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	<title>Auleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auleben&amp;diff=265075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auleben&amp;diff=265075&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T17:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Landgemeinde Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Heringen/Helme&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Auleben.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/25/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/55/47/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 170 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 19.49&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 971&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163802 |titel=Gemarkung Auleben, Gemeinde Heringen/Helme |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2010-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99765&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036333&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                    = Auleben 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Auleben von Westen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Europadorf Auleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] Stadt [[Heringen/Helme]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Auleben befindet sich südöstlich der Stadt Nordhausen, am Südrand der [[Goldene Aue|Goldenen Aue]], am Fuß der [[Abdachung|Nordabdachung]] der [[Windleite]], westlich der [[Talsperre Kelbra]]. Wie die gesamte Goldene Aue liegt auch Auleben im Einzugsgebiet der [[Helme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich und südwestlich des Dorfes erhebt sich die Windleite. Im Norden erstreckt sich die große Tiefebene der Goldenen Aue, nördlich davon kann man in der Ferne die Höhen des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] und [[Alter Stolberg|Alten Stolberg]] erkennen. Im Südosten erhebt sich die Badraer Schweiz, welche den Übergang zwischen dem Kyffhäusergebirge und der Windleite darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umliegende Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Im Norden von Auleben in der Niederung der Goldenen Aue direkt an der Helme befindet sich das Gehöft Aumühle, dahinter befindet sich das Dorf [[Görsbach]] im Nordosten jenseits des [[Talsperre Kelbra|Stausees Kelbra]] befindet sich der Ort [[Berga (Kyffhäuser)]], im Osten befindet sich das ehemalige Vorwerk der Numburg, dahinter weiter östlich der Bootshafen, Campingplats und Strandbad des Stausees Kelbra, dann die Stadt [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra, (Kyffhäuser)]]. Im Südosten befindet sich das Dorf [[Badra]], im Süden erhebt sich die [[Windleite]], dort befindet sich das ehemalige Verwerk Buchholz, weiter südlich dann das zu Badra gehörende Gut Schersen, im Südwesten jenseits der Windleite befindet sich die Stadt [[Sondershausen]], im Westen ganz in der Nähe liegt das Dorf [[Hamma]] und im Nordwesten [[Heringen/Helme|Heringen (Helme)]], beide wie Auleben zwischen Windleite und Goldener Aue gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wüstungen ====&lt;br /&gt;
Westlich von Auleben, auf halbem Wege nach Hamma, befand sich das abgegangene Dorf Ritterode. Südwestlich von Hamma in der Nähe der Kaffeemühle im Hammatal lag einst der Ort Rödchen. Den Hammaer Bach abwärts nordöstlich von Hamma, nordwestlich von Auleben befand sich der Ort Horne. Nördlich von Auleben kurz vor der Aumühle südlich der Helme gab es den Ort Langenrieth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Asphaltierte Straßen gibt es nur in 2 Richtungen:&lt;br /&gt;
* nach Norden über Aumühle nach Görsbach zur [[Bundesstraße 80]] und zur [[Bundesautobahn 38|Autobahn 38]] Leipzig–Göttingen.&lt;br /&gt;
