<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Zinn</id>
	<title>August Zinn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=August_Zinn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Zinn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T23:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Zinn&amp;diff=1947555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TabellenBot: &lt;nowiki&gt;-ISBN-Fehler beseitigt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Zinn&amp;diff=1947555&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-02T09:24:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;-ISBN-Fehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Zinn CIPB0728.jpg|mini|hochkant|Friedrich Karl August Zinn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl August Zinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1825]] in [[Ilbesheim bei Landau in der Pfalz|Ilbesheim]]; † [[17. November]] [[1897]] in [[Eberswalde]]) war ein deutscher Mediziner und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
August Zinn wurde als Sohn des evangelischen Pfarrers Johann Christian Zinn (1773–1838) und seiner Ehefrau Henriette Caroline geborene Pixis in [[Ilbesheim bei Landau in der Pfalz]], die damals zu Bayern gehörte, geboren. Das Ehepaar hatte fünf Töchter und zwei Söhne. Der Vater entstammte einer „Pfarrerdynastie“, die mit Josef Zinn aus [[Oggersheim]] bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinn_2005&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Zinn |Titel=Lebenszeit |Verlag=Barbara Zinn, Privatdruck |Ort=München |Datum=2005 |Seiten=11 |Umfang=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterbrochen wurde die Familientradition nur durch den Mediziner und Botaniker [[Johann Gottfried Zinn|Johann Zinn]] (1727–1759), der durch seine Arbeiten über die Anatomie des Auges berühmt wurde und zu dessen Ehren der Botanik-Systematiker [[Carl von Linné]] einer Gattung der [[Korbblütler]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Zinnien|Zinnia]]&amp;#039;&amp;#039; gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinn besuchte die Schulen in [[Kaiserslautern]] und [[Zweibrücken]]. Zunächst studierte er an der [[Forstliche Hochschule Aschaffenburg|Forstlichen Hochschule Aschaffenburg]], wo er 1845 Mitglied des [[Corps Hubertia München|Corps Hubertia]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 110/29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des Studiums wurde er Forstbeamter, musste jedoch 1849 als Anhänger der [[Deutsche Revolution 1848/1849|politischen Bewegung von 1848/1849]] in die Schweiz flüchten. Dort studierte er Medizin an der [[Universität Zürich]]. Er wurde 1853 Assistenzarzt am Zürcher Kantonsspital und der Irrenanstalt, bildete sich bei [[Christian Friedrich Wilhelm Roller]] in [[Illenau]], Wien und Prag fort und war von 1858 bis 1864 praktischer Arzt in [[Thalwil]] bei Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1864 bis 1872 war er Direktor und erster Arzt der St. Gallischen Irrenheilanstalt [[Kloster Pfäfers|St. Pirminsberg]]. Er erhielt 1867 „in Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiete der Psychiatrie und der öffentlichen Gesundheitspflege“ das Ehrenbürgerrecht der Stadt und des Kantons [[St. Gallen]]. In seiner Funktion als Direktor in St. Pirminsberg erwarb sich Zinn schon in den ersten Jahren seines Wirkens hohes Ansehen, nicht nur in der Schweiz. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitschrift für Psychiatrie]] und psychisch-gerichtliche Medicin, herausgegeben von Deutschlands Irrenärzten&amp;#039;&amp;#039; vermerkt 1869: „St. Pirminsberg ist durch &amp;#039;&amp;#039;Zinn&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; unermüdliche Bestrebungen in ein Anstalt ersten Ranges umgewandelt worden. (...) Der Grosse Rath von St. Gallen hat dem Director der Irrenanstalt St. Pirminsberg (im Dorf Pfäfers), Dr. Zinn (aus der Pfalz gebürtig), in Anerkennung seiner Verdienste eine persönliche Gehaltszulage von 2000 Fr. votirt. (Nat. Zeitg. Nr. 269.)“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Heinrich Laehr]] |Titel=Allgemeine Zeitschrift für Psychiatrie und psychisch-gerichtliche Medicin, herausgegeben von Deutschlands Irrenärzten: Band 26 |Verlag=Verlag von August Hirschwald |Ort=Berlin |Datum=1869 |Seiten=622 |Online=[https://archive.org/details/bub_gb_er8AAAAAYAAJ/page/n647/mode/2up?q=Zinn Volltext]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1872 war er Mitglied des Vorstandes des Vereins der Deutschen Irrenärzte. Zinn wurde 1872 zum Direktor und Chefarzt der Landesirrenanstalt in Eberswalde berufen. Aus der Anstalt ging das [[Martin Gropius Krankenhaus]] hervor, an dem die Straße „Dr.-Zinn-Weg“ an den Mediziner erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1874 bis 1881 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Pfalz 6 (Kaiserslautern, [[Kirchheimbolanden]]) und gehörte wechselnden Fraktionen an. Er trat im Verlaufe der zweiten Legislaturperiode aus der Fraktion der Fortschrittspartei aus, schloss sich 1877 der Gruppe Löwe-Berger an und nach deren Auflösung der Liberalen Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1884 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|7405|IDName=friedrich-karl-august-zinn|Name=Friedrich Karl August Zinn|Kommentar=|Datum=6. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
