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	<title>Auligk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auligk&amp;diff=1890096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ +WL</title>
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		<updated>2026-03-12T04:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Groitzsch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51.107329&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12.237132&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 142 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.960&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141804 |titel=Gemarkung Auligk, Stadt Groitzsch |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 232&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              =&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              =&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auligk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Groitzsch]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Leipzig]] und gleichzeitig der Name der [[Ortschaft]] Auligk. Die Ortschaft besteht aus den Ortsteilen Auligk selbst, [[Löbnitz-Bennewitz]], [[Gatzen (Groitzsch)|Gatzen]], [[Saasdorf]], [[Michelwitz]],&lt;br /&gt;
[[Nöthnitz (Groitzsch)|Nötjnitz]], [[Pautzsch]], [[Maltitz (Groitzsch)|Maltitz]], [[Kleinprießligk]] und [[Methewitz]]. Als Ortschaft nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] hat sie gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://groitzsch.de/images/pdf/Hauptsatzung2019.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Groitzsch |format=PDF;&amp;amp;nbsp;155&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1994 wurde eine [[Verwaltungsgemeinschaft (Sachsen)|Verwaltungsgemeinschaft]] aus den vier Gemeinden Auligk, [[Audigast]], [[Berndorf (Groitzsch)|Berndorf]] und [[Großstolpen]] gebildet, die am 1. Januar 1996 nach Groitzsch eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Auligk liegt direkt an der Grenze zu [[Sachsen-Anhalt]] zwischen [[Groitzsch]] und [[Zeitz]], unweit der [[Weiße Elster|Weißen Elster]]. Die nächsten Orte sind die ebenfalls zu Groitzsch gehörenden Kleinprießligk und Michelwitz, und das zur Gemeinde [[Elsteraue]] gehörende Minkwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den fruchtbaren Böden rund um Auligk wird schon lange Ackerbau betrieben, sehr große Felder und Wiesen beherrschen diese Gegend. Die Gegend ist geprägt von den flachen Landschaftsformen, wie sie in der [[Norddeutsche Tiefebene|Norddeutschen Tiefebene]] vorherrschend sind. Hier geht die Ebene allmählich zur [[Mittelgebirgsschwelle]] über, was man an leichten Hügeln in der Umgebung bemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auligk Untertheil.jpg|mini|Ansicht Rittergut Auligk untern Theils]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auligk wurde um 1210 als „Vlok“ genannt. Eine Besonderheit des Dorfs war, dass im [[Mittelalter]] durch den Ort die Grenze zwischen den Bistümern [[Bistum Naumburg-Zeitz|Naumburg-Zeitz]] und [[Bistum Merseburg|Merseburg]] verlief. Dadurch trennte Auligk über Jahrhunderte auch eine politische Grenze. Aus dieser Zeit stammt ein steinernes [[Sühnekreuz]], welches sich heute allerdings nicht mehr an seinem originalen Standort befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kreuzstein.eu/html/body_auligk.html Beschreibung des Sühnekreuzes von Auligk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1191 ist in Auligk ein Herrensitz nachgewiesen. Um 1367 existierte im Ort ein Rittersitz, 1548 wurden bereits zwei [[Rittergut|Rittergüter]] erwähnt. Dies waren das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Oberauligk&amp;#039;&amp;#039; in Oberauligk und das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Auligk&amp;#039;&amp;#039; in Unterauligk, welches 1603 in das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut obern Theils&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut untern Theils&amp;#039;&amp;#039; getrennt wurde. Ober- und Unterauligk wurden durch die Grenze des Rotengrabengerichts&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4FtclaWzNfkC&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;lpg=PA61&amp;amp;dq=roter+graben+gericht&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=QF7U-pKoa6&amp;amp;sig=lVELcqMOF9prXKNtJoQkZ8VzR0o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwighPDBjavOAhWGcRQKHTPNCmMQ6AEIHzAA#v=onepage&amp;amp;q=roter%20graben%20gericht&amp;amp;f=false Erklärung des Namens des Landgerichts Roter Graben]&amp;lt;/ref&amp;gt; zweigeteilt. Diese verlief auf dem durch Auligk führenden Weg von [[Profen]] nach [[Langendorf (Elsteraue)|Langendorf]].&lt;br /&gt;