* nach Westen, nach Heringen (Helme) mit Abzweigung nach [[Hamma]].&lt;br /&gt;
Beide Straßen nennen sich L2079.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine befestigte aber nicht asphaltierte, aber ganzjährig befahrbare Straße in östliche, dann südöstliche Richtung nach [[Badra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Richtung Osten nach Kelbra gab es eine Straße, welche im Laufe der Jahre immer mehr zu einem Feldweg degradiert wurde, welche vor allem aus Naturschutzgründen für den Auto-Durchgangsverkehr im Abschnitt um die Numburg herum gesperrt ist, aber mit dem Fahrrad benutzt werden kann. Bei länger anhaltendem Regenwetter kann dieser Weg in Abschnitten verschlammen, welches ein Vorwärtskommen erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gibt es Feld- und Waldwege, welche mit dem Fahrrad benutzt werden können Richtung Süden über das Verwerk Buchholz zum Gut Schersen, und Richtung Südwesten über die Windleite und dem Pfaffenteich nach Sondershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Görsbach und Heringen (Helme). Auleben hat Busanschluss nach Görsbach, und auch nach Nordhausen über Hamma, Heringen, Uthleben und Sundhausen mit der Linie 20 der Nordhäuser Stadtwerke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadtwerke Nordhausen |url=https://www.stadtwerke-nordhausen.de/fileadmin/Daten/Bus_und_Strassenbahn/PDF_Fahrplaene/Buchseite-1-20-P-a21-1__In_Arbeit__260421.pdf |titel=20 Nordhausen - Uthleben - Heringen - Auleben - Görsbach |hrsg=Stadtwerke Nordhausen |datum=2021 |abruf=2021-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welcher auch am Bahnhofsvorplatz in Nordhausen hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist im Norden des [[Naturpark Kyffhäuser]] (305 km²), welcher sich wiederum einen Teil des [[Geopark Kyffhäuser|Geoparks Kyffhäuser]] (833&amp;amp;nbsp;km²) bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser beiden Parks befinden sich folgende Naturschutzgebiete in der Nähe Aulebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ramsar Schutzgebiet Helmestausee Nummer 176 ====&lt;br /&gt;
Dazu gehören die nördlich Aulebens befindlichen Fischteiche und östlich davon befindlichen Feuchtgebiete des Hochwasserrückhaltebeckens, welche die westliche Ausdehnung des Stausees Kelbra im Fall eines größeren Hochwassers bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Feuchtgebiete einschließlich der gesamten Wasserfläche des Kelbraer Stausees und der Salzwiesen an der Solequelle der Taternlinde bilden seit 1978 des Ramsar Schutzgebietes Nummer 176, welche also sich über Teile der Gemarkungen Bergas, Kelbras, Badras, Görsbachs und Aulebens erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FFH (Flora, Fauna, Habitat) 2000 - Gebiete ====&lt;br /&gt;
Im Norden, Osten und Südosten Aulebens befinden sich die folgenden FFH (Flora-Fauna-Habitat)-2000 Gebiete,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Im Norden, Nosten, Osten und Südosten des Ortes erstreckt sich das große Flora-Fauna-Habitat (FFH-2000)- Gebiet Kyffhäuser - Badraer Schweiz – Solwiesen (4632-302) mit 3382 ha,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das sich weitgehend mit diesem überlappenden FFH-Gebiet Kyffhäuser – Badraer Schweiz – Helmestausee (4531-403) mit 3781 ha, und seinem dazugehörigen FFH-Gebiet Helmestausee Berga-Kelbra (4531-401) mit 784 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturschutzgebiete ====&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser beiden großen sich weitgehend überlappenden FFH-Gebiete sind mehrere ältere Naturschutzgebiete enthalten. In der Nähe (östlich) Aulebens befindet sich darin das alte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Schlossberg-Solwiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit der Nummer 165 423 und einer Fläche von 5,415 km², welches die Badraer Schweiz, westliche Teile des Kelbraer Stausees, die Salzwiesen mit seltenen [[Salzpflanze|Halophyten]] unterhalb (nördlich) und die Karsthöhen oberhalb (südlich) der Taternlinde mit den Hühnengräbern einschließt, Weite Teile dieses Gebietes wurden bereits 1828 als Naturschutzgebiet deklariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Naturschutzgebiete, FFH -2000-Gebiete und das Ramsar Schutzgebiet überlappen sich, unterliegen aber unterschiedlicher Verwaltung und Bewirtschaftungsnormen und bilden somit das Herzstück der oben genannten Parks.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Naturschutz |url=https://geodienste.bfn.de/schutzgebiete?lang=en |titel=Schutzgebiete in Deutschland |werk=Bundesamt für Naturschutz |hrsg=Bundesamt für Naturschutz |abruf=2021-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Naturpark und Geopark Kyffhäuser gehört auch der Süden und Südwesten des Ortes, also der gesamte Höhenzug der Windleite, einschließlich der Ortslage Auleben, auch wenn dort im Moment noch keine weiteren Naturschutzgebiete oder FFH-Gebiete markiert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auleben Kirche - Hangseite.jpg|mini|Sankt Petrus und Paulus zu Auleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AulebenHumboldt.jpg|mini|Humboldt-Schloss Auleben]]&lt;br /&gt;
Auleben liegt in der [[Goldene Aue|Goldenen Aue]] und gehörte früher zum Kreis [[Sangerhausen]] des 1816 gebildeten Regierungsbezirk [[Merseburg]] der preußischen [[Provinz Sachsen]] und zuvor zum schwarzburg-stolbergischen [[Amt Heringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Ein steinzeitliches [[Mauerkammergrab von Auleben|Mauerkammergrab]] wurde 1889 entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auleben befand sich wie die meisten Ortschaften der Goldenen Aue im mittelalterlichen thüringischen [[Helmegau]]. Urkundlich wurde Auleben 802–817 erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1300.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2001, ISBN 3-934748-58-9, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1216 sind Adlige nach dem Ort benannt, die aber bereits ab dem 13. Jahrhundert nicht mehr im Ort nachgewiesen sind. Eine wallartige Erhebung von zwölf Meter Durchmesser weist auf eine ehemalige [[Motte (Burg)|Burgmotte]] hin. Neben diesem Gelände steht das schlichte Humboldtsche Schloss, das 1600 auf einem Vorgängerbau errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Hängen oberhalb des Dorfes befindet sich ein Feld von [[Bronzezeit|bronze-]] und [[jungsteinzeit]]lichen Grabhügeln, die auf eine lange Siedlungsgeschichte hinweisen. Dieses Gräberfeld besitzt eine Sonderstellung wegen seiner Ausdehnung und Belegungsdauer in Thüringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heilgtümer.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Funde belegen bronzezeitlichen Salzhandel mit Handelskontakten bis ins heutige Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergüter ===&lt;br /&gt;
Im Ort, der von fruchtbaren Böden umgeben ist, existierten seit dem Mittelalter fünf [[Rittergut|Rittergüter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Ort als das &amp;#039;&amp;#039;Humboldt-Schloss&amp;#039;&amp;#039; bekanntes Landgut war im Besitz der [[Dachröden (Adelsgeschlecht)|Familie von Dacheröden]] und wurde durch einen Pächter bewirtschaftet. [[Wilhelm von Humboldt]] hatte 1791 [[Caroline von Humboldt|Caroline von Dacheröden]], Tochter des Erfurter Stadthauptmanns, geehelicht und lebte mit dieser bis März 1793 völlig zurückgezogen in diesem Gutshaus in Auleben in einer Art selbstgewähltem [[Exil]]. Für die junge Familie, die in den Städten Berlin und Erfurt aufgewachsen waren, bildete das Landleben einen