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	<title>August von Brandis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: + wikilink</title>
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		<updated>2025-10-24T19:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Künstler. Zum hannoverschen Offizier und Generalpostdirektor siehe [[August von Brandis (Beamter)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August (Friedrich Carl) von Brandis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1859]] in [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]]; † [[18. Oktober]] [[1947]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Zeichner]]. Er ist vor allem als [[Interieurmalerei|Interieurmaler]] des [[Deutscher Impressionismus (Malerei)|deutschen Impressionismus]] bekannt und genoss bereits zu Lebzeiten hohes internationales Ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
August von Brandis wurde im selben Jahrzehnt geboren wie beispielsweise [[Vincent van Gogh]] oder [[Lovis Corinth]].&lt;br /&gt;
Wenngleich seine Eltern im Baltikum wohnten, war deren Wunsch, der Sohn solle seine Schulzeit in Deutschland verbringen. August von Brandis wohnte daher erst bei Verwandten in Hannover und dann beim Bruder in Berlin, der als Stenograph im Reichstag arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
Als Schüler zog er durch Berliner Museen zum Zeichnen und begann nach dem Abitur ein Studium der Medizin, das er jedoch abbrach. Er wechselte zu einem Studium an der [[Preußische Akademie der Künste|Königlich-Preußischen Akademie der Künste zu Berlin]]. Zusätzlich legte er 1884 eine Prüfung als Zeichenlehrer ab und unterrichtete an einem Berliner Gymnasium zwecks Finanzierung seines Studiums. An der Akademie begann er an der akademischen Malerei zu zweifeln: {{&amp;quot; |Text=Es gab nichts, was mich hätte begeistern können […], nichts außer Manierismus.}} Er war erst in der Klasse von [[Hugo Vogel]] und nach dessen Ausscheiden in der des strengen Akademikers [[Anton von Werner]], der ihm jedoch weitestgehende Freiheiten ließ. Privat erhielt August von Brandis Aufträge als Porträtist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 gewann er einen Akademie-internen Wettbewerb mit der Arbeit „Die Auferweckung des Töchterlein Jair“, es folgten weitere religiöse Arbeiten. 1892 stellte er auf der „Berliner Akademische Kunstausstellung“ aus, anschließend auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]], dort wurde 1894 auch sein Werk „Grablegung Christi“ gezeigt. Er beteiligte sich mit Werken an der Ausstellung fast durchgehend bis 1900.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Malerei im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag Berlin 1990, S. 526.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ehrensaal der Großen Münchener Kunstausstellung wurde erstmals die „Hochzeit von Kanaa“ ausgestellt, gemeinsam mit der Arbeit „Christus im Olymp“ von [[Max Klinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August von Brandis entwickelte eigene Lehrmethoden im Zeichenunterricht, das Preussische Ministerium beförderte ihn zum Leiter der Ausbildung von Zeichenlehrern. Ihm wurde die Kuratierung der Ausstellung Berliner Maler auf der Großen Kunstausstellung in München übertragen, von dort besuchte er auch die Künstlerkolonie Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Professuren erst in Danzig, dann in Aachen entzog sich von Brandis dem Einfluss der akademisch-konservativ orientierten Behörden in Berlin. Trotzdem oder deswegen blieben Seitenhiebe nicht aus, so wurde seine pastose Malweise in einem Artikel in den [[Preußische Jahrbücher|Preußischen Jahrbücher]] als „verkleistert“ bezeichnet, und ihm Besserungsversuche attestiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Preussische Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 177, 1919 S. 424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerkolonie Dachau ===&lt;br /&gt;