August Zinn war mit Anna geborene Haas (1829–1910) verheiratet, mit der er vier Söhne und drei Töchter hatte. Sein erster Sohn Dr. med. Karl Zinn (1864–1940) wurde nach dem Tod seines Vaters ab dem 1. März 1898 Chefarzt und Direktor der Landesirrenanstalt Eberswalde und leitete sie erfolgreich bis zu seiner Pensionierung am 1. Oktober 1929. Der Sohn [[Wilhelm Zinn]] (1869–1943) war [[Arzt]], [[Hochschullehrer]] und Leiter der Inneren Abteilung des [[Martin Gropius Krankenhaus|Krankenhauses Moabit]]. Der Enkel [[Ernst Zinn (Philologe)|Ernst Zinn]] (1910–1990) wurde als [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]] bekannt und lehrte und forschte als Professor an den Universitäten zu [[Saarbrücken]] und [[Tübingen]]. Der Enkel &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; Martin Zinn (1916–2000) war [[Rheumatologie|Rheumatologe]] und Facharzt für [[Rehabilitation]] und bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben 1987 Direktor des Medizinischen Zentrums [[Bad Ragaz]] und Leiter des Rehabilitationszentrums Valens (Rheumatologie und Neurorehabilitation) im Kanton St. Gallen in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=U. Steiger |Titel=Obituary: Wilhelm Martin Zinn (1916–2000) |Sammelwerk=Rheumatology |Band=40 |Datum=2001 |Seiten=1075–1076 |Online=[https://academic.oup.com/rheumatology/article/40/9/1075/1788071?login=true Volltext]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|334|336|Zinn, August|[[Melchior Josef Bandorf]]|ADB:Zinn, August}}&lt;br /&gt;
* Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1898, und Band 4, Reimer, Berlin 1900.&lt;br /&gt;
* [[Julius Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin [u. a.] 1901, Sp. 1904–1906 (mit Bild, [http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Zinn,+Friedrich+Karl+August Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Hermann Kalkoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Zinn |Hrsg=Theodor Kirchhoff |Titel=August Zinn (1825–1897) |Sammelwerk=Deutsche Irrenärzte: Einzelbilder ihres Lebens und Wirkens. Band 2 |Verlag=Julius Springer |Ort=Berlin |Datum=1924 |Seiten=65–69 |Kommentar=mit Bild}}&lt;br /&gt;
* [[August Hirsch (Mediziner)|August Hirsch]] (Begründer); W. Haberling, F. Hübotter, H. Vierordt: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 5, Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin [et al.] 1934.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hans H. Walser]], Wilhelm Martin Zinn |Titel=August Zinn (1825–1897), ein Begründer der praktischen Psychiatrie in der Schweiz: Zu seinem 150. Geburtstag |Sammelwerk=Gesnerus : Swiss Journal of the history of medicine and sciences |Band=32 |Nummer=3–4 |Datum=1975 |Seiten=271–282 |Online=[https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=ges-001:1975:32::413 online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilhelm M. Zinn |Hrsg=Urs Sloksnath |Titel=August Zinn – klar, wohlwollend, stark |Sammelwerk=150 Jahre Psychiatrische Klinik St. Pirminsberg 1847–1997 |Verlag=Kantonale Psychiatrische Dienste – Sektor Süd Klinik St. Pirminsberg |Ort=Pfäfers |Datum=1997 |Seiten=34–38 |Online=[https://psych.ch/sites/default/files/2020-05/KSP-festschrift150jahre.pdf#page=37 Volltext] |Abruf=2021-01-27}}&lt;br /&gt;
* Viktor Carl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Pfälzer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Hennig, Edenkoben 1998.&lt;br /&gt;
* Alma Kreuter: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Neurologen und Psychiater.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1996.&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] und [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Saur, München [u. a.] 1999.&lt;br /&gt;
* Bergmann, J.-H.: &amp;#039;&amp;#039;August Zinn 20.08.1825 bis 17.11.1897, Ein Begründer und Pionier der modernen Psychiatrie (mit 1 Abb.)&amp;#039;&amp;#039;. Eberswalder Jahrbuch 2000/01, S. 139–144.&lt;br /&gt;
* [[Michael C. Bienert]]: &amp;#039;&amp;#039;Zinn, August, Psychiater, brand. Landesmedizinalrat u. Politiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedrich Beck, Eckart Henning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Biographisches Lexikon: BBL&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Einzelveröffentlichung der Brandenburgischen Historischen Kommission e. V.&amp;#039;&amp;#039;). Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002, ISBN 3-935035-39-X, S. 439 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|104295937|Zinn, Friedrich Karl August}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|August Friedrich Karl Zinn|2760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Pfalz (Bayern) 6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104295937|VIAF=76751283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zinn, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Südliche Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zinn, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zinn, Friedrich Karl August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Politiker (DFP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ilbesheim bei Landau in der Pfalz|Ilbesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eberswalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TabellenBot</name></author>
	</entry>
</feed>