<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aurel_Billstein</id>
	<title>Aurel Billstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aurel_Billstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aurel_Billstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T09:23:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aurel_Billstein&amp;diff=980141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aurel_Billstein&amp;diff=980141&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-30T21:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aurel Billstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1901]] in [[Krefeld]]; † [[12. Februar]] [[1996]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Aurel Billstein.jpg|miniatur|hochkant|Stolperstein für Aurel Billstein ([[Liste der Stolpersteine in Krefeld|Gladbacher Straße 165, Krefeld)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein3-ritterstr.189-krefeld.jpg|miniatur|hochkant|Stolperstein für die Mutter Paula Billstein ([[Liste der Stolpersteine in Krefeld|Ritterstraße 189, Krefeld)]]]]&lt;br /&gt;
Aurel Billstein war der Sohn von Wilhelm Billstein und seiner Ehefrau Paula (geborene Rothe). Er hatte eine ältere Schwester (Josefine) und einen jüngeren Bruder (Wilhelm). Der Vater arbeitete als Packer und Zeitungsbote. Seine Mutter Paula war von 1924 bis 1933 Stadtverordnete für die [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunisten]] (KPD). Schon früh kam Aurel in Kontakt mit dem Milieu der [[Arbeiterbewegung]] in Krefeld. Auch Aurel Billstein, inzwischen ausgebildeter [[Schlosserei|Schlosser]] und seit 1919 Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]] (DMV), engagierte sich in der Kommunalpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fand 1933 mit der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] ein abruptes Ende. Zur Sicherung ihrer frisch gewonnenen Macht schalteten diese alle politischen Gegner, allen voran die Kommunisten, schrittweise aus. Aurel Billstein wurde verhaftet und ins [[KZ Sonnenburg]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Entlassung nahm Billstein seine mittlerweile verbotene Tätigkeit für die KPD wieder auf, die Organisation wurde jedoch durch einen [[Spitzel]] enttarnt. In einem Schauprozess wurde Billstein [[1934]] zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Während der Haft hielt er durch Briefe den Kontakt zu seiner Familie. Paula Billstein versuchte, ihren Sohn zu ermutigen, was das Missfallen des [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensors]] erregte und zu ihrer Verhaftung führte. Sie wurden in den [[KZ Moringen|Frauenkonzentrationslagern Moringen]] und [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]] festgehalten und starb wenige Tage nach ihrer Entlassung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gisdata.krzn.de/files/stolpersteine/krefeld/192.pdf |titel=Aurel Billstein |hrsg=Stadt Krefeld |abruf=2025-11-24 |format=PDF, 48&amp;amp;nbsp;kB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]]es wurde Aurel Billstein noch zur [[Strafdivision 999]] eingezogen. Er geriet in [[Sowjetunion|sowjetisch]]e [[Kriegsgefangenschaft]]. Erst 1947 nach Krefeld zurückgekehrt, engagierte er sich sofort wieder für die KPD und war für diese Partei von 1948 bis 1952 im Rat der Stadt Krefeld. Nach dem Verbot der Partei 1956 konzentrierte er seine politische Arbeit auf die [[Gewerkschaft]] und die [[IG Metall]]. Besondere Anliegen waren ihm die Einheit der Arbeiterbewegung und die Zusammenarbeit mit allen, die bereit waren, sich gegen den [[Rechtsextremismus]] zu stellen. Er wollte speziell die Jugend vor dem [[Faschismus]] warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aurel Billstein Rentner wurde, fand er eine neue Aufgabe in der Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus in Krefeld. Als Erster wertete er die Akten der Krefelder [[Gestapo]] aus. Es erschien eine Reihe von Aufklärungsschriften. Über Jahre hinweg setzte er sich für ein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus ein. Die Erfolge dieser Arbeit, unter anderem das Mahnmal mit den Namen der Opfer der politischen Verfolgung auf dem Hauptfriedhof an der Heideckstraße, konnte er noch persönlich in Augenschein nehmen. Fortgeführt werden sollte die Arbeit Aurel Billsteins durch das Stadtarchiv und das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Krefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aurel Billstein verstarb am 12. Februar 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um die Aufarbeitung der NS-Zeit erhielt Aurel Billstein 1986 das Stadtsiegel der Stadt Krefeld, 1990 wurde er [[Ehrenbürger]] seiner Heimatstadt. 1991 wurde er mit dem [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse ausgezeichnet. Bei der Trauerfeier nach seinem Tod 1996 hielten der damalige Krefelder [[Oberbürgermeister]] [[Dieter Pützhofen]] und Alt-Oberbürgermeister [[Willi Wahl]] jeweils eine Rede. An die Familie Billstein erinnert heute die „Paula-Billstein-Straße“ in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Kulturzentrums &amp;quot;Fabrik Heeder&amp;quot; und die Schriftenreihe der NS-Dokumentationsstelle, die „Edition Billstein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IG Metall veranstaltete eine Gedenkfeier zu seinem 100. Geburtstag in der Museumsscheune in Krefeld-Linn. Es sprach der Publizist Eckhart Spoo „Zur Aktualität eines Jahrhundertlebens“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aurel Billstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=171977904|LCCN=n80164495|VIAF=20209748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Billstein, Aurel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Krefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlosser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Krefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Krefeld ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Billstein, Aurel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>