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	<title>Augusta von Zitzewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Augusta_von_Zitzewitz&amp;diff=1955669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-11T08:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mario von Bucovich - Portrait of Augusta von Zitzewitz, c. 1930.jpg|mini|Augusta von Zitzewitz, etwa 1930 (Fotografie von [[Mario von Bucovich]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auguste Rosalie Helene von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1880]] in [[Berlin]]; † [[14. November]] [[1960]] ebenda) war eine [[deutsche]] [[Künstler]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wieder im Licht: Augusta von Zitzewitz (1880–1960)&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Berliner Fraueninitiative Xantiloppe e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berliner [[Porträtmalerei|Porträtmalerin]] lebte und arbeitete von 1932 bis 1960 in der [[Reichsstraße (Berlin)|Reichsstraße]]&amp;amp;nbsp;97 in [[Berlin-Westend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Augusta von Zitzewitz war die Tochter des [[Preußen|preußischen]] [[Oberstleutnant]]s und kaiserlichen [[Flügeladjutant]]en Coelestin [[Zitzewitz|von Zitzewitz]] und seiner englischen Ehefrau Elise, geborene Köbel. Sie wurde von ihren Eltern wahrscheinlich nach der liberalen und pazifistischen [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Kaiserin Augusta]] benannt. Nach dem Tod des Vaters am 27. Februar 1892 wurde sie im Potsdamer [[Kaiserin-Augusta-Stift (Potsdam)|Kaiserin-Augusta-Stift]] aufgenommen, das [[Christa Winsloe]] Anlass zum Roman &amp;#039;&amp;#039;Mädchen in Uniform&amp;#039;&amp;#039; und [[Leontine Sagan]] zu dem 1932 in Venedig ausgezeichneten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Mädchen in Uniform (1931)|Mädchen in Uniform]]&amp;#039;&amp;#039; wurde. Die Mutter Augustas verstarb im Jahr 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Reichsstr 96-97 Augusta von Zitzewitz.jpg|miniatur|Gedenktafel für Augusta von Zitzewitz an ihrem Wohnhaus Reichsstr. 97 in Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
Offenbar mit Unterstützung, vermutlich nicht gegen den Willen der Mutter, begann Augusta 1907 – da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war – eine Ausbildung beim [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Verein Berliner Künstlerinnen]] und wurde – nachdem sie auf Empfehlung von [[Käthe Kollwitz]] in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte – 1914 Mitglied der Berliner [[Freie Secession|Freien Sezession]]. Von 1917 bis 1932 erstellte sie [[Holzschnitt]]e unter anderem für die linksliberale Zeitschrift [[Die Aktion|Aktion]]. Sie malte Porträts unter anderem von [[Claire Waldoff]], [[Renée Sintenis]], [[Hedwig Heyl]] und [[Louise Schroeder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augusta von Zitzewitz war Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbunds]], und nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde sie obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Sicher belegt ist ihre Teilnahme 1933 an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Künstlerbund. Erste Ausstellung&amp;#039;&amp;#039; in [[Magdeburg]] und [[Saarbrücken]] und 1936 in Hamburg an der Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds &amp;#039;&amp;#039;Malerei und Plastik&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;ach 10 Tagen auf Anordnung der Reichskammer mit der Begründung geschlossen wurde, es würde Kunst der [[Entartete Kunst#Nationalsozialisten gegen moderne Kunst|„Verfallszeit“]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl wegen ihrer Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker [[Erich Roemer]], mit dem sie eine Tochter hatte, wie wegen ihrer eigenen Werke verboten ihr die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] dann Arbeit und Ausstellungen. Ihre Kunst galt als [[Entartete Kunst|entartet]]. Das Berliner Adressbuch verzeichnete sie allerdings 1943 weiter als &amp;#039;&amp;#039;Kunstmalerin&amp;#039;&amp;#039; in der Charlottenburger [[Reichsstraße (Berlin)|Reichsstraße]] 97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des NS-Staats arbeitete sie in [[West-Berlin]] wieder als freischaffende Malerin. 1945/1946 war sie in [[Ost-Berlin]] auf der vom [[Kulturbund der DDR|Kulturbund zur Demokratischen  Erneuerung Deutschlands]] veranstalteten &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung Bildender Künstler&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Osterglocken&amp;#039;&amp;#039; vertreten. 1950 und 1958 hatte sie ehrende Ausstellungen in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. 1961 folgte eine Gedächtnisschau im Rahmen der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] und 1980 eine Ausstellung der [[Stiftung Pommern]] im Rantzaubau des [[Kieler Schloss]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Ausstellungskatalog [https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?View=default&amp;amp;db=100&amp;amp;id=BV018089216 in der Bayerischen Staatsbibliothek (OPACplus)] (abgerufen am 25. November 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Augusta von Zitzewitz (Friedhof Heerstraße).jpg|mini|hochkant|Grab von Augusta von Zitzewitz auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
