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	<title>August von Mackensen - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Maimaid: /* Sonstige Ehrungen */ Kasernen ergänzt, wl, form</title>
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		<updated>2025-12-13T13:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstige Ehrungen: &lt;/span&gt; Kasernen ergänzt, wl, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August von Mackensen fieldmarshal.jpg|mini|August von Mackensen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Ludwig Friedrich August Mackensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Mackensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1849]] in [[Leipnitz (Dahlenberg)|Leipnitz]]; † [[8.&amp;amp;nbsp;November]] [[1945]] in [[Habighorst|Burghorn]]), war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalfeldmarschall]]. Aus bürgerlichen Verhältnissen stammend, stieg er als [[Offizier]] bis zum [[Adjutant]]en des [[Deutscher Kaiser|Kaisers]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] auf und wurde von diesem 1899 geadelt. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er ein erfolgreicher [[Feldherr|Heerführer]] und wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] vom [[NS-Staat|NS-Regime]] als Anhänger [[Adolf Hitler]]s für [[Nationalsozialistische Propaganda|Propagandazwecke]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
August Mackensen wurde im Dezember 1849 als Sohn des Gutsverwalters Ludwig Mackensen (1817–1890) und seiner Frau Marie (geborene Rink, 1824–1916) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Sachsen]] geboren. Nach dem Besuch der Dahlenberger Dorfschule wechselte er 1859 auf das staatliche Gymnasium in [[Torgau]]. Mackensen erhielt dort auch Klavierunterricht und wirkte in Theateraufführungen mit. 1865 wechselte er auf ein Realgymnasium der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftung]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. Die Schule hieß von 1939 bis 1945 [[Latina (Schule)|Mackensen-Schule]]. 1866 wurde er [[Konfirmation|konfirmiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1868 verließ er nach der [[Unterprima]] auf Druck seines Vaters die Schule, um bei ihm in die Lehre zum Landwirt zu gehen. Wegen seiner schwachen Konstitution wurde er zunächst vom Militärdienst ausgemustert, 1869 aber doch für tauglich befunden und trat als [[Einjährig-Freiwilliger]] in das [[2.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiment „Königin Viktoria von Preußen“ Nr.&amp;amp;nbsp;2]] in [[Leszno|Lissa]] in der [[Provinz Posen]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/1871 begann er zunächst ein Studium der [[Agrarwissenschaften|Agrarwissenschaft]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Martin-Luther-Universität]] in Halle, unter anderem bei [[Julius Kühn (Agrarwissenschaftler)|Julius Kühn]]. Dort schloss Mackensen sich auch der ALV Agronomia, später [[Corps]] [[Corps Agronomia Hallensis zu Göttingen|Agronomia]], an. Er hörte auch [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] bei [[Gustav Droysen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus dem Krieg studierte Mackensen ab Oktober 1871 zunächst weiter, persönliches Interesse leitete ihn jedoch nach den Kriegserfahrungen, sich mit Heereskunde zu befassen. So wandte er sich vom Beruf des Landwirtes ab, brach im Frühling 1873 sein Studium ab und wurde Berufssoldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 begründete er die [[Deutsche Gesellschaft für Heereskunde]] mit und wurde ihr Ehrenvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:August von Mackensen in Uniform der Totenkopfhusaren.jpg|mini|hochkant|August von Mackensen in der Uniform des [[1. Leib-Husaren-Regiment Nr. 1|1.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;1]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 diente Mackensen als Reserveoffizieranwärter. Für einen wagemutigen Erkundungsritt bei [[Toury]] in der Nähe von [[Orléans]] erhielt er im Oktober 1870 aus den Händen seines Divisionskommandeurs Prinz [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Albrecht von Preußen]] das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse. Im Dezember wurde er zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 setzte er seine Militärlaufbahn als Berufsoffizier fort. Sein Fleiß und Ehrgeiz schlugen sich in positiven Qualifikationsberichten nieder. Mackensen verstand es, Vorgesetzte für sich zu gewinnen. Als weiteres Mittel für sein berufliches Fortkommen erwiesen sich seine militärhistorischen Schriften. Sein 1877 veröffentlichtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Das 2.