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	<title>August Ziehl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:17:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dr Lol: /* Literatur */</title>
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		<updated>2020-10-08T15:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Ziehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1881]] in [[Geesthacht]]; † [[17. Mai]] [[1965]] ebenda) war ein deutscher Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Geesthachter Korbmachers und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Funktionärs ergriff nach Besuch der Volksschule den Beruf seines Vaters und schloss sich als fünfzehnjähriger der örtlichen SPD an, wo er bald eine führende Rolle innehatte. Nach einer ersten [[Erster Weltkrieg|Kriegsteilnahme]] trat er 1917 mit der großen Mehrheit des SPD-Ortsvereins der neu gegründeten [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei. Nachdem er im September 1918 erneut eingezogen wurde, [[Fahnenflucht|desertierte]] Ziehl und wurde zu Festungshaft verurteilt, aus welcher ihn die [[Novemberrevolution]] befreite. Ziehl vertrat die örtliche USPD auf dem Parteitag 1919 in Berlin und schloss sich mit der fast kompletten Ortsgruppe 1921 der [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]] an. Wegen Teilnahme an der [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Märzaktion]] 1921 zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, wurde Ziehl nach 14 Monaten amnestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde er auf der Liste der KPD in die [[Hamburger Bürgerschaft]] (Geesthacht gehörte bis 1937 zu Hamburg) gewählt, welcher er bis 1931 angehörte. Von 1924 bis 1933 fungierte er ferner in Geesthacht als Stadtverordneter, 1931 kurzzeitig als stellvertretender Bürgermeister der damals spöttisch &amp;#039;&amp;#039;Klein-Moskau&amp;#039;&amp;#039; titulierten Kleinstadt. Als Gegner der [[Stalinismus|Stalinisierungs-Politik]] der Parteiführung um [[Ernst Thälmann]] verließ Ziehl mit 200 von 320 Mitgliedern die KPD und schloss sich der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPD-O]] um [[Heinrich Brandler]] und [[August Thalheimer]] an. Hier zur Minderheit um [[Paul Frölich (Kommunist)|Paul Frölich]] und [[Jacob Walcher]] gehörend trat Ziehl – wiederum mit fast der kompletten Ortsgruppe – 1932 zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (SAPD) über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] wurde Ziehl bis 1934 fast ein Jahr im [[Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel|KZ Fuhlsbüttel]] gefangen gehalten, ab 1944 noch einmal für 13 Monate im [[KZ Neuengamme]]. Bald nach Kriegsende wurde Ziehl wieder in die KPD aufgenommen, aus der er jedoch 1949 mit der Mehrheit der Ortsgruppe wegen Kritik am Stalinismus wieder ausgeschlossen wurde. 1951 war Ziehl Mitbegründer der kurzlebigen „[[Titoismus|titoistischen]]“ [[Unabhängige Arbeiterpartei Deutschlands|Unabhängigen Arbeiterpartei Deutschlands]] (UAPD), die bei Kommunalwahlen in Geesthacht im gleichen Jahr immerhin noch über 3 % der Stimmen erhielt. Nach der baldigen Auflösung der UAPD führte Ziehl die Geesthachter Ortsgruppe noch einige Jahre unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Arbeiterpartei&amp;#039;&amp;#039; fort. 1961, vier Jahre vor seinem Tod, schloss Ziehl sich der [[Deutsche Friedensunion|Deutschen Friedensunion]] (DFU) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geesthacht – 60 Jahre Arbeiterbewegung 1890-1950.&amp;#039;&amp;#039; Geesthacht 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/august-johann-ziehl Ziehl, August Johann]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/c6d3eaac-d1eb-4aaa-a3b9-ee55783a7f92/ Nachlass NY 4155 Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031693777|VIAF=296106247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ziehl, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Mitteldeutschen Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geesthacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ziehl, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ziehl, August Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, VKPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geesthacht]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Geesthacht]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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