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	<title>August von Kanitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_von_Kanitz&amp;diff=1110137&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22393-28: /* Herkunft */</title>
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		<updated>2026-04-12T06:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Karl Graf von Kanitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1783]] in [[Podągi|Podangen]]; † [[22. Mai]] [[1852]] in [[Potsdam]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]] sowie vom 26. April bis 16. Juni 1848 [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsminister]] in der [[Märzregierung|(März-)Regierung]] [[Ludolf Camphausen|Camphausen]]-[[David Hansemann|Hansemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
August entstammte der preußischen Linie des [[Adelsgeschlecht]]s [[Kanitz (Adelsgeschlecht)|von Kanitz]]. Er war der dritte von fünf Söhnen des am 5. Juni 1798 in den preußischen Grafenstand erhobenen Carl Wilhelm Alexander von Kanitz (1745–1824), Herr auf Podangen, [[Rotajny (Miłakowo)|Maulfritzen]], [[Nowe Wikrowo|Wickerau]], Paulken, Carneyen, [[Wilknity|Wilknitt]], Lichtenfeld, [[Rodniki (Kaliningrad, Gurjewsk)|Arnau]], Pluttwinnen und [[Druschnoje (Kaliningrad, Selenogradsk)|Mednicken]], und dessen Ehefrau Sophia Louise Antoinette, geborene [[Massow (Adelsgeschlecht)|von Massow]] (1752–1805).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Kanitz trat Mitte Mai 1798 als Gefreiterkorporal in das [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 1 (1806)|Infanterieregiment „Graf Kunheim“]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und wurde ein Jahr später [[Fähnrich]]. Am 20. Juni 1801 folgte seine Beförderung zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Im Jahr 1806 nahm Kanitz an den Schlachten bei [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Auerstedt]] und [[Schlacht bei Lübeck|Lübeck]] teil. Nach der Niederlage und dem Zusammenbruch des Preußischen Staates wurde Kanitz zunächst inaktiv gestellt und erst am 18. November 1809 im [[1. Garde-Regiment zu Fuß|Regiment Garde zu Fuß]] angestellt. Im Jahr 1810 wurde er zum [[Premierleutnant]] und 1811 zum [[Stabskapitän]] befördert. 1812 wurde ihm der Orden [[Pour le Mérite]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adelsquellen.de/~adelsforschung/plm03.htm Institut Deutsche Adelsforschung]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1813/14 nahm er an den [[Befreiungskriege]]n teil. In der [[Schlacht bei Großgörschen]] am 2. Mai 1813 wurde er verwundet. Im Jahr 1813 wurde er zum [[Major]] ernannt. Zwei Jahre später wurde Kanitz zur Dienstleistung als [[Flügeladjutant]] von König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] abgeordnet und 1819 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Am 6. April 1822 übernahm er – unter Beibehaltung seiner Funktion als [[Aide-de-camp|Flügeladjutant]] des Königs – als Kommandeur das in [[Stettin]] stationierte [[Colbergsches Grenadier-Regiment „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9|9. Infanterie-Regiment]]. 1825 erhielt er die Beförderung zum [[Oberst]]. Seit 1832 war Kanitz Kommandeur der 1.&amp;amp;nbsp;Landwehr-Brigade, seit 1840 der [[1. Division (Deutsches Kaiserreich)|1. Division]] in Königsberg und vom 2. Dezember 1841 bis 12. April 1848 der [[15. Division (Deutsches Kaiserreich)|15.&amp;amp;nbsp;Division]] in Köln. Gleichzeitig wurde er interimistisch zum Stadtkommandanten von Köln ernannt. Im Jahr 1843 zum Generalleutnant befördert wurde er am 5. April 1848 interimistisch [[Kommandierender General]] des [[VIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII. Armee-Korps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1848 erhielt Kanitz das Amt des Kriegsministers. Ursprünglich hatte [[Ludolf Camphausen]] 1848 bei der Bildung des [[Märzregierung|preußischen Märzministeriums]] für die Position des [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministers]] als Nachfolger für den nur kurz amtierenden [[Karl von Reyher]] zwar den als liberal geltenden Oberst [[Hans von Auerswald|Hans Adolf Erdmann von Auerswald]] vorgesehen. In der Machtprobe um das Mitspracherecht in Militärangelegenheiten verweigerte König [[Friedrich Wilhelm IV.]] dem jedoch seine Zustimmung und setzte stattdessen seinen Kandidaten August Graf von Kanitz durch,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Herdepe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Verfassungsfrage 1848.