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;2 im Kriege gegen Frankreich&amp;#039;&amp;#039; wurde positiv aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde er zur Garnison nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] versetzt. Dort lernte er Dorothea von Horn kennen, deren im Krieg verstorbenen Bruder Georg von Horn Mackensen in seinem Buch gewürdigt hatte. Mitte 1878 wurde Mackensen zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] befördert. Am 14. Mai 1879 verlobte er sich mit Dorothea von Horn, am 21. November desselben Jahres wurde das Paar getraut. Das Einheiraten in die einflussreiche adelige Familie&amp;amp;nbsp;– Dorotheas Vater [[Karl von Horn (Verwaltungsbeamter, 1807)|Karl von Horn]] (1807–1889) war Oberpräsident der Provinz [[Ostpreußen]]&amp;amp;nbsp;– half seinem gesellschaftlichen und beruflichen Fortkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] besucht zu haben, wurde Mackensen 1880 in den [[Generalstab]] beordert und 1882 zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] versetzt. Im Jahr 1891 stieg er zum Ersten [[Adjutant]]en des damaligen Chefs des Generalstabs [[Alfred von Schlieffen]] auf. Am 17. Juni 1893 wurde er mit der Führung des 1. Leibhusaren-Regiments beauftragt und ein halbes Jahr später am 27. Januar 1894 unter Beförderung zum [[Oberstleutnant]] zum Kommandeur des Regiments ernannt. 1898 wurde er [[Flügeladjutant]] und 1903 Generaladjutant von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] sowie zwischenzeitlich Mitte April 1900 zum [[Generalmajor]] befördert. 1901 übernahm Mackensen das Kommando der neu gebildeten [[Leib-Husaren-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|Leib-Husaren-Brigade]] in [[Wrzeszcz|Danzig-Langfuhr]], nachdem er zuvor das Leibhusaren-[[Regiment]] kommandiert hatte. 1911 übergab er dieses Kommando an Kronprinz [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm]], doch wurde es Mackensen auf Lebenszeit erlaubt, weiterhin die Uniform des [[1. Leib-Husaren-Regiment Nr. 1|1.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;1]] zu tragen. Am 11. September 1903 wurde er zum [[Generalleutnant]] und Kommandeur der [[36. Division (Deutsches Kaiserreich)|36. Division]] in Danzig ernannt. Am 27. Januar 1908 stieg er zum [[General der Kavallerie]] und zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[XVII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVII. Armee-Korps]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heerführer im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R11105, Kaiser Wilhelm II., August v. Mackensen (cropped).jpg|mini|Mackensen mit Kaiser Wilhelm II. an der Ostfront, 1915]]&lt;br /&gt;
An der Kriegführung der [[Mittelmächte]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte Mackensen großen Anteil. Gemeinsam mit seinem Stabschef [[Hans von Seeckt]] galt er als Architekt der strategisch wichtigen Siege von [[Schlacht bei Gorlice-Tarnów|Gorlice-Tarnów]], [[Brest (Belarus)|Brest-Litowsk]], [[Pinsk]], [[Belgrad]] und [[Königreich Rumänien|Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flüchtlingstransport Leibnitz - k.k. Innenministerium - 1914.jpg|mini|links|Flüchtlings- und Evakuierungs&amp;amp;shy;transport aus Serbien in [[Leibnitz]], 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexius WW1 August von Mackensen (retuschiert).jpg|mini|Mit bulgarischen Offizieren beim Empfang des deutschen Kaisers in [[Niš]], um 1916]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chronologie des Ersten Weltkrieges|Bei Kriegsbeginn]] (Ende Juli / Anfang August) war Mackensen zunächst in [[Ostpreußen]] Kommandeur des [[XVII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVII. Armee-Korps]]. Dieses erlitt in der [[Schlacht bei Gumbinnen]] (19. bis 20. August 1914) schwere Verluste (über 9000 Mann in nur zwei Stunden). Er selbst sprach in seinen Erinnerungen von „Massenmord“ und „Massenschlächterei“.&amp;lt;br /&amp;gt;In der anschließenden [[Schlacht bei Tannenberg (1914)#Verlauf der Schlacht|Schlacht bei Tannenberg]] war Mackensens Korps an entscheidender Stelle an der Umfassung der [[2. Armee (Russisches Kaiserreich)|russischen 2.&amp;amp;nbsp;Armee]] beteiligt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Tag der Schlacht (26. August 1914) nutzten das Korps von Mackensen ([[35. Division (Deutsches Kaiserreich)|35.]] und [[36. Division (Deutsches Kaiserreich)|36. Division]]) und das Korps von [[Otto von Below]] ([[1. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|1.]] und [[36. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|36. Reserve-Division]]) ihre lokale Überlegenheit von zwei zu eins aus und zwangen im [[Tejstymy (See)#Geschichte|Gefecht am Bössauer See]] das russische Korps zu einem ungeordneten Rückzug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot;&amp;gt;Hauptartikel mit Belegen: [[Schlacht bei Tannenberg (1914) #Verlauf der Schlacht]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. August trieb nur noch Mackensens Korps (XVII.) weiterhin die östliche Umfassung im Raum westlich von [[Szczytno|Ortelsburg]] nach Süden voran. Am 28. wurde die russische 2.&amp;amp;nbsp;Armee eingekesselt. Der russische Oberbefehlshaber, General [[Alexander Wassiljewitsch Samsonow]], erschoss sich am 30. August 1914. Am gleichen Tag endete die Schlacht; Ostpreußen war befreit. Der Sieg wurde von der [[Propaganda im Ersten Weltkrieg|deutschen Kriegspropaganda]] propagandistisch überhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. November 1914 kommandierte Mackensen die [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9.&amp;amp;nbsp;Armee]]. Er erhielt am 16. April 1915 den Oberbefehl über die neu gebildete [[11. Armee (Deutsches Kaiserreich)|11.&amp;amp;nbsp;Armee]]. Mit dieser nahm er im Sommer 1915 an der Offensive in [[Kongresspolen|Polen]] teil. In der [[Schlacht bei Gorlice-Tarnów]] (1.&amp;amp;nbsp;bis 3. Mai 1915) gelang seiner Armee ein überraschender Durchbruch durch die westgalizische [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Front der Russen]]; im Juni erzielte er einen [[Schlacht bei Gródek (1915)|weiteren Durchbruch]] bei [[Horodok (Lwiw)|Gródek]] und [[Maheriw|Magierów]]. Nach der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg#Schlacht bei Gorlice-Tarnów|Rückeroberung von Lemberg]] zum [[Generalfeldmarschall]] ernannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nzg|26|06|1915|05|AUTOR=|Tagesneuigkeiten. (…) Ernennung v(on) Mackensens zum Generalfeldmarschall|NAME=Die Neue Zeitung. Illustriertes unabhängiges Tagblatt|ZUSATZ=Nr. 175/1915 (VIII. Jahrgang)|ALTSEITE=5, Mitte links}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm er im Sommer 1915 mit der nach ihm benannten [[Heeresgruppe Mackensen|Heeresgruppe]] an der weiteren Offensive in Polen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R36187, Bukarest, Parade einziehender Truppen (cropped).jpg|mini|links|Mackensen nimmt nach der Einnahme von [[Bukarest]] eine Parade österreichisch-ungarischer Truppen ab, Dezember 1916]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Offensiven der österreichisch-ungarischen Armee im Feldzug der Mittelmächte gegen [[Königreich Serbien|Serbien]] ([[Serbienfeldzug 1914]]) scheiterten am erbitterten serbischen Widerstand, besonders in der [[Schlacht von Cer]] und [[Schlacht an der Kolubara]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Janusz Piekałkiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Econ Verlag, Düsseldorf / Wien / New York 1988, ISBN 3-430-17481-3, S. 111&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich und Irina Renz in Verbindung mit [[Markus Pöhlmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Erster Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 2009, ISBN 978-3-506-76578-9, S. 833&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;John Keegan: &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg. Eine europäische Tragödie.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2001, ISBN 3-499-61194-5, S. 220&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst der von Mackensen geführten Heeresgruppe gelang es, im Dezember 1914 die serbische Hauptstadt Belgrad kurzzeitig einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. August 1916 [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|trat Rumänien in den Ersten Weltkrieg ein]]. Es verlor bis zum Jahresende 1916 die [[Walachei]] mit der Hauptstadt Bukarest und die Rumänen wurden bis zum Jahresende an den [[Moldova (Fluss)|Fluss Moldova]] zurückgedrängt (siehe [[Heeresgruppe Mackensen #Rumänien]]).&lt;br /&gt;
Die letzten zwei Jahre des Krieges verbrachte er dort als [[Militärgouverneur]] und bewahrte so trotz des schlussendlich verlorenen Krieges seinen [[Prestige|Nimbus]] als unbesiegter Heerführer. Seine militärischen Erfolge brachten ihm den respektvollen Spitznamen „(Neuer) Marschall Vorwärts“ ein, in Anlehnung an [[Gebhard Leberecht von Blücher]], der diesen Namen in den [[Befreiungskriege]]n gegen [[Napoleon Bonaparte]] erhalten hatte und zu dem er auch eine gewisse physiognomische Ähnlichkeit besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Zeit und Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende wurde von Mackensen in [[Ungarn]] und [[Thessaloniki|Saloniki]] interniert. Im Dezember 1919 kehrte er ins nunmehr [[Weimarer Republik|republikanische Deutschland]] zurück, nahm seinen Abschied aus der Armee und engagierte sich in verschiedenen Organisationen mit meist militärischer Ausrichtung. Während er als treuer [[Monarchismus|Monarchist]] der aufkommenden Ideologie des [[Nationalsozialismus]] ähnlich ablehnend gegenüberstand wie der [[Parlamentarisches Regierungssystem|parlamentarischen Demokratie]] der Weimarer Republik, waren ihm [[Adolf Hitler]] als Person sowie dessen Erfolge bei der „Revision“ des [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrags von Versailles]] ausgesprochen sympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12014, Dresden, Waffentag der Kavallerie (cropped).jpg|mini|August von Mackensen am [[Waffentag der deutschen Kavallerie|Waffentag]] der Kavallerie in Dresden, 1931]]&lt;br /&gt;