Um 1897 hatte sich in Dachau die Künstlerkolonie &amp;#039;&amp;#039;Neu-Dachau&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Brandis stand in Kontakt zu [[Adolf Hölzel]], mit dem ihn später eine lebenslange Freundschaft verband und von der ein reger Briefwechsel überliefert ist. Er arbeitete an Hölzels Malschule mit und wurde im Jahr 1900 Mitglied der [[Künstlerkolonie Dachau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.atelierbauernhaus.de/Atelier_im_Bauernhaus/Neuerscheinungen/Eintrage/2013/12/6_Kunstlerkolonie_Dachau.html|title=Künstlerkolonie Dachau|website=www.atelierbauernhaus.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der Künstlergruppe „Norddeutsche Werkstatt“ stellte Brandis 1904 gemeinsam mit [[Constantin Starck]], [[Franz Stassen]], [[Friedrich Klein-Chevalier]], [[Richard Eschke]], Berthold Genzmer und Franz Paczka im Berliner Künstlerhaus aus, die Gruppe löste sich aufgrund unterschiedlicher Positionen jedoch bald auf. Spätestens im selben Jahr wandte sich Brandis der schwerpunktmäßig Interieurmalerei zu und malte beispielsweise das Uphagensche Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1904 wurde er zum Professor für Figuren- und [[Landschaftsmalerei]] an die Technische Hochschule Danzig berufen. Die Neue Pinakothek München erwarb im selben Jahr das Werk &amp;#039;&amp;#039;Durchblick&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gbv.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-06-21 |offline=ja |url=http://spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de/u?/kunst,12435 |titel=spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1906 stellte er gemeinsam mit Eugen Bracht, Albert Gartmann, Konrad Lessing und Hans Licht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dachau orientierte sich von Brandis vor allem an der Malerei der Künstler von [[Paris]] und deren [[Impressionismus|impressionistischen]] Stil im Sinne der [[Schule von Barbizon]]. Im Rahmen der Deutschen Kunstausstellung in der [[Kunsthalle Bremen]] mit einer integrierten Sonderausstellung nordwestdeutscher Künstler im Jahre 1908 stellte er seine neuen Erfahrungen und Techniken erstmals vor. Die Kunstchronik schrieb 1909: &amp;#039;&amp;#039;Die Interieurs, die der Künstler in den letzten Jahren auf der Berliner Kunstausstellungen zeigte, gehörten zu den malerisch besten Leistungen, die man dort begegnen konnte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kunstchronik: &amp;#039;&amp;#039;Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Heft 32 (10. September 1909) S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Brandis Initiative hin, verbrachte Hölzel und der Kreis drei Monate in [[Monschau]], um dort zu malen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.klenkes.de/kultur/kunst.html|title=Ausstellung: Nico Sawatzki in der Galerie Freitag 18.30|first=Print n Press Verlag|last=GmbH|publisher=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aachen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rwth-aachen brandis-august.jpg|mini|August von Brandis (links) mit Studenten der Architekturfakultät, 1920er Jahre]]&lt;br /&gt;
Das Suermondt-Museum hatte bereits 1902 die „Grablegung Christi“ vom Künstler selbst geschenkt bekommen. Im Jahr 1909 wurde von Brandis als Nachfolger von [[Alexander Frenz]] an die Fakultät für [[Architektur]] der [[RWTH Aachen]] als ordentlicher Professor für Figuren- und Landschaftszeichen sowie [[Aquarellmalerei]] berufen. Brandis hatte auch diverse universitäre Ämter inne und war 1925/26 Dekan. Neben den Studenten nahm er auch freie Schüler auf. Zu seinen Schüler gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. Fritz Faber, Karl Theodor Heimbüchel, Adolf Kogel, [[Jo Hanns Küpper]], [[Rolf Robischon]], [[Adolf Wamper]], [[Vincent Weber]], [[Benno Werth]] und Heinrich Wolff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 und 1911 erhielt Brandis die von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] gestiftete Goldene Medaille für Kunst bei der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] und 1911 die Goldene Medaille der Kunstausstellung in München. Zwischen 1910 und 1918 wurden seine Arbeiten im Ausland gezeigt, darunter in Santiago (Chile), Rom, Paris, Buenos Aires, Toronto und Sofia, teilweise auch auf Initiative der [[Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst|Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst]]. 1914 wurde die Arbeit „Herbstsonne“ auf der [[Biennale di Venezia|Biennale in Venedig]] sowie die „Morgenstimmung“ auf der Großen Berliner Kunstausstellung ausgestellt. 