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	<title>Augustin Sandtner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-03T01:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Augustin Sandtner 1932.jpg|thumb|right|Augustin Sandtner ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Augustin („Gustl“) Sandtner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1893]] in [[München]]; † [[11. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Sachsenhausen]]) war ein Funktionär der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und Abgeordneter des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]]. Er engagierte sich gegen [[Krieg]], Kriegsgefahren und [[Militarismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sandtner, Sohn eines Marmorschleifers, erlernte das Bäcker-Handwerk. 1911 organisierte er sich gewerkschaftlich im „Verband der Bäcker und Konditoren“. 1912 leistete Sandtner seinen Wehrdienst in der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] ab. Im Verlauf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er zum Kriegsgegner und Mitglied des [[Spartakusbund]]es. Auf dem Schlachtkreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Seydlitz (Schiff, 1913)|Seydlitz]]&amp;#039;&amp;#039; gründete er eine revolutionäre Gruppen und verteilte Antikriegsschriften auch an die Matrosen anderer Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. November 1918 gehörte er in [[Kiel]] zu den [[Matrose]]n, die mit dem [[Kieler Matrosenaufstand|Aufstand]] zur Beendigung des Krieges begannen. Als Delegierter der Kieler Matrosen wurde er nach München entsandt, wo er in den [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gewählt wurde. Anschließend gehörte er auch der Leitung des Spartakusbundes an. Zum Jahreswechsel 1918/19 gehörte er zu den Delegierten des Gründungsparteitages der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD). 1919 gehörte er zu den Verteidigern der [[Bayrische Räterepublik|Bayrischen Räterepublik]] und den Kämpfern der „Bayrischen Roten Armee“. Bis zum Ende des Jahres befand er sich nach der Niederlage der bayrisch-republikanischen Kräfte in Haft. 1920 und 1921 gehörte er zur Bezirksleitung der KPD in Südbayern. Bei den [[Bayerische Motorenwerke|Bayerischen Motorenwerken]] wurde er zum Vorsitzenden des Arbeiterrates gewählt, wurde aber im Frühjahr 1921 zu einer dreieinhalbjährigen [[Festungshaft]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haftentlassung war er hauptamtlicher Funktionär der KPD in [[Berlin]], bis er wegen seiner antimilitaristischen Aufklärungsarbeit erneut inhaftiert wurde. Durch eine Amnestie kam er nach kurzer Zeit aber wieder in Freiheit und arbeitete als politischer Leiter in einigen Berliner Unterbezirken der KPD. Ab Februar 1932 wurde er [[Parteisekretär|Politischer Sekretär]] der KPD-Bezirksleitung [[Schlesien]]. Im April 1932 wurde er in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt. Anfang 1933 gründete er eine Initiative, die in vielen Grenzorten Schlesiens gemeinsame Kundgebungen von deutschen, polnischen und tschechoslowakischen Arbeitern gegen [[Faschismus]] und Kriegsgefahr organisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustin Sandtner war Teilnehmer bei der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|Versammlung von KPD-Funktionären]] am 7. Februar 1933 im [[Sporthaus Ziegenhals]]. Am 27. April 1933 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und im Januar 1934 zu einer dreijährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Nach Ablauf der Haftfrist wurde er am 11. November 1936&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Naujoks]]: Mein Leben im KZ Sachsenhausen 1935-1942 - Erinnerungen des ehemaligen Lagerältesten, Röderberg, Köln 1987, S. 27, 240&amp;lt;/ref&amp;gt; in das [[KZ Sachsenhausen]] [[Deportation|deportiert]] und war dort Mitglied der Widerstandsgruppe. Nach über elfjähriger Haft wurde Sandtner gemeinsam mit 26 deutschen und französischen Antifaschisten am 11. Oktober 1944 im KZ Sachsenhausen durch [[Schutzstaffel|SS-Männer]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;„Wer aufbegehrte, wurde dort erschossen!“ Gertrud Lemmnitz (* 30.10.1912)&amp;#039;&amp;#039;, Trafo Verlag, 2005 ([http://www.trafoberlin.de/Rezensionen/293-9-r.html Rezension]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau war [[Hanna Sandtner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die 12. Polytechnische Oberschule in der Rochstraße in Berlin-Mitte trug zu DDR-Zeiten (seit 1977&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 3. Mai 1977, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;) seinen Namen. In Teltow gibt es die Gustl-Sandtner-Straße. In [[Oranienburg]] wurde die Augustin-Sandtner-Straße nach ihm benannt. Am 7. Oktober 1980 erhielt der [[Kampfgruppen der Arbeiterklasse|Kampfgruppenzug]] Salzwedel den Ehrennamen „Gustl Sandtner“&amp;lt;ref&amp;gt;Foto und Bericht in: Volksstimme, Ausgabe Salzwedel, Freitag, 24. Oktober 1980, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedenkzeichen „Klang der Erinnerung“ im ehemaligen Kommandanturbereich der [[Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen|Gedenkstätte Sachsenhausen]] ehrt seit 2014 Sandtner und die anderen getöteten Häftlinge vom 11. Oktober 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5038 Sandtner, Augustin (Gustl)]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.etg-ziegenhals.de/Augustin_Sandtner.html Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133754405|VIAF=77512777}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sandtner, Augustin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sandtner, Augustin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sandtner, Gustl (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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