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	<title>August Wittich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Wittich&amp;diff=2288407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: PD-fix</title>
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		<updated>2023-01-17T17:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:August Wittich.JPG|miniatur|August Wittich (1854)&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Unter dem Bild findet sich die Widmung:  &amp;#039;&amp;#039;„Regiomonti d. 15. Juli 1854. Kap. 1 Timoth. C. 5, v. 23: „Trinke nicht mehr ausschließlich Wasser, sondern wegen Deines Magens und Deiner häufigen Kränklichkeit genieße etwas Wein.“ D.S. Nach Belieben zu gebrauchen, täglich wie nächtlich. Ein altes Rezept eines Urtheologen, aber trotz seines Alters unübertroffen für alle Zeit, zum Hohn und Spott für alle Mediziner! August Wittich geb. 7.8.1826, Archivar und Stadtbibliothekar zu Königsberg, Silber-Litthauer und Gründer des Corps Baltia, aktiv 15.5.1851 – 30.11.1852  s. lb. Ernst Dalkowski, geb. 30.3.1832, Dr. med. und   prakt. Arzt zu Wiesbaden., Stifter des Corps Baltia, aktiv 17.5.1851 – 1853, z. f. E.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtbibliothek Königsberg.JPG|miniatur|Neues Collegium Albertinum mit Bibliothek und Archiv]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Wittich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1826]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[25. März ]] [[1897]] ebenda) war ein [[Archivar]] und [[Bibliothekar]] in Königsberg i. Pr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wittich besuchte das [[Kneiphöfisches Gymnasium|Kneiphöfsche Gymnasium]] und studierte [[Theologie]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]]. Ohne ein Examen zu machen, wurde er für eine Weile [[Hauslehrer]]. Schließlich fand er 1875 eine feste Anstellung als Leiter der [[Stadtbibliothek Königsberg]] und des [[Stadtarchiv Königsberg|Stadtarchivs Königsberg]], wo er bis zu seinem Tod blieb.&lt;br /&gt;
Als 1880 die verfallene [[Kantiana#Kants Grab|Stoa Kantiana]] abgerissen und [[Kant]]s Gebeine ausgegraben wurden, beteiligte sich Wittich an den Arbeiten. 1892 entdeckte er den alten [[Karzer (Königsberg)|Karzer im Albertinum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wintersemester 1848/49 wurde er Mitglied der [[Corps Littuania|Silber-Litthuania]].&lt;br /&gt;
Mit [[Otto von Oehlschläger]] gründete er am 11. Mai 1851 das [[Corps Baltia II zu Königsberg (Preußen)|Corps Baltia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 139/22; 137/1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein ausgezeichneter [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] und jahrzehntelang der [[Spiritus rector]] des Corps, das er zeitlebens aus dem Schatten des [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] herausbringen wollte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;In der Festschrift zu Masovias 50. Stiftungsfest heißt es auf S. 40: &amp;#039;&amp;#039;„Der Secretär des geheimen Archivs, Herr August Wittich, ein lieber Freund vieler Masuren, hatte dem Carzer des alten Albertinums ein Festkleid angelegt“ und ein großes Schild für Masovia (blau-weiß-rot), drei kleine für Borussia (weiß-schwarz-weiß), Baltia I (blau-weiß-blau) und Scotia (blau-schwarz-blau) und drei für Littuania (grün-weiß-rot), Normannia (hellblau-gold-schwarz) und Baltia II (weiß-hellblau-schwarz-weiß) angebracht – „als die Farben der alten Königsberger Landsmannschaften, deren Mitglieder einstmals da oben Muße fanden, über die Beschwerden des Studiums, des Fechtbodens und der Kneipe nachzudenken.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er von Silber-Litthuania im Wintersemester 1852/53 gebraucht wurde, machte Baltia ihn zum (dritten) [[Corpsbursche|Ehrencorpsburschen]]. Er ging im [[Corpsstudent]]entum auf, für das er seine berufliche Ausbildung vernachlässigte. In aller Entschiedenheit kämpfte er für die Erhaltung der [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Eigenheiten in den Königsberger Corps. Durch die [[Reichsgründung]] damit auf verlorenem Posten, legte er 1873 das Baltenband nieder. Aus freiem Entschluss legte er es beim 40. Stiftungsfest (1891) wieder an. Als „August“ (wie er entgegen corpsstudentischem Brauch mit dem Vornamen genannt wurde) mit 72 Jahren gestorben war, nahm trotz der Semesterferien jeder erreichbare Balte an der letzten Ehrung des Verstorbenen teil. Nach dem Begräbnis versammelten sich die Corpsbrüder in seinem Sinne auf der Corpskneipe und sangen ihm zum Gedächtnis &amp;#039;&amp;#039;[[Vom hoh’n Olymp herab]]&amp;#039;&amp;#039;, während der [[Salamander (Ritual)|Trauersalamander]] den offiziellen Teil abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wie er seinerzeit seine beiden Corps im SC vertrat, so arbeitete er jetzt für seine Heimatstadt, deren Überlieferung er zu wahren hatte, während gleichzeitig die Schätze der Vergangenheit ans Licht der Gegenwart zu fördern waren, daß sie der Forschung dienen konnten. Es war nicht seine Aufgabe, in die politische Entwicklung einzugreifen und die Geschicke seiner Mitbürger zu lenken, wie er seinerzeit sein Amt als Senior verstanden hatte. Sein Beruf füllte ihn jedoch aus, da er, wie die Wahl seines Studiums zeigte, in erster Linie Erzieher zu sein und nicht Führer als seine Lebensaufgabe betrachtete. Trotz der unruhigen Jugendjahre neigte er zur Besinnlichkeit. Er war aber schwer zu behandeln, wenn es nach seiner Sicht um Grundsatzfragen ging.|Siegfried Schindelmeiser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Schindelmeiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Albertina und ihre Studenten 1544 bis WS 1850/51&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Corps Baltia II zu Königsberg i. Pr.&amp;#039;&amp;#039; (1970–1985). Erstmals vollständige, bebilderte und kommentierte Neuausgabe in zwei Bänden mit einem Anhang, zwei Registern und einem Vorwort von Franz-Friedrich Prinz von Preussen, hg. von [[Rüdiger Döhler]] und Georg von  Klitzing, München 2010. ISBN 978-3-00-028704-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittich, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittich, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archivar und Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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