1929 wurde August von Brandis emeritiert, sein Nachfolger wurde [[Hermann Haas (Künstler)|Hermann Haas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Brandis der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.139.085).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4170334&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mitgliedschaft gilt als rein formaler Akt: Er war kein politisch aktiver Parteigänger und zeigte auch in seinem künstlerischen Werk keinerlei ideologische Nähe zum Nationalsozialismus, er blieb dem mittlerweile als [[Entartete Kunst|„entartet“]] diffamierten Impressionismus treu und passte sich inhaltlich nicht dem Regime an. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Kollegen protestierte von Brandis in den späten 1930er Jahren erfolgreich gegen eine „kriegesbedingte Schließung“ der Hochschule durch die Nationalsozialisten. Zwecks Ausschmückung der eigenen Räumlichkeiten holte sich die &amp;#039;&amp;#039;NSDAP-Kreisleitung Aachen-Stadt&amp;#039;&amp;#039; das Werk „Krönungsaal“ aus dem Suermondt-Ludwig-Museum als „Dauerleihgabe“. Das Werk verschwand später und gilt als verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schattengalerie: &amp;#039;&amp;#039;Die Verlorenen Werke der Gemaldesammlung.&amp;#039;&amp;#039; S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Oberbürgermeister wurde ihm 1939 die Suermondt-Plakette überreicht. Von Brandis wurde als „meisterlicher Schilderer Alt-Aachener Wohnkultur“ und seine Werke als „farbensatt“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 79 – S. 126, 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich jedoch lehnte Brandis eine rein akademische Malerei ebenso ab wie den Einsatz intensiver bunter Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandis-ehefrau.jpg|mini|Bertha von der Kuhlen, die Ehefrau auf einem Gemälde des Künstlers]]&lt;br /&gt;
In einer Rezension 1914 in der &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Künstler&amp;#039;&amp;#039; welche von [[Bruno Cassirer]] herausgegeben wurde, wird Brandis im Gegensatz zu anderen Impressionisten den „ehrlichsten Willen zur malerischen Formsuche“ bescheinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kunst und Künstler: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das impressionistische Werk umfasst vornehmlich Interieure, Brandis gilt als bedeutendster Interieurmaler des deutschen Impressionismus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arcadja.com/auctions/de/von_brandis_august/kunstler/59024/# arcadja.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Porträtmalerei|Porträts]] beispielsweise malte Brandis nur in Einzelfällen, vornehmlich seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das religiöse Frühwerk ===&lt;br /&gt;
Das noch 1897 auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] gezeigte Werk „Hochzeit zu Cana“ ist durch seinen Lehrmeister [[Anton von Werner]] inspiriert und im Stil des Historismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-06-21 |offline=ja |url=http://spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de/u?/kunst,8310 |titel=spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein ist sein Frühwerk der sakralen Kunst zuzurechnen. 1909 beteiligte er sich u.&amp;amp;nbsp;a. mit Lovis Corinth an der &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung für Christliche Kunst&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, beiden wurde in einer Kritik bescheinigt, weniger durch theologische als vielmehr durch künstlerische Qualitäten zu überzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;„Kunstbibliothek staatliche Museen zu Berlin“, 25.1910; S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden sakralen Werke „Grablegung“ und die „Hochzeit zu Cana“ werden permanent in [[St. Foillan (Kirche)|St. Foillan]] ausgestellt. In ihrem Großformat stellen diese eine imposante Bereicherung dieser Kirche dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.franziska-aachen.de/gemeinden/st-foillan/kirche/bilder/|title=Bilder|website=www.franziska-aachen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Gartenpavillon ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rokoko-Gartenhaus (Nettetal-Kaldenkirchen)}}&lt;br /&gt;
