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	<title>Auguste Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:09:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auguste_Schmidt&amp;diff=401373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: /* Einzelnachweise */ + Kat</title>
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		<updated>2025-12-06T22:28:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; + Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AugusteSchmidt.jpg|mini|Auguste Schmidt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friederike Wilhelmine Auguste Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1833]] in [[Breslau]]; † [[10. Juni]] [[1902]] in [[Leipzig]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Lehrer]]in und [[Schriftsteller]]in, die 1865 gemeinsam mit [[Louise Otto-Peters]] den [[Allgemeiner Deutscher Frauenverein|Allgemeinen Deutschen Frauenverein]] (ADF) gründete. Sie engagierte sich vor allem für die Mädchenausbildung und die [[Frauenrechte|Rechte von Frauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auguste Schmidt und Louise Otto Peters.jpg|mini|Auguste Schmidt und [[Louise Otto-Peters]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, 1871]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1883) b 721.jpg|mini|„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der [[Die Gartenlaube|&amp;#039;&amp;#039;Gartenlaube&amp;#039;&amp;#039;]] 1883. Auguste Schmidt in mittlerer Reihe rechts]]&lt;br /&gt;
Auguste Schmidt war die Tochter eines preußischen Artilleriehauptmanns, der ihr und ihren beiden Schwestern eine gute Berufsausbildung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auguste Schmidt besuchte in [[Posen]] erfolgreich ein Lehrerinnenseminar. Nach ihrem bestandenen Abschlussexamen im Alter von 17 Jahren arbeitete sie zunächst als Lehrerin in Posen und später an einer Privatschule in Oberschlesien. Danach erhielt sie an der städtischen höheren [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|Magdalenenschule]] in [[Breslau]] eine Anstellung als einzige wissenschaftliche Lehrerin. Mit 28 Jahren stieg Auguste Schmidt, die inzwischen das Schulvorsteherinnenexamen erfolgreich absolviert hatte, zur Direktorin der &amp;#039;&amp;#039;Latzelschen höheren Privattöchterschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] auf. Ihr Unterricht gefiel später der Leiterin des &amp;#039;&amp;#039;[[Ottilie von Steyber|Steyberschen]] Erziehungsinstituts&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig) so gut, dass diese sie 1862 als Lehrerin für Literatur und Ästhetik einstellte. 1870 übernahm sie die Leitung des Instituts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |url=https://www.dhm.de/lemo/biografie/auguste-schmidt |titel=Auguste Schmidt |werk=LeMO Das lebendige Museum Online |sprache=de |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren Schülerinnen gehörte [[Clara Zetkin]], die sich später als Politikerin einen Namen machte. Bei ihrer pädagogischen Arbeit wurde Auguste Schmidt von ihren verwitweten Schwestern unterstützt, mit denen sie zusammenlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1864 besuchte die Journalistin und Schriftstellerin [[Louise Otto-Peters]] jeden Freitag das Haus von Auguste. 1865 gründeten Auguste Schmidt, Louise Otto-Peters und [[Henriette Goldschmidt]] den &amp;#039;&amp;#039;Leipziger [[Frauenbildungsverein]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei der ersten deutschen Frauenkonferenz in Leipzig im Oktober 1865 hob Auguste Schmidt zusammen mit Louise Otto-Peters und [[Marie Loeper-Housselle]] (1837–1916) den [[Allgemeiner Deutscher Frauenverein|Allgemeinen Deutschen Frauenverein]] (ADF) aus der Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Susanne Rabe: &amp;#039;&amp;#039;Gleichwertigkeit von Mann und Frau: Die Krause-Schule und die bürgerliche Frauenbewegung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, 2006, S. 31 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Gründungsversammlung des ADF hielt Auguste Schmidt eine Rede, in der sie die Auffassung vertrat, die [[Frauenbewegung]] müsse weniger den Widerstand egoistischer Männer als vielmehr die Teilnahmslosigkeit von Frauen fürchten, die sich in dem Zustand ewiger Kindheit und Unterordnung glücklich und zufrieden fühlten. Sie meinte, das Problem der Frauen liege vor allem im Nichterkennen der eigenen Situation. Von 1866 bis 1902 gab sie zusammen mit Louise Otto-Peters (bis 1895) die Zeitschrift des ADF mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Neue Bahnen&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die daraus stammende gemäßigte feministische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Frauenanwalt&amp;#039;&amp;#039; sollte später von [[Elsbeth Krukenberg-Conze]] weitergeführt werden. 