste mehrstufige Aktionsturbine und dass [[Hans Holzwarth]] ab 1905 die [[Holzwarth-Gasturbine|erste serienreife Gasturbine]] bauen konnte. 1903 veröffentlichte Stodola erstmals sein Lehrbuch „Die Dampfturbinen und ihre Aussichten als Wärmekraftmaschinen und über die Gasturbine“, kurz: „Dampf- und Gasturbinen“, das über zahlreiche Auflagen und übersetzt in viele Sprachen zum Standardwerk des thermischen Turbomaschinenbaus wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vielseitig interessierte Pazifist und Ordinarius Stodola arbeitete aber nicht nur auf dem Gebiet der Turbinen. So entwickelte Stodola z. B. auch eine [[Sauerbruch-Arm|Handprothese]] in Zusammenarbeit mit [[Ferdinand Sauerbruch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Sauerbruch, [[Hans Rudolf Berndorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951; zitiert: Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 183–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Ferdinand Sauerbruch| Titel=Die willkürlich bewegbare künstliche Hand. Eine Anleitung für Chirurgen und Techniker. Erster und zweiter Band. Erster Band mit anatomischen Beiträgen von G. Ruge und W. Felix unter Mitwirkung von A. Stadler. Zweiter Band herausgegeben von F. Sauerbruch und C. ten Horn| Datum=1916| Ort=Berlin| Verlag=Julius Springer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.ethistory.ethz.ch/besichtigungen/objekte/kunsthand | titel=Aurel Stodolas Entwurf für eine Handprothese | hrsg=ETH Zürich | autor=[[Monika Burri]] | zugriff=2011-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Beitrag zur Technik-Diskussion schrieb er das Buch „Gedanken zu einer Weltanschauung vom Standpunkte des Ingenieurs“ (Springer-Verlag, 1931), das auch seine problematische Haltung zu sozialmedizinischen Fragen offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://etheritage.ethz.ch/2016/09/30/ein-menschenfreund-mit-fragezeichen-aurel-stodola-als-ingenieur-und-eugeniker/ |titel=Ein Menschenfreund mit Fragezeichen. Aurel Stodola als Ingenieur und Eugeniker |abruf=2021-12-08 |autor=Marion Wullschleger |werk=ETHeritage. Highlights aus den Archiven und Sammlungen der ETH Zürich |hrsg=ETH-Bibliothek |datum=2016-09-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin setzte er sich mit philosophischen und wirtschaftlichen Fragestellungen auseinander und korrespondierte mit Zeitgenossen wie [[Albert Einstein]] und [[Albert Schweitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Emeritierung 1929 arbeitete er weiter in Forschung und Industrie. 1942 starb er in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Stodola sind – teils zu Lebzeiten, teils &amp;#039;&amp;#039;posthum&amp;#039;&amp;#039; – zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zuteilgeworden. Er erhielt die [[Ehrendoktorwürde]] der Universität Hannover (1905), der Universität [[Brünn]] und der Universität [[Prag]] (1929). Er war Berater und korrespondierendes Mitglied der französischen [[Académie des sciences]] (Akademie der Wissenschaften).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=https://www.academie-sciences.fr/fr/Liste-des-membres-depuis-la-creation-de-l-Academie-des-sciences/les-membres-du-passe-dont-le-nom-commence-par-s.html| titel=Verzeichnis der Mitglieder seit 1666: Buchstabe S| hrsg=Académie des sciences| zugriff=2020-03-05| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. Ihm wurde 1908 die [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]] des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] verliehen und im hohen Alter schließlich 1941 die [[James-Watt-Medaille]]. 1937 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Einstein sagte über ihn:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rozhlas.sk/radio-international-de/personlichkeiten/Aurel-Stodola?l=2&amp;amp;i=197&amp;amp;p=1 Aurel Stodola] in [[Radio Slovakia International]] vom 12. Januar 2011, abgerufen am 30. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wäre er in die Renaissance hineingeboren, so wäre er ein großer Maler oder Bildhauer geworden. Denn der stärkste Trieb seiner Persönlichkeit ist Phantasie und Gestaltungsdrang.|Albert Einstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 erinnert die [[ETH Zürich|ETH]] an das Werk und Leben von Stodola mit einer speziellen &amp;#039;&amp;#039;Aurel Stodola Lecture&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;ETH Zürich: [https://mavt.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/veranstaltungen/aurel-stodola-lecture.html &amp;#039;&amp;#039;Aurel Stodola Lecture.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dampf- und Gasturbinen. Mit einem Anhang über die Aussichten der Wärmekraftmaschinen.&amp;#039;&amp;#039; VDI, Düsseldorf 1986, ISBN 3-18-400727-8 (= &amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Technik&amp;#039;&amp;#039;, Reprint der 5. Auflage, Springer, Berlin / Heidelberg 1922 / Vorwort von Hans-Joachim Braun).&lt;br /&gt;
* Norbert Lang: &amp;#039;&amp;#039;Aurel Stodola (1859-1942) – Wegbereiter der Dampf- und Gasturbine&amp;#039;&amp;#039;, Verein für Wirtschaftshistorische Studien, Meilen 2003, ISBN 3-909059-26-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Pioniere Schweizer Wirtschaft und Technik&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Aurel|Stodola|1859|1942|Norbert Lang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aurel Stodola}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Aurel Stodola}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119072181}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ethbib.ethz.ch/exhibit/stodola/stodola01.html ETH Zürich] – Informationen zu Aurel Stodola&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.fondstodola.sk/stodolaen.html | wayback=20080407070135 | text=Fond Aurela Stodolu}}  (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119072181|LCCN=nb/91/58885|VIAF=64809437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stodola, Aurel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dampfturbine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ferdinand Sauerbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stodola, Aurel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stodola, Aurel Boreslav; Stodola, Aurel Boleslav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Maschinenbauingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liptovský Mikuláš]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HajjiBaba</name></author>
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