Als konservativer Vertreter der alten Ordnung stand Mackensen der Republik ablehnend gegenüber. Auch war er zweifellos alles andere als ein Demokrat. Wie fast alle deutschen Heerführer des Weltkriegs gab er die Schuld an der Niederlage den politischen Gegnern ([[Dolchstoßlegende]]), anstatt die militärische Unterlegenheit einzuräumen. Er empfand Genugtuung angesichts der Ermordung [[Matthias Erzberger]]s, der von der Rechten für den Friedensvertrag von Versailles verantwortlich gemacht wurde („Den Schädling sind wir los“), und betrachtete die Überwindung der damals von vielen als Diktatfrieden empfundenen Bedingungen für den Friedensschluss als wichtigste Aufgabe deutscher Politik. Auf der Basis dieser Anhaltspunkte lässt sich Mackensens Gesinnung relativ eindeutig dem [[Deutschnationalismus|deutschnationalen]] Lager zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Verhältnis zu den Nationalsozialisten war zwiespältig. Wie vielen traditionsbewussten Verfechtern der alten preußischen Kultur war ihm das Gebaren und Auftreten der NSDAP ausgesprochen suspekt. In einem auffälligen Widerspruch dazu steht seine persönliche Bewunderung für Hitler, wodurch sich seine Haltung deutlich von der [[Paul von Hindenburg]]s unterschied. Wie dieser ließ er sich nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten im Januar 1933 als Symbol des alten [[Preußen]]s instrumentalisieren, ohne jedoch ausdrücklich für das neue Regime Partei zu ergreifen. Beim [[Tag von Potsdam]] am 21. März 1933 war Mackensen anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Walther, Oper, Veteranen, 1-107-108-7967.tif|mini|Mackensen bei einem Opernbesuch zwischen Führern von SA und SS]]&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialistische Propaganda|NS-Propaganda]] baute auf Mackensens enorme Popularität bei der Bevölkerung und benutzte ihn symbolträchtig, um eine Kontinuität zwischen der [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserzeit]] und dem [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reich]] herzustellen. Der Ex-Militär nutzte seinen Einfluss und seine Stellung vereinzelt, um vom NS-Regime verfolgten Personen zu helfen. Insbesondere [[Kirchenkampf|Repressalien gegenüber den Kirchen und ihren Vertretern]], aber auch Gräueltaten der [[Schutzstaffel|SS]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in [[Zweite Polnische Republik|Polen]] bestürzten den frommen [[Protestantismus|Protestanten]] Mackensen, brachten ihn aber nicht von seiner Bewunderung für Hitler ab. Die Inanspruchnahme durch die NS-Propaganda trug ihm den Spottnamen „Reichstafelaufsatz“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theo Schwarzmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kaiser und „Führer“. Generalfeldmarschall August von Mackensen. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Taschenbuchausgabe nach der 2. durchgesehenen Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, ISBN 3-423-30823-0, S.&amp;amp;nbsp;318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Janßen]]: [https://www.zeit.de/1996/12/Treu_bis_in_den_Hoellensturz &amp;#039;&amp;#039;Treu bis in den Höllensturz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 15. März 1996, abgerufen am 24. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Otto von Habsburg]] bezeichnete ihn als „Edel-Preußen“ des „Dritten Reiches“.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Schwarzmüller: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kaiser und „Führer“. Generalfeldmarschall August von Mackensen. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Taschenbuchausgabe nach der 2. durchgesehenen Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, ISBN 3-423-30823-0, S.&amp;amp;nbsp;424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F051618-0053, Berlin, Heldengedenktag, Mackensen, Hitler, Blomberg (cropped).jpg|mini|August von Mackensen und Hitler am [[Heldengedenktag]] in Berlin, 1935]]&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 1935 erhielt Mackensen die preußische [[Rittergut|Domäne]] [[Brüssow]] im [[Kreis Prenzlau]] per Gesetz von Hitler als [[Dotation]] übereignet. Diese hatte eine Fläche von mehr als 1231&amp;amp;nbsp;Hektar Land „inklusive Wald von 150 und See von 300&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]]“. Zudem erhielt er 350.000 [[Reichsmark]] als Bar-Dotation.