Ihr Grab befindet sich auf dem landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] in Berlin-Westend (Grablage: II-W&amp;amp;nbsp;12-300).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, S.&amp;amp;nbsp;497. ISBN 978-3-86514-206-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entfernte Verwandte, [[Anette von Zitzewitz]], hat als Filmemacherin über die Malerin einen sehr beachtenswerten Film gedreht, der zeigt, was aus einem „Mädchen in Uniform“ mit pommersch-adeligem und preußisch-militärischem Hintergrund im Laufe der turbulenten Geschichte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts werden konnte bzw. welche Hindernisse sich ihrer Karriere und ihrer heutigen Bekanntheit entgegenstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am Haus Reichsstr. 96/97, 14052 Berlin, befindet sich eine Gedenktafel für Augusta von Zitzewitz. Diese Gedenktafel wurde am 17.&amp;amp;nbsp;August 2003 enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/gedenktafeln/zitzewitz.html Gedenktafel Augusta von Zitzewitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Augusta von Zitzewitz‘ (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berlin: [[Neue Nationalgalerie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recherche.smb.museum/?language=de&amp;amp;question=%22Zitzewitz%22&amp;amp;limit=15&amp;amp;sort=relevance&amp;amp;controls=none |titel=Recherche {{!}} Staatliche Museen zu Berlin |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Berlin: [[Berlinische Galerie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlung-online.berlinischegalerie.de:443/eMP/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;module=artist&amp;amp;objectId=6340&amp;amp;viewType=detailView |titel=Sammlung Online {{!}} Berlinische Galerie {{!}} Ihr Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Berlin |abruf=2024-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Berlin: Kunstsammlung des Stadtbezirks [[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
* Braunschweig: [[Herzog Anton Ulrich-Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/831739&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträt von [[Max Herrmann-Neiße]].&amp;#039;&amp;#039; Ölgemälde, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Leinwand, 1925–1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Leinwand, 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artnet.de/k%c3%bcnstler/augusta-von-zitzewitz/blumenstilleben-lHgYfPYrl13MZjp8__h8KA2 artnet. Vergangene Auktion.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchenbildnis mit Puppe&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Hartfaserplatte, 68 × 50 cm; Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verlorene-generation.com/kuenstler/augusta-zitzewitz/ |titel=Zitzewitz, Augusta |werk=Museum Kunst der Verlorenen Generation |sprache=de-AT |abruf=2022-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stilleben mit Kornblumen und Margeriten.&amp;#039;&amp;#039; o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstlandschaft mit kleinem See.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Leinwand: 69 × 89,5 cm, Auktionshaus Quentin Berlin, Auktion 24, Los Nr. 76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Zitzewitz, Augusta von |Band=36 |Seite=534|SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Zitzewitz, Augusta von |Band=5 |Seite=211 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Eugen von Zitzewitz: &amp;#039;&amp;#039;Augusta von Zitzewitz.&amp;#039;&amp;#039; Waisenhaus Buchdruckerei, Braunschweig 1970.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, Berlin 1994, S. 464. ISBN 3-7774-6420-1.&lt;br /&gt;
* Katja Behling: &amp;#039;&amp;#039;Augusta von Zitzewitz 1880–1960&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies. und Anke Manigold: &amp;#039;&amp;#039;Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Insel 2013, ISBN 978-3-458-35925-8, S. 80–82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22zitzewitz%2C%20augusta%20von%22%20&amp;amp;index=obj-all Werke im [[Bildindex der Kunst und Architektur|Bildindex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119381966|LCCN=nr94024197|VIAF=54956780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zitzewitz, Augusta von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilllebenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Secession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Zitzewitz|Augusta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zitzewitz, Augusta von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zitzewitz, Auguste Rosalie Helene von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Porträtmalerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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