Die Hinwendung zum Malen impressionistischer Interieure begann kurz vor der Jahrhundertwende, wo er ein von [[Jakob Couven]] entworfenes Rokoko-Gartenhaus auf dem Anwesen der Schwiegereltern in [[Kaldenkirchen]] malt, und fällt in jene Epoche, als seine religiösen Arbeiten die größte Anerkennung des Publikums genossen. Kaum ein Motiv ist in so vielen Innen- und Außen-Ansichten von Brandis gemalt worden, wie das Gartenhaus, daraus entwickelte er später die „Raumbilder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Raumbilder“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:August-von-brandis gaestezimmer.jpg|mini|Rokokozimmer in der Würzburger Residenz]]&lt;br /&gt;
August von Brandis hatte die französischen Impressionisten bei Paris-Aufenthalten kennengelernt und teilte auch deren Ansichten. Trotzdem unterschied sich (vergleichbar den anderen [[Deutscher Impressionismus (Malerei)|deutschen Impressionisten]]) die Malerei von der in Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hammer, Andreas Petzold: &amp;#039;&amp;#039;August von Brandis 1859–1949.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Monschau/Aachen, 1999 S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wandte sich anstatt der Malerei im Freien, dem Malen von Innenräumen zu, wenngleich er den Begriff „Interieure“ ablehnte, da diese ein Abbild vergleichbar einem Stillleben anstreben, während es ihm um die wechselnden Lichtverhältnisse gehe, er bevorzuge daher den Begriff „Raumbilder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August von Brandis widmete fortan einen Großteil seines Werks historischer Innenarchitektur, darunter dem 1929 eröffneten Biedermeier-Zimmer des [[Couven-Museum]] im [[Haus Fey]] und dem [[Rotes Haus (Monschau)|Roten Haus in Monschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele seiner Reisen waren dem Aufsuchen und Malen von historischen Räumen gewidmet, vornehmlich in Deutschland,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=&amp;#039;&amp;#039;August von Brandis – Künstlerverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; |url=https://www.hampel-auctions.com/artist/Brandis+August+von.html?kid=1052 |abruf=2023-07-25 |werk=Hampel Fine Art Auctions}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch nach Italien, den Niederlanden und Frankreich. Brandis und [[Carl Moll]] waren sich einig, keine Räume zu malen, welche gegenwärtig bewohnt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberbayerisches Archiv, Nr. 106, S. 130, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten im Kontext der RWTH Aachen ===&lt;br /&gt;
* Entwürfe für drei Glasfenster im [[Walter Rogowski|Walter-Rogowski-Institut]] der RWTH-Aachen. Diese zeigen eine deutliche Ähnlichkeit mit den Glasfenstern im Stuttgarter Rathaus des befreundeten Malers [[Adolf Hölzel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Rappmann: [http://publications.rwth-aachen.de/record/142155/files/142155.pdf &amp;#039;&amp;#039;Beliebter Maler und Aachener Hochschullehrer: August von Brandis wurde wieder öffentlich präsentiert&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;RWTH insight intern&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3/4 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aachener Glasfenster wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Schmelz-Laboratorium im Hüttenmännischen Institut&amp;#039;&amp;#039; mit [[Wilhelm Borchers]] (1856–1925)&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Huyskens: Aachen in Vergangenheit und Gegenwart. In: Academia. Monatsschrift des C.&amp;amp;nbsp;V. der katholischen deutschen Studentenverbindungen 25 (1912), Nr. 103, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;, verschollen.&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Eisenhütteninstitut der Technischen Hochschule zu Aachen&amp;#039;&amp;#039; im Institut für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen.&lt;br /&gt;
* Entwurf für die 1925 enthüllte Gedenktafel der Hochschule für die gefallenen Studenten im Ersten Weltkrieg&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Zigan: Zur Quellenlage im Hochschularchiv der RWTH: Das Beispiel Erster Weltkrieg. In: [https://publications.rwth-aachen.de/record/49773/files/3482.pdf &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Hochschularchiv der RWTH Aachen&amp;#039;&amp;#039;], hg. von Christine Roll und Klaus Graf, Aachen 2010, S. 58; fg: [https://www.asta.rwth-aachen.de/steintafeln-zum-1-weltkrieg/# &amp;#039;&amp;#039;Steintafeln zum 1. Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;], AStA der RWTH Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bedeutung der Farbe im Werk von Brandis ==&lt;br /&gt;