&amp;#039;&amp;#039; Neuried 2002. S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem er seit den 1830er Jahren freundschaftlich verbunden war. „Das Staatsministerium hat weder den Behuf dazu, noch den Auftrag von mir“, hatte sich der König zuvor gegenüber Camphausen brieflich empört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm IV.]]: Briefwechsel mit Ludolf Camphausen, hrsg.u.erl.v. Erich Brandenburg, Berlin 1906, S. 47; vgl. auch [[Jürgen Hofmann (Historiker)|Jürgen Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ministerium Camphausen-Hansemann.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag. Berlin 1981. S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Ministerium Camphausen-Hansemann im Anschluss an den [[Berliner Zeughaussturm]] vom 14. Juni 1848 scheiterte, traten Camphausen und mehrere andere Kabinettsmitglieder, darunter auch Kanitz, zurück. Letzterer wurde nach seiner am 16. Juni 1848 erfolgten Demission am 25. Juni 1848 von General [[Ludwig Roth von Schreckenstein]] abgelöst, der allerdings bereits im September 1848 mit dem gesamten Nachfolgeministerium [[Rudolf von Auerswald|Auerswald]] seinerseits zurücktrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanitz war [[Freimaurerei|Freimaurer]] und gehörte der [[Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“|Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“]] in Berlin an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://home.foni.net/~adelsforschung/freim01.htm |wayback=20071008200830 |text=Institut Deutsche Adelsforschung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fort Nr. 10 des Ende des 19. Jahrhunderts errichteten [[Fortifikationsbauten Königsberg|Königsberger Festungsrings]] trug in Erinnerung an den Kriegsminister den Namen „Kanitz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Kanitz war seit dem 11. November 1816 mit Luise [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|Gräfin von der Schulenburg]] aus dem Hause Beetzendorf (1799–1830) verheiratet. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, darunter:&lt;br /&gt;
* Maria Anna (1817–1889) ⚭ 1845 Iwan Heinrich Maximilian von Scherer-Scherburg († 1848)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://katalog.burgerbib.ch/resultatliste.aspx |titel=scopeArchiv - Resultatliste |zugriff=2018-02-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clara (1819–1862) ⚭ [[Wilhelm Hoffmann (Theologe)|Wilhelm Hoffmann]] (1806–1873), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* Mathilde (1821–1890) ⚭ 11. September 1838 [[Friedrich von Friesen]] (1796–1871)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Kanitz|Rudolf]] (1822–1902), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* Rosalie (* 1824), Hofdame der Königin von Preußen&lt;br /&gt;
* Agnes (1826–1882) ⚭ 1851 [[Konrad Karl Finck von Finckenstein]] (1820–1900) auf Schönberg&lt;br /&gt;
* Luise (* 20. Mai 1830)&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser, 1842, [https://books.google.de/books?id=78ETAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA265 S.&amp;amp;nbsp;265]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1938], {{DNB|367632802}}, S. 251–253, Nr. 1535.&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|102|103|Kanitz, Hans Graf von|Günter Richter|116039086}} (Nebeneintrag)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr &amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=8UlNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA397 1861 S. 397], [https://books.google.de/books?id=BP1gAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA406 1874 S.&amp;amp;nbsp;406]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/BAND_42 Acta Borussica Bd.4/2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Kriegsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116195231|VIAF=5676158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kanitz, August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Kanitz|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Kanitz)|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kanitz, August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kanitz, August Wilhelm Karl Graf von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant, Kriegsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1783&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Podągi|Podangen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1852&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22393-28</name></author>
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