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	<title>August von Berlepsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:43:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_von_Berlepsch&amp;diff=2687647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-08T08:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Baron August von Berlepsch.png|mini|hochkant|August von Berlepsch]]&lt;br /&gt;
Freiherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Sittich Eugen Heinrich von Berlepsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1815]] in [[Seebach (Mühlhausen)|Seebach]]; † [[17. September]] [[1877]] in [[München]]) war ein deutscher [[Imker|Bienenforscher]], Erfinder des beweglichen [[Rähmchen|Wabenrähmchens]], der [[Hinterbehandlungsbeute]] und Verfasser zahlreicher [[Monografie]]n über [[Bienen]]zucht und Imkerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Freiherr August von Berlepsch (1792–1841) und dessen Frau Therese, geb. von Wolfersdorf. Seine Frau war von 1867 bis zu seinem Tod die Autorin [[Lina von Berlepsch|Karoline Welebil]], verwitwete Künstle (1829–1899). Der Arzt und Fachschriftsteller Guido Künstle (1853–1879) war ihr Sohn aus erster Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Studium ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bee_Skep,_stand_and_landing_board,_Skansen,_Stockholm.jpg|mini|Bienenkorb aus geflochtenem Stroh]]&lt;br /&gt;
Berlepsch studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]], [[Philosophie]] und [[Theologie]] in [[Gotha]], [[Halle (Saale)|Halle]], [[Bonn]] und [[Leipzig]]. Von 1836 bis 1838 war er als [[Gerichtsreferendar]] in [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] tätig. Berlepsch zog auch zu Studienzwecken nach [[München]], dort hielt er als [[Stadtimker]] mehrere Bienenvölker und beobachtete ihr [[Schwarmtrieb|Schwarmverhalten]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Summende Sorgenkinder&amp;#039;&amp;#039;: Artikel in der Bayerischen Staatszeitung (BSZ) vom 25. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In der Theresienstraße wohnend, ließ ich Bienen aus den Fenstern meines Schlafzimmers fliegen. Als mir aber, trotz aller Aufmerksamkeit, im Juni 1840 ein Korb schwärmte, der Schwarm sich in der Ludwigsstraße zog und dort an einer [[Droschke]] anlegte, wurde mir von Polizei wegen unter Strafandrohung aufgegeben, meine Stöcke sofort wegzuschaffen.&lt;br /&gt;
 |Autor=August von Berlepsch&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Tagebuch von August von Berlepsch&amp;#039;&amp;#039;, 1815 bis 1877.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend übernahm er für 17 Jahre das väterliche [[Grundbesitz|Gut]]. Nebenbei hielt er um die 100 [[Bienen]]völker in [[Bienenstock|Strohkörben]]. 1858 zog Berlepsch nach Gotha und widmete sich vollends der Bienenkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bienenkundler ==&lt;br /&gt;
Berlepsch trat insbesondere für eine profunde Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis in der Bienenhaltung ein. So empfahl er die Förderung von [[Bienenhaus|Lehrbienenständen]] und postulierte eine rentable Bienenhaltung durch [[Wandern (Bienen)|Wanderung mit Bienen]].&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk war die Erfindung von beweglichen eckigen [[Rähmchen|Wabenrähmchen]] die bis heute in der praktischen Imkerei verwendet werden anstelle der [[Dzierzon]]schen Rähmchen mit Rundstäbchen. Diese Rähmchen erfand er im Jahre 1853 unabhängig von [[Lorenzo Langstroth]]. Seine Rähmchen hatten den Vorteil, dass der Imker einzelne Waben (Rahmen) aus der Beute ziehen konnte, ohne dass er das gesamte gebaute [[Bienenwabe#Wabenbau|Wabenwerk]] der Biene zerstören musste (vgl. auch [[Bienenabstand]]). Dies ermöglichte der modernen Imkerei das punktuelle Arbeiten im Stock in Bezug auf Kontrolle und das gezielte [[Honigschleuder|Abschleudern]] einzelner Waben.&lt;br /&gt;
Berlepsch ordnete in Versuchs-Ständerbeuten, mit drei Etagen, insgesamt 30 Rähmchen an und entwickelte hierfür eine eingehende, in der Praxis erprobte [[Magazin-Beute|Betriebsweise]]. Die Türen dieser Versuchbeuten konstruierte er aus [[Glas]], um die Lebensweise der Bienen besser beobachten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 verteidigte Berlepsch, in den &amp;#039;&amp;#039;Apistischen Briefen&amp;#039;&amp;#039;, die wissenschaftliche Entdeckung von [[Johann Dzierzon]] der [[Parthenogenese]] (aus unbefruchteten, jungfräulich sich entwickelnden Eiern der [[Drohn]]en) in der &amp;#039;&amp;#039;Bienen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Berlepsch |Titel=Apistische Briefe II-V an Hr. Pfarrer Dzierzon |Sammelwerk=Bienen-Zeitung. Organ des Vereins Deutscher Bienenwirthe |Band=9 |Nummer=3, 5, 7, 22 |Ort=Nördlingen |Datum=1853 |Seiten=31-36, 42-47, 52-56, 176-179 |ZDB=2793570-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die katholische Kirche hatte die Theorie von der [[Jungfernzeugung]] männlicher Bienen [[Blasphemie|blasphemische]] Züge. Zehn Jahre lang dauerte der Streit. Schließlich bat Berlepsch, der Dzierzon einen „eminenten Scharfsinn“ und eine „höchst seltene Beobachtungsgabe“ attestierte, die führenden Naturforscher um ihre wissenschaftliche Hilfe. Die beiden Professoren [[Rudolf Leuckart]] und [[Carl Theodor von Siebold]] attestierten 