starken Kontrast und besonders Karoline fügte sich nur schwer in die biedere Gesellschaft der Landadeligen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elfriede Losche |Hrsg=Meyenburg-Museum Nordhausen |Titel=Wilhelm von Humboldt in Auleben |Sammelwerk=Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen |Band=Heft 11 |Ort=Nordhausen |Datum=1986 |Seiten=63–72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der bedeutendsten dieser Güter besaß bis 1574 Hans von [[Stockhausen (thüringisches Adelsgeschlecht)|Stockhausen]]. Dann übernahmen Vertreter der Familie von [[Bila (Adelsgeschlecht)|Bila]] dieses Gut und unterteilten es in einen Ober- und einen Unterhof. Am 30. Juni 1813 erfolgte der Verkauf an Johann August Fleck, einen Kaufmann und Tabakfabrikanten in [[Nordhausen]], der das Gut jedoch nur bis zum 24. März 1814 besaß und es an Christoph Gottfried Schneidewind, der schwarzburgischer Kommissionsrat in Heringen war, weiterverkaufte. Als Schneidewind Anfang 1819 oder kurz davor starb, verwaltete seine Erbengemeinschaft das Gut. Die Erben verkauften das Rittergut am 6. Januar 1844 an Friedrich August Karl Stockmann, Justizkommissar, später Rechtsanwalt in Nordhausen. Am 24. April 1846 erfolgte die Ablösung der [[Lehnspflicht]] von preußischer Seite, die andere Hälfte des Besitzes war ein Lehen der [[Grafen zu Stolberg]]. Stockmanns Nachlass wurde 1878 reguliert und die Familie [[Eberstein (fränkisches Adelsgeschlecht)|von Eberstein]] gelangte in den Besitz des Gutes, die es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besaß und dann an die Familie [[Schlotheim (Adelsgeschlecht)|von Schlotheim]] verkaufte, die es ihrem Schlotheim’schen Rittergut zu Auleben hinzufügte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id_5492&amp;quot;&amp;gt;Landesarchiv Sachsen-Anhalt :: Online-Recherche [http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=5492 H 16 Gutsarchiv Auleben, 1123-1943 (Bestand)&amp;amp;#91;Benutzungsort: Wernigerode&amp;amp;#93;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der [[Schlotheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Schlotheim]] ist urkundlich seit mindestens 1440 auch in Auleben begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schoettgen und Georg Cristoph Kreysig, Diplomataria et Scriptores Historie Germania medii aevi etc., Altenburg MDCCLIII, Urkunde Thüringisches Staatsarchiv Sonderschauen, Schloss Kapialbuch 52, Blatt 215, Urkunde von 1442, Februar 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1440 kaufte Hans von Schlotheim etliche Güter zu Auleben sowie 1442 das vakant gewordenen Rittergut des Ewald von Salza und Heinrich von Germar zu Auleben („Ouweleibin“) zusammen mit Rudolf von Husen und Fritsch von Lissen zu Mannlehen von Botho Graf von Stolberg und Wernigerode und Heinrich Graf von Schwarzburg, Herr zu Arnstadt und Sondershausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schoettgen und Georg Christoph Kreysig, Diplomataria et Scriptores Historie Germania medii aevi etc., Altenburg MDCCLIII, Urkunde Thüringisches Staatsarchiv Sonderschauen, Schloss Kapialbuch 52, Blatt 215, Urkunde von 1442, Februar 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zeitpunkt des Aufenthalts von Wilhelm von Humboldt in Auleben gehörte das heutige Schlotheim’sche Herrenhaus bereits der Familie von Schlotheim, diese wohnte aber zu diesem Zeitpunkt auch noch in verschiedenen Linien in Allmenhausen und Uthleben. Dortige Familienmitglieder waren zumeist als Offiziere, Verwaltungsbeamte und Wissenschaftler in Auswärtigen Diensten tätig. 