Einer Rezension zufolge {{&amp;quot; |Text=geht das Licht in Werken von Brandis von einem Fleck aus, und strahlt auf Gegenstände im Interieur, dabei wird die Wirkung gemildert, durch die Auflösung in die Spektralfarben. Weiterhin heißt es an einem Beispiel: Der laute Jubel des Weiß, des Gold und der Marmorfarben dieser schönsten Rokokokirche ist hier im Bild weise gedämft und leise abgestimmt auf Grau und Gelb.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Aachener Kunstblätter – Volumes 19–21, S. 132, 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} [[Richard Hamann (Kunsthistoriker)|Richard Hamann]] schreibt 1925 über das Werk von Brandis: {{&amp;quot; |Text=Welche neuen Farbensensationen durch diese auf den Reiz als solchen sich zurückziehende, impressionistische Kunst in reinen Stilleben gewonnen wurden.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Malerei vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, 1925, S. 400.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandis Marienkirche Danzig.jpg|mini|[[Marienkirche (Danzig)|St. Marien in Danzig]], 1921]]&lt;br /&gt;
Die städtischen Museen in Aachen und die Hochschule verfügen über eine Sammlung, die nahezu alle Entwicklungsphasen Brandis veranschaulicht, wobei viele der Bilder einen konkreten Bezug zu Aachen haben. Werke sind u.&amp;amp;nbsp;a. in folgenden Museen zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und sie folgten Ihm nach“, Ausstellung im Münchener Glaspalast&lt;br /&gt;
* „Junge Frau mit Wickelkind vor Klosterpforte“, 1891&lt;br /&gt;
* „Betendes Mädchen“ [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/kunstsammlung/index.htm?hg=sammlung&amp;amp;we_objectID=1786|title=easydb.archive|website=www.adk.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Im Kaldenkirchener Gartenhäuschen“, 145 × 105&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.van-ham.com/datenbank-archiv/datenbank/august-von-brandis/im-kaldenkirchener-gartenhaeuschen.html|title=Im Kaldenkirchener Gartenhäuschen von August von Brandis - Archiv|website=www.van-ham.com|accessdate=2014-03-07|archiveurl=https://web.archive.org/web/20140307131559/https://www.van-ham.com/datenbank-archiv/datenbank/august-von-brandis/im-kaldenkirchener-gartenhaeuschen.html|archivedate=2014-03-07|offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Mädchen am Tisch vor Veranda“, NS-Versteigerungsauftrag (4. Dezember 1938)&amp;lt;ref&amp;gt;Auktion Harms (5. Januar 1939), aus dem Besitz von Minna Priester&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Die rote Decke“, Sonne auf Tisch mit roter Decke und dunkler Vase 92 × 66 (In: Westermanns Monatsheft Nr. 2/1917, versteigert 1931 bei Lempertz)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.11588/diglit.8641#0015&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ant. Creutzer Vorm. M. Lempertz |Titel=Gemälde alter und neuer Meister, Antiquitäten und Kunstgegenstände aller Art, bedeutende Sammlung von China- und Japan-Porzellanen und Bronzen, alte Perser-Teppiche ...: 18. und 19. Juni 1931 (Katalog Nr. 46) |Datum= |DOI=10.11588/diglit.8641}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Blick ins Spiegelkabinett“, 1900 [[Martin von Wagner Museum]] Würzburg, erworben 2013.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mainpost.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Römmelt |url=https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/konservator-kossatz-praesentierte-schenkungen-art-7629881 |titel=Konservator Kossatz präsentierte Schenkungen |werk=Main-Post |datum=2013-08-16 |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Durchblick“, Neue Pinakothek, 83 × 68 cm, München, angekauft 1904&amp;lt;ref name=&amp;quot;gbv.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Stimmung in Blau (Interieur)“, 1911 Ankauf aus der Großen Berliner Kunstausstellung, Nationalgalerie Berlin, verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lost Art-ID 256761&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Morgenstimmung“, ausgestellt auf der Großen Berliner Kunstausstellung, 1914&amp;lt;ref&amp;gt;abgebildet auf: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur — 29.1913–1914.