1869 beteiligte sich Auguste Schmidt zusammen mit der Lehrerin [[Marie Calm]] (1831–1887) aus Kassel an der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Vereins deutscher Lehrerinnen und Erzieherinnen&amp;#039;&amp;#039;. 1890 hob sie in [[Friedrichroda]] zusammen mit [[Helene Lange]] den [[Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein|Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenverein]] (ADLV) mit aus der Taufe. Von 1894 bis 1899 fungierte sie als Vorsitzende des [[Bund Deutscher Frauenvereine|Bundes Deutscher Frauenvereine]] (BDF), einer Dachorganisation der bürgerlichen Frauenbewegung, zu dessen Gründerinnen sie ebenfalls gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Engagement in der Frauenbewegung ließ Auguste Schmidt wenig Zeit, um ihr Talent zur Schriftstellerei zu beweisen. Zu ihren literarischen Werken gehören die Novellen &amp;#039;&amp;#039;Tausendschön&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Veilchen&amp;#039;&amp;#039;, die beide 1868 erschienen, sowie die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Aus schwerer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, die 1895 herauskam. Ab 1895 zeichnete sie für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neue Bahnen&amp;#039;&amp;#039; alleine verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 66 Jahren zog sie sich 1900 aus dem öffentlichen Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre jüngeren Schwestern [[Anna Schmidt (Frauenrechtlerin)|Anna]] (Mitbegründerin des Vereins der Hausbeamtinnen, Gründerin verschiedener Fraueneinrichtungen in Leipzig) und [[Clara Claus|Clara]] (verheiratete Claus) waren ebenso wie Auguste Schmidt sehr aktiv im ADF tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland 1894.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, 1894, Auguste Schmidt in der 2. Reihe in der Mitte&lt;br /&gt;
 Wohnhaus Auguste Schmidt.jpg|Wohnhaus von Auguste Schmidt in Leipzig&lt;br /&gt;
 GrabstätteAugusteSchmidt.jpeg|Grabstätte Auguste Schmidt auf dem [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]] in Leipzig, 1902&lt;br /&gt;
 Auguste-Schmidt.jpg|Fotografie von August Schmidt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auguste Schmidt wurde ursprünglich auf dem Neuen Johannis-Friedhof in Leipzig bestattet. 1995 wurde ihr Grabstein jedoch auf den Alten Johannis-Friedhof verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Nerger, Grabstättenverzeichnis bekannter Persönlichkeiten, „Schmidt, Auguste“, https://www.knerger.de/html/schmidtasonstige_11.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|179||Schmidt, Auguste Friederike Wilhelmine|Astrid Franzke|117501867}}&lt;br /&gt;
* Johanna Ludwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leben ist Streben – das erste Auguste-Schmidt-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Reden, Vorträge und Dokumente der Ehrungen zum 100. Todestag der Pädagogin, Publizistin und Frauenrechtlerin Auguste Schmidt am 10./11. Juni 2002. Leipziger Universitätsverlag, 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Energiebündel“ streitet für Frauen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juli 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117501867}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=auguste-schmidt |Titel=Auguste Schmidt |Autor=Lucia Halder}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/schmidt-friederike-wilhelmine-auguste Biographie Auguste Schmidt] Website der Stadt Leipzig&lt;br /&gt;
* [http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/auguste-schmidt/ Biografie, Literatur &amp;amp; Quellen zu Auguste Schmidt] FemBio des Instituts für Frauen-Biographie-Forschung&lt;br /&gt;
* [http://www.musikviertel.de/pdf/05_3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Auguste Schmidt in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 38&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117501867|LCCN=nb2004015990|VIAF=301629716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Auguste}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Auguste&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Friederike Wilhelmine Auguste&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1833&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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