1880 werden die beiden Brüder Thilo und Hugo von Schlotheim sowie ihr Vetter Ludwig (Louis) von Schlotheim als gemeinsame Eigentümer der beiden Schlotheim’schen Rittergüter in Auleben und Uthleben aufgeführt, allesamt gemeinsame Enkel des fürstlich schwarzburgischen Amtshauptmannes [[Carl Christian von Schlotheim]] (1739–1804), der ebenfalls zuvor Besitzer der Schlotheim’schen Rittergüter zu Uthleben und Auleben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Sachsen-Anhalt, A 35, A XXVI Nr. 19 (Wernigerode): Auleben Lehns. v. Schlotheim Nr. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutsanlagen.blogspot.com/2017/03/gutsbesitz-in-thuringen-vor-1945_22.html Gutsbesitz in Thüringen (vor 1945)], auf gutsanlagen.blogspot.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schlotheim’schen Rittergüter zu Auleben und Uthleben werden 1945 entschädigungslos konfisziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id_5492&amp;quot; /&amp;gt; Das Schlotheim’sche Herrenhaus in Auleben wurde nach der Wiedervereinigung durch die Familie Schlotheim zurückgekauft und befindet sich seit dem wieder in deren Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/vermischtes/article220141923/Familie-Schlotheim-kehrt-nach-Auleben-zurueck.html Familie Schlotheim kehrt nach Auleben zurück], Thüringer Allgemeine vom 4. Juni 2014, abgerufen am 27. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zeitgleich bestehende Rittergüter in Auleben neben dem der Herren von Schlotheim, was die Besonderheit des Ortes ausmacht, waren die [[Abgunst (Auleben)|Abgunst]] im Besitz der Familie [[Rüxleben (Adelsgeschlecht)|von Rüxleben]], sowie die Rittergüter der Familien Biela, von Wintzingerode und Schneidewind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des Rüxleber Gutes der Herren von Rüxleben besteht bis heute ein gut erhaltener Wohnturm als Teil eines hochmittelalterlichen Herrensitzes.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm,P.: Tempel, W.; Löffler, J.; Blaschke E.: Die ur- und frühgeschichtlichen Bodendenkmäler des Kreises Nordhausen. Nordhausen 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rothenburger (vor 1223) und Beichlinger (1223– etwa um 1300) ===&lt;br /&gt;
Auleben gehörte gemeinsam mit Hamma und Görsbach und weiteren Ortschaften im Süden und Osten [[Nordhausen]]s zum [[Amt Heringen]], welches gemeinsam mit dem östlich benachbarten [[Amt Kelbra]] von frühester Zeit bis zum Jahre 1952 dieselbe äußere Verwaltungsgeschichte durchlaufen hat, also zu den gleichen Fürstenhäusern bzw. innerdeutschen Verwaltungseinheiten gehörten. Vor dem Jahr 1223 etwa waren die Besitzer beider Ämter die Rothenburger, welche durch Kinderlosigkeit die Herrschaft im selbigen Jahre 1223 an die [[Beichlingen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Beichlingen]] vererbten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kelbra.de/stadt-kelbra/geschichte/62-das-13-jahrhundert.html |titel=Kelbra am Kyffhäuser, Das 12. Jahrhundert |hrsg=Stadt Kelbra |abruf=2021-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwischen 1223 und etwa um das Jahr 1300 herum gehörte das Amt Heringen zur Grafschaft Beichlingen. Die Rothenburger und Beichlinger saßen zu dieser Zeit auf der Rothenburg im Kyffhäusergebirge, hoch über der Stadt Kelbra. Etwa um 1300 herum wurde das Amt Heringen an die Grafschaft Hohnstein veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohnsteiner (etwa 1300–1413) ===&lt;br /&gt;
Etwa um das Jahr 1300 herum verkaufte Graf Friedrich IV., Stifter der Linie Beichlingen-Rothenburg und Burggraf von Kyffhausen, das Amt Heringen an Graf Heinrich III. von [[Grafen von Hohnstein|Hohnstein]]. Nach 1330 wurde die Grafschaft Hohnstein aufgeteilt auf die Erben Heinrich IV. und seinem Vetter Dietrich IV., wobei Dietrich IV Erblande Stifter der Linie Hohnstein-Heringen wurde, und somit auch Herr über Auleben. Dieser errichtete die [[Schloss Heringen|Wasserburg Heingen]] und vergab zugehörigem Ort Heringen wenige Jahre danach die Stadtrechte, 1373 wurde die Grafschaft Hohnstein auf die Linien Hohnstein-[[Kelbra]]-[[Heringen/Helme|Heringen]] und Hohnstein-[[Grafschaft Lohra|Lohra]]-[[Grafschaft Klettenberg|Klettenberg]] vollständig aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fleglerkrieg]] 1412 wurden große Teile der Grafschaft Hohnstein-Kelbra-Heringen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wettiner, Stolberger und Schwarzburger (1413–1806) ===&lt;br /&gt;