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945?&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;Fischer, Frankfurt 2003, ISBN 3-596-16048-0, S.&amp;amp;nbsp;385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]], [[Winfried Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene Auflage, Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 2000, ISBN 3-10-086002-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich wurde er 1936 zum [[Regimentschef|Chef]] des in der Garnison von [[Słupsk|Stolp]] stationierten Kavallerie-Regiments 5 ernannt, das die Tradition der [[Preußen|preußischen]] [[Leibhusaren-Brigade]] fortführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen gewalttätige Übergriffe der [[Sturmabteilung|SA]] protestierte er mehrfach. Missstände, beispielsweise der [[Kirchenkampf]], der mit seiner protestantischen Frömmigkeit unvereinbar war, waren in seinen Augen ausschließlich die Schuld von Hitlers Gefolgsleuten. Die Verantwortung des Diktators bestritt er hingegen. Mackensen fühlte sich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] verbunden und intervenierte in einigen drastischen Fällen zugunsten von Pastoren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bogdan Frankiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die oppositionelle Gesellschaft in der Nazizeit. Das Beispiel Pommern. Ergebnisse und wichtige Forschungsprobleme.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Schröder (Red.), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Geschichte – Kultur – Wissenschaft. 2. Kolloquium zur Pommerschen Geschichte, 13. und 14. September 1991.&amp;#039;&amp;#039; Weiland, Rostock/Greifswald 1991, ISBN 3-86006-046-5, S. 139–146, hier S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch schrieb er öffentliche Protestbriefe gegen Kriegsgräuel hinter den deutschen Linien in Polen. Anfang der 1940er Jahre verdächtigten Hitler und Goebbels Mackensen der Illoyalität, wollten aber nicht gegen ihn vorgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman J.&amp;amp;nbsp;W. Goda: &amp;#039;&amp;#039;Black Marks. Hitler’s Bribery of His Senior Officers during World War II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Modern History.&amp;#039;&amp;#039; Band 72, Nummer 2, 2000, S. 413–452, hier S.&amp;amp;nbsp;430–432.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L19106, Doorn, Beisetzung Kaiser Wilhelm II..jpg|mini|Mackensen bei der Beerdigung Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;II. in Doorn, 1941]]&lt;br /&gt;
Mackensen blieb bis zuletzt Monarchist. 1941 reiste er zur Beisetzung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. nach [[Haus Doorn]] in die [[Niederlande]] und nahm in preußischer Husarenuniform an dem Begräbnis teil. Das [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler im Juli 1944]] durch Offiziere der [[Wehrmacht]] verurteilte er scharf („fluchwürdiges Attentat“). Noch im November 1944 richtete Mackensen als bereits 94-Jähriger einen Aufruf an die Jugend, um sie im Tonfall nationalsozialistischer Durchhaltepropaganda zu „Opferbereitschaft und Fanatismus“ zu ermahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Wolfradt, Moritz Waitschies: {{Webarchiv |url=https://journal.lhbsa.de/cpt-articles/august-von-mackensen-eine-aufstiegsgeschichte-aus-mitteldeutschland/ |text=&amp;#039;&amp;#039;August von Mackensen – eine Aufstiegsgeschichte aus Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20240525010908}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt-Journal.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 29, Heft 4, 2019, S.&amp;amp;nbsp;13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner Verehrung für Hitler änderte sich bis zu seinem Tode augenscheinlich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1945 floh Mackensen mit seiner Frau vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach Niedersachsen und starb dort am 8. November 1945, knapp einen Monat vor seinem 96.&amp;amp;nbsp;Geburtstag. Er wurde auf dem Stadtfriedhof in [[Celle]] beigesetzt. Er hatte unter allen preußischen Generalfeldmarschällen das höchste Lebensalter erreicht und war einer von wenigen Offizieren des Deutsch-Französischen Kriegs, die das [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Ende des Zweiten Weltkriegs]] erlebten. Von den im Deutschen Heer dienenden Generalfeldmarschällen des Ersten Weltkriegs überlebte ihn lediglich [[Rupprecht von Bayern]] (1869–1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R11236, August von Mackensen mit Familie (cropped2).jpg|mini|August von Mackensen mit Familie, 1929]]&lt;br /&gt;