&amp;#039;&amp;#039; S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Herbstsonne“, (Sole Autennale) 128 × 100&amp;amp;nbsp;cm, 1914 gezeigt auf der 11. Biennale in Venedig,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://asac.labiennale.org/it/passpres/artivisive/ava-ricerca.php?scheda=160165&amp;amp;nuova=1&amp;amp;Sidopus=160165&amp;amp;ret=%2Fit%2Fricerca%2Fricerca-persona.php%3Fp%3D390272&amp;amp;c=f|title=ASAC Dati: Ricerca avanzata opere d&amp;#039;arte|website=asac.labiennale.org|accessdate=2017-11-22|archiveurl=https://web.archive.org/web/20220610151051/http://asac.labiennale.org/it/passpres/artivisive/ava-ricerca.php?scheda=160165&amp;amp;nuova=1&amp;amp;Sidopus=160165&amp;amp;ret=%2Fit%2Fricerca%2Fricerca-persona.php%3Fp%3D390272&amp;amp;c=f|archivedate=2022-06-10|offline=yes|language=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1915 Ankauf durch die Museen der Stadt Aachen / Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lost Art-ID 135492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Interieur aus einem Gartenhaus“, 1915 Ankauf aus der Großen Berliner Kunstausstellung, [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]], verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lost Art-ID 256762.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Wuerzburger – Schloss / Empfangsraum – Stimmung in weiss, zwei gelbe sophas“, 83 × 66&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;ref&amp;gt;Auktion 36 bei von Zezschwitz, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Herbstwald“, 50x68 ehemals Sammlung Arthur Dahlheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Werke von Brandis wurden zu Lebzeiten mehrmals in der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] und im [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] in München gezeigt sowie im Jahr 1900 auf der Jahresausstellung der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresausstellung, Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, Katalog S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelausstellungen zeigten u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Nationalmuseum (Danzig)|Städtische Museum Danzig]], das [[Museum Kunstpalast|Städtische Museum Düsseldorf]], das [[Kunstmuseen Krefeld|Kaiser-Wilhelm-Museum]] in Krefeld 1914–1915 in dessen Oberlichtsaal&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunst-Chronik.&amp;#039;&amp;#039; E.A. Seemann, 1915.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als letzte große Ausstellung zu Lebzeiten von Brandis 1939 das Suermondt-Museum. 1921 zeigte das [[Leopold-Hoesch-Museum]] in Düren die Ausstellung „Drei rheinische Maler“ mit Werken von Brandis, Hermann Peters und [[Louis Ziercke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://louis-ziercke.de/baseportal/veroeffentlichungen|title=Louis Ziercke – Veröffentlichungen|first=Robert|last=Scheithe|website=louis-ziercke.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galerien in vielen deutschen Städten zeigten Ausstellungen oder führten Werke von Brandis, beispielsweise das &amp;#039;&amp;#039;Kunsthaus Hermann Zirkel&amp;#039;&amp;#039; 1917 in Bonn&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Bierman: &amp;#039;&amp;#039;Der Cicerone.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1917. S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Galerie Eduard Schulte]] in Berlin 1925&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kk1925/0265|title=Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe (23.1925)|website=digi.ub.uni-heidelberg.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1928.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Bierman: &amp;#039;&amp;#039;Der Cicerone.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1928. S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde eine größere Anzahl seiner Werke anlässlich einer Ausstellung im Krönungssaal des [[Aachener Rathaus]]es und im [[Haus Troistorff]] in Monschau gezeigt und katalogisiert. Dieser erste Katalog beinhaltete mehr als 70 großformatige Ölgemälde in seinem vom klassischen [[Realismus (Kunst)|Realismus]] ausgehenden und vom Impressionismus beeinflussten Stil. Neben den Landschaftsbildern sind es vor allem lichtdurchflutete Interieurs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{artnet.