Bereits 1413 musste nach dem Fleglerkrieg der Hohnsteiner Graf Dietrich IX seine Ansprüche auf die Ämter Kelbra und Heringen an die Thüringer Landgrafen [[Friedrich I. (Sachsen)|Friedrich IV der Streitbare]], [[Wilhelm II. (Meißen)|Willhelm II]] und [[Friedrich IV. (Meißen und Thüringen)|Friedrich IV]] aus dem [[Haus Wettin|Hause Wettin]] überlassen. Der Graf blieb noch einige Jahre in einem Lehnsverhältnis. Im Jahre 1417 verstarb Dietrich IX. [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Graf zu Hohnstein]] (Linie Hohnstein-Kelbra-Heringen) ohne männliche Nachkommen. Damit wurden weiterhin als Lehen der [[Haus Wettin|wettinischen]] [[Landgrafen von Thüringen]] das Schloss, die Stadt und das Amt Heringen mitsamt umliegender Dörfer auf 4 Erben aufgeteilt: (1) Graf Botho, Herr [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|zu Stolberg]], (2) Graf Heinrich [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|von Schwarzburg]], Herr zu Arnstadt und Sondershausen, (3) der Schwester des Grafen Dietrich, Lutradis, Ehefrau des Heinrich VII [[Haus Reuß|von Gera und Lobenstein]] und (4) der anderen Schwester, Elisabeth, Ehefrau des Gottschalk zu [[Plessen (Adelsgeschlecht)|Plesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1432 und 1439 verkauften die Neffen Dietrichs IX. von Hohnstein-Heringen, Heinrich [[Haus Reuß|Reuß von Gera]] und Gottschalk von [[Plessen (Adelsgeschlecht)|Plesse]], ihre Anteile an Heringen ebenfalls an die Grafen von Schwarzburg und die [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Stolberg]], welche von dieser Zeit an gemeinsam mit Stadt und Amt Heringen belehnt wurden. Mit dem neuen Lehnsbrief der [[Kurfürstentum Sachsen|sächsischen]] Herzöge Friedrich und Wilhelm vom Januar 1440 endet das Zeitalter der [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohnsteiner]] in der [[Goldene Aue|Goldenen Aue]]. Es blieben als Pfandnehmer nur noch die Stolberger und Schwarzburger, welche ihre Residenzen in [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]] bzw. [[Sondershausen]] und [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Frankenhausen]] aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da ab wurde die Goldene Aue mit den Städten Heringen und Kelbra mitsamt umliegenden Dörfern in eine Randlage gedrängt, welche durch die geteilten Herrschaftsverhältnisse geprägt war und bis heute noch vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Zeit (1806–1815) ===&lt;br /&gt;
Mit der Schaffung des [[Rheinbund]] im Jahre 1806, dem [[Königreich Westphalen]] (1807) und der Schaffung des [[Königreich Sachsen]] (1806), dank eines Bündnisses des Kurfürstentums Sachsen mit Napoleon; lag das Amt Heringen mit umliegenden Dörfern im Rheinbund und somit durchgehend unter der Kontrolle Napoleons. Auf den historischen Karten aus dieser Zeit ist ersichtlich, dass Heringen weder im Königreich Westphalen, noch im Königreich Sachsen lag, aber ganz in ihrer Nähe und innerhalb des Rheinbundes, an welche sich spätestens im Jahre 1808 auch Schwarzburg und Stolberg angeschlossen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preußische &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (1815–1945) ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg über Napoleon erfolgte der [[Wiener Kongress]] (1814–1815), wo die großen Siegerstaaten sich reichlich mit Territorien selbst bedienten. [[Preußen]] [[Annexion|annektierte]] nicht