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	<title>August von Ende - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_von_Ende&amp;diff=1596580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael Spielhagen am 31. Dezember 2024 um 10:25 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-31T10:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Beamten und Politiker August von Ende (1815–1889). Zum Rittergutsbesitzer und Beamten (1719–1797) siehe [[August Friedrich von Ende]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:August-von-ende.jpg|mini|August von Ende (1815–1889)]]&lt;br /&gt;
Freiherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ludwig August von Ende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1815]] in [[Waldau (Kassel)|Waldau]] bei Kassel, [[Kurfürstentum Hessen]]; † [[28. August]] [[1889]] auf dem [[Weißer Hirsch|Weißen Hirsch]] bei [[Dresden]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Beamter und deutscher Politiker ([[Freikonservative Partei]]). Er war 1871–1872 und 1877–1881 [[Mitglied des Reichstages]] sowie von 1876 bis 1881 [[Oberpräsident]] der [[Provinz Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
August von Ende entstammte der [[Kaimberg]]er Linie der Freiherren von Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Freiherrlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039; 1874, Vier und zwanzigster Jahrgang. Justus Perthes, Gotha 1873, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8658723 S. 160.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern waren der aus [[Kursachsen]] stammende [[Königreich Westphalen|königlich-westphälische]] General [[Johann Friedrich August von Ende]] (1780–1834) und dessen Ehefrau Antoinetta Carolina Wilhelmina Charlotta vom Hagen (1793–1860). Er war evangelischer Konfession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DD-Loschwitz-Grab-Ende.jpg|mini|Grab von August von Ende auf dem Loschwitzer Friedhof]]&lt;br /&gt;
Von Ende besuchte die [[Landesschule Pforta]] bei [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] ([[Provinz Sachsen]]), wo er 1835 die Reifeprüfung ablegte. Anschließend studierte er an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] Rechtswissenschaften und wurde hier Mitglied der [[Alte Berliner Burschenschaft|Alten Berliner Burschenschaft]]. Nach einer Zeit als [[Auskultator]] beim [[Landgericht Berlin]] trat er 1840 als [[Referendar|Regierungsreferendar]] in den preußischen Staatsdienst ein. Im Jahr 1844 legte er in Erfurt das [[Assessorexamen]] ab und wurde als [[Regierungsassessor]] im Jahr darauf nach [[Breslau]] versetzt, wo er in der Zensurbehörde beim dortigen [[Oberpräsidium]] der [[Provinz Schlesien]] arbeitete. Im Jahr 1847 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im schlesischen [[Landkreis Waldenburg (Schles)|Waldenburg]] und 1853 Landrat in [[Landkreis Breslau|Breslau]]. Seit 1862 amtierte er als Polizeipräsident in Breslau. Im Jahr 1870 wurde er Regierungsvizepräsident in [[Regierungsbezirk Schleswig|Schleswig]]. Zwei Jahre später wurde Ende [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] in [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Düsseldorf]]. Dort war er auch Kurator der [[Kunstakademie Düsseldorf|Königlichen Kunstakademie]]. Zwischen 1876 und 1881 war er Oberpräsident der [[Provinz Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August von Ende gehörte 1848/49 für den Wahlkreis Waldenburg der [[Frankfurter Nationalversammlung]] an. Einer Fraktion gehörte er nicht an. Zwischen 1849 und 1851 war er Mitglied der zweiten Kammer des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtages]]. Dort gehörte er der Fraktion Centrum (nicht zu verwechseln mit dem späteren katholischen Zentrum) an. Von 1871 bis 1872 und von 1877 bis 1881 war er Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstages]]. Dort war er Mitglied der [[Freikonservative Partei|Freikonservativen Partei]]. Zunächst vertrat von Ende 1871 bis 1872 den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Breslau]] 9 (Breslau Land – Neumarkt). Im Januar 1872 musste er wegen seiner Ernennung zum [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Regierungspräsidenten in Düsseldorf]] sein Reichstagsmandat niederlegen. Von 1877 bis 1881 war er Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Kassel 5|Reichstagswahlkreises Regierungsbezirk Kassel 5]] (Marburg – Frankenberg – Kirchhain).&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, [[Paul Schwabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S.&amp;amp;nbsp;71–72, 150. A. Phillips (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883. Statistik der Wahlen zum Konstituierenden und Norddeutschen Reichstage, zum Zollparlament, sowie zu den fünf ersten Legislatur-Perioden des Deutschen Reichstages.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Louis Gerschel, Berlin 1883, S.&amp;amp;nbsp;46, 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende war Ehrenritter und später Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s. Er wurde 1870 zum [[Ehrenbürger]] der Stadt Breslau ernannt. August von Ende war ebenfalls Ehrenbürger von Waldenburg. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 1881 in Dresden, wo er 1889 verstarb. Er wurde auf dem [[Loschwitzer Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
August von Ende heiratete am 3. August 1848 in Lohe Eleonore Gräfin [[Königsdorff (Adelsgeschlecht)|von Königsdorff]] (* 11.&amp;amp;nbsp;Februar 1831 in [[Kobierzyce|Lohe]]; † 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1907 in [[Wiesbaden]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser&amp;#039;&amp;#039; 1874, Jg. 47. Justus Perthes, Gotha 1873, [https://books.google.de/books?id=BP1gAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA448 S. 448.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt gingen aus der Ehe dreizehn Kinder hervor, von denen drei früh verstarben.&amp;lt;ref&amp;gt;Diana Maria Friz: &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Krupp&amp;#039;&amp;#039;. München 2008, ISBN 978-3-423-24703-0, S.&amp;amp;nbsp;428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn [[Siegfried von Ende|Siegfried]] schlug eine Militärkarriere ein und brachte es bis zum [[Generalleutnant]] und Kommandeur der [[50. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|50.&amp;amp;nbsp;Reserve-Division]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Seine Tochter [[Margarethe Krupp|Margarethe]] heiratete den Großindustriellen [[Friedrich Alfred Krupp]]. Sein Sohn [[Felix von Ende|Felix]] wurde Genre- und Landschaftsmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: Politiker, Teilband 1: A–E. Heidelberg 1996, S.&amp;amp;nbsp;254–255.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt / Marburg 1988, S. 117. ISBN 3-88443-159-5 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 70).&lt;br /&gt;
* Rainer Paetau (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;5. In: [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-11002-4, S.&amp;amp;nbsp;348 ({{Webarchiv |url=http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/preussen_protokolle/bilder/PDFBd5 |text=bbaw.de |format=PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20100121215713}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protokolle des preußischen Staatsministeriums.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. S.&amp;amp;nbsp;376; [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%207.pdf bbaw.de] (PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-7585-4|Seiten=433–434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116472065|Frhr. von Ende, August}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|August Carl Ludwig Freiherr Ende|562}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116472065|titel=Ende, Karl Ludwig August Freiherr von| datum=2020-01-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Regierungsbezirk Kassel 5&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Düsseldorf&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116472065|VIAF=77068221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ende, August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Ende|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Waldenburg i. Schles.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Kassel, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberpräsident (Provinz Hessen-Nassau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freikonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ende, August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ende, Karl Ludwig August von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Beamter und Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldau (Kassel)|Waldau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael Spielhagen</name></author>
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