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Simferopol Art Museum auf der Krim waren bis 2006 Werke von Brandis ausgestellt, die als Kriegsbeute im Zweiten Weltkrieg dorthin gelangt waren. Diese sehr charakteristischen Werke mit Interieurs, Stillleben und Gartenhäuschen wurden mittlerweile nach Deutschland restituiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;mainpost.de&amp;quot; /&amp;gt; mindestens eines davon stammte aus dem Suermondt-Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tuschererhaus in Monschau zeigte 2010 in der Ausstellung „Alte und neue Gemälde“ Werke von Brandis. Im Jahr 2013 zeigte die Galerie Barthelmess &amp;amp; Wischnewski in Berlin Werke von Brandis in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Meister des Lichts.&amp;#039;&amp;#039; 2015 nahm die Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Lieb &amp;amp; Teuer]]&amp;#039;&amp;#039; des NDR ein Gemälde zum Anlass für eine Reise zum Kaldenkirchener Gartenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luitpoldstraße 47.jpg|mini|Das Haus Luitpoldstraße 47 in Berlin-Schöneberg, in dem von Brandis bis 1904 lebte]]&lt;br /&gt;
August von Brandis stammt von der nach [[Hildesheim]] übergesiedelten Linie der alten adeligen Familie [[Brandis (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|von Brandis]] aus [[Alfeld (Leine)|Alfeld an der Leine]]. Sein Vater August Friedrich von Brandis betreute die Güter der Familie im Baltikum, seine Mutter Therese Henriette Arendt entstammte einer Königsberger Gelehrtenfamilie. 1897 heiratete er Bertha von der Kuhlen (* 30. Dezember 1876 in Kaldenkirchen; † 28. Juli 1964 in Aachen), Tochter des Kaldenkirchener Ehrenbürgers Hermann von der Kuhlen. Aus der Ehe ging der Mediziner und Professor Hans-Joachim Friedrich von Brandis (* 24. August 1901 in Berlin; † 1971) hervor. In Berlin wohnte August von Brandis bis 1904 in der Luitpoldstraße 47. Anschließend während seiner Danziger Zeit in Johannisberg 11 in Langfuhr bei Danzig. 1911 kaufte er ein Haus als Ferienhaus in Huizen an der [[Zuidersee]] in den Niederlanden. 1914 gehörte er zu den über 3000 Unterzeichnern der [[Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Wissenskulturen: Bedingungen wissenschaftlicher Innovation.&amp;#039;&amp;#039; S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglied war er in der &amp;#039;&amp;#039;„[[Erholungs-Gesellschaft Aachen 1837]]“,&amp;#039;&amp;#039; einer Stiftung preußischen Rechts für Kaufleute, Juristen, Fabrikanten und Adelige, sowie dem [[Club Aachener Casino]] und gehörte seit 1946 als Ehrenmitglied (E.A.H.) der Aachener Burschenschaft Teutonia in der [[Allgemeine Deutsche Burschenschaft|Allgemeine Deutschen Burschenschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 87–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nachlässen von zeitgenössischen Persönlichkeiten finden sich Autographen aus dem Austausch mit Brandis, beispielsweise ein Foto bei [[Ludwig Fahrenkrog]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digiporta.net/pdf/GNM/Brandis_909641682.pdf digiporta.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; weiterhin Briefe an [[Max Laeuger]], [[Wilhelm Scholkmann]] und [[Friedrich Kallmorgen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kalliope|Person|116402261|August von Brandis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August von Brandis war Eigentümer des Hauses Carlstraße (später Karlstraße, heute Haßlerstraße) Nr. 24,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2902963| titel=Historische Adressbücher Adressbucheintrag |werk=adressbuecher.genealogy.net |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem er auch wohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwth-aachen.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archiv.rwth-aachen.de/web/ouploads/Seite%203%20-%209.pdf archiv.rwth-aachen.de] (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Brandis fand seine letzte Ruhestätte im Familiengrab auf dem [[Waldfriedhof (Aachen)|Aachener Waldfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Neben den Auszeichnungen seiner Werke erhielt von Brandis auch persönliche Ehrungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1896 wurde Brandis in Berlin mit dem [[Menzel-Preis|Menzelpreis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1926 ehrte ihn die Technische Hochschule Danzig mit der Ernennung zu ihrem Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