nur weite Gebiete des Königreiches Sachsen, sondern auch bis dahin auch selbstständige Städte, geistliche Territorien und Kleinstaaten Thüringens, Hessens und des Rheinlandes; hier im Gebiet der Goldenen Aue die Grafschaft Stolberg, die freie [[Reichsstadt Nordhausen]] und die bisher unter gemeinschaftlicher Schwarzburger und Stolberger Herrschaft stehenden Ämter Heringen und Kelbra. Sämtliche ehemals sächsischen- und thüringischen Annexionen wurden in der neu entstandenen preußischen [[Provinz Sachsen]] zusammengefasst. Beide Ämter gemeinsam mit der gesamten Grafschaft Stolberg und somit auch Auleben kamen an den 1816 gebildeten [[Regierungsbezirk Merseburg]] und dort an den [[Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen)]], während die Grafschaft [[Schwarzburg-Rudolstädter Unterherrschaft|Schwarzburg-Rudolstadt Unterherrschaft Frankenhausen]] für den Verlust beider Ämter von Preußen eine Abfindung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sowjetische Besatzung und DDR-Zeit (1945–1990) ===&lt;br /&gt;
Unter der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetischen Militäradministration]] wurde 1945 aus den preußischen Regierungsbezirken Merseburg und Magdeburg, dem dazwischenliegenden [[Freistaat Anhalt]] und den [[Herzogtum Braunschweig|Braunschweigischen]] Territorien um [[Calvörde|Calförde]] und [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg (Harz]]) kurzfristig eine neue „Provinz Sachsen“ gegründet, aus welcher mit der Auflösung Preußens 1947 erstmals ein Land [[Sachsen-Anhalt]] geschaffen wurde. So kam auch die Ämter Heringen und Kelbra mit all ihren Dörfern als Teil des [[Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen)|Landkreises Sangerhausen]] des Regierungsbezirk Halle-Merseburg in dieses neue Land Sachsen-Anhalt. Der preußische [[Regierungsbezirk Erfurt]] mit der [[Nordhausen|Stadt Nordhausen]] und dem umliegenden [[Landkreis Grafschaft Hohenstein|Kreis Grafschaft Hohnstein]] kam nach [[Thüringen]]. Am 7. Oktober 1949 wurde die DDR gegründet, am 23. Juli kam das „Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern in der Deutschen Demokratischen Republik“, in welchem die damaligen Länder ihre Kreise neu zu gliedern hatten und diese in mehrere Bezirke zusammenzufassen, um dann ihre Aufgaben auf diese zu übertragen. Dies wurde bereits zum 25. Juli 1952 umgesetzt. Es entstanden 14 [[Bezirk (DDR)|Bezirke]], aus 132 Kreisen wurden 217. ([[Kreisreformen in der DDR]]). Dabei wurde der westliche Teil des [[Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen)|Landkreises Sangerhausen]] einschließlich dem gesamten historischen [[Amt Heringen]] dem neu gegründeten DDR [[Kreis Nordhausen]] übertragen. und kam somit zum Bezirk Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auleben nach der Wiedervereinigung 1990 bis heute ===&lt;br /&gt;
Mit der Wiedervereinigung kam der gesamte ehemalige DDR-Bezirk Erfurt geschlossen ins neu gegründete Bundesland Thüringen, und so auch erstmals das Amt Heringen mitsamt Auleben. 1992 wurde Auleben zum „Europadorf Auleben“ ernannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Auleben Rüxleber Hof 01.jpg|mini|Alter Rüxleber Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthaus zur Sonne.jpg|mini|Gasthaus Zur Sonne in Auleben]]&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 2010 schlossen sich die Stadt Heringen/Helme sowie die Gemeinden Auleben, [[Hamma]], [[Uthleben]] und [[Windehausen]] zur Landgemeinde Heringen/Helme zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue (Thüringen)|Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue]] wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürgerin ==&lt;br /&gt;