1879 heiratete er Dorothea von Horn (1854–1905), mit der er fünf Kinder hatte:&lt;br /&gt;
* Else (1881/2–1888)&lt;br /&gt;
* [[Hans Georg von Mackensen|Hans Georg]] (1883–1947), Staatssekretär&lt;br /&gt;
* Manfred (1886–1945), Regierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Eberhard von Mackensen|Eberhard]] (1889–1969), [[Generaloberst]]&lt;br /&gt;
* Ruth (1897–1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 1899 wurde Mackensen durch Wilhelm II. an dessen&amp;lt;!-- Wilhelms II. --&amp;gt; 40. Geburtstag in den [[Erbadel|erblichen Adelsstand]] erhoben und hieß fortan &amp;#039;&amp;#039;von Mackensen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873–1918.&amp;#039;&amp;#039; Starke, Görlitz 1939, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau 1905 heiratete er 1908 58-jährig die halb so alte Leonie von der Osten (1878–1963). Diese Ehe blieb kinderlos und dauerte bis zu seinem Tod 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Orden und Ehrenzeichen ===&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] mit Eichenlaub&lt;br /&gt;
** 27. November 1914: Pour le Mérite für seine Leistungen an der russischen Front&lt;br /&gt;
** 14. Juni 1915: Eichenlaub&lt;br /&gt;
* Großkomtur des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] im Jahre 1915&lt;br /&gt;
* 4. Juni 1915: Großkreuz des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Adlerorden]] im August 1915&lt;br /&gt;
* 25. September 1915: Großkreuz des [[K.u. Sankt-Stephans-Orden|Königlich-Ungarischen Sankt Stephans-Ordens]]&lt;br /&gt;
* 6. Dezember 1915: [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] I. Klasse mit Brillanten&lt;br /&gt;
* 6. Dezember 1915: Kommandeur I. Klasse des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 9. Januar 1917: [[Großkreuz des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[St. Alexander-Orden]]s mit Brillanten&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Militär-Maria-Theresien-Orden|Maria-Theresia-Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrendoktorate ===&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]] (Dr. sc. pol. h.&amp;amp;nbsp;c.)&lt;br /&gt;
* 29. Juni 1915: Ehrendoktorwürde der [[Technische Universität Danzig|Königlich Technischen Hochschule zu Danzig]] (Dr.-Ing. e.&amp;amp;nbsp;h.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Ehrungen ===&lt;br /&gt;
1911 wurde es Mackensen erlaubt, auf Lebenszeit die Uniform des [[1. Leib-Husaren-Regiment Nr. 1|1.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;1]] zu tragen. Dies war eine besondere Auszeichnung. Diese Uniform wurde später zu seinem Markenzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1915 wurde er zum [[Regimentschef|Chef]] des nach ihm benannten [[Infanterie-Regiment „Generalfeldmarschall von Mackensen“ (3. Westpreußisches) Nr. 129|Infanterie-Regiments „Generalfeldmarschall von Mackensen“ (3.&amp;amp;nbsp;Westpreußisches) Nr.&amp;amp;nbsp;129]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erst 1925 fertiggebaute Raddampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Stadt Wehlen (Schiff, 1925)|Stadt Wehlen]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1916 in der Schiffswerft Laubegast unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall von Mackensen&amp;#039;&amp;#039; auf Kiel gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1917 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Mackensen-Klasse|SMS Mackensen]]&amp;#039;&amp;#039;, das [[Typschiff]] einer neuen Klasse [[Großer Kreuzer]], beim [[Stapellauf]] auf seinen Namen getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mackensen war [[Ehrenbürger]] zahlreicher Städte, etwa [[Danzig]], [[Świnoujście|Swinemünde]], [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]], [[Bytów|Bütow]] und [[Weliko Tarnowo|Tirnowo]]. 1915 wurde in Pommern die neu gebildete Landgemeinde [[Chocielewko|Mackensen]] nach ihm benannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden mehrere Kasernen nach ihm benannt, so in [[Mackensen-Kaserne (Karlsruhe)|Karlsruhe]] und in [[Mackensen-Kaserne (Bad Bergzabern)|Bad Bergzabern]]. Die Oberrealschule der [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] in [[Halle (Saale)]] gab sich am 13.