* {{&amp;quot; |Text=Auf Grund seines allgemeinen Ansehens und seiner großen Bedeutung als schaffender Künstler sowie in Anerkennung seines Wirkens als Hochschullehrer, der es verstanden hatte, mit ganz besonderem Erfolg durch seine starke Persönlichkeit die künstlerische Gesinnung der Jugend zu wecken und zu fördern und damit dem Ansehen der Hochschule auch nach außen hin zu dienen}} wurde laut Beschluss des Senates August von Brandis am 12. Mai 1929 zum Ehrenbürger der RWTH-Aachen ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwth-aachen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eröffnung des August-von-Brandis-Saals im Aachener [[Suermondt-Ludwig-Museum]], 1948.&lt;br /&gt;
* Von-Brandis-Straße in [[Liste der Straßen in Aachen-Mitte|Aachen-Mitte]] aus Anlass seines 100. Geburtstages im Jahr 1959.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://onlinestreet.de/strassen/Von-Brandis-Stra%C3%9Fe.Aachen.225411.html Von-Brandis-Straße]&amp;#039;&amp;#039; auf onlinestreet.de, abgerufen am 2. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=Hans Vollmer |Lemma=Brandis, August von |Band=4 |Seite=532}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]] – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4.&lt;br /&gt;
* Erwähnung im Familienartikel in: {{NDB|2|524|524|Brandis|Richard B. Hilf|139772782}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Kuetgens]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Geburtstag von Professor August von Brandis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Museumsverein Aachen#Aachener Kunstblätter|Aachener Kunstblätter]].&amp;#039;&amp;#039; (AKB) 19/20.1960/61, S. 131–132.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hammer, Andreas Petzold: &amp;#039;&amp;#039;August von Brandis 1859–1949.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Monschau/Aachen, 1999.&lt;br /&gt;
* Roland Rappmann: &amp;#039;&amp;#039;Beliebter Maler und Aachener Hochschullehrer: August von Brandis wurde wieder öffentlich präsentiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;RWTH insight.&amp;#039;&amp;#039; – Aachen 1999, Heft 3/4, S. 1 ([https://publications.rwth-aachen.de/record/142155/files/142155.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 87f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116402261}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Interieur-von-August-von-Brandis,liebundteuer3894.html Gartenpavillon-Gemälde] von August von Brandis bei einer Folge von &amp;#039;&amp;#039;Lieb &amp;amp; Teuer&amp;#039;&amp;#039; mit [[Janin Ullmann]] vom 16. April 2017, Video&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.rwth-aachen.de/biographischedatenbank/ Personengruppen – Namensgeber], Eintrag in die biografische Datenbank der RWTH Aachen&lt;br /&gt;
* Roland Rappmann: [http://publications.rwth-aachen.de/record/142155/files/142155.pdf &amp;#039;&amp;#039;Beliebter Maler und Aachener Hochschullehrer: August von Brandis wurde wieder öffentlich präsentiert&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 563&amp;amp;nbsp;kB) in: &amp;#039;&amp;#039;RWTH insight intern&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3/4, 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116402261|VIAF=35207433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandis, August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reiff-Museum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des niedersächsischen Adelsgeschlechts Brandis|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandis, August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brandis, August Friedrich Carl von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler, Zeichner und Professor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Haselhorst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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