1855 mit Hilfe eines mikroskopischen Nachweises die Jungfernzeugung männlicher Bienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Irene Meichsner |url=https://www.deutschlandfunk.de/gotteslaesterliche-jungfernzeugung-maennlicher-bienen-100.html |titel=Gotteslästerliche Jungfernzeugung männlicher Bienen |hrsg=Deutschlandfunk |datum=2011-01-16 |sprache=de |abruf=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stripf |Titel=Honig für das Volk. Geschichte der Imkerei in Deutschland |Verlag=Ferdinand Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2019 |ISBN=978-3-506-78008-9 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Berlepsch starb 1877 im Alter von 62 Jahren in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:22-4-1-Grab-August-Berlepsch-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von August Berlepsch auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von August Berlepsch befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 22 – Reihe 4 – Platz 1, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von August Berlepsch|NS=48/7/36.90/N|EW=11/33/54.50/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Schiermeier/Scheungraber, Alter Südlicher Friedhof in München, Übersichtsplan, 2008, ISBN  978-3-9811425-6-3 [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Alter-Südlicher-Friedhof-in-München-p160402830 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straße ==&lt;br /&gt;
Nach August Berlepsch wurde 1886 (Erstnennung) in München im Stadtteil [[Untersendling]] (Stadtbezirk 6 – [[Sendling]]) die Berlepschstraße benannt.{{Coordinate|NS=48.124495|EW=11.5424839|type=landmark|region=DE-BY|name=Berlepschstraße|text=Lage}} &amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=505 Berlepschstraße], auf stadtgeschichte-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impressionen zu Berlepsch: Erfindungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grundriss des Raehmchen von August v.Berlepsch.jpg|[[Grundriss]] des von Berlepsch entwickelten beweglichen Rähmchen (aus der Monografie: &amp;#039;&amp;#039;Die Biene u. ihre Zucht mit beweglichen Waben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Rahmen Berlepsch.jpg|Weiterentwicklung der Rähmchen zu Honig (klein) und Brutwaben (groß) nach Berlepsch&lt;br /&gt;
 Hinterbehandlungskasten Berlepsch.jpg|Hinterbehandlungsbeute nach Berlepsch (aus der Monografie: &amp;#039;&amp;#039;Die Biene und die Bienenzucht in honigarmen Gegenden nach dem gegenwärtigen Standpunkt von Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 August v. Berlepsch Versuchsbeute.jpg|Dreistöckige Versuchsbeute zur Völkerbeobachtung (aus der Monografie: &amp;#039;&amp;#039;Die Biene u. ihre Zucht mit beweglichen Waben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Biene und die Bienenzucht in honigarmen Gegenden nach dem gegenwärtigen Standpunct der Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Heinrichshofen, Mühlhausen in Thüringen 1860 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr14551-7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Biene und ihre Zucht mit beweglichen Waben in Gegenden ohne Spätsommertracht&amp;#039;&amp;#039;. 2., sehr verbesserte und … vermehrte Auflage, Schneider, Mannheim 1869 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr14833-2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Mit W. Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Die Bienenzucht nach ihrem jetzigen rationellen Standpunkt&amp;#039;&amp;#039;. Wiegandt, Hempel und Parey, Berlin 1875 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:38m:1-19648 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Nitschmann &amp;amp; Johannes O. Hüsing: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Bienenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Tosa Verlag, Wien 2002, ISBN 3-85492-616-2.&lt;br /&gt;
* Friedrich Ruttner: &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichte der Honigbienen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlag, 2003, ISBN 3-440-09125-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|94|95|Berlepsch, August Sittich Eugen Heinrich Freiherr von|Anton Büdel|116135662}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August von Berlepsch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 168–169 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|August von Berlepsch|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116135662}}&lt;br /&gt;
* [http://www.v.berlepsch.de/_private/bienen-august.htm Lebenslauf auf der Internetseite der Familie von Berlepsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116135662|LCCN=nr00005149|VIAF=59828342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berlepsch, August Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Berlepsch|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Berlepsch)|August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berlepsch, August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berlepsch, August Sittich Eugen Heinrich von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Imker, Bienenforscher, Erfinder und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seebach (Mühlhausen)|Seebach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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