Die Geographin [[Gudrun Höhl]] wurde 2008 zur Ehrenbürgerin von Auleben ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=48737 &amp;#039;&amp;#039;Auleben hat Ehrenbürgerin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Nordhäuser Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 27. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Auleben ist verschwistert mit den Orten&lt;br /&gt;
* [[Balatonmáriafürdő]] in Ungarn&lt;br /&gt;
* [[Löhnberg]] in [[Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 1993 wurde im Humboldtschen Schloss der Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Europadorf Auleben&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die Vorbereitung der 1175-Jahr-Feier war ein erster Höhepunkt des Vereins, der sich nun um Kunst und Kultur, Landschafts- und Denkmalschutz in der Region bemüht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Heimatbund Thüringen |Titel=1175-Jahrfeier im Europa-Dorf Auleben |Sammelwerk=Heimat Thüringen |Band=Heft 1 |Ort=Elgersburg |Datum=1994 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Humboldtsches Schloss, fertiggestellt 1518&lt;br /&gt;
* [[St. Petrus und Paulus (Auleben)|Kirche St. Petrus und Paulus]] von 1794.&lt;br /&gt;
* [[Rittergut]] Schlotheimer Hof&lt;br /&gt;
* Rittergut &amp;#039;&amp;#039;Neuer Rüxleber Hof&amp;#039;&amp;#039; mit dem Museum für Alltagsgeschichte&lt;br /&gt;
* Alter Rüxlebener Hof&lt;br /&gt;
* Gasthaus zur Sonne&lt;br /&gt;
* Der [[Bismarckturm (Auleben)|Bismarckturm von Auleben]] steht ca. 700 m südöstlich des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Fürstenholz&amp;#039;&amp;#039;. Dieser nur 7,9&amp;amp;nbsp;m hohe [[Aussichtsturm]] wurde 1905 aus Sandsteinquadern errichtet. Eine Wendeltreppe mit 41 Stufen führt zur [[Aussichtsplattform]], die von einem Metallgeländer eingefasst ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/thue/auleben.html |wayback=20150923191251 |text=Bismarckturm Auleben |archiv-bot=2022-10-06 12:14:27 InternetArchiveBot }} auf bismarcktuerme.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Heringen/Helme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Barthol von Bielen]] (1653–1708), Berghauptmann, Rat und Amtmann zu Leutenberg, schwarzburg-rudolstädtischer Kammerdirektor&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich von Biela]] (1732–1803), kaiserlich-königlicher Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Carl Christian von Schlotheim]] (1739–1804), schwarzburgischer Amtshauptmann, Rittergutsbesitzer in Uthleben und Auleben&lt;br /&gt;
* [[Louis Krell]] (1832–1919), Orgelbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]]: [https://erfurt-web.de/Wilhelm_von_Humboldt_Erfurt_Auleben &amp;#039;&amp;#039;Humboldts Refugium. Das Europadorf Auleben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen. 55 Highlights aus der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Erfurt 2018, S. 56 f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Dorfklub Auleben |Titel=Festschrift zur 1150-Jahr-Feier in Auleben (819–1969) |Ort=Auleben |Datum=1969 |Seiten=56}}&lt;br /&gt;
* Herbert Lüddecke: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Dorfes Auleben&amp;#039;&amp;#039; (2 Teile). In: &amp;#039;&amp;#039;Der Nordhäuser Roland&amp;#039;&amp;#039; (Januar / Februar 1956). [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Der_Nordh%C3%A4user_Roland_%281/1955%29 Teil 1], [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Der_Nordh%C3%A4user_Roland_%282/1955%29#Zur_Geschichte_des_Dorfes_Auleben Teil 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://auleben.de/ Website von Auleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Heringen/Helme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4532955-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heringen/Helme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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