&amp;amp;nbsp;Mai 1939 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mackensen-Schule. Stiftische Oberschule für Jungen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Städte wurden Straßen nach ihm benannt. Die Mackensenstraße im Berliner Bezirk [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] wurde 1998 mit der Begründung, aufgrund von Forschungsergebnissen sei er als Wegbereiter des Nationalsozialismus anzusehen, in [[Else Lasker-Schüler|Else-Lasker-Schüler]]-Straße umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=h |bez=11 |id=M10 |zlb98=1274 |name=Mackensenstraße}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Platz vor dem [[Polizeipräsidium Düsseldorf|Düsseldorfer Polizeipräsidium]], der ab 1937 Mackensens Namen getragen hatte, wurde im Sommer 1945 in „[[Jürgensplatz]]“ umbenannt und 2025 erneut umbenannt in „Edith-Fürst-Straße“ bzw. in „Am Polizeipräsidium“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landeshauptstadt Düsseldorf |url=https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht |titel=Pressedienst Einzelansicht |datum=2025-07-10 |sprache=de |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Foerster (Hrsg. u. Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Mackensen: Briefe und Aufzeichnungen des Generalfeldmarschalls aus Krieg und Frieden.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theo Schwarzmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall August von Mackensen.&amp;#039;&amp;#039; In: Lukas Grawe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Elite des Kaiserreichs. 24 Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; wbg Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4018-4, S. 215–227.&lt;br /&gt;
* Uwe Wolfradt, Moritz Waitschies: {{Webarchiv |url=https://journal.lhbsa.de/cpt-articles/august-von-mackensen-eine-aufstiegsgeschichte-aus-mitteldeutschland/#articlestart |text=&amp;#039;&amp;#039;August von Mackensen – eine Aufstiegsgeschichte aus Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20240525010908}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt-Journal.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 29, Heft 4, 2019, S.&amp;amp;nbsp;13–15.&lt;br /&gt;
* [[Theo Schwarzmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kaiser und „Führer“. Generalfeldmarschall August von Mackensen. Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 1996 (2. Auflage); Taschenbuchausgabe nach der 2. durchgesehenen Auflage Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2001, ISBN 978-3-506-78284-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|623|624|Mackensen, August von|Joachim Niemeyer|119243334}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Walter von Hueck: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser.&amp;#039;&amp;#039; B, Band V, Band 26 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels]]. C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1961, S. 217–219, {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
* Otto Kolshorn: &amp;#039;&amp;#039;Unser Mackensen. Ein Lebens- und Charakterbild.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser]]&amp;#039;&amp;#039;. 1907. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 503; Folgeband 1940. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], Zweiunddreißigster Jahrgang, Gotha 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=august-mackensen |Titel=August von Mackensen |Autor=Levke Harders}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119243334}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/019287}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0902652}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/8b224269-0dcc-46cf-8e0b-be644fb23119/ Nachlass BArch N 39]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119243334|LCCN=no96044856|NDL=00725615|VIAF=67271443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mackensen, August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalfeldmarschall (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber einer Heeresgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkomtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur I. Klasse des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des k.u. Sankt Stephans-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des St. Alexander-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Bulgarien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stettin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mackensen (Adelsgeschlecht)|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mackensen, August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mackensen, Anton Ludwig Friedrich August (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalfeldmarschall&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dahlenberg|Leipnitz]],&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Habighorst|Burghorn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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