Oberauligk mit dem Rittergut Oberauligk gehörte zum stiftischen Anteil des Bistums Zeitz. Unterauligk mit den Rittergütern obern und untern Theils und der Kirche gehörte aufgrund der Vergabe von neun Hufen Land am 6. Mai 1210 an den [[Markgraf]]en von [[Markgrafschaft Meißen|Meißen]], [[Dietrich der Bedrängte|Dietrich den Bedrängten]], zur&lt;br /&gt;
[[Markgrafschaft Meißen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://personendatenbank.germania-sacra.de/files/books/NF%2035,1%20und%202%20Wiessner%20Naumburg.pdf Auligk im Buch „Germania Sacra“, S. 520f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Folge zum [[Albertiner|albertinischen]] Sachsen, das seit der [[Wittenberger Kapitulation]] 1547 [[Kurfürstentum Sachsen]] hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberauligk lag bis 1815 im [[Amt Zeitz]], das als Teil des [[Hochstift Naumburg-Zeitz|Hochstifts Naumburg-Zeitz]] seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1718 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;86&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[schriftsässig]]e &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Oberauligk&amp;#039;&amp;#039; besaß in Oberauligk die Patronatsrechte und die obere und niedere Gerichtsbarkeit. Ihm unterstanden weiterhin Teile der Orte [[Minkwitz (Elsteraue)|Minkwitz]] und [[Traupitz]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=S8kAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA333&amp;amp;lpg=PA333&amp;amp;dq=auligk+rittergut&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=HeNiPRLMkg&amp;amp;sig=MVFZ1xwZUoc_9czUE7LUewmEAIc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi6mpqJgqvOAhUDcRQKHbULBVA4ChDoAQgoMAI#v=onepage&amp;amp;q=auligk%20rittergut&amp;amp;f=false Traupitz in der Geschichte des Stiftes Naumburg und Zeitz, S. 333]&amp;lt;/ref&amp;gt; Lehnsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familie von [[Stöntzsch]] (1403–1523), der bischöflich-naumburgische Statthalter Eberhard vom Thor (16. Jh.), die Familien [[Kayn (Adelsgeschlecht)|von Kayn]] (1629–1712), von [[Neitschütz]] (1662), [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von Schulenburg]], [[Helldorff|von Helldorff]], Frau [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|von Einsiedel]] (1729). Später wurden die Familien Spindler, Gutbier und Heinze (1924) als Besitzer genannt. Das Gutshaus wurde im Jahr 2000 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsens-schloesser.de/groitzsch-rittergut-auligk-oberer-teil/ |titel=Das Rittergut Auligk |werk=sachsens-schlösser.de |abruf=2022-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Herrenhaus unter Theil, Auligk (6).jpg|Auligk untern theils (2025)&lt;br /&gt;
 Herrenhaus ober Theil, Auligk (5).jpg|Auligk obern theils (2025)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterauligk mit der Kirche gehörte zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Pegau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;62&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundherrschaft über Unterauligk lag beim schriftsässigen Rittergut Auligk, das 1603 von den Brüdern von Raschko in den Ober- und Unterteil getrennt wurde. Das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Auligk untern Teils&amp;#039;&amp;#039; war seit 1639 im Besitz der [[Görschen (Adelsgeschlecht)|Familie von Görschen]]. Friedrich August Emmanuel von Görschen ließ 1810 das klassizistische Herrenhaus errichten, sein Schriftzug befindet sich noch heute auf dem [[Sturz (Architektur)|Türsturz]] des Haupteingangs. 1929 ging der untere Teil an die Familie Finke über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|8844|Auligk untern Teils|zugriff=2016-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird das sanierte Gut als Wohnhaus genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsens-schloesser.de/groitzsch-herrenhaus-auligk-unterer-teil/ |titel=Rittergut Auligk Unterhof |werk=sachsens-schlösser.de |abruf=2022-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Auligk oberen Teils&amp;#039;&amp;#039; gehörte um 1924 einer Familie Schindler. Zu Zeiten der [[DDR]] bis 2001 wurde es als Kindergarten genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsens-schloesser.de/groitzsch-rittergut-auligk-oberhof/ |titel=Rittergut Auligk Oberhof |werk=sachsens-schlösser.de |abruf=2022-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|8843|Auligk obern Teils|zugriff=2016-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] und des mit ihm verbündeten [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]] musste das Königreich Sachsen nach Beschluss des [[Wiener Kongress]]es im Jahr 1815 einen großen Teil seines Gebietes an das [[Königreich Preußen]] abtreten. Das Amt Zeitz, zu dem bisher auch Oberauligk gehörte, wurde dabei der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert. Aufgrund der zwischen den Königen von Preußen und Sachsen getroffenen Hauptkonvention zum Friedenstraktat des Jahres 1815 wurde festgelegt, dass Ober- und Unterauligk samt zugehörigen Fluren beim Königreich Sachsen verbleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jGtGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;lpg=PA7&amp;amp;dq=oberauligk&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=hJA_nQlDr_&amp;amp;sig=raoQkyfp0q7fXLSCw3Ej91zKGoE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi48outhavOAhUIGhQKHVuuDeAQ6AEIITAA#v=onepage&amp;amp;q=oberauligk&amp;amp;f=false Hauptconvention zum Frieden von 1815 zwischen den Königen von Preußen und Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurde seitdem auch der ehemals stiftische Anteil durch das Amt Pegau verwaltet. Änderungen traten jedoch beim Kirchspiel Auligk ein, was auch Auswirkungen auf die Schulzugehörigkeit der Nachbarorte hatte. Nach Auligk waren die Orte [[Kleinprießligk]], [[Könderitz|Könderitz, Minkwitz und Traupitz]] gepfarrt. Da aber die letzten drei Orte zum Hochstift Zeitz gehörten, waren sie von der 1815 erfolgten Abtretung an Preußen betroffen. Dadurch blieb neben Auligk nur das sächsische Kleinprießligk nach Auligk eingepfarrt. Kirche, Pfarre und Schule von Auligk gehörten zum Hochstift Zeitz, welches nun in Preußen lag. Dadurch wurde die Pfarre Auligk der Inspektion in [[Pegau]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=O30AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA226&amp;amp;lpg=PA226&amp;amp;dq=auligk+rittergut&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=-TX6pGLH9B&amp;amp;sig=pBK91cHhFdB7JDfheiE0wgQyptI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwja4Lfxg6vOAhWDvhQKHV1iC3I4ChDoAQgrMAM#v=onepage&amp;amp;q=auligk%20rittergut&amp;amp;f=false Beschreibung von Auligk, S. 226f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1831 wurden „Auligk, Oberhof“, „Auligk, untern Theils“ und „Auligk, obern Theils“ noch getrennt voneinander aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=IxpGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA85&amp;amp;lpg=PA85&amp;amp;dq=ober+auligk&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=3mHfZfAqT5&amp;amp;sig=GIxAYLiRfTMJlsjlchErUIJIpeE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjgruLLh6vOAhUJWBQKHfMLDwIQ6AEIJzAC#v=onepage&amp;amp;q=ober%20auligk&amp;amp;f=false Auflistung der Orte zum Königlichen Wahlgesetz 1831]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte Auligk zum [[Gerichtsamt Pegau]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Borna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416070423if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm | archiv-datum=2023-04-16 | abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. September 1948 erfolgte die Eingemeindung von Kleinprießligk, [[Löbnitz-Bennewitz]], [[Gatzen (Groitzsch)|Gatzen]] und [[Saasdorf]]. 1952 wurde Auligk dem [[Kreis Borna]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeteilt. Das Gemeindegebiet vergrößerte sich am 1. Juli 1973 durch die Eingemeindung von [[Methewitz]] (mit den Ortsteilen [[Käferhain]] und [[Nöthnitz (Groitzsch)|Nöthnitz]]) und [[Michelwitz]] (mit den Ortsteilen [[Maltitz (Groitzsch)|Maltitz]], [[Pautzsch]] und [[Zschagast]]). Durch den [[Tagebau Groitzscher Dreieck]] (1974–1991) wurde 1981 der Ortsteil Zschagast und 1985/86 der Ortsteil Käferhain devastiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.devastiert.de/tagebau/groitzscher-dreieck.php |wayback=20160624210608 |text=Der Tagebau Groitzscher Dreieck auf www.devastiert.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auligk kam 1990 zum sächsischen Landkreis Borna und 1994 zum [[Landkreis Leipziger Land]]. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Auligk nach Groitzsch&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Auligk |val=AULIGKJO61CC |abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden die zehn bestehenden Orte der Gemeinde Auligk Ortsteile der Stadt Groitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;70%&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;24%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#e4e0e4&amp;quot; | Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;22%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#e4e0e4&amp;quot; | Datum&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;54%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#e4e0e4&amp;quot; | Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Auligk || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Januar 1996 || Eingemeindung nach Groitzsch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bennewitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 14. Juni 1895 || Zusammenschluss zu Löbnitz-Bennewitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gatzen || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. September 1948 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käferhain || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Oktober 1948 || Eingemeindung nach Methewitz, 1985–1986 durch Braunkohlentagebau Groitzscher Dreieck beseitigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleinprießligk || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. September 1948 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Löbnitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 14. Juni 1895 || Zusammenschluss zu Löbnitz-Bennewitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Löbnitz-Bennewitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. September 1948 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maltitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Oktober 1948 || Eingemeindung nach Michelwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Methewitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Juli 1973 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Michelwitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Juli 1973 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nöthnitz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Oktober 1948 || Eingemeindung nach Methewitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pautzsch || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Oktober 1948 || Eingemeindung nach Michelwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saasdorf || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. September 1948 || Eingemeindung nach Auligk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zschagast || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Oktober 1948 || Eingemeindung nach Michelwitz, 1981 durch Braunkohlentagebau Groitzscher Dreieck beseitigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Auligk (4).jpg|mini|[[Kirche Auligk|Dorfkirche in Auligk]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auligk hat drei zum Teil noch bewirtschaftete Rittergüter und eine gute Anzahl an historischen ländlichen Gebäuden, darunter typische [[Dreiseithof|Drei-]] und [[Vierseithof|Vierseithöfe]]. Im Ort befindet sich ein mittelalterliches Steinkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche wurde im Jahr 1107 erstmals erwähnt. Hier befindet sich auch das Pfarrhaus der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Auligk-Michelwitz-Gatzen. Der heutige Altarraum mit der Patronatskapelle ist der älteste Teil der Kirche. Mehrfach wurde sie umgebaut, so entstand in mehreren Etappen auch ihr Schiff. Das lebensgroße Kruzifix stammt aus dem Jahr 1500. Der Altar wurde im Jahre 1639 von der [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Familie von Ponickau]] gestiftet und 2006/07 restauriert. Auf ihm sind zwei Bilder zu sehen, eines mit dem Heiligen Abendmahl, das andere zeigt die Stifterfamilie. Diese wurde auch in der Kirche beigesetzt. Ein Teil des Inventars, unter anderem Kruzifix und Leuchter, stammen aus der Zeit einer Komplettrenovierung im Jahre 1702.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 2]] Richtung [[Leipzig]] und [[Zeitz]] ist bei Reuden in etwa 7&amp;amp;nbsp;km Entfernung erreichbar, zur [[Bundesstraße 176]] Richtung [[Borna]] sind es ebenfalls 7&amp;amp;nbsp;km. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Pegau]] oder Zeitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Ulrike von Levetzow]] (1804–1899), die letzte Liebe Goethes, wurde nicht weit entfernt, im Ort Löbnitz geboren, wo sich auch ein ihr zu Ehren gewidmetes Bodendenkmal befindet. Ihre Taufe fand in der [[Dorfkirche Gatzen|Gatzener Kirche]] statt. Die Gegend bietet gute Möglichkeiten für ausgedehnte Rad- und Wandertouren. Die Städte [[Groitzsch]], [[Pegau]] oder [[Zeitz]] können gut erreicht werden und empfehlen sich für eine Besichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|15|4|3|Auligk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://groitzsch.de/stadt/stadtgebiet-ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Stadtgebiet &amp;amp; Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Groitